Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das ganze gesparte Geld und die überflüssigen Firmen werden dann in die Friedensforschung gesteckt.

Hach können Träume süss sein.

Leider sieht es so aus das im schwarzen Meer bereits provoziert wird. USS Donald Duck und eine Sushi sind sich gefährlich nahe gekommen, 90min. lang. Siehe spiegel.de

Wird nie passieren Krieg gehört zum menschlichen Wesen. Nach WK1 wurde gesagt, so eine Katastrophe wird und darf nie wieder passieren. Aber schon ein paar Jahre später ging es weiter was schließlich in die noch größere Katastrophe WW2 gipfelte. Nach WK2 kam Korea , dann Vietnam, dann marschierten mal die Soviets in A´stan ein, dann schlugen sich Israel und die Araber, dann die Araber untereinander, dann sagte Uncle Sam, ach die bösen Al Kaida/Osama sind in A´stan, dann marschieren wir halt mal da ein (wo dann auch fast alle westl. Länder mitmachten), zwischenzeitlich wollte Mr. Bush auch Saddam mal zeigen was ne Harke ist... dann waren mal wieder die Araber dran....naja und nun soll wohl der alte kalte Krieg Ost gegen West wieder aufgewärmt werden..

Ok, da ist ein russischer Jet 150m übers Meer in der Nähe eines Ami Schiffes geflogen, wenns stimmt nix dramatisches...nur wieder Stimmungsmache imo.
 
Warum macht man Stimmung? Um Leute in Stimmung zu bringen. Für was?


Anti Russland Stimmung, logo oder ?

Ich meine US Flugzeuge haben im kalten Krieg hunderte Male russische Schiffe überflogen und Uboote beschattet (und andersrum). Las man da irgendwas drüber ? Nun 1 einziges Flugzeug, ein kleeenes Schiffchen und RIESEN Schlagzeile. Sehr offensichtlich Propaganda.
 
moderative Erinnerung:

Forenregeln schrieb:
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Anti Russland Stimmung, logo oder ?

Ich meine US Flugzeuge haben im kalten Krieg hunderte Male russische Schiffe überflogen und Uboote beschattet (und andersrum). Las man da irgendwas drüber ? Nun 1 einziges Flugzeug, ein kleeenes Schiffchen und RIESEN Schlagzeile. Sehr offensichtlich Propaganda.

Das sich die Medienlandschaft in den letzten 30 Jahren ein "wenig" geändert hat, ist dir wohl entgangen?:schief:
Jeder kleine Verkehrsunfall wird heutzutage in irgendwelchen tickern/twittern o.ä. veröffentlicht, mit Propaganda hat das aber wenig zu tun.
 
Das sich die Medienlandschaft in den letzten 30 Jahren ein "wenig" geändert hat, ist dir wohl entgangen?:schief:
Jeder kleine Verkehrsunfall wird heutzutage in irgendwelchen tickern/twittern o.ä. veröffentlicht, mit Propaganda hat das aber wenig zu tun.
Die Medienlandschaft hat sich tatsächlich verändert, allerdings anders, als du denkst; und nein, damit ist nicht der Social Media Hipsterbullshit gemeint, dem sich die sogenannten Journalisten teils ergeben haben.


Vor 30 Jahren fandest du noch alternative Meinungen in bundesweiten Zeitungen, gerade der Spiegel galt dem Bürgertum noch als linkes Schmieren- und Propagandablatt, und heute schreiben die genau den gleichen dpa-Wortlaut nach wie die anderen, sogar deren Chefredakteur stammt urprünglich von der Bild ... es ist traurig.


In der Berichterstattung über die Ukraine fehlen einfach so viele Details und Nebengeschichte, die einen zumindest zweifeln lassen würden an der veröffentlichten Position des "Westens" (lies: USA + Folgschaft), hier im Thread finden sich auch so einige Dinge, die aufgeklärt gehören. Hochspannend ist zum Beispiel weiterhin die Frage, wer auf dem Maidan damals geschossen hat, und damit die Lage soweit hat eskalieren lassen, dass es zum Umsturz kam - die illegitime Folgeregierung hat interessanterweise keinerlei Bedarf an Aufklärung, obwohl es doch eigentlich in ihrem Interesse sein müsste, schliesslich wussten sie/wir/die Guten schon Minuten nach den Schüssen, dass es eine bestimmte Elitepolizeieinheit von Janukowitsch war, die da schoss - seitdem diese an der Macht sind, ist das kein Thema mehr. Zumal Berichte auf den als solchen bezeichneten "Verschwörungsseiten" oder der "gelenkten Ost-Medien" interessante, teils gesicherte Berichte aufgetaucht sind von Söldnern auf dem Maidan, dass die beschuldigte Polizeieinheit eine Beteiligung vehement abstreitet, dass es Zeugen gab, die von Schüssen aus/hinter den Reihen der Maidan-Aktivisten berichtet haben, dass in Krankenhäusern festgestellt wurde, dass auf Maidan'ler wie Polizisten gleichermassen mit derselben Munition geschossen wurde ... ist keine direkte Unterstellung, aber sollte man dem nicht nachgehen/aufklären ob was dran ist? Schliesslich beruht die ganze "Legitimation" der Machtübernahme darauf, dass Janukowitsch auf sein Volk schiessen lies, wird also bewusste nicht aufgeklärt, ob es anders war?

Und das ist nur ein Beispiel, ganz vereinzelt hat man davon kleine Schnipsel in den geläufigen Magazinen/Zeitungen bei uns finden dürfen, das Gesamtbild darf man sich selber zusammensuchen, und auch allgemein scheinen die Medien bei uns die Marschrichtung GEGEN Russlang mitzugehen, komme was wolle. Wo sind die alterwürdigen Journalisten, die die moralische Verkommenheit des Westens diskutieren; dass uns jegliches Recht dazu fehlt RUssland über das Völkerrecht zu verurteilen, nachdem wir es waren (vielmehr unser amerikanischer Hegemon), der wieder und wieder darauf geschissen hat, und gar direkte Angriffskriege gegen souveräne Staaten (zugegeben: mit Arschlöchern an der Macht) mit erfunden Gründen geführt hat? Oder wo wurde mal ernsthaft diskutiert, was die russischen Interessen sind, und was wir falsch gemacht haben in dieser Krise und davor? Nein, die Alleinschuld hat Russland zu treffen, denn der Russe war ja schon immer der Böse, und Putin der alte KGB'ler will diese Zeiten wieder aufleben lassen, ein paar selbsternannte Journalisten haben gar die Worte "neue UDSSR" in den Begriff genommen, und wo Putin in Europa stoppen würde - da dreht sich mir der Magen um. Weder kann es eine neue UDSSR in Nato-Europa geben, noch wird Putin so irre sein einen Krieg mit der anderen Atom-Supermacht des Planeten zu beginnen, er ist wie jeder russische Herscher - zwangsweise - ein Machtmensch, denkt aber rational, und hat klar definierbare Interessen und Ziele, und diese Diskussion fehlt völlig. Das verlogene moralische Podest, auf dem wir hier argumentieren würde Journalisten alten Schlages die Galle hochtreiben, aber sowas liest und hört man praktisch nicht mehr, was den Eindruck erweckt, dass die veröffentlichte Meinung gelenkt ist.


