Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ich packe es mal mit hier rein, weil es über zwei Ecken schon was mit dem in Ukraine zu tun hat, aber auch weil es jetzt nicht genug Kontext bietet um damit ein eigenes Thema zu füllen, also ehr so eine Randnotiz in der aktuellen Gemengelage ist.

Etwas was ich persönlich so gar nicht so auf dem Schirm hatte, aber laut UNITED24 Media ist es scheinbar so das die Software der britischen Atom U-Boote wohl von weißrussischen Ingenieuren entwickelt und bis jüngst gepflegt wurde, was den Briten nun anscheinend etwas Sorge bereitet, weil man befürchtet das dieser Umstand von Russland ausgenutzt werden könnte:

Britain’s 🇬🇧 nuclear submarine software was built by Belarusian engineers. And now there are fears that coding work outsourced to Russia and its allies could pose a national security threatUkraine can understand these fears because 30 years ago, it signed the Budapest Memorandum on Security Assurances and gave up nuclear weapons. Russia acted as one of the security guarantors. You know what happened next.

 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht m. W. um eine Sicherheitslücke.
Das Intranet, dass die britischen Ingenieure für Bau- und Wartung der Atom-U-Boote nutzt, basiert z. T. auf eine outgesoucte Entwicklung aus Belarus.
In den U-Booten selbst ist nix weissrussisches drinnen.
 
Es geht m. W. um eine Sicherheitslücke.
Das Intranet, dass die britischen Ingenieure für Bau- und Wartung der Atom-U-Boote nutzt, basiert z. T. auf eine outgesoucte Entwicklung aus Belarus.
In den U-Booten selbst ist nix weissrussisches drinnen.
Weiß man es mit Sicherheit?
Schließlich reicht so eine Wartungslücke schon aus um weiteren Schläfercode einzuschleusen. ;)
 
Ich packe es mal mit hier rein, weil es über zwei Ecken schon was mit dem in Ukraine zu tun hat, aber auch weil es jetzt nicht genug Kontext bietet um damit ein eigenes Thema zu füllen, also ehr so eine Randnotiz in der aktuellen Gemengelage ist.

Etwas was ich persönlich so gar nicht so auf dem Schirm hatte, aber laut UNITED24 Media ist es scheinbar so das die Software der britischen Atom U-Boote wohl von weißrussischen Ingenieuren entwickelt und bis jüngst gepflegt wurde, was den Briten nun anscheinend etwas Sorge bereitet, weil man befürchtet das dieser Umstand von Russland ausgenutzt werden könnte:




Ehrlich gesagt, ziemlich erschreckend.

Gerade bei so etwas sensiblen wie den Atom U-Booten, die ja im Falle von GB sogar deren einzige atomare Abschreckung darstellen, wäre ich jetzt als Laie immer davon ausgegangen, dass das alles von GB stammt oder zumindest von Allierten (wie z.B. die USA), da ja auch die britischen Trident SLBMs von den USA stammen.

Weiß man es mit Sicherheit?
Schließlich reicht so eine Wartungslücke schon aus um weiteren Schläfercode einzuschleusen.
;)

Absolut nachvollziehbare Befürchtung mMn.

Die pakistanische Regierung z.B. hat auf die amerkanische PAL-Technologie verzichtet, weil sie befürchten, dass die Amerikaner einen Kill-Switch einbauen könnten und dann ihre Atomwaffen unbrauchbar wären.
 
Mal wieder too little, too late.

Wir werden leider nie erfahren, wie es für die Ukraine ausgegangen wäre, hätte der Westen rechtzeitig und in ausreichender Zahl geliefert. Wie viele ukrainische Soldaten und Zivilisten nicht hätten sterben müssen.

Das ist so beschämend für den Westen. Und trotz aller Eskalationswarnungen seitens Russland ist nie etwas passiert. Sei es erst die Helme, dann die Artillerie, dann die Panzer und jetzt die Jets. Die Russen "warnen" zwar immer, aber nie tun sie etwas.

Wir hätten spätestens im Herbst/Winter 2022 - vor der Sommeroffensive - mit den Waffenlieferungen "all-in" gehen müssen.
 
Wir hätten spätestens im Herbst/Winter 2022 - vor der Sommeroffensive - mit den Waffenlieferungen "all-in" gehen müssen.
Man hätte schon bei der Besetzung der Krim aufrüsten müssen, aber Deutschland hat lieber eine Pipeline gebaut und Konsorten wie Schröder oder Wagenknecht haben immer geschwafelt, wie zuverlässig der lupenreine Demokrat Putin ist.
 
