Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ich warte ja immer noch auf die " Massen " an Technik, also nicht irgendwelche zusammengestellte Bildchen.
Das sie etwas erbeutet haben ist sicher, aber nicht der Umfang.
dafür gibt es mehr Beweise, als für 95 Prozent deiner Aussagen..
Nehmen wir mal an die Russen brechen zusammen, Nationalist Navalny würde Präsident und Nato Ttuppen stehen im Norden an der chinesischen Grenze.
Da muss schon so viel passieren um an dieses Punkt zu kommen.
Welche denn?
Die jetzt eingezogen werden, sind erfahrene und ausgebildete Soldaten.
Wir werden sehen, was am Ende da ankommt. Die Bilder dazu sind aktuell eher ein Mischung aus allem. Woher stammen die weitreichenden Erfahrungen aus Kriegen, letztens hast du noch die Einsätze der Bundeswehr für lächerlich erklärt und wer kommt bei den Russen, WW2 Erfahrene?
Das ist ähnlich wie in den USA, wo in Kriegsfällen die Leute von der Nationalgarde eingezogen werden.
So sollen ehemalige Kontraktsoldaten aus dem Syrien, Tschetschenien, oder Georgienkrieg einberufen werden.
Weil die Soldaten aus Syrien nicht schon den Bach runter gegangen sind und die aus den Tschetschenien Kriegen nicht schon die selben Probleme gezeigt haben, wie die aktuelle Armee, die lösen bestimmt die Probleme.
Die im Moment demonstrieren, werden überhaupt nicht angesprochen, genau auch nicht Wehrpflichtige.
Ausgenommen sind auch studierende und und und...
Beweis, Beweis, Beweis ?
Nach dem Anschluß (?), übernimmt die russische Armee das Kommando über die ganzen Milizien, womit ein einheitliches Gefüge entsteht. Vieles läuft im Moment parallel.
Redet euch nicht ein das der Drops gelutscht ist.
Durch den Anschluß fallen bei Russland scheinbar viele rechtliche Hürden in ihrer Kriegsführung weg.
So dürfen sie zB Entscheidungszentren angreifen.
Die Kriegsführung wird eskalieren und härter werden,
der Drops ist nicht gelutscht und es wird härter werden, weil Russland am verlieren ist und nicht weil die Gebiete an Russland angeschlossen wurden

Wird ja auch ne Menge erzählt.
das stimmt, beide Seiten erzählen viel.. die Drohnen sind ja auch plötzlich aufgetaucht, eine Mobilisierung wird es nicht geben, es sind nur 6000 Soldaten gestorben, die Nazis werden dafür zur Rechenschaft gezogen :)
 
Apropos zum Kotzen: Eben in den 19:00 Uhr Nachrichten im Deutschlandfunk:
[...]Der russische Außenminister Lawrow verteidigte hingegen das militärische Vorgehen und erhob zugleich schwere Vorwürfe gegen Kiew. Die Ukraine sei zu einem „völlig totalitären Nazi-ähnlichen Staat“ geworden. [...]
:kotz:
Für den Typen sollte das nächste mal Hit the Road Jack gespielt werden.
 
Apropos zum Kotzen: Eben in den 19:00 Uhr Nachrichten im Deutschlandfunk:

:kotz:
Für den Typen sollte das nächste mal Hit the Road Jack gespielt werden.
Was erwartet man auch.
Für Hitlerdeutschland waren alle Gegner als Rechtfertigung unter der Kontrolle des "internationalen Judentums" und für den Kreml sind heute halt alle in der Ukraine Nazis und alle außerhalb davon Nazisympathisanten.
Geschichte wiederholt sich halt, andere Verpackung, aber der gleiche Inhalt.

Traurig, aber so ist es eben...
 
Beweis, Beweis, Beweis ?

