Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Wie kommst du darauf?
Sorry ich hab mich etwas mit den 122mm Granaten vertan, es bleiben trotzdem 800000 Granaten, davon 500000 155mm

+++ 20:20 Tschechien treibt 800.000 Granaten auf +++
Tschechien stellt der Ukraine die Lieferung von 800.000 Granaten in Aussicht. Man habe es geschafft, 500.000 155-mm-Granaten und 300.000 122-mm-Granaten ausfindig zu machen, erklärt Präsident Petr Pavel bei der Sicherheitskonferenz. Dafür würden aber finanzielle Mittel benötigt. Er werde deswegen mit Partnern wie den USA, Deutschland, Schweden und weiteren Ländern sprechen. Die Granaten könnten binnen weniger Wochen an die Ukraine geliefert werden, sagt er.
Quelle NTV Live Ticker Ukraine Krieg.
 
Sorry ich hab mich etwas mit den 122mm Granaten vertan, es bleiben trotzdem 800000 Granaten, davon 500000 155mm

+++ 20:20 Tschechien treibt 800.000 Granaten auf +++
Tschechien stellt der Ukraine die Lieferung von 800.000 Granaten in Aussicht. Man habe es geschafft, 500.000 155-mm-Granaten und 300.000 122-mm-Granaten ausfindig zu machen, erklärt Präsident Petr Pavel bei der Sicherheitskonferenz. Dafür würden aber finanzielle Mittel benötigt. Er werde deswegen mit Partnern wie den USA, Deutschland, Schweden und weiteren Ländern sprechen. Die Granaten könnten binnen weniger Wochen an die Ukraine geliefert werden, sagt er.
Quelle NTV Live Ticker Ukraine Krieg.
Haben die Tschechen auch ein KSK?
 
Sorry ich hab mich etwas mit den 122mm Granaten vertan, es bleiben trotzdem 800000 Granaten, davon 500000 155mm

+++ 20:20 Tschechien treibt 800.000 Granaten auf +++
Tschechien stellt der Ukraine die Lieferung von 800.000 Granaten in Aussicht. Man habe es geschafft, 500.000 155-mm-Granaten und 300.000 122-mm-Granaten ausfindig zu machen, erklärt Präsident Petr Pavel bei der Sicherheitskonferenz. Dafür würden aber finanzielle Mittel benötigt. Er werde deswegen mit Partnern wie den USA, Deutschland, Schweden und weiteren Ländern sprechen. Die Granaten könnten binnen weniger Wochen an die Ukraine geliefert werden, sagt er.
Quelle NTV Live Ticker Ukraine Krieg.
Die hat man nicht "einfach mal vergessen", man hat wohl seitens Tschechien Quellen aufgetan, also Länder gefunden, die die Granaten haben und verkaufen würden. Fehlt halt nur jemand der den Kauf dann auch finanziert, dann könnte man sie in wenigen Wochen an die Ukraine liefern.

Da wurde also nichts irgendwo vergessen, das es noch rumliegen würde. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Klang halt in deinem ersten Post dazu etwas anders. :)
Ich glaube jetzt hast du mich falsch verstanden. Ich hatte geglaubt die würden irgendwo rumliegen, weil ich natürlich davon ausgegangen bin, das die USA oder DE den ganzen Markt auf der Welt längst befragt haben wer etwas zu verkaufen hat. das nun ausgerechnet das kleine Tschechien Quellen auf dem Weltmarkt gefunden überrascht auch. Wieso nicht die EU, oder DE etc. Aber es ist so wie es ist, ich beschwere mich bestimmt nicht über 800000 Granaten für die Ukraine in den kommenden Wochen.
 
