AMD macht den CPU-Schnelligkeiten-Krieg gegen Intel nicht mehr mit

Trotzdem sind hier viele High-End Hardware gewohnt, oder willst du künftig ne GTX780 mit einem i3 befeuern?

Lustigerweise kannst du genau das tun und in 95% der Spiele immer noch nur grafiklimitiert sein. Möglich dass sich das wieder ändert, wenn erstmal die nächste Konsolengeneration mit mehr Kernen und Power erschienen ist.
 
Trotzdem sind hier viele High-End Hardware gewohnt, oder willst du künftig ne GTX780 mit einem i3 befeuern?

Ich sehe da wenig Probleme. Ein i3 + eine High End GPU ist oftmals schneller als irgendeine AMD CPU und dazu eine High END GPU.
Und das eben bei geringeren Stromverbrauch bei gleicher oder mehr Leistung.
Mal ganz abgesehen davon das AMD auch keine 4 Kerne mehr für 100€ bietet. Die Phenoms und Athlons wurden ja gestrichen und alles soll durch Bulldozer und Piledriver ersetzt werden. Und 2 Module sind eben nur 4 Integer Kerne aber keine richtigen Kerne. Deshalb ist nen Phenom ja auch oftmals noch die bessere Wahl als nen FX wenns um Games geht.
 
Im Grunde überbietet sich Intel im oberen Leistungsbereich nur noch selbst.^^
Aber das sind sie ja schon fast gewohnt.
 
Wenns nur ums zocken geht kann man bis auf ein paar Ausnahmen auch prima beim Wolfdale bleiben :schief:

Den verwend ich oft in meinem Lanrechner, und bei den mühelos machbaren 4,5GHz reicht der auch noch für BF3 auf "hoch" aus.
 
keine sorge Intel wird seinen jüngrn bald wieder "25 MHz für einen mehr preis von 200 Mark" bringen ;)

AMD ist nicht nur wegen der AMD 64 CPUs groß dabei, Innovationen sind am mark immer gern gesehn und uns freut es immer wenn eine CPU Kongruenz hat und sich verbessert.

Leistung/Watt wird kein Hersteller optimieren wenn er keine Gegner hat ;)

hoffen wir das AMD wieder aufschließen kann und die preise "günstig" bleiben :>

mfg
 
Ich versteh die Aufregung nicht. Nur weil es Intel ohne AMD leichter hat Geld zu verdienen, heisst es nicht, dass sie sich jetzt nicht auch dumm und dusselig verdienen. In der Zukunft wird sich da eh einiges ändern. Ich glaube nicht, dass Intel auf die nächsten 10 Jahre irgendein Monopol einfährt. Der Markt ist viel schnell und verändert sich. Bald werden mehr Cellphone Prozzis gebaut als Desktop CPUs. Intel wird bald nicht mehr DIE Rolle spielen, wenn sie nicht aufpassen - mit oder ohne AMD. Und worauf ich daddel und surfe etc ist mir solange egal, wie ich es halbwegs ergonomisch finde. Und ein Miditower ist ja wohl alles andere als ergonomisch. Also, früher oder später wird da was neues kommen - für uns alle. Vielleicht ist es sogar schlau von AMD: der PC Markt schrumpft und wird wohl weiter schrumpfen. Der Handy-Tablet Markt boomt. Die Prozessoren gleichen sich zunehmend. In 7-10 Jahren gibt es keine PCs mehr - vermute ich. Wäre gar nicht dumm, da schnell umzuschwenken. Machen ja jetzt viele.

Und wie schon mal von mir an anderer Stelle gefragt: was sollen uns die Prozessoren der nächsten Jahre bringen? Schnelligkeit? SandyBridge muss eigentlich jedem halbwges normalen PC User ausreichen. Es gibt andere Dinge, die bisher vernachlässigt wurden - um die sollten die sich kümmern.
 
Das Problem ist:
Selbst wenn alles in die Cloud ausgelagert wird, und die Clients wenig Leistung benötigen , die Server brauchen dann umso mehr Leistung.
 
Das Problem ist:
Selbst wenn alles in die Cloud ausgelagert wird, und die Clients wenig Leistung benötigen , die Server brauchen dann umso mehr Leistung.

Jetzt kommst du auch schon wieder mit Servern.

Da geht die ganze Schreiberei wieder, um den besten, schnellsten, sparsamsten, etc.

Ich, würdige das Potenzial, welches trotz Minibudget, von seiten AMD ereicht wurde (über so viele Jahre). Die neue Zielsetzung ist sicher notwendig, gemäß den von mir schon geschriebenen Gedanken.