"Nach den veröffentlichten Informationen werden im Rahmen der Teilmobilisierung zunächst diejenigen Reservesoldaten einberufen, die über die erforderlichen militärischen Spezialisierungen verfügen, insbesondere Schützen, Panzersoldaten, Kanoniere, Fahrer, Fahrermechaniker. Für einige VUS wird der Anruf minimal sein, zum Beispiel für Ärzte. Es werden sowohl Gefreite als auch Feldwebel und Offiziere herangezogen, wobei das Hauptaugenmerk auf Spezialisierungen und nicht auf Dienstgrade gelegt wird. Gleichzeitig ist das Hauptauswahlkriterium das Vorhandensein von Kampferfahrung. Allerdings fallen auch Russen ohne Kampferfahrung unter Teilmobilmachung.

Nach Alter hauptsächlich: Private und Sergeants - bis 35 Jahre, Junioroffiziere - bis 50 Jahre, Senior Officers - bis 55 Jahre. Alle Mobilisierten erhalten den Status von Militärangehörigen im Rahmen des Vertrags.

Nicht dienstpflichtig sind Beschäftigte von Unternehmen der Rüstungsindustrie, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, in der ständigen Pflege eines Familienangehörigen tätig sind, oder Behinderte der Gruppe I, die 4 oder mehr unterhaltsberechtigte Kinder unter 16 Jahren haben, solche, deren Mütter, in zusätzlich 4 oder mehr Kinder unter 8 Jahren haben und ohne Ehemann aufwachsen."

Scheinbar also keine unausgebildeten Rekruten ohne Kampferfahrung, oder Wehrpflichtige.
Sie legen Ihren Focus auf ehemalige Vertragssoldaten.

"Darüber hinaus betonte früher Shoigu, dass es „unter keinen Umständen“ darum gehe, Studenten einzuziehen (wenn sie den Militärdienst nicht abgeleistet oder eine militärische Abteilung abgeschlossen haben, werden sie nicht in die Reserve aufgenommen) und dass die Mobilisierung Wehrpflichtige nicht betreffen werde ."



nur 6000 Soldaten gestorben

Natürlich sind es mehr, nur gehören die Milizen, Freiwilligenbataillione und auch die Tschetschenen nicht zur russischen Armee. Das wird hier häufig vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche denn?
Die jetzt eingezogen werden, sind erfahrene und ausgebildete Soldaten.

Ich bin Reservist. Das letzte mal wurde ich vor 24 Jahren! zur Reserve eingezogen.
Während meines 12 monatigen Wehrdienstes hatte ich 3 Monate Grundi, 3 Monate Panzerfahrer Ausbildung ( Luchs) und 3 Monate Funkerausbildung. Von dem Wissen ist praktisch nichts mehr vorhanden. Davon mal abgesehen ob ich noch durch das Einstiegsloch reinkommen würde :fresse:
Bei den Russen wirds nicht anders aussehen ohne ständiges Training.
Man sollte nie seinen Gegner unterschätzen.
Da gebe ich dir ausnahmsweise recht.
 
Natürlich sind es mehr, nur gehören die Milizen, Freiwilligenbataillione und auch die Tschetschenen nicht zur russischen Armee. Das wird hier häufig vergessen.
Auch von der reguläre russischen Armee sind mehr gestorben.
Das will der Kreml nur nicht zugeben.
U.a. weil die ohnehin schon schlechte Truppenmoral nicht noch weiter sinken soll.

Die russischen Mütter sind noch auffällig still. Vielleicht aus Angst.
 
Welche denn?
Die jetzt eingezogen werden, sind erfahrene und ausgebildete Soldaten.

Ich bin Reservist. Das letzte mal wurde ich vor 24 Jahren! zur Reserve eingezogen.
Während meines 12 monatigen Wehrdienstes hatte ich 3 Monate Grundi, 3 Monate Panzerfahrer Ausbildung ( Luchs) und 3 Monate Funkerausbildung. Von dem Wissen ist praktisch nichts mehr vorhanden. Davon mal abgesehen ob ich noch durch das Einstiegsloch reinkommen würde :fresse:
Bei den Russen wirds nicht anders aussehen ohne ständiges Training.

Da gebe ich dir ausnahmsweise recht.