Vorrausgesetzt es beginnt jetzt nicht wieder eine endlose Diskussion dadrüber wer die Granaten bezahlen wird. :ugly:
Zuzutrauen wäre es unseren ganzen politischen Kasperköpfen ja (leider)...
Ja gut, aber irgendwoher muss das Geld kommen, um die Besitzer zu entschädigen.
Ich hoffe nur, das auch Frankreich, Italien, Spanien usw tiefer in die Tasche greifen. Diese Länder, allen voran Frankreich leisten zuwenig gemessen an ihrem Anspruch und ihren Möglichkeiten
 
Mal wieder ein Video das die unglaubliche Professionalität einiger russischer Militärangehöriger zeigt.

In einer Sporthalle, in der besetzten Stadt Melitopol, fand wohl ein Kampfsportturnier für Kinder statt, welches gut besucht war.
Gleichzeitig haben wohl russische Militärangehörige im an einem Tisch, im Hintergrund, einigen Kindern einen tragbaren Granatwerfer vorgeführt und einer der vorführenden Soldaten dabei (versehentlich) den Abzug betätigt, wodurch es zu einer Explosion kam, die 6 Menschen leicht verletzt hat.

Muss man auch erst einmal fertig bekommen, in einer Halle voller Menschen einen geladenen und dann scheinbar auch noch ungesichterten Granatwerfer liegen zu haben. Das hätte auch noch ganz anders ausgehen können, als nur mit 6 Leichtverletzten.

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Diese ist so oder so der Leidtragende, wenn ein Sieg der Ukraine in immer weiterer Ferne rückt, aufgrund fehlendem Rückhalt aus Europa. Nüchtern betrachtet, stellt sich dann nur die Frage, ob die ukrainische Regierung nachgeben und ein Leben in etwaiger Unterdrückung leben, oder stolz und frei bis zum letzten Mann sterben möchte.

Kapitulationsinteressen sehe ich in der Ukraine gar keine. Aber zwischen kämpfen und ergeben gibt es noch eine dritte Möglichkeit, die eher an Popularität zunehmen könnte, wenn die Hoffnung schwindet: Fliehen.


...und hier würde ich den Satz dann weiterführen, weil eben das eines der schwierigsten Probleme ist.
Das russische Volk wird dem Westen nicht zu jubeln. Und genauso wenig hört das ganze auch nicht auf wenn Putin das zeitliche segnet. Dann kommt der nächste.

Kann passieren, muss aber nicht. Der ganze Ukrainekrieg ist für Russland ein riesen Verlustgeschäft und einzig und allein einem geschichtsrevisionistischen Großmachtswahn verschuldet. Während es im Zuge von Putins Maßnahmen in Russland sicherlich keine prowestliche Mehrheit gibt (außerhalb von Friedhöfen), ist diese Art von Größenwahn keineswegs allgegenwertig. Die meisten Russen dürften ihre Söhne, ihr Urlaub, ihr Gehalt und ein paar nette Alltagsgegenstände deutlich mehr interessieren als die Krim oder gar gar der Rest der Ukraine. Und vor allem in der Wirtschaftselite gibt es eine Reihe von mächtigen Leuten, die Putin mit seinem Angriff vor zwei Jahren ganz bewusst überrumpelt hat, weil nicht einmal er mit Zustimmung gerechnet hat. Ähnliche Zeichen von Widerstand waren lange aus dem Militär zu hören und aus der Ecke der Söldner sowieso.

Unter denjenigen, die sich um Putins Erbe streiten werden, gibt es also einige, von denen eine Beendigung des Krieges zu erwarten wäre. Und allein die ziemlich sichere Tatsache, dass die bislang komplex ausbalancierten Kräfte sich ohne den Typen in der Mitte gegenseitig bekriegen werden, reicht, um die Angriffsfähigkeit Russlands für einen gewisse Zeit massiv zu reduzieren.

Daher: Putin weg => Ukraine hat eine Verschnaufpause. Oder sogar dauerhaft Frieden.