Über die russische Presse brauchen wir im Übrigen nicht reden, da dürfte klar sein, dass die nicht frei ist, sondern staatlich gelenkt, nur bei uns ist das leider, so fürchte ich, auch gar nicht mehr so anders. Unsere Medienkonzerne befinden sich in der Hand weniger reicher Familien, Burda und Bertelsmann sollten Begriffe sein, und die sind teils starke Transatlantiker, sprich den USA verbunden; wenn diese beschliessen mit den Amis an einem Strang zu ziehen - so haben wir in der Vergangenheit schon oft gesehen - wird die Berichterstattung tendenziös, und soll die Leute beeinflussen. Wir haben auch keine Freie Presse mehr, die Prese gehört Privatleuten die darüber ihre Meinung in die Öffentlichkeit tragen können, der Unteschied zu Russland ist, dass das Privat geschieht, nicht durch direkte staatliche Einflussnahme, nur im Gegensatz zu Russland ist das hier leider kaum einem klar: Wer die politische Position eines Blattes in Erfahrung bringen will, der sollte - vor Lesen des betreffenden Artikels - immer erst den Hauptanteilseigner des Blattes ergoogeln, da erschliesst sich meist mehr durch, als durch das Lesen des Artikels, und macht einen resistent gegen Beeinflussung durch diesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der gleichgeschalteten Presse liest man von „Gas als Waffe“ (FAZ) bis „Putin schreibt auch Merkel Drohbrief“ (FOCUS). Was steht aber wirklich in diesem Brief, den Putin am 10. April an die europäischen Politiker schickte – INTER-TASS veröffentlichte den genauen Wortlaut. Wenn man nicht gerade in einem deutschen Redaktionsbüro arbeitet, kommt man definitiv nicht dazu, ihn als Drohbrief zu bezeichnen. Es ist ganz normale Business-Korrespondenz, die unter allen Marktteilnehmern üblich ist – es geht lediglich darum, wer welche Kosten trägt und warum. Das ist alles.

(J. Cimrman, Prag)

Putin beschreibt zuerst mal trefflich die ukrainische wirtschaftliche Situation und die Weigerung der EU, sich konstruktiv mit der Ukraine zu befassen:

"Die ukrainische Wirtschaft steuert auf Bankrott, Produktionsstopp und explodierende Arbeitslosigkeit zu. Russland und die Staaten der EU sind die größten Handelspartner der Ukraine. Aus diesem Grunde vereinbarten wir mit unseren europäischen Partnern beim Gipfeltreffen im Januar gemeinsame Konsultationen über die wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine. Die Versuche der russischen Seite, tatsächliche Konsultationen zu beginnen, blieben erfolglos. Statt der vereinbarten Konsultationen hören wir Forderungen nach Senkung des Gaspreises, der angeblich einen politischen Charakter hat. Es entsteht der Eindruck, die europäischen Partner wollen die Folgen der ukrainischen Wirtschaftskrise einseitig auf Russland übertragen."

Im Folgenden rekapituliert Putin die Geschichte der Verträge über die Gasversorgung, die wider Erwarten gar nicht kompliziert, sondern denkbar einfach ist:

" Im Januar 2009 wurde der Vertrag über Ein- und Verkauf von Gas in den Jahren 2009-2019 unterschrieben, der die Lieferung, Bezahlung und auch den Transfer über ukrainisches Territorium regelte. Russland hält diesen Vertrag genau ein. Was ich betonen möchte – die Preisfindung, die in diesem Vertrag verankert ist, hat sich bislang kein einziges Mal geändert. Die Ukraine zahlte im Einklang mit dem Vertrag bis August 2013 einwandfrei."

Putin kommt nun auf die etwas längere Liste der vielen Vergünstigungen zu sprechen, die die Ukraine einmal wegen der Schwarzmeerflotte, ein anderes Mal wegen der Chemieindustrie, wieder anderes Mal wohl, damit sie nicht gleich kollabiert, von der russischen Seite eingeräumt bekam und endet mit der Zusammenfassung:

" Russland hat somit in den letzten vier Jahren durch Preisvergünstigungen bei Gas die ukrainische Wirtschaft mit 35,4 Milliarden $ subventioniert. Diese immensen Geldmittel sollten die Stabilität und Zahlungsfähigkeit der ukrainischen Wirtschaft sicherstellen. Ich betone, dass solche Maßnahmen ausschließlich Russland ergriffen hat."

Wie agierte in derselben Zeitspanne unsere EU?

" Und was taten unsere europäischen Partner? Anstatt wirklicher Unterstützung nur Absichtserklärungen. Die EU nutzt die ukrainische Wirtschaft als Quelle von Nahrungsmitteln, Metallen und Mineralien und gleichzeitig als Markt für ihre fertigen Produkte. Sie erzeugt dabei ein ukrainisches Handelsdefizit von mehr als 10 Milliarden $. Das waren in 2013 mehr als zwei Drittel vom Defizit des Landes. [...] Russland gleicht faktisch durch seine Dotationen das Handelsdefizit aus, das die Ukraine mit der EU hat."

Na ja – und jetzt kommt in Putins Brief der endgültige Weckruf für unsere tollen EU-Außenminister und EU-Präsidenten und EU-Kommissare: wo wir ja in der Ukraine das Sagen haben wollen, kostet uns dieses Land so richtig viel, viel Geld.

"Russland darf nicht und kann nicht alleine die Last der wirtschaftlichen Unterstützung der Ukraine tragen, indem es Preisnachlässe bei Gas gewährt und die Schulden verzeiht. [...] Weil unsere europäischen Partner nicht nur die gemeinsamen Aktionen zur Lösung der Wirtschaftskrise, sondern auch Konsultationen mit der russischen Seite einseitig ablehnen, sieht Russland keine andere Möglichkeit. [...] Es ist uns bewusst, dass dadurch das Risiko steigt, das Gas, das über das ukrainische Territorium zu europäischen Abnehmern transportiert wird, unberechtigt entnommen wird.

[...] Russland ist bereit, sich an der Stabilisierung und Erneuerung der ukrainischen Wirtschaft zu beteiligen. Nicht aber einseitig, sondern paritätisch mit unseren europäischen Partnern. Unter Berücksichtigung der faktischen Investitionen und Ausgaben, die für lange Zeit einseitig Russland aufbrachte. Nur solch eine Einstellung ist, glauben wir, gerecht und ausgewogen. Und nur solch eine Einstellung wird zum Erfolg führen."

Also in die gewöhnliche deutsche Sprache übersetzt: der „böse Putin“ will von der EU, dass sie zuerst mal 30 Milliarden Euro in das ukrainische schwarze Loch überweist. Denn die gleiche Summe hatte Russland schon an die hiesigen Oligarchen gezahlt. Und für die Zukunft soll die EU schön die Hälfte von allen Schutzgeldern zahlen, die Ukrainer für den Gastransit verlangen mögen.

Ob das Draghis Druckmaschine schafft?