Man hätte schon bei der Besetzung der Krim aufrüsten müssen, aber Deutschland hat lieber eine Pipeline gebaut und Konsorten wie Schröder oder Wagenknecht haben immer geschwafelt, wie zuverlässig der lupenreine Demokrat Putin ist.
Genau genommen ist die Pipeline unter Mutti gebaut worden und sie hat auch genau nix nach der Besetzung der Krim unternommen - schon gar nicht verteidigungstechnisch.
Im Gegenteil hat sie vdL weiter die BW demontieren lassen und als Dank für deren Unfähigkeit nach Brüssel geschickt.
 
Genau genommen ist die Pipeline unter Mutti gebaut worden und sie hat auch genau nix nach der Besetzung der Krim unternommen - schon gar nicht verteidigungstechnisch.
Northstream 1 war noch unter Schröder, wenn ich nicht irre.
So oder so, jedem hätte klar sein müssen, das´s Putin seit 2014 nicht mehr zuverlässig war.
Die Ukraine muss das jetzt ausbügeln.
 
Genau genommen ist die Pipeline unter Mutti gebaut worden und sie hat auch genau nix nach der Besetzung der Krim unternommen - schon gar nicht verteidigungstechnisch.
Im Gegenteil hat sie vdL weiter die BW demontieren lassen und als Dank für deren Unfähigkeit nach Brüssel geschickt.

Northstream 1 war noch unter Schröder, wenn ich nicht irre.
So oder so, jedem hätte klar sein müssen, das´s Putin seit 2014 nicht mehr zuverlässig war.
Die Ukraine muss das jetzt ausbügeln.
Das war ein schweres Versagen der gesamten Politik. Egal ob SPD oder Union.
 
@U-Boot-Thema above: Haben wir für genau sowas nicht den Militärthread?

Northstream 1 war noch unter Schröder, wenn ich nicht irre.
So oder so, jedem hätte klar sein müssen, das´s Putin seit 2014 nicht mehr zuverlässig war.
Die Ukraine muss das jetzt ausbügeln.

Nord Stream 1 wurde 2005 begonnen, die Planungen liefen seit Mitte der 90er. Damals hatte Putin gerade seine zweite Wahl ohne Manipulationen gewonnen, liebäugelte für die fernere Zukunft mit einem Beitritt zur NATO und lobte deren Osterweiterung. Wenige Monate später wurde die Pipeline in die damals noch nicht theokratisch angehauchte Türkei eingeweiht, europäische Firmen arbeiteten immer enger mit russischen zusammen, etc.
Kurz: Alles schien gut. Rückblickend würde man mehr Gewicht auf Putins Vorgeschichte legen und bei seiner Kaukasuspolitik den Argumenten der Widersacher (die auch alles andere als nette Zeitgenossen waren) zuhören, aber bei Nord Stream 1 dachten noch alle, es ginge bergauf mit Russland. Ich glaube nicht, dass Schröder anders gehandelt hätte, wen dem nicht so wahr, aber Scholz oder Kohl hätten es in der gegebenen Lage halt auch nicht gemacht. Das europäische Problemkind damals war Berlusconi. Merkel dagegen wusste schon ganz genau, was Putin von Demokratie, Menschen- und Völkerrecht hielt.
 
Das europäische Problemkind damals war Berlusconi. Merkel dagegen wusste schon ganz genau, was Putin von Demokratie, Menschen- und Völkerrecht hielt.
Sie setzte die fahrlässige Ostpolitik schonungslos durch, entgegen allen Warnungen von Staaten die die Situation wesentlich besser einschätzten als sie selbst. So ist das wenn man als Politiker nur noch profitorientiert ist, sie wollte garnicht hinschauen sondern einfach nur einen Deal mit Russland und ist demnach Mitverschulderin.
 
Halt blöd, wenn man einen Krieg beginnt und dieser auch ins eigene Land zurück kommt.

Zitat:
Russland wirft Ukraine Angriff auf Kursk vor
Russland wirft der Ukraine weitere Angriffe auf die Oblast Kursk an der Grenze vor und spricht von einem "Terrorakt" gegen die Zivilbevölkerung. Das ukrainische Militär habe seine Luftangriffe fortgesetzt, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Luftabwehr habe dort in der Nacht vier Drohnen zerstört. Am Dienstag habe es bereits ukrainische Angriffe mit Panzern gegeben."Das ist ein weiterer Terrorakt", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dem russischen Hörfunksender Sputnik. "Er richtet sich offensichtlich gegen eine friedliche Bevölkerung, gegen eine Zivilbevölkerung." Die Ukraine äußerte sich nicht dazu. Beide Kriegsparteien erklären immer wieder, sie griffen die Zivilbevölkerung nicht an.
Quelle Taggesschau
 
Andreas, abwarten inwiefern das bei Kursk ein Angriff wird, laut Bloggern wurde dort noch nichts unter Feuer genommen sondern lediglich einmarschiert, Stand gestern.
 