Aber allen Gerüchten zum trotz sieht Putin halt nicht so aus, als würde das in den nächsten 1-2-3 Jahren anstehen. Viel mehr gebe ich der Ukraine aber nicht mehr, wenn sie mittelfristig ein normaler Staat werden soll. Nach einem sechsjährigen Krieg kann man noch wieder aufbauen, das haben die europäischen Kriege des 20. Jhd. gezeigt. Aber was nach 10 Jahren oder mehr andauernder Kriegshandlungen ist, kann man in Afrika und Vorderasien oft genug sehen: Failed States soweit das Auge reicht. Man hat dann mindestens eine Generation im Land, die im Krieg aufgewachsen ist.

Die müssen schon selbst darauf kommen, dass da was nicht richtig läuft.
Das sollte wenn es so weiter geht aber ihr innerpolitisches Problem bleiben.

Du kannst nicht reihenweise ihre Söhne an der Front eines Krieges der verklärt dargestellt wird töten und dann als Held gefeiert werden.

Wie würdest du denn reagieren? Da spielt es auch irgendwann keine Rolle mehr ob deine Regierung recht hat oder nicht.

Mit abnehmender Kampfkraft der Ukraine sterben eben immer weniger Söhne an der Front. Relativ zur Größe Russlands verläuft sich das, zumal außer der Armeeführung und den Politikern darüber ja niemand genau weiß, wie viele da denn sterben. Die russische Armee hat ganz bewusst in abgelegenen Regionen rekrutiert, die kaum Zugang zu unabhängigen Medien haben. Da wird dann jedem Dorf besonderer Dank für ihr großes Opfer ausgesprochen, dass gerade sie außergewöhnlich viel Pech hatte und 10% ihrer Söhne im Krieg für das Vaterland verloren gingen und gut ist. Weiß doch Dorf A nicht, dass Dorf B die gleiche Ansprache erhält; in den übergreifenden Nachrichten wird einfach eine verhältnismäßig kleinere Summe angegeben.
Und falls doch mal jemand am Arsch der Welt protestiert, lässt sich das leicht vertuschen oder niederschlagen.

Revolutionäres Potential würde nur entstehen, wenn so viele russische Soldaten in so kurzer Zeit sterben (oder besser -sowohl für sie als für einen Stimmungswandel- verletzt nach Hause zurückkehren), dass es mitten in Moskau unübersehbar wird, obwohl da besonders zurückhaltend rekrutiert wurde. Aber genau diese Wirkungskraft hat die ukrainische Armee nicht mehr, seitdem mangels westlicher Unterstützung der Bewegungskrieg eingestellt werden musste.


Auch das kann man so gar nicht unbedingt sagen.
Laut Kreml-Stimmen wäre ein Trump auch für Russland nicht zwingend optimal, da unvorhehbar und dank seinem großen Ego einigermaßen wankelmütig.
Genau das Gegenteil von dem, was man gerne sieht: Verlässlichkeit in der Prognose von Handlungen.

Trump ist zwar wankelmütig in seinen Positionen und vor allem seiner Handlungsbereitschaft, aber nicht in seinen Interessensgebieten. Und Russland gehört nie dazu. Ein US-Präsident, der in ANDEREN Teilen der Welt Chaos stiftet, dürfte Putin sehr gelegen kommen. Als Rohstoffexporteur ist Russland zudem weitaus weniger auf eine ruhige Welt angewiesen als andere Wirtschaftsnationen. Unverzichtbare rohproduktlieferungen von A nach B vertragen weitaus mehr Chaos als komplexe Lieferketten und noch komplexere Zollsysteme für Luxusartikel.

Am Ende kann nämlich genau die Trump'sche Kritik an NATO und Verteidigungsausgaben zu dem führen, was Russland strategisch schadet: Eine militärisch stärkeres und von NATO / USA emanzipiertes Europa.

Ein militärisch starkes Europa schadet Russland aber nicht. Im Gegenteil: Putins Lügenmärchen von der Bedrohung durch die EU wäre viel leichter rüberzubringen, wenn die EU tatsächlich eine militärische Bedrohung für Russland sein könnte.