(Quelle: PI-News) Na ich warte darauf, dass mir der erste antwortet, die Quelle wäre nicht "hilfreich". ;)
 
Musst du ggf. länger drauf warten. PI hat in der Vergangenheit soviel Schrott verbreitet, dass eine "PI-behauptet-Inter-Tass-hätte-berichtet-Putin-hätte-gesagt"-Meldung keinen Hund hinter dem Ofen hervorlockt. Schon das Ende der Kette ist die subjektive Sichtweise einer Person, die wie kaum eine andere eigene Interessen in der ganzen Angelegenheit vertritt und in diesen des öfteren sehr merkwürdige Interpretationen äußert.
Selbst wenn PI ausnahmsweise mal unverfälscht berichtet, wäre das ganze nur ein weiteres Beispiel für Putins Haltung nach außen, aber die ist ohnehin sehr klar.


Die Medienlandschaft hat sich tatsächlich verändert, allerdings anders, als du denkst; und nein, damit ist nicht der Social Media Hipsterbullshit gemeint, dem sich die sogenannten Journalisten teils ergeben haben.

...- die illegitime Folgeregierung hat interessanterweise keinerlei Bedarf an Aufklärung, obwohl es doch eigentlich in ihrem Interesse sein müsste, schliesslich wussten sie/wir/die Guten schon Minuten nach den Schüssen, dass es eine bestimmte Elitepolizeieinheit von Janukowitsch war, die da schoss - seitdem diese an der Macht sind, ist das kein Thema mehr.

Die Übergangsregierung der Ukraine hat eine Untersuchung eingeleitet mit dem Ergebnis, dass 12 Mitglieder beschuldigten Spezialeinheit als Schuldige verhaftet wurden. Weiß nicht, ob die üblichen Verschwörungsmagazine diese Meldung "zufällig" vergessen haben, aber die ""gleichgeschalteten"" deutschen Medien dürften das fast alle berichtet haben.
Aktuelles Thema der "dpa-Wortlaut" wiederkäuenden Medien sind Rechercheergebnisse von Monitor, dem zu Folge es noch weitere Schützen gegeben haben könnte. Darüber wurde definitiv auch in Online-Schmiererecken berichtet - weiß nicht, ob du vielleicht nur Quellen ließt, die bei solchen Gelegenheiten nicht darauf hinweisen, dass ihre Informationen aus den verpönten Massenmedien stammen (in dem Fall sogar die besonder un-unabhängigen ÖR...)
Neue Erkenntnisse über Todesschüsse in Kiew | tagesschau.de

Schliesslich beruht die ganze "Legitimation" der Machtübernahme darauf, dass Janukowitsch auf sein Volk schiessen lies, wird also bewusste nicht aufgeklärt, ob es anders war?

Die Legitimation ist, dass Janukowitsch nicht das gemacht hat, was sein Volk fordert - und das wäre der Job eines demokratischen Führers, dem er demnach nicht war. Die Schüsse haben die Proteste lediglich eskalieren lassen, woraufhin das Parlament zu dem Schluss kam, dass er bis zu regulären Neuwahlen nicht mehr haltbar ist und schnellstmöglich der Prozess für vorgezogene Neuwahlen eingeleitet werden muss.

Man kann sich darüber streiten, ob dieser Ablauf verfassungskonform und/oder angemessen war, aber wer an einer sachlichen Diskussion interessiert ist und nicht nur Flamen will, sollte so grundlegende Tatsachen und Abläufe vielleicht berücksichtigen.

Wo sind die alterwürdigen Journalisten, die die moralische Verkommenheit des Westens diskutieren; dass uns jegliches Recht dazu fehlt RUssland über das Völkerrecht zu verurteilen, nachdem wir es waren (vielmehr unser amerikanischer Hegemon), der wieder und wieder darauf geschissen hat, und gar direkte Angriffskriege gegen souveräne Staaten (zugegeben: mit Arschlöchern an der Macht) mit erfunden Gründen geführt hat?

Medien mit eingeschränktem Horizont, die nur in den Kategorien "wir" und "die" arbeiten können, haben es in der modernen pluralistischen Welt und individualisierten Gesellschaft schwer. Derartig rückständige Anachronismen sind nach Ende des kalten Krieges weitestgehend ausgestorben, sowohl Medien als auch Intellektuelle sind heutzutage in der Lage, die vergehen aller Regierungen als deren eigene Handlungen zu diskutieren und verschweigen nicht mehr die Untaten einiger, nur weil andere auch welche begangen haben.

Oder wo wurde mal ernsthaft diskutiert, was die russischen Interessen sind, und was wir falsch gemacht haben in dieser Krise und davor?

Ich habe diverse Beiträge dazu gelesen. Ob die ausgerechnet die Ansicht vertreten zu haben, die deiner Mein

Nein, die Alleinschuld hat Russland zu treffen, denn der Russe war ja schon immer der Böse,
...
noch wird Putin ..., er ist wie jeder russische Herscher - zwangsweise - ein Machtmensch,

*no comment* :rollen:

Über die russische Presse brauchen wir im Übrigen nicht reden, da dürfte klar sein, dass die nicht frei ist, sondern staatlich gelenkt,

Wir haben mehrere Personen hier im Thread, die russische Medien als alleinige Quelle für Fakten zitieren. So klar scheint das also nicht zu sein. Und Fakt ist: Es gibt derzeit quasi keine anderen Quellen zur Lage in der Ukraine, außer die Revolutions-ukrainischen/europäischen/"westlichen" und die russischen. Wenn du letzteren per se nichts glaubst und erstere ein geschlossenes Weltbild vermitteln ohne Berichte über die Gegenseite, wie du es behauptest, wie kommt es dann, dass du soviele Lücken siehst? Eigentlich solltest du ja in einer watteweichen Propaganda-Wolke schweben...
 
Mich würde viel mehr interessieren woher die ganzen russischen "Befreiungstruppen" kommen, und unter welchem Befehl sie stehen....
 
Putin klingt sehr vernünftig in den Interviews die es u.a. auch Youtube gibt und auch wenn ich nun ev. für verrückt erklärt werde, auch der "BÖSE" Diktator Gaddafi hat einiges nachdenkenswertes in seinen Reden von sich gegeben. Da wirkt er auch nicht so crazy und verdorben wie er in der Presse (bzw. der Nato) hingestellt wurde........komisch....ich kann die Links dazu liefern (aber in Englisch)
 
Die Übergangsregierung der Ukraine hat eine Untersuchung eingeleitet mit dem Ergebnis, dass 12 Mitglieder beschuldigten Spezialeinheit als Schuldige verhaftet wurden. Weiß nicht, ob die üblichen Verschwörungsmagazine diese Meldung "zufällig" vergessen haben, aber die ""gleichgeschalteten"" deutschen Medien dürften das fast alle berichtet haben.
Aktuelles Thema der "dpa-Wortlaut" wiederkäuenden Medien sind Rechercheergebnisse von Monitor, dem zu Folge es noch weitere Schützen gegeben haben könnte. Darüber wurde definitiv auch in Online-Schmiererecken berichtet - weiß nicht, ob du vielleicht nur Quellen ließt, die bei solchen Gelegenheiten nicht darauf hinweisen, dass ihre Informationen aus den verpönten Massenmedien stammen (in dem Fall sogar die besonder un-unabhängigen ÖR...)
Neue Erkenntnisse über Todesschüsse in Kiew | tagesschau.de
Den Monitor-Bericht kenne ich, und bin über den Spiegel darauf gekommen der daraus zitiert. Es gibt auch durchaus mehr Anlass sich zumindest mal Gedanken zu machen zu dem, was damals dort passiert ist. Dass die Übergangsregierung in Kiew 12 Schuldige zu präsentieren weiss nehme ich zur Kenntnis, allerdings sind Schuldige schnell gefunden, wenn man welche braucht. Die Vorfälle sollten von unabhängigen Leuten untersucht werden, die mit beiden Seiten möglichst nichts zu tun haben, mehr will ich gar nicht.