Deshalb holen sie ehemalige Vertragssoldaten, die länger dienten . Sie bekommen jetzt noch eine dreimonatigen Ausbildung um sich auch als Einheit zu finden.

Anders war es mit den amerikanischen Truppen im Irak doch auch nicht.
Sie mobilisieren 300k von ihren 25Mio.
Auch von der reguläre russischen Armee sind mehr gestorben.
Das will der Kreml nur nicht zugeben.
U.a. weil die ohnehin schon schlechte Truppenmoral nicht noch weiter sinken soll.

Die russischen Mütter sind noch auffällig still. Vielleicht aus Angst.

Bitte daran denken das die Russen zum überwiegenden Teil unterstützen und nur wenig in vorderer Linie kämpfen.
Den harten Kampf, liefern die Milizen und Tschetschenen und da haben gerade die Donbass Truppen unheimlich erfahrene Leute, die seit 2014 im Kampf stehen.
Mariupol waren eben diese beiden Truppen.
Später stieg Wagner noch groß ein. Die werden jetzt immer an Brennpunkten eingesetzt und zählen auch nicht in der Statistik.
Im Prinzip wie damals Blackwater im Irak.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anders war es mit den amerikanischen Truppen im Irak doch auch nicht.
Mit dem Haken, dass die USA damals im Irak gegen Soldaten mit schlechter Moral, schlechten (lol! russischen) Waffen bei gleichzeitig ultimativer Lufthoheit von Norden von Süden aus der Luft angreifen könnend sowie das Ziel in aller Regel auch treffenden Marschflugkörpern modernster Art zu tun hatten. Wie viel von dem haben die Russen genau?

Es genügt nicht nur Männer einzuziehen, denen eine quasi GA-Auffrischung zu geben, um sie dann in einen Fleischwolf zu schicken. Das ist zu tiefst unmenschlich!
 
Mit dem Haken, dass die USA damals im Irak gegen Soldaten mit schlechter Moral, schlechten (lol! russischen) Waffen bei gleichzeitig ultimativer Lufthoheit von Norden von Süden aus der Luft angreifen könnend sowie das Ziel in aller Regel auch treffenden Marschflugkörpern modernster Art zu tun hatten. Wie viel von dem haben die Russen genau?
Die irakische Armee hatte sich damals kaum gewehrt. Die haben ihre Waffen weggeschmissen und sind weggelaufen.
Anders als es die Ukrainer tun.
 
Welche denn?
Die jetzt eingezogen werden, sind erfahrene und ausgebildete Soldaten.
Hier ein Bericht dazu. Inklusive Foto der "erfahrenen und ausgebildeten" Soldaten.

 
Geschichte wiederholt sich eben nicht.

Wenn Putins Russland so strikt geführt wäre wie das dritte Reich und sein Militär so motiviert wäre wie
die Wehrmacht, dann hätte die Ukraine ganz andere Probleme ;)
Ich rede da von der idiologischen Schiene, die sich wiederholt, nicht das es zwingend auch in den anderen, respektive wirtschaftlichen, geselschaftlichen und militärischen Punkten, eine Wiederholung ist.
 
Es genügt nicht nur Männer einzuziehen, denen eine quasi GA-Auffrischung zu geben, um sie dann in einen Fleischwolf zu schicken. Das ist zu tiefst unmenschlich!
Sie haben doch auch gar nicht "kampferfahrene Reservisten"!
Alles was ihnen vielleicht was bringt sind Leute aus dem Syrien Krieg, der Rest ist "alt", wenn man in Frontmaßstäben denkt.
Und Offiziere aus dem Tscheschenien und Georgien Krieg haben doch der Ukranischen Kriegsführung null entgegenzusetzen, sie sind in ihren starren alten Doktrin verhaftet und mind mitte Vierzig oder eher Fünzig JAhre alt ode3r noch älter.
Was sie wirklich bräuchten, wären einigemaßen junge Unteroffiziere, die was "Können", das gibt es aber in Russland nicht.
Über die Materialausstattung haben wir noch gar nicht gesprochen, bis das alles an der Front ist, hat der "Westen" schon dreimal nachgeliefert und weitere 20-30000 Ukrainer ausgebildet, die vom Kamofwert 10mal mehr bringen.
 