Zumal ich mir ohnehin nicht vorstellen kann, dass ein Trump die NATO tatsächlich sprengen kann.
Er ist zwar als US Präsident mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet, aber a) gibt es noch weitere Stäbe, die hier mit entscheiden und Einfluss nehmen und b) sind die 4 Jahre, die ihm bleiben, seine letzten als POTUS.
Nach ihm wird es weitergehen. Und auf jeden (mäßigen) Republikaner folgt auch stets wieder ein Demokrat.

Komplett sprengen ist unwahrscheinlich. Aber allein dass er das Vertrauen in die NATO massiv schwächt und koordinierte internationale Handlungen für vier Jahre unmöglich macht, würde den Einfluss des Westens in der Welt deutlich und über einen weitaus längeren Zeitraum schwächen. USA einzeln und EU einzeln bedeutet nichts weiter als das China der mit Abstand größte Akteur wird und der Rest des gerade erweiterten BRI(C)s zur Nummer 2. Zugleich fehlt alles, was die EU in "für den Fall der Fälle"-Militär steckt an anderer Stelle.


Dieser Mord passt aber irgendwie nicht richtig zum Zeitpunkt.
Wir haben jetzt die Sicherheitskonferenz, Natogipfel, Selensky in Berlin und dazu massive Erfolge der Russen in Avdiivka.
Warum also genau zu diesem Moment?
Er überdeckt alles und gibt politische Möglichkeiten in die Hand, die Hilfe wesentlich zu verstärken und eine gewisse " Müdigkeit" zu beseitigen.
Es wäre ein Schuss in das eigene Knie.

Eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall:
Bereits heute nehmen Sicherheitskonferenz, Israel und selbst der Rückzug der ukrainischen Armee eine größere Rolle in den Nachrichten ein als Nalwanys Tod. Ich sehe zwar auch keinen rationalen Anlass, ihn gerade an diesem Tag versterben zu lassen (auch wenn Putin eine Vorliebe für runde Jubiläen zu haben scheint), sodass der genaue Zeitpunkt auch schlicht zufällige Folge der lebensverkürzenden Haftbedingungen gewesen sein könnte. Aber wenn man ihn ohne viel internationales Heckmeck tot haben wollte, dann war jetzt der medial beste Zeitpunkt seitdem Nawalny überhaupt internationale Aufmerksamkeit erhalten hat.

Vielleicht gibt es einen innenpolitischen Grund, in die Richtung wurde jedenfalls am ehesten eine Message gesendet. Politisch war Nawalny noch nie von großer Bedeutung und ja genau deswegen noch am leben und leiden, während höherrangige russische Oppositionelle in den vergangen 1-2 Jahrzehnten weitaus wirkungsvollere "Unfälle" hatten. Aber kurz vor der Pseudo-Wahl musste Putin vielleicht noch mal in irgendeine Richtung betonen, dass sich politische Karrieren auch über "im Zuchthaus sitzen" hinaus entwickeln können, wenn man in Russland die Klappe aufmacht.


Ich glaube jetzt hast du mich falsch verstanden. Ich hatte geglaubt die würden irgendwo rumliegen, weil ich natürlich davon ausgegangen bin, das die USA oder DE den ganzen Markt auf der Welt längst befragt haben wer etwas zu verkaufen hat. das nun ausgerechnet das kleine Tschechien Quellen auf dem Weltmarkt gefunden überrascht auch. Wieso nicht die EU, oder DE etc. Aber es ist so wie es ist, ich beschwere mich bestimmt nicht über 800000 Granaten für die Ukraine in den kommenden Wochen.

DE hat bislang oft nur auf der Bremse gestanden und die USA haben praktisch ausschließlich aus eigenen Beständen und, in weitaus geringerm Maße, eigener Produktion abgegeben. Oder anders gesagt: Sie haben ihren Schrott verschifft und ihre Wirtschaft gefördert. Und das ist eigentlich auch Schema F in absolut jeder militärischen Entscheidung der USA.