Die Legitimation ist, dass Janukowitsch nicht das gemacht hat, was sein Volk fordert - und das wäre der Job eines demokratischen Führers, dem er demnach nicht war.
Also ... wenn das neuerdings ausreicht um eine gewählte Regierung aus dem Amt zu jagen ... :schief:. Ich schocke dich jetzt mal: Parlamentarische Demokratie funktioniert ungefähr so, dass du am Ende jeder Legislaturperiode jemanden wählen darfst, und der Gewinner kann dann im Rahmen der Gesetze mehr oder minder tun und lassen was er will, vor der nächsten Wahl hat ihn das nicht zu kümmern. Streng konservative Wähler bei uns werden sich auch gefreut haben, als Wehrpflicht und Atomkraft auf einmal von Mutti beerdigt wurden, aber bis zur nächsten Wahl hat man unpopuläre Entscheidungen der eigenen Volksvertreter nunmal hinzunehmen, dafür sind ja die anschliessenden Wahlen da, um sich aufgrund unpopulärer Entscheidungen neue Vertreter zu suchen.

Nichts anderes war es bei Janukowitschs Ablehnung des Abkommens mit der EU: Das mag dem Westteil der Ukraine nicht gepasst haben, aber es lag dennoch im Verantwortungsbereich des Präsidenten diese Entscheidung zu treffen, bei der nächsten Wahl hätten sie ihm die Quittung dafür ausstellen können. Ja, Janukowitsch war - wie alle Führer dieses Landes bisher - höchstwahrscheinlich so korrupt, wie man es ihm nachsagt, allerdings gibt es für solche Situationen Mittel, Politiker aus ihren Ämtern zu entfernen, wenn man entsprechende Beweise anführen kann, aus dem Amt putschen wegen einer unpopulären Entscheidung in einer Hälfte des Landes kann man ihn nicht. Letztlich war es hauptsächlich der Westteil der Ukraine und die Haupstadt selber, in denen Janukowitsch Gegenwind hatte, die Ost- und Südgebiete standen nicht hinter der Maidanbewegung, daher sind jetzt schleunigst Neuwahlen nötig, um die Verhältnisse wieder zu ordnen.

Die Schüsse haben die Proteste lediglich eskalieren lassen, woraufhin das Parlament zu dem Schluss kam, dass er bis zu regulären Neuwahlen nicht mehr haltbar ist und schnellstmöglich der Prozess für vorgezogene Neuwahlen eingeleitet werden muss.
Genau deswegen poche ich ja so auf Aufklärung wer genau da geschossen hat. Dass Janukowitsch in seiner Situation damals das Feuer eröffnen lies macht für mich einfach wenig Sinn, hingegen haben die oppositionellen, radikaleren Kräfte die es AUCH auf dem Maidan gab sehr vom Blutzoll unter den Protestlern profitiert, da dies ja erst zum radikalen Schritt mit Janukowitschs "Abwahl" geführt hat. Nenn es meinetwegen eine Verschwörungstheorie, aber es liegt nunmal im Bereich des Möglichen und gehört aufgeklärt. Was besonders verwundert ist, dass der Präsident doch entmachtet wurde, nachdem eigentlich ein Kompromiss ausgehandelt worden war, den auch Russland gut geheissen hat, scheinbar war das für einige Protestler nicht genug und er musste weg, was man sogar verstehen konnte, nach der damaligen Kenntnislage: Einen Mörder - und das mag er durchaus sein, damals sah es jedenfalls auf jeden Fall so aus - will niemand als Präsident behalten bis zu vorgezogenen Neuwahlen.

Man kann sich darüber streiten, ob dieser Ablauf verfassungskonform und/oder angemessen war, aber wer an einer sachlichen Diskussion interessiert ist und nicht nur Flamen will, sollte so grundlegende Tatsachen und Abläufe vielleicht berücksichtigen.
Ich hab ein wenig dazu gegooglet, aber nichts wirklich aussagekräftiges gefunden, ob die Abwahl selber zu 100% verfassungskonform war oder nicht, ich hab auf eher weniger verlässlichen Seiten Dinge gelesen, wie dass wenige Prozente für eine ordentliche Abwahl gefehlt haben, oder vor und im Parlamentsgebäude zum Zeitpunkt der Abstimmung rechte Gruppierungen aufmarschiert waren und Druck machten, aber da ich für nichts davon eine verlässliche Quelle gefunden habe, will der jetzigen mal den "Übergansstatus" einräumen, da diese zumindest bisher die baldigen Neuwahltermine einzuhalten gedenken. Allerdings besteht diese Übergangsregierung hauptsächlich aus den Maidan-Aktivisten, Demokraten und wenigen Rechten, der russiche Teil des Landes wird eher weniger vertreten derzeit, was die Lage nicht gerade entspannt, besonders wenn man die Äusserungen einiger der ehemaligen Oppositionellen bezüglich der russischen Bevölkerung auf Youtube verfolgt hat, Entspannung geht jedenfalls anders, aber ich halte zu Gute, dass diese unter enormen Druck stehen.


Medien mit eingeschränktem Horizont, die nur in den Kategorien "wir" und "die" arbeiten können, haben es in der modernen pluralistischen Welt und individualisierten Gesellschaft schwer. Derartig rückständige Anachronismen sind nach Ende des kalten Krieges weitestgehend ausgestorben, sowohl Medien als auch Intellektuelle sind heutzutage in der Lage, die vergehen aller Regierungen als deren eigene Handlungen zu diskutieren und verschweigen nicht mehr die Untaten einiger, nur weil andere auch welche begangen haben.
Schöner Satz, dennoch frage ich mich, wen du damit bitte meinst, jedenfalls nicht unsere Medienlandschaft. Da gibt es nur Putin = Den Feind/das Böse, und Uns/Die USA, die Guten in der ganzen Sache. Auch in allen Polittalkshows zum Thema habe ich hauptsächlich Denken in Feindbildern gesehen.


Da gibts auch nix zu kommentieren, denn der Wortlaut in den Headlines ist seit Wochen klar: Russland provoziert, Putin droht, Russen gefährlich.