Die Leistungen von Intel sind sicherlich auch hervorragend und anerkennenswert, nur bleibt dort ein schwarzer Fleck (der Zweck, heiligte die Mittel) in meinem Gedächtnis und den bekommen sie trotz bester "Desktop-CPU" nicht weg.

Mit dem seit Jahren verfügbaren Riesenbudget, sollte meiner Ansicht nach, jede AMD-CPU (aktuelle CPU's beider Lager verglichen) um 400% übertroffen werden. Das tut es aber nicht! Deshalb halte ich letztendlich Intel für viel zu Teuer, vorallem in Hinsicht der von ihnen erreichbaren Stückzahlen.
 
am netbookmarkt sind amd-prozis absolut spitze, denn selbst die allerneueste atom-generation vermag aufgrund der mickrigen grafikeinheit keine hd-videos flüssig abzuspielen.

bei mir werkelt seit 2009 ein 965be undervolted, und ich sehe keinen grund, in naher zukunft upzugraden bis prozi oder mainboard den geist aufgeben ;)
 
Mit dem seit Jahren verfügbaren Riesenbudget, sollte meiner Ansicht nach, jede AMD-CPU (aktuelle CPU's beider Lager verglichen) um 400% übertroffen werden. Das tut es aber nicht! Deshalb halte ich letztendlich Intel für viel zu Teuer, vorallem in Hinsicht der von ihnen erreichbaren Stückzahlen.

Intel und viel zu teuer stimmt nicht :schief:
 
Medcha schrieb:
der PC Markt schrumpft und wird wohl weiter schrumpfen. Der Handy-Tablet Markt boomt. Die Prozessoren gleichen sich zunehmend. In 7-10 Jahren gibt es keine PCs mehr

Aha ja, und ich hock dann hier im Büro und fummel mit meinem Galaxy S 5 die Texte für die Arbeit zusammen? Ja ne, is klar...
 
hm...

mache mich jetzt mal unbeliebt - aber mir fällt halt dazu nix anderes ein (vor allem finde ich das der AMD-Cheffe mit dieser aussage 1. LÜGT d.h. mehr leistung ist immer gut, vor allem wenn man sieht was manche programme heute ziehen (grafik-rendering oder filme bearbeiten!), ausserdem wird irgendwann die aktuelle leistung nicht mehr ausreichen und dann steht man mit so nem gammeligen AMD wohl dumm da (!) und 2. es eine ganz dumme idee ist sich nur auf die "billig" CPU-Schiene zu begeben, vor allem da intel dort ja auch vertreten ist und durch erkentnisse aus dem high-end-bereich immer besser weg kommt!) deshalb:

So ne gequirlte Kacke...gut das ich vom AMD-Zug abgesprungen bin! (mein letzter AMD war nen Athlon 64 3500+ und der war noch schneller/besser als damalige Intel-Chips :)

mfg LAX
ps: nein bin kein Intel-FanBoy...die haben nur leider seit der Core-Generation (und erst recht seit der Core-i-Generation (also i3-i7)) die besten Desktop-CPUs am Markt und werden diese Position wohl behalten, wenn AMD aus dem rennen aussteigt und kein weiterer konkurent in diesen sektor geht...*kopfschüttel*...dann werden wohl die CPU-Preise wieder steigen :(
 
Ich finde den neuen Kurs von AMD vielversprechend.
AMD kann nunmal im Moment Intel nicht das Wasser reichen, wieso also immer als Zweiter hinterherrennen?
Da ist es klüger für ein Unternehmen, sich auf etwas zu spezialisieren und alle Kraft dorthin umzulenken, was man beherrscht, oder wo man viel Potenzial sieht. Ob das letzten Endes gut geht, werden wir ja sehen.

Die CPU Preise werden auch nicht steigen. Wie schon oft erwähnt wurde, ist die erreiche Leistung mit CPUs zurzeit mehr als ausreichend und wenn Intel ihre neuen Produkte zu teuer auf den Markt bringt, dann bleibt man halt bei den Sandy/Ivy Cores und Intel wird seinen Müll nicht los!
 
Aha. Und es gibt wahrscheinlich keine anderen Konzerne, die die Fertigung ständig optimieren um zum Beispiel die Kosten zu senken. Ich meine, dass ist in der Industrie das Normalste von der Welt. Ständig wird optimiert, ständig wird versucht die Kosten zu senken und in den seltensten Fällen werden die Einsparungen direkt an den Kunden weiter gegeben. Bei jedem Konzern steht die Gewinnoptimierung an aller oberster Stelle. Was wiederum richtig und wichtig ist. Nur Konzerne die Gewinn machen können wachsen, und nur Konzerne die wachsen können neue Arbeitsplätze schaffen.