Von daher ist es für mich keine große Überraschung, dass irgend ein anderer EU-Staat (oder Großbritannien) in Sachen internationale Verhandlungen weiter ist. Und zumindest für die 122er haben ex-Ostblockstaaten wie Tschechien vielleicht sogar die besseren Kontakte/Verhandlungspositionen. Das Problem bei dem Zeug ist schließlich nicht, dass es das nirgendwo gäbe, sondern dass man jemanden überreden muss, einen nenneswerten Teil seiner eigenen Verteidigung zu einem realistischen Preis zu verkaufen.
 
So langsam wachen sie glaube ich auf. Wenn es mal nicht zu spät ist. Das Leiden der Ukrainer geht weiter und weiter

Von Dänemark sehr schön (:daumen:), aber wenn ich in dem Artikel dann schon wieder sowas lese

»Wir haben bereits eine halbe Million Geschosse des Kalibers 155 mm und weitere 300.000 Geschosse des Kalibers 122 mm identifiziert, die wir innerhalb weniger Wochen liefern können, wenn wir schnell eine Finanzierung dafür finden«, so Pavel weiter. Wer sich an dem Kauf beteiligen will, ist bislang unklar.
Prag wolle sich dafür jedoch an Berlin, Washington, Oslo und weitere Partnerländer wenden. Aus Paris soll jedoch Gegenwind kommen, da man lieber heimische Munition senden wolle, um die französische Rüstungsindustrie zu stärken. Auch Zypern und Griechenland hätten Bedenken geäußert, da ein Teil der Granaten offenbar aus türkischen Beständen gekauft werden müssten. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Griechenland, Zypern und der Türkei sind bereits jetzt angespannt – anscheinend fürchtet man eine Verschlechterung der Verhältnisse.
Klingt für mich eher nach "Lass das mal die Deutschen bezahlen". Und nicht falsch verstehen, wir sollten uns eh (erheblich) daran beteiligen, aber da zeigt sich auch wieder, dass einige immer noch nicht geschnallt haben wie ernst die Lage ist.
 
Und wo ist der deutsche Beitrag?

Klar wir haben schon relativ viel zur Verfügung gestellt. Aber das ist schon traurig das man hier keine Munition für die Ukraine beschaffen kann. Obwohl Deutschland das wirtschaftlich stärkste Land in Europa ist.
Und das mit Taurus ist auch ein Witz.
 
Und wo ist der deutsche Beitrag?

Klar wir haben schon relativ viel zur Verfügung gestellt. Aber das ist schon traurig das man hier keine Munition für die Ukraine beschaffen kann. Obwohl Deutschland das wirtschaftlich stärkste Land in Europa ist.
Und das mit Taurus ist auch ein Witz.
Genauso wie die USA das scheinbar getan haben, hätten wir auch schon vor einem Jahr, besser vor 2 Jahren, die Rüstungskapazitäten ausbauen sollen, damit man heute schon die (Produktions-)Früchte hätte ernten können.

Jetzt gerät endlich etwas in Bewegung in Sachen Artilleriemunition.
Aber muss man wirklich immer erst aus Schmerz lernen? Und dann auch nur widerwillig?

Was mich etwas wundert ist, dass sich stets auf die deutschen Versäumnisse konzentriert wird:
Man schaue sich den militärischen Zustand Frankfreichs an:

Wer solche Partner in der EU hat, die sogar sofort beleidigt sind (was wohl niemanden wirklich überraschen dürfte), wenn man mal an die Tür klopft, braucht sich über eine gemeinsame europäische Armee keinerlei Gedanken machen.
 
Was mich etwas wundert ist, dass sich stets auf die deutschen Versäumnisse konzentriert wird:
Man schaue sich den militärischen Zustand Frankfreichs an:...
Nun ja, zumindest zum nachfolgenden Punkt:

Allerdings liefert sein Land bisher deutlich weniger militärisches Material als viele andere. So gab es zum Beispiel bislang keine "Leclerc"-Kampfpanzer für die Ukraine. Macron hatte sich im Januar zu dieser Frage geäußert: "Was die Lieferung von 'Leclerc'-Panzern angeht: Nichts ist ausgeschlossen."