Womit ich nicht einverstanden bin, ist wie Putin sich die Krim geschnappt hat, das "Referendum" - das auf seine Fairness und Umstände dringend unabhängig abgeklopft gehört - wurde viel zu übereilt durchgezogen, und stand unter Beeinflussung von militärischen Kräften vor den Wahllokalen, eine wirklich objektive, selbstreflektierte Entscheidung kann so niemand treffen, auch wenn es unbestreitbar klare pro-russische Tendenzen auf der Krim gibt, und jedes Volk entscheiden können sollte, zu wem es gehört, aber die Art und Weise war falsch, und ist Russland vorzuwerfen. Die Annexion der Krim war so, wie sie statt fand nicht rechtens, und es sollte mit einigem Abstand eine erneute, freie Abstimmung über den Verbleib in der russischen Föderation geben, da das erste Referendum unter sehr wakeligen Umständen statt fand. Sollte sich die Mehrheit auf der Krim Pro-Russland entscheiden wüsste ich nicht, wer ihnen das verwehren sollte. Bis dahin ist das, was Russland da gemacht hat einseitige Landnahme gewesen.


Aber abseits davon, sehe ich nicht, womit Russland ein derart vernichtendes Presseecho verdient hat, wie es seit Wochen ununterbrochen statt findet. Was hinter den Kullisen - auf beiden Seiten im Übrigen - abgeht kann und mag ich nicht beurteilen, die beiden der Öffentlichkeit zugänglichen Informationen, was Russland bisher zur "Verschärfung" der Krise beigetragen hat, sind das Streichen aller Rabatte bei den Gaslieferungen, was für die bankrotte Ukraine fatal werden wird im Winter, sowie Militärmanöver ziemlich dicht an der Grenze zur Ukraine, wobei diese vorbei zu sein scheinen. Warum jetzt Russland an der zunehmenden Destabilisierung der Ostukraine schuld sein soll, sehe ich nicht. Meine Vermutung ist ja, dass die westlichen Machthaber frustriert sind, dass die bisherigen Sanktionen Putin nach aussen hin egal zu sein scheinen, und auch die laute Überlegung, künftig Dollars als Bezahlung für die eigenen Rohstoffe nicht mehr annehmen zu wollen wird da auch für genug Gründe sorgen, Russland an die Wand nageln zu wollen - das ist aber nichts, als eine Spekulation meinerseits, warum so vehement gegen Russland agitiert wird. Ob da jetzt wirklich russische Einheiten in Zivil am zündeln sind, und die pro-russischen Aufständler versorgen und anstacheln kann keiner beurteilen, wahrscheinlich ist es, wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass ein Land ein anderes durch verdeckte Kräfte und Finanzierung/Waffenlieferungen zu destabilisieren versucht, aber das ist bisher auch nur Spekulation, wenn es Beweise gibt, sehen wir weiter.

Wir haben mehrere Personen hier im Thread, die russische Medien als alleinige Quelle für Fakten zitieren. So klar scheint das also nicht zu sein. Und Fakt ist: Es gibt derzeit quasi keine anderen Quellen zur Lage in der Ukraine, außer die Revolutions-ukrainischen/europäischen/"westlichen" und die russischen. Wenn du letzteren per se nichts glaubst und erstere ein geschlossenes Weltbild vermitteln ohne Berichte über die Gegenseite, wie du es behauptest, wie kommt es dann, dass du soviele Lücken siehst? Eigentlich solltest du ja in einer watteweichen Propaganda-Wolke schweben...
Unterstellungen sind eine schöne Sache, mache ich auch gerne regelmässig, um Leute in eine gewisse Ecke zu stellen, ist eines der einfachsten Mittel: Leuten von vornherein einen negativen Stempel aufzudrücken diskreditiert sie sofort in sämtlichen Diskussionen, und die meisten kommen aus dieser Rolle nicht mehr raus, ich habe damit auch schon so manche Diskussion erstickt. = )

Bei mir wiederum klappt das nicht, ich bin weder pro-russisch, noch irgendeinem Verschwörungs- oder Propaganda-Instrument erlegen, ich sehe lediglich, dass auf beiden Seiten sich die Fakten und Umstände so zurecht gebogen werden, wie sie in ihr jeweiliges Weltbild und ihre Agenda passen. Wenn dir die ebenfalls sehr tendenziöse Berichterstattung bei uns - ja, mit Ausnahmen - nicht aufffallen, dann ist das halt so, schade eigentlich, da du ja gerne zu diskutieren scheinst. Ich wiederum tue nichts weiter als Fragen stellen, die - ja - stark von der "Gegenseite" unserer hiesigen Berichterstattung inspiriert sind. Dinge wie "wer schoss auf dem Maidan" sind nunmal essentiell wichtige Dinge in diesem Konflikt, die ich nicht hinreichend aufgeklärt sehe, und eine tendenziöse Berichterstattung, die primär Russland die Alleinschuld an allem zuschiebt trägt da auch ihren Teil dazu bei , dass ich unseren Medien bei ihrer Darstellung der Dinge nicht vollends über den Weg traue.
 
Mich würde viel mehr interessieren woher die ganzen russischen "Befreiungstruppen" kommen, und unter welchem Befehl sie stehen....

Den "gleichgeschalteten dpa-kopierenden EU/NATO-Medien" zu Folge haben sie jedenfalls Waffen, die in der russischen Armee Standard sind (aber in der Ukraine nicht offiziell verkauft werden), neueste Ausrüstungs- und Schutzobjekte (die aus Russland stammen und in der Ukraine zwar prinzipiell erhältlich wären - aber doch sehr schlagartig von einer sehr großen Anzahl an Leuten besessen werden) und geben auf Nachfrage vereinzelt Dienstgrade der russischen Armee an oder dass sie aus Russland stammen und ihre Landesgenossen unterstützen wollen.

Aber hey: Davon stimmt sicherlich kein einziges Wort. Es ist einfach so, dass in jeder ukrainischen Provinz eine perfekt ausgebildete, mit Kriegsgerät bestens ausgerüstete russischsprachige, einheimische paramilitärische Organisation existiert, die nur darauf gewartet haben, dass ihr Krimableger den Anfang macht und jetzt alle plötzlich auf den Straßen auftauchen.

(an Stelle der Ukraine hätte ich so oder so schon lange die Grenzen dicht gemacht. Denn egal, woher nun große Teile der Leute auf den Straßen herkommen: Ihre Ausrüstung und Waffen haben sie -wenn nicht gerade von der Regierung geklaut- definitiv aus Russland. Und diese offensichtlich unkontrollierte Verbeitung von Waffen nimmt mittlerweile Ausmaße an, auf die vermutlich die NRA neidisch wäre. Wenn Putin seinen Schwarzmarkt nicht kontrolliert, muss man ihn zumindest abschotten und wenn gar aktiv Waffen in die Ukraine gedrückt werden, erst recht.)