Wachsen auf Kosten von wem?
 
Threshold schrieb:
Wachsen auf Kosten von wem?

Also ich arbeite für meine Kunden um Geld zu verdienen. Und wenn ich für einen Auftrag beim Materialeinkauf einspare, dann freue ich mich, dass mehr Geld für mich übrig bleibt. Denn wenn es mir finanziell gut geht, dann geht es auch meinen Angestellten gut, denn das erlaubt mir an jedem ersten des Monats die Löhne pünktlich zu bezahlen. Und wenn die Auftragslage wirklich gut ist, und ich zusätzliche Leute einstellen muss und meine Firma wächst, dann dient das letztlich auch der Allgemeinheit. Ich bewahre Leute vor der Arbeitslosigkeit, zahle viele Steuern usw.

Deshalb wüsste ich ehrlich gesagt was verwerflich daran ist, wenn Firmen und Konzerne ihre Gewinne maximieren z.B. durch die Optimierung von Produktionsvorgängen (natürlich nicht durch Entlassungen...)
 
Die Banken haben den Leuten gesagt dass Immobilien im Wert immer weiter steigen werden und haben ihnen Kredite aufgeschwatzt um entweder selbst ein Haus zu bauen oder um sich schicke Sachen wie den neuen Computer kaufen zu können.
Die Blase ist geplatzt. Die kleinen Leute sind alle pleite. Sie sitzen auf ihren Schulden und haben ihre Häuser verloren während die Banken Milliarden Gewinne gescheffelt haben.
Wenn das das Ziel von Wachstum ist dann will ich nicht dabei sein. :daumen2:
 
Threshold schrieb:
Die Banken haben den Leuten gesagt dass Immobilien im Wert immer weiter steigen werden und haben ihnen Kredite aufgeschwatzt um entweder selbst ein Haus zu bauen oder um sich schicke Sachen wie den neuen Computer kaufen zu können.
Die Blase ist geplatzt. Die kleinen Leute sind alle pleite. Sie sitzen auf ihren Schulden und haben ihre Häuser verloren während die Banken Milliarden Gewinne gescheffelt haben.
Wenn das das Ziel von Wachstum ist dann will ich nicht dabei sein. :daumen2:

Wir reden hier nicht von Banken und Immobilienspekulationen, sondern von zwei Technik-Konzernen bzw. der Industrie. Das sind zwei vollkommen verschiedene paar Schuhe.
Oder hat Intel schon mal versprochen, dass ihre CPUs im Wert steigen :D
 
Mich stört nur immer diese >>wir müssen wachsen<<
Wenn ein Konzern 5 Milliarden Gewinn macht und im darauf folgenden Jahr "nur noch" 4,8 Milliarden laufen gleich alle wie Heuschrecken herum und fangen an zu grübeln wie viele Leute entlassen werden müssen um das abzufangen.
Ich habe nichts gegen Gewinne. Das ist der Job. Mich stört es nur wenn die Gewinne auf Kosten von anderen erzielt werden.
 
Threshold schrieb:
Mich stört nur immer diese >>wir müssen wachsen<<
Wenn ein Konzern 5 Milliarden Gewinn macht und im darauf folgenden Jahr "nur noch" 4,8 Milliarden laufen gleich alle wie Heuschrecken herum und fangen an zu grübeln wie viele Leute entlassen werden müssen um das abzufangen.
Ich habe nichts gegen Gewinne. Das ist der Job. Mich stört es nur wenn die Gewinne auf Kosten von anderen erzielt werden.

Ja, das ist ein schmaler Grat. Zu leicht wird es einfach nur habgierig.
So war es eine Dreckigkeit, dass Nokia fette Gewinne einfuhr und trotzdem das Werk in Bochum schloss.
So was heiße ich natürlich auch nicht gut.
 
Ja, das ist ein schmaler Grat. Zu leicht wird es einfach nur habgierig.
So war es eine Dreckigkeit, dass Nokia fette Gewinne einfuhr und trotzdem das Werk in Bochum schloss.
So was heiße ich natürlich auch nicht gut.

Das Werk in Rumänien haben sie inzwischen auch geschlossen und sind nach Indien gegangen.
500 Millionen Zuschuss gab es damals von der EU. Die sind jetzt im Sand versickert.
Und Bangladesch ist noch mal günstiger als Indien. Wird also nicht lange dauern bis sie dahin gehen.

Aber ich möchte nicht ganz vom Thread Thema abkommen.
 
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