Muss man dann aber auch fragen wie sinnvoll und am Ende wirklich hilfreich das wäre, noch einen weiteren Panzertypen in die Ukraine zu schicken, die schon jetzt mit M-55S, t-64, t-72, t-80, t-90, t-84 / BM Oplot, Leopard 1, Leopard 2, Challenger 2, M1 Abrams, 10 verschiedene Panzertypen zu warten und logistisch zu versorgen hat und mit dem Leclerc wären es dann halt schon 11.

Ich denke es gäbe da genügend andere Dinge, die die Ukraine dringend gebrauchen könnte und die Frankreich liefern könnte, als gerade ihren Leclerc.
 
Die Ukraine braucht auf jeden Fall Artilleriemunition, mehr Flugabwehrsysteme und Kampfflugzeuge.
Eventuell auch Kampfhubschrauber.
 
Nach dem Rückzug der ukrainischen Truppen aus der Kleinstadt Awdijiwka hat ein russischer Soldat und Militärblogger von riesigen russischen Verlusten berichtet. Laut einem Beitrag auf Telegram zitiert er, dass 16.000 russische Soldaten im Kampf um Awdijiwka gefallen seien. Außerdem wurden 300 gepanzerte Fahrzeuge zerstört (Anm. der Redaktion: Beobachter gehen von noch höheren Zahlen aus).


Der Militärblogger berichtet weiter, dass das mobile Regiment „1487 St. Petersburg“ fast komplett ausgelöscht wurde. Er berichtet von „vier Panzerregimenten, die sich „beim Vormarsch über mehrere Kilometer in vier Monaten ausgezeichnet haben“, nun aber komplett zerstört seien.

Auf der anderen Seite hätten die Ukrainer seiner Einschätzung nach 5000 bis 7000 Soldaten verloren.

Die Russen setzen einfach immer weiter nur auf Masse und schei*** weiter komplett auf eigene Verluste, sowohl menschliche wie auch bzgl. der Ausrüstung. Das ist einfach nur obszön.
Das einzig "Positive" daran ist, dass selbst Russland das bei solchen Verlusten und diesem minimalen Tempo auch nicht ewig durchhalten können wird.

Es muss den Ukrainern endlich ausreichendes Material geliefert geliefert geliefert und nochmals geliefert werden!
 
Nun ja, zumindest zum nachfolgenden Punkt:



Muss man dann aber auch fragen wie sinnvoll und am Ende wirklich hilfreich das wäre, noch einen weiteren Panzertypen in die Ukraine zu schicken, die schon jetzt mit M-55S, t-64, t-72, t-80, t-90, t-84 / BM Oplot, Leopard 1, Leopard 2, Challenger 2, M1 Abrams, 10 verschiedene Panzertypen zu warten und logistisch zu versorgen hat und mit dem Leclerc wären es dann halt schon 11.

Ich denke es gäbe da genügend andere Dinge, die die Ukraine dringend gebrauchen könnte und die Frankreich liefern könnte, als gerade ihren Leclerc.
Da gebe ich dir recht: Einen weiteren MBT-Typ benötigt die Ukraine nicht wirklich (Klugscheißerhinweis: den T-90 hat die Ukraine nicht im Einsatz und den Oplot kann man praktisch auch streichen), sondern eher mehr von dem, was man jetzt schon im Bestand hat inkl. Sicherstellung der effizienten Logistik und Instandhaltung.
Dasgleiche dürfte auch für IFV bzw. Schützenpanzer gelten. Die große Typenvielfalt macht es nicht einfacher.

Allerdings könnte Frankreich, was die Munition, die Flugabwehr oder auch generell die Finanzierung angeht, mMn deutlich mehr machen, als aktuell sichtbar.
 
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