Putin klingt sehr vernünftig in den Interviews die es u.a. auch Youtube gibt und auch wenn ich nun ev. für verrückt erklärt werde, auch der "BÖSE" Diktator Gaddafi hat einiges nachdenkenswertes in seinen Reden von sich gegeben. Da wirkt er auch nicht so crazy und verdorben wie er in der Presse (bzw. der Nato) hingestellt wurde........komisch....ich kann die Links dazu liefern (aber in Englisch)

Kein Autokrat ist einfach nur verrückt und blöd. Man wird nicht unangefochtener Herrscher eines Staates, wenn man nicht denken kann. Einige Diktatoren hatten ein merkwürdiges Privatleben, viele hatten eine merkwürdige Vorstellung davon, was das Beste für ihre Bevölkerung ist und welche Bedingungen herrschen - aber ihre Handlungen haben sie dann durchaus logisch daraus abgeleitet.
Das heißt aber eben nicht, dass sie von einer vernünftigen Ausgangsposition ausgehen und es heißt erst recht nicht, dass sie diese angemessen wiedergeben. Wenn Putin A sagt, dann kann er durchaus "wissen", dass er A+10 gilt und in der Realiät ists eigentlich A+13. Auf alle Fälle sind seine Einschätzungen der Lage genauso vorbelastet, wie die der ukrainischen Regierung. Er mag recht haben, er mag täuschen wollen. Aus seinen Aussagen kann man das nicht herausfinden, nur durch Abgleich mit weiteren Quellen. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo zwischen "Putins Behauptungen"*"Putins Möglichkeiten" und "ukrainische Behauptungen"*"ukrainische Möglichkeiten". Bessere Quellen kommen von Dritten - aber leider nur selten und sehr lückenhaft.









Die Vorfälle sollten von unabhängigen Leuten untersucht werden, die mit beiden Seiten möglichst nichts zu tun haben, mehr will ich gar nicht.

Eben gerade hast du mehr kritische Berichterstattung in den Medien gefordert...
Eine unabhängige Aufklärung, so wünschenswert sie ist, wird es jedenfalls nicht geben. Nicht zuletzt gibt es, zumindest nach den hier auch von dir geäußerten Ansichten, niemanden unterhalb der UNO, dem nicht vorgeworfen wird, auf irgend einer Seite zu stehen. (und selbst die ist oft USA-dominiert)
Fakt ist aber, dass die Übergangsregierung, der "keinerlei Interesse an Aufklärung" vorgeworfen wurde, sich an einer Aufklärung versucht hat. Dass dieser Voreingenommenheit vorgeworfen wird, ist berechtigt - aber schlichtweg unvermeidbar, denn das wird (zu Recht) allem vorgeworfen, was diese Regierung macht. Die einzige Möglichkeit, Verschwörungstheoretiker zu befriedigen, wäre ein Untersuchungsergebnis gewesen, dass 100% deren wie auch immer gearteten Feindvorstellungen gerecht wird.
Aber so ein Ergebnis hat eben auch nichts mit "unabhängig", "objektiv" oder "ergebnissoffen" zu tun. Das ist schlichtweg "ich hab Recht, die vor Ort denken eh nur an sich". (Letzteres mag weitestgehend stimmen, aber daraus folgt noch lange nicht ersteres)

Also ... wenn das neuerdings ausreicht um eine gewählte Regierung aus dem Amt zu jagen ... :schief:. Ich schocke dich jetzt mal: Parlamentarische Demokratie funktioniert ungefähr so, dass du am Ende jeder Legislaturperiode jemanden wählen darfst, und der Gewinner kann dann im Rahmen der Gesetze mehr oder minder tun und lassen was er will, vor der nächsten Wahl hat ihn das nicht zu kümmern.

Wir hatten auch in Deutschland schon mehrere vorgezogene Neuwahlen. Die letzte liegt keine drei Legislaturperioden zurück.

Nichts anderes war es bei Janukowitschs Ablehnung des Abkommens mit der EU: Das mag dem Westteil der Ukraine nicht gepasst haben, aber es lag dennoch im Verantwortungsbereich des Präsidenten diese Entscheidung zu treffen, bei der nächsten Wahl hätten sie ihm die Quittung dafür ausstellen können. Ja, Janukowitsch war - wie alle Führer dieses Landes bisher - höchstwahrscheinlich so korrupt, wie man es ihm nachsagt, allerdings gibt es für solche Situationen Mittel, Politiker aus ihren Ämtern zu entfernen, wenn man entsprechende Beweise anführen kann,

Janukowitsch hat seine Unpoplarität über viele Jahre hinweg aufgebaut, das auf einzelne Entscheidungen, die das Faß zum Überlaufen zu brachten, zu reduzieren, ist einfach nur absurd. Natürlich erscheinen die dann als "klein und nicht ganz ausreichend". Und eine der Anschuldigungen war die Einflussnahme auf Legislative, Justiz und Wahlen. Niemand weiß (bislang), was daran stimmt - aber aus Sicht der Opposition machten sie eine Anklage schlichtweg unmöglich.

aus dem Amt putschen wegen einer unpopulären Entscheidung in einer Hälfte des Landes kann man ihn nicht. Letztlich war es hauptsächlich der Westteil der Ukraine und die Haupstadt selber, in denen Janukowitsch Gegenwind hatte, die Ost- und Südgebiete standen nicht hinter der Maidanbewegung, daher sind jetzt schleunigst Neuwahlen nötig, um die Verhältnisse wieder zu ordnen.

Auch im Osten und erst recht im Süden gab es Proteste. Und die z.T. nicht mal wenige.
Ob es eine "Hälfte" oder mehr oder weniger war - keine Ahnung. Das ist das Problem bei Protesten und das herauszufinden ist das Ziel von Neuwahlen. Welche dann übrigens auch (neben der Amtsenthebung durch ein gewähltes Parlament - und nicht durch einen Mob oder eine Militärjunta) ein entscheidender Unterschied zwischen einem "Putsch" und den Vorgängen in der Ukraine ist: Die Maidanbewegung hat und hatte nicht das Ziel, eine neue Regierung einzusetzen und anderen aufzudrücken, sondern die demokratische Wahl einer neuen Regierung durch alle. Selbst Janukowitsch hätte sich schlichtweg zur Wiederwahl stellen können. Dann hätte sich gezeigt, ob er wirklich mehr als eine kleine Minderheit hoffiert.

Die Anti-Maidan-Bewegungen scheinen sich jedenfalls keineswegs in der Mehrheit zu fühlen, sondern wollen schnellstmöglich raus aus dem Wirkungsbereich ukrainischer Wahlen.

Genau deswegen poche ich ja so auf Aufklärung wer genau da geschossen hat. Dass Janukowitsch in seiner Situation damals das Feuer eröffnen lies macht für mich einfach wenig Sinn,

Es gibt viele autokratische Herrscher, die so reagiert hätten - jüngstes Beispiel sind fast alle Staaten des arabischen Frühlings. Nüchtern betrachtet waren diese damit nicht sehr erfolgreich. Aber Herrscher, die am Ende der friedlichen Mittel einfach klein beigeben, waren es in der Vergangenheit auch nicht und einige Menschen reagieren, wenn sie sich in die Ecke getrieben fühlen, schlichtweg mit Gewalt.
Ich persönlich bin mir auch nicht sicher, dass er selbst (oder jemand aus seinem Staatsapparat - man darf nie vergessen, dass er der Kopf eines Geflechtes war, dessen Teilen auch autonome Aktionen zuzutrauen waren) dahinter stand.

hingegen haben die oppositionellen, radikaleren Kräfte die es AUCH auf dem Maidan gab sehr vom Blutzoll unter den Protestlern profitiert, da dies ja erst zum radikalen Schritt mit Janukowitschs "Abwahl" geführt hat. Nenn es meinetwegen eine Verschwörungstheorie, aber es liegt nunmal im Bereich des Möglichen und gehört aufgeklärt.

