Nö, aber EX-BW Offizier in einem höheren Rang und gewissen Einblicken.
Du warst Pilot und da ist ein höherer Rang nicht unnormal, aber könntest du ein Bataillon im Bodenkampf führen und Operationen planen?
Wenn 20.000 Russen angreifen kommt das doch gut hin. Das wäre in etwa ein 6,5:1, also das Kräfteverhältnis das man im urbanen Raum etwa anlegt. Keine Ahnung warum das so eine Kontroverse sein soll.
Wenn man von den behaupteten 50k Wagner ausgeht und 15k Ukrainern in Bachmut, liegt man sicher nicht so falsch?
Immerhin ist es eine ziemlich lange Frontlinie.
1. Die Krieg im ersten Monat (März 2022), gekennzeichnet durch doch massive gepanzerte und mechanisierte Angriffe auch mit Luftlandetruppen, scheiterte an schlechter Planung, Koordination (Zusammenspiel der Waffen) und vor allem an mangelnder Logistik.
Wir haben rin paar Kolonen gesehen, aber was ist bei dir massiv?
Als Ergebnis sind die Russen durch die Landenge der Krim und sogar über den Don gekommen, relativ leicht zu verteidigende Punkte.
Ich denke sie waren selbst überrascht.
Nebenbei wurde noch Mariupol eingekreist .
2. Der Krieg vom April 2022 bis Oktober 2022, gekennzeichnet durch enormen Einsatz von Artillerie Feuerwalzen, Ausnutzung von überlegener Feuerkraft und Munitionsbeständen, scheiterte letztendlich an der Logistik, zusammengeschossen durch HIMARS und dem Schmelzen der Munitionsbeständen.
Nein, er fraß sich fest an einer über 8 Jahre eingegrabenen,vorbereiteten und gut ausgerüsteten Armee, mit enormer Unterstützung der NATO. ZB Aufklärungsergebnisse und Waffenlieferungen,
Was ich immer etwas übertrieben finde ist die Bewertung von HIMARS. Sie sind störend, aber nicht entscheidend und es gibt Analoga auf russischer Seite wie Tornado-S.
Gleichzeitig war die geringe Ausstattung der BTG mit Infantrie ein Fehler.
Mangel an Munition, hören wir jetzt seit März 2022 und die Russen verballern immer noch Muni in Größenordnungen.
3. November 2022-April 2023, gekenzeichnet durch Menschenwellentaktik, erzwungen durch lange Logistikketten (HIMARS) und zu geringen Munitionsbeständen, um noch massive und überlegene Artillerie Feuerwalzen aufrecht zu erhalten.
Zeige doch ein Video mit " Menschenwellen"? Gerade ab Nov sind die Russen massiv in eine " aktive" Verteidigung eingetreten, haben gerade im Norden, durch Verkürzung der Frontlinien, ihre Positionen gefestigt und die Ukrainer in Svatowo und Kremenaja anrennen lassen, ohne das diese einen zählbaren Erfolg erreichten.
So richtig auf dem Schirm ist das nicht, aber ich vermute das die Kämpfe dort nicht weniger heftig sind.
Topografisch kann man erkennen das due Nachschubwege dort oben alle über den Oskol müssen und dort alles freies schutzlos Land ist.
Was kostet es die Ukraine an Resourccen, um dort den Kampf aufrecht zu erhalten?
Warum zerstöre die Russen keine Brücken über den Don, oder den Oskol?
Sind Sie dazu nicht in der Lage ? Es wundert mich nur.
Das ist mal grob aufgezeichnet meine Analyse zum Verhalten/Vorgehen der RU Armee, in den verschiedenen Zeitabschnitten, plus die immer weitere "Schrumpfung" von Schwerpunkten.
Was sind bei dir " schrumpfende " Schwerpunkte?
Ich sehe eher eine Zunahme .
Kupjansk, Svatowo, Kremenaja, Avdiivka, dazu kommende Bedrohungen von Siversk und einigen anderen Punkte.
Der Druck ist überall und bisher ist es nur im Süden noch ruhiger. Dort wurde ein neuer General eingesetzt.
Gleichzeitig scheinen die Russen den Einsatz von Gleitbomben zu erhöhen.
Hier die Karte vom ISW.
This interactive map complements the static control-of-terrain maps that ISW daily produces with high-fidelity.
storymaps.arcgis.com
Don, ich fasse nur Dinge zusammen, welche in unseren Medien zu lesen sind. Von mir kommen keine Twitter und Telegrammnachrichten, aber es zeigt sich für mich das Bild, was ich immer gezeichnet habe, egal wie lange es dauert.
Ich wünschte mir das es nur ein kurzer Kampf gewesen wäre, wenn es schon dazu gekommen ist.
Ihn hinzuziehen, ändert am Ende in meiner Wahrnehmung nichts, erzeugt aber mehr Opfer und Elend.
Persönlich glaube ich auch das es im Falle eines Endes der Kämpfe in der Ukraine zu Erschütterungen kommen wird.
War es das alles Wert, die Opfer , die Zerstörung, oder gab es die Möglichkeit zu verhandeln?
Das werden wir dann erfahren.