Völlig sinnfreie Aktion von den Ukrainern, die da gerade in der Kursk Oblast stattfindet.
Man hat im Osten momentan genug schwer umkämpfte Brennpunkte, an denen dringend Truppen und Material gebraucht würden, da jetzt einen "Ausflug" nach Kursk zu machen, wo es keinerlei wertvolle strategische Ziele für die Ukrainer gibt, die man damit erreichen könnte, ist einfach nur Material- und Personalverschwendung, die selbst bei den ukrainischen Soldaten einfach nur noch auf äußerstes Unverständnis stößt.

@Nightslaver du hast wohl Recht gehabt!
;)
Natürlich habe ich da recht gehabt, ich sauge mir sowas ja nicht aus den Fingern, wie die Freunde von der anderen Feldpostnummer. :ugly:
 
Völlig sinnfreie Aktion von den Ukrainern, die da gerade in der Kursk Oblast stattfindet.
Man hat im Osten momentan genug schwer umkämpfte Brennpunkte, an denen dringend Truppen und Material gebraucht würden, da jetzt einen "Ausflug" nach Kursk zu machen, wo es keinerlei wertvolle strategische Ziele für die Ukrainer gibt, die man damit erreichen könnte, ist einfach nur Material- und Personalverschwendung, die selbst bei den ukrainischen Soldaten einfach nur noch auf äußerstes Unverständnis stößt.
Bist du bei nem Geheimdienst oder woher die Info dass die Ukrainer da nur nen lustigen Ausflug aus Spaß an der Freude machen?
 
Bist du bei nem Geheimdienst oder woher die Info dass die Ukrainer da nur nen lustigen Ausflug aus Spaß an der Freude machen?
Erstens ist diese Frage schon unsinnig, weil selbst wenn dem so wäre könnte und würde man dir das sicherlich nicht sagen (und ob es gegelaubt werden würde wäre auch noch fraglich, schließlich kann im Internet jeder viel erzählen).

Zum anderen braucht man dafür auch nicht erst Geheimdienstinformationen, wenn man sich schon nur die Informationen anschaut die jedem zugänglich gemacht werden und nicht zuletzt weiß man nach 2 Jahren, wenn man das geschehen in der Ukraine ausreichend intensiv verfolgt und nicht nur hören will was man hören möchte, welche Quellen recht glaubhafte Informationen verbreiten und nicht nur in einer Tour geschönte und zusammenfantasierte Sachen erzählen.

Aber beschränken wir uns doch einfach nur auf ziemlich offensichtliche und frei einsehbare Dinge.
Der Angriff soll mit irgendwas zwischen 400 und maximal 2000 ukrainischen Soldaten durchgeführt worden sein, sowie in der Obergrenze mit zweidutzend gepanzerten Fahrzeugen und einigen Panzern. In Summe also maximal kaum mehr als eine Brigade (nur zur besseren Einordnung, alleine in der Region um Vorchansk sollen es bereits zwischen 30.000 bis 50.000 russische Soldaten sein).

Was denkst du wie weit man damit kommt / vorstoßen kann, wenn das nicht wieder nur, wie schon in der Vergangenheit, eine temporäre und begrenzte Aktion ist, inder man eine Zeit lang auf russisches Grenzgebiet vordringt und sich irgendwann wieder zurückzieht (wie in der Oblast Belgorod schon mehrmals der Fall, in der Vergangenheit)?

Welches strategische Ziel soll man mit solchen Aktionen erreichen, welches irgend einen signifikanten und nachhaltigen Effekt auf andere Frontabschnitte haben könnte?

Das einzige was strategisch auch nur entfernt interessante Ziel, was im Angriffsvektor von Kursk liegt, ist eine Eisenbahnverbindung, welche aber rund 60km hinter der Grenze liegt und die Richtung Vovchansk führt, aber weder die einzige Verbindung ist, um damit die russischen Truppen bei Vovchansk zu versorgen, noch bei dem Kräfteaufgebot realistisch erreichbar und somit am Ende doch wieder irrelevant.

Thats it (im Kern), also wozu da in der aktuellen angespannten Siutation ukrainische Truppen binden, die gerade in der Ostukraine dringender gebraucht werden würden?
Unter diesen Gesichtspunkten kann man diesen Angriff als kaum mehr als einen sinnlosen "Ausflug" (im übertragenen Sinne) bezeichnen.
 
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