Und das ist leider so gut wie unmöglich, denn normalerweise findet man einen Täter über seinen Bezug zum Opfer oder sein Motiv, wenn man am Tatort keine Spuren mehr finden kann. Hier gibts keinen Bezug außer dem Motiv und das hatten viele:
- Die Rechtsradikalen haben sicherlich profitiert. Aber noch sinnvoller wäre es für die eigentlich gewesen, die Polizei zum Anriff zu provozieren und dann den Maidan zu "schützen"
- Die nicht-radikale Opposition hat eigentlich verloren (weil sie auf längere Sicht auch friedlich gewonnen hätte - ohne starke Radikale und ambivalentes Verhältnis zum Westen), ist aber so groß, dass einzlne Idioten nicht ausgeschlossen werden können
- Putin gehört klar zu den ganz großen Gewinnern - aber dafür waren noch 1-2 Rückkopplungen (z.B. die russenfeindlichen Radikalen) nötig und das Risiko im Falle eines Auffliegens wäre verdammt hoch gewesen für Russland
- Putins Oligarchen hätten ein geringeres Risiko gehabt, gewinnen aber auch nur indirekt
- die Separatisten haben genauso viel gewonnen - aber ohne Putins Unterstützung hätten sie alles verloren
- organisierte Kriminalität profitiert immer von Chaos und besonders Waffenhändler von dieser Art Chaos. Mein persönlicher Tipp, weil sie als einzige ~kein Risiko eingingen. Hinweise gibts da bislang aber auch keine für.

Fazit: Motiv-zentrierte Überlegungen führen in diesem Fall einfach nur zu Verschwörungstheorien, aber nicht zu Antworten.
Und imho braucht man sie auch nicht, denn wer auch immer es war: Es waren einzelne. Es geht aber um das Schicksal vieler. Viel interessanter ist, was diverse breite Massen unterstützen:
- verfassungsbedenkliche Absetzung
- militärische Besetzung und Annektion
- Unnabhängigkeitsbewegungen und Unterdrückung derselben
- Militarisierung (auf allen Seiten)
- Rechtsextreme
- Verwestlichung im guten wie im Schlechten
- diverseste Formen von Populimus
...

Daraus leiten sich soviele Einblicke über die relevanten Akteuere her, dass Einzelfälle zur Fußnote werden. Vergl. 1. Weltkrieg: Die späteren Ereignisse bestehen zu 99% aus der Einstellung ganzer Staaten und nur zu <1% aus den Zielen eines einzelnen Attentäters.

Was besonders verwundert ist, dass der Präsident doch entmachtet wurde, nachdem eigentlich ein Kompromiss ausgehandelt worden war, den auch Russland gut geheissen hat, scheinbar war das für einige Protestler nicht genug und er musste weg, was man sogar verstehen konnte, nach der damaligen Kenntnislage: Einen Mörder - und das mag er durchaus sein, damals sah es jedenfalls auf jeden Fall so aus - will niemand als Präsident behalten bis zu vorgezogenen Neuwahlen.

Einen Mörder hätten sie verfassungsgemäß verurteilen können. Und im Prinzip war die Entmachtung auch Stufe 2 und 3 dieses Verfahrens (unter Überspringung von Stufe 1). Aber das noch merkwürdigere ist imho, dass Janukowitsch NACH erfolgreichem Schluss des Kompromisses und VOR seiner Abwahl oder irgendwelchen weiteren Manövenr der Opposition die Flucht ergriffen hat.
Deuten würde ich das als Hinweis darauf, dass ein relativ großer Teil der Oppositionsvorwürfe stimmen (aber welche?), diese (möglicherweise im Rahmen der besetzten Gebäude?) auf einmal auch Beweise dafür hatte und er keine Chancen mehr sah. Leider wird sich das so schnell aber auch nicht klären lassen, denn natürlich ist die Ex-Oppsition sich eh sicher, dass sie recht hat und wird das nicht mehr objektiv klären.

Fakt bleibt nur, dass sowohl Parlament als auch Janukowtisch selbst Gründe dafür sahen, dass Janukowitsch am 23. nicht mehr Präsident hätte sein sollen/können.

Ich hab ein wenig dazu gegooglet, aber nichts wirklich aussagekräftiges gefunden, ob die Abwahl selber zu 100% verfassungskonform war oder nicht, ich hab auf eher weniger verlässlichen Seiten Dinge gelesen, wie dass wenige Prozente für eine ordentliche Abwahl gefehlt haben, oder vor und im Parlamentsgebäude zum Zeitpunkt der Abstimmung rechte Gruppierungen aufmarschiert waren und Druck machten, aber da ich für nichts davon eine verlässliche Quelle gefunden habe, will der jetzigen mal den "Übergansstatus" einräumen, da diese zumindest bisher die baldigen Neuwahltermine einzuhalten gedenken. Allerdings besteht diese Übergangsregierung hauptsächlich aus den Maidan-Aktivisten, Demokraten und wenigen Rechten, der russiche Teil des Landes wird eher weniger vertreten derzeit, was die Lage nicht gerade entspannt, besonders wenn man die Äusserungen einiger der ehemaligen Oppositionellen bezüglich der russischen Bevölkerung auf Youtube verfolgt hat, Entspannung geht jedenfalls anders, aber ich halte zu Gute, dass diese unter enormen Druck stehen.

Die neue Regierung ist definitiv eine Katastrophe, was innere Diplomatie angeht. Allerdings scheint die Ex-Regierungspartei (deren Abgeordneten afaik nicht abgesetzt wurden!) ohne Janukowitsch auch vollkommen kopflos zu sein und ihre verbleibende politische Macht nicht im geringsten zu nutzen. In Kombination mit den jetzt teilweise untermauerten Korruptionsvorwürfe entsteht der Eindruck, man wäre damit beschäftigt, sein Privateigentum zu retten.

Schöner Satz, dennoch frage ich mich, wen du damit bitte meinst, jedenfalls nicht unsere Medienlandschaft. Da gibt es nur Putin = Den Feind/das Böse, und Uns/Die USA, die Guten in der ganzen Sache. Auch in allen Polittalkshows zum Thema habe ich hauptsächlich Denken in Feindbildern gesehen.

Talkshows empfinde ich als Zeitverschwendung, in den Nachrichten (von TAZ bis Tagesschau) finde ich regelmäßig Gegenfragen zu US/EU-Positionen bzw. ich finde sachlich präsentierte Fakten zu beiden Seiten, die auch bei beiden Seiten negative Aspekte auflegen, wenn man sie aus der jeweiligen Gegenposition werten möchte.
Es stimmt zwar, dass Russland im Schnitt nach unseren Maßstäben schlechter abschneidet - aber von einem reinen Gleichnis "Böse" kann imho nicht die Rede sein. Dass Putins Aktionen umgekehrt alles andere als gut sind, spiegelt sich aber zwangsläufig in der Berichterstattung wieder - denn die konzentriert sich immer auf das Schlechte. Das trifft diesmal Russland, bei Irak-Berichten traf es lange die USA, bei anderen Themen trifft es auch mal Deutschland.


