News Aufgeblähter Ryzen 9 7950X3D: AMD lenkte erst nach öffentlichem Druck ein

Die Bios-Daten waren korrupt laut Gigabyte ? Entweder kompletter Bullshit und sie haben ein neues Bios draufgebügelt um zu vertuschen das eventuell dass Mainboard die CPU zerstört hat oder der eher unwahrscheinlichere Fall das der User sich ein Rootkit eingefangen hat das während der Idle-Phase versucht hat sich ins Bios einzunisten - aber warum sollte dadurch die CPU zerstört werden ?? Eine ebenso unwahrscheinliche andere Möglichkeiten die BIOS Daten einfach mal so zu korrumpieren wäre eventuell eine Spannungsspitze vom Netzteil, aber imho eigentlich nicht möglich die Bios-Daten dadurch zu ändern, den Chip zerstören vielleicht, aber um den Inhalt zu ändern muss das Flash ja erstmal in den Schreibmodi wechseln. Und das Bios kann nicht davor schon fehlerhaft gewesen sein, da jedes Bios beim Start seine eigene Prüfsumme vergleicht, UEFI-Bioses prüfen ausserdem kryptographische Hashes einzelner Blöcke und digitale Signaturen der Dateien. Die Einstellungen werden ebenfalls mit einer Checksumme überprüft. Wie auf den Fehlerfall reagiert wird ist je nach Bios unterschiedlich, aber normalerweise erscheint sowas wie "CMOS checksum error" und es werden die Default-Werte verwendet.
 
Ich möchte meinen 7950X3D lange nutzen, schnell genug ist der schon, ohne das die Board-Hersteller abseits der Norm noch mehr versuchen heraus zu pressen. Wie das ausgeht hat man ja auch vor allem bei der 9000er Serie gesehen, bei denen sehr viele 9800X3D mit PBO gestorben sind.
Da gehörst du, zu den wenigen, die dass so sehen.
Es ist aktuell, auch sehr sinnvoll, die CPU samt RAM, nicht sinnlos zu belasten.
 
@theGucky
Ich will hier nicht analysieren, was am Ende die Ursache war. Kann ich auch gar nicht.
Nur wenn der Hersteller eines der beteiligten Komponenten zugibt, dass das Bios nicht in Ordnung war
und trotzdem EIN Beteiligter die Schuld bekommt, dann stört mich diese reflexartige unreflektierte Schuldzuweisung.

Jeder weiss, dass ein unsauberes Bios alles mögliche anstellen kann. Das klappt ja sogar schon bei einem Bios, das eigentlich korrekt ist, ein teilweise kaputtes Bios kann da noch viel weitere Folgen haben.
Wer letztendlich das Bios versaut hat, Hersteller oder Händler, ist in der Frage unerheblich. Fakt ist, dass es laut Hersteller nicht in Ordnung war.

Cunhell
 
Achja. Reddit mal wieder. Wo Jeder, Alles ungeprüft behaupten kann und wo "Content Creatoren" aufspringen um aus irgendeinem Post das nächste große Ding für Klicks.
 
Ja, 3 Jahre bei Boxed ab kaufdatum. Les hier aber nix von Boxed und dem Kaufdatum?

Also war er noch in der Garantie?

Sowas gehört dann in die News ob Tray/Boxed bzw. innerhalb/ausserhalb der Garantie.

Die CPU gibt es erst seit drei Jahren und vier Monaten zu kaufen. Während "tray" also eine Option ist, ist "Zeit verstreichen" nur bei einem sehr frühen Kauf möglich.

Die Bios-Daten waren korrupt laut Gigabyte ? Entweder kompletter Bullshit und sie haben ein neues Bios draufgebügelt um zu vertuschen das eventuell dass Mainboard die CPU zerstört hat oder der eher unwahrscheinlichere Fall das der User sich ein Rootkit eingefangen hat das während der Idle-Phase versucht hat sich ins Bios einzunisten - aber warum sollte dadurch die CPU zerstört werden ?? Eine ebenso unwahrscheinliche andere Möglichkeiten die BIOS Daten einfach mal so zu korrumpieren wäre eventuell eine Spannungsspitze vom Netzteil, aber imho eigentlich nicht möglich die Bios-Daten dadurch zu ändern, den Chip zerstören vielleicht, aber um den Inhalt zu ändern muss das Flash ja erstmal in den Schreibmodi wechseln.

Spannungsstöße können EEPROMs reversibel durcheinander bringen, von den Stromversorgungs-abhängigen Registern ganz zu schweigen. Und für einen Stromstoß braucht es in diesem Fall keine Mutmaßungen über das Netzteil: Die CPU ist definitiv durchgebrannt und ein Kurzschluss, der Teile der Leiterbahnen im Substrat verdampft wirkt sich auf das ganze System aus.

Ich würde aber nicht davon ausgehen, dass Gigabyte überhaupt Forensik betrieben und den Firmware-Istzustand überprüft hat. Da kann man Stunden ohne klares Ergebnis investieren und Arbeitsstunden kosten Geld. Aufgabe der RMA-Abteilung aus Sicht eines Mainboardsherstellers ist aber nur, die Platine zu prüfen und, wenn möglich, wieder zum Laufen zu bringen. Also flasht man als erstes ein cleanes UEFI, ohne auch nur zu gucken, ob das vorgefundene brauchbar wäre oder nicht.

Es wäre zwar interessant, in eine Platine, in der gerade eine CPU verstorben ist, einen weiteren Ryzen einzubauen und zu prüfen, ob der auch stirbt. Aber mal ehrlich: Wieso sollte das ein Support machen? CPUs kosten Geld.
 
Spannungsstöße können EEPROMs reversibel durcheinander bringen, von den Stromversorgungs-abhängigen Registern ganz zu schweigen. Und für einen Stromstoß braucht es in diesem Fall keine Mutmaßungen über das Netzteil: Die CPU ist definitiv durchgebrannt und ein Kurzschluss, der Teile der Leiterbahnen im Substrat verdampft wirkt sich auf das ganze System aus
Also hat es doch Vorteile, wenn man auch bei einem Jahre alten System noch BIOS-Updates durchführt.
Da werden solche Fehler im EEPROM wieder glatt gebügelt, bevor es größere Auswirkungen gibt.
Passiert sowas extrem selten? Die meisten abgebrannten Komponenten werden wohl kaum auf Fehler im EEPROM untersucht.
=)
 
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