Jetzt wo er alle "Knackis" verheizt hat macht er sich auf einmal Sorgen um seine Truppen.
Ach man, "no front", ehrliche Frage RyzA, welchen Mehrwert glaubst du selbst hat das, was du hier gerade zu Prigoschin postest?
Es würde mich einfach mal interessieren, weil es schlicht nicht aus deinem Post ersichtlich wird und er auch nichts neues beinhaltet, was wir nicht sein Monaten bereits wissen (auch hier gepostet) und immer wieder lesen und hören...
Prigoschin beschwert sich schon seit Ende Dezember, weil er nicht mehr Gefangene rekrutieren darf, weil ihm zu wenig Munition geliefert wird, was seine Verluste nach oben treibt.
Warum beschwert er sich jetzt (wieder einmal mehr), das ihm sein Kern an Soldaten wegstirbt und so "vehement", nachdem ihn die Knackis schon seit 2-3 Monaten ausgehen?
Weil es eben nicht mehr nur in 90% der Verluste von Wagner Knackis sind, sondern da der "elitäre" Kern seiner Söldnertruppe, also seine guten Truppen, die die eine richtige militiärische Ausbildung und jahrelange praktische Erfahrung hatten, ehemalige Speznas und Berufssoldaten / Vertragssoldaten, in großer Zahl wegsterben und die bekommt er, einmal tot, nicht so leicht, bis gar nicht, mehr ersetzt und ihre Zahl ist sehr endlich.
Jeder der in Russland über solche Erfahrung verfügt wird und wurde inzwischen von der russischen Armee, für den Einsatz in der Ukraine, selbst eingezogen und steht Wagner somit nicht zur Verfügung und ist somit eben nicht, wie ein Knacki, austauschbar.
Interessiert sich Prigoschin da also wirklich für die Leben seiner Soldaten, ja und nein.
Ja weil jeder der da gerade bei Wagner stirbt ein teurer Verlust von Wert ist, welcher kaum noch ersetzt werden kann.
Hat Prigoschin deshalb jetzt seine Seite als "Menschenfreund" entdeckt, nein, genauso wenig wie im Dezember, im Januar, Februar, März, oder eben jetzt im April und genau wie in diesen Monaten erzählt er da immer noch das selbe:
"Wir bekommen zwar Munition, aber zu wenig, darum sind unsere Verluste zu hoch."
"Ich darf keine Gefangenen rekrutieren."
"Wenn sich nichts ändert werde / muss ich meine Soldaten aus der Front nehmen."
Das letzte wird er so nie machen, ohne irgend eine klare Absprache, weil dann fällt Prigoschin 110%ig aus einem Fenster, sollte daraufhin die Front an der Stelle kolabieren, weil plötzlich Wagner abzieht, ohne das abzusprechen.
Wer also wirklich glaubt das Prigoschins Drohung dahingehend irgendwie für voll zu nehmen ist, ist entweder reichlich naiv, oder ziemlich einfälltig.
Im Grunde ist das also immer noch die selbe Leier Prigoschins (nur seit März mit in der Öffentlichkeit mit minimal mehr "Burgfrieden" nach außen), die da seit Dezember nie richtig endete, die er hier noch einmal (wieder) wiederholt, leider nichts was in der Angelegenheit neu wäre, oder das sich da etwas verändert hätte, nur die gleiche alte Schalplatte, wieder abgespielt.