Aber abseits davon, sehe ich nicht, womit Russland ein derart vernichtendes Presseecho verdient hat, wie es seit Wochen ununterbrochen statt findet.

"Abseits" einer fragwürdigen, offensichtlich militärisch unterstützten Annektionen fremden Staatsterritoriums?
Mal ne blöde Frage: Was muss man denn noch mehr machen, als sich wie das dritte Reich bei der Besetzung des Sudetenlandes aufführen, ehe man negative Nachrichten verdient hat??

Was hinter den Kullisen - auf beiden Seiten im Übrigen - abgeht kann und mag ich nicht beurteilen, die beiden der Öffentlichkeit zugänglichen Informationen, was Russland bisher zur "Verschärfung" der Krise beigetragen hat, sind das Streichen aller Rabatte bei den Gaslieferungen, was für die bankrotte Ukraine fatal werden wird im Winter, sowie Militärmanöver ziemlich dicht an der Grenze zur Ukraine, wobei diese vorbei zu sein scheinen. Warum jetzt Russland an der zunehmenden Destabilisierung der Ostukraine schuld sein soll, sehe ich nicht.

Du hast selbst in deinem letzten Post von russischen Medien, die vom russischen Staat gesteuert werden, gesprochen.
Die werden als einer der Schlüsselfaktoren in der Aufwiegelung der ukrainischen Russen gesehen. Dazu kommt möglicherweise direkte Unterstützung mit Waffen oder gar Militärpersonal. Insbesondere auf der Krim ist direktes, anonymes Eingreifen der russischen Streitkräfte bislang die einzige brauchbare Erklärung daher, wie eine so große, so koordinierte, so trainierte Armee quasi aus dem Nichts auftauchen könnte.

Und bezüglich der Finanzen wäre anzumerken:
- Russland hat die Krim und deren Infrastruktur "geklaut"
- aber nicht einen zugehörigen Teil der Staatsschulden übernommen
- Russland hat die eingeplanten Zahlungen für die Stützpunkte auf der Krim eingestellt
- Russland hat die Militäreinrichtungen dort "geklaut"
- Russland hat die Gaspreise auf ein Niveau angehoben, dass afaik mittlerweile 25% über dem z.B. für Deutschland liegt
- und dass, obwohl langjährige Verträge bestehen
Die feine Art ist das definitiv nicht.

Meine Vermutung ist ja, dass die westlichen Machthaber frustriert sind, dass die bisherigen Sanktionen Putin nach aussen hin egal zu sein scheinen,

Ist das jetzt die übliche "westliche Medien werden von westlichen Machthabern vollständig kontrolliert"-Verschwörungstheorie oder wie kommst du von den Medien zur Politik?


Unterstellungen sind eine schöne Sache, mache ich auch gerne regelmässig, um Leute in eine gewisse Ecke zu stellen, ist eines der einfachsten Mittel: Leuten von vornherein einen negativen Stempel aufzudrücken diskreditiert sie sofort in sämtlichen Diskussionen, und die meisten kommen aus dieser Rolle nicht mehr raus, ich habe damit auch schon so manche Diskussion erstickt. = )

Ich habe keiner einzigen Person einen Stempel aufgedrückt, sondern mich einzig auf Aussagen bezogen, die hier so getroffen wurden - und die logisch nicht zu vereinen sind. Wenn du diese Aussagen jetzt nachträglich als Fragen umdeuten möchtest (Tipp: Unsicheres kennzeichnet man mit Fragezeichen. Nicht mit Punkten. Und Wiederholungen. Das macht man mit Aussagen)...
 
Tja selber schuld würde ich mal sagen.

Hätten die Putschisten nicht den rechtmäßigen Präsidenten vertrieben, wäre das alles nicht passiert. Die schuld für die Entwicklung trägt die illegale Regierung in Kiew (und ihre unterstützer in eu und usa). Von mir aus soll sich Putin auch noch den Osten der Ukraine holen. Ein dàmpfer würde dem Westen mal gut tun.
 
Ja genau, damit wäre unser jahrelang organisierter Masterplan die wirtschaftlich starke Ukraine endlich in die EU zu holen gescheitert.:schief:
Als wenn die EU nicht andere Probleme hätte.
 
Ja genau, damit wäre unser jahrelang organisierter Masterplan die wirtschaftlich starke Ukraine endlich in die EU zu holen gescheitert.:schief:
Als wenn die EU nicht andere Probleme hätte.

Es gibt ne Theorie dass sich die EU erweitern muss um zu überleben, d.h. neue Schuldner :) Das nutzt natürlich nur den Bankstern, aber die kontrollieren ja eh die Politik... von daher eigentlich nicht so abwegig. Vom Standpunkt der Bankster und Wirtschaftsbosse her. Ebenso würden neue Absatzmärkte geschaffen und neue "billige" "Fach"kräfte könnten nach Europa stürmen. Und die Einkreisung Russland würde fortgesetzt.

Putins Reaktion hier war vollkommen verständlich, er konnte diesem Treiben der USA/Nato ja nicht weiter tatenlos zusehen. Wenn Ukraine in Nato/EU, dann ist Russland so gut wie tot, eingekreist. Nicht zu vergessen strategisch, die Schwarmeerflotte wäre vollkommen nutzlos geworden ohne Sewastopol. Und kein Zugang mehr ins Mittelmeer, diesen Zugang kontrollieren ja auch die Türken.
 
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Ja genau, damit wäre unser jahrelang organisierter Masterplan die wirtschaftlich starke Ukraine endlich in die EU zu holen gescheitert.:schief:
Als wenn die EU nicht andere Probleme hätte.

Ich meine due schrittweise annähernung der nato richtung russland.

Wie war das nach der wiedervereinigung. Die nato endet an der oder? Man sieht ja was das versprechen wert war.
 
Es gibt auch eine Theorie, dass die Nazis nach dem 2. Weltkrieg mit Flugscheiben zum Mond geflogen sind und dort eine Basis errichtet haben.
Zwischenstopp machten sie übrigens unter dem Eispanzer der Antarktis in Neuschwabenland!;)
 
Mit dem Unterschied, dass Dein Verglich gar kein Vergleich ist, sondern ein Totschlagargument.....und da gehe ich nicht drauf ein :) Strategische Lage, Rohstoffe und Geldmärkte recherchieren dann kannste ev. auch was sachliches beitragen :D
 
Es gibt auch eine Theorie, dass die Nazis nach dem 2. Weltkrieg mit Flugscheiben zum Mond geflogen sind und dort eine Basis errichtet haben.
Zwischenstopp machten sie übrigens unter dem Eispanzer der Antarktis in Neuschwabenland!;)

Wenn einem die Argumente ausgehen...

Zum Thema NATO-Osterweiterung (sogar als Quelle der Spiegel, sollte ja recht sein oder?)
DER SPIEGEL 48/2009 - Absurde Vorstellung

Fakt ist, der Westen hat mit der NATO-Osterweiterung Russland bewusst getäuscht. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis auch die Ukraine in der NATO gelandet wäre unter dem Kiewer Verbrecherregime.

Also hat Putin das einzig nachvollziehbare getan.

Die Kriegstreiber sind hier eindeutig EU, NATO und die USA.
 
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