Brauchen sie ja nicht. Sie sind weg von der Straße und wenn sie an der Front nicht spuren werden sie erschossen (offiziell: heldenhaft gefallen natürlich). Problem gelöst.

Sind diktatorische Staaten nicht was feines? Die haben immer so einfache Lösungen.

Ich würde das auch eher als Kontrollmaßnahme sehen. "Beweise" für "Straftaten" in so einem Ausmaß zu organisieren würde viel Personal binden, politischen Gegnern einfach eine Pistole an den Kopf halten darf man aber selbst in Russland nicht.
Bei Soldaten, die Befehle verweigern (im Zweifelsfall "du schleppst jetzt diese Vorräte zur vorgezogenen Stellung und nein, dafür brauchst du keine eigene Waffe und erst recht keine Schutzausrüstung"), sieht das anders aus.


Bei scharfen Waffen, die wohl an der Front "beide Seiten" in der Hand haben, gewagte Sache.
Es wären nicht die ersten Offiziere und wohl auch nicht die letzten, die durch eigene Männer erschossen werden, analog galt und gilt das auch für "Kettenhunde" oder "Kommissare", insoweit bin ich da eher bei compisucher.
So etwas an die Front zu holen, wenn sie denn da hinkommen, ist für eine Armee in mehrerer Hinsicht gefährlich, da dann einmal bewaffnet und sie können auf ihre Kameraden wehrzersetzend wirken, sprich Einheiten könnten sich schneller ergeben oder ins Laufen kommen, als zu kämpfen.
Es hat sich doch in den letzten 7 Monaten eklatant gezeigt, dass die Russische Armee durch ihren masiven Mangel an Unteroffizieren und teilweise Offizieren, noch nicht mal ihre "normalen" Soldaten im Griff hat.

Auf dieses Problem hat Russland allerdings nicht mit besserer Ausbildung, vorsichtigerem Umgang und direkter Betreuung reagiert, um die führungsmüden Soldaten wieder davon zu überzeugen, dass eine Armee wie ein Getriebe zusammenarbeiten muss, sondern mit Gewalt und Zwang. Das funktioniert (wie immer) mehr schlecht als recht, aber es funktioniert in genau gleich mäßigem Umfange auch mit jemandem, der nie dienen wollte.


Aus chinesischer Perspektive wäre das absolut logisch: Ein geschlagenes Russland ist kein Mitbewerber in der Nachbarschaft mehr und muss zum Überleben preiswert Rohstoffe exportieren, was sowohl der chinesischen Produktion als auch deren westlichen Absatzmärkten zugute kommt

Russland ist schon lange kein nenneswerter Mitbewerber für China mehr und vertickt auch seine Rohstoffe seit einem Jahrzehnt billig genug in diese Richtung. Was China viel lieber wäre als ein geschlagenes Russland wäre, ist eines, dass den Westen beschäftigt hält.
Aber das heißt nicht, dass China Versager und Störenfriede mit durchschleift.


Auch interessant, für welche Personen sich bei einem Gefangenenaustausch Putin einsetzt und für wen nicht.
Fakt ist, der normale Soldat ist im Sch....egal^^

https://www.n-tv.de/politik/Ein-Putin-Freund-fuer-ueber-100-Neonazis-article23605986.html

Iirc gab es auch schon in Gegenrichtung stark asymmetrische Austausche mit 10 Russen pro Ukrainer, oder? Sowas ist eigentlich keine Seltenheit, zumal unter den ukrainischen "Gefangenen" ja auch recht viele Fahnenflüchtige sein dürften. Die will Putin überhaupt nicht im Land haben, also braucht er dafür auch kein Tauschmaterial zurückhalten und rumsitzende Ukrainer nützen ihm nichts. Genausowenig übrig, wie russische Soldaten, die wegen Verletzungen in Feindeshand gelandet sind.


Bitte daran denken das die Russen zum überwiegenden Teil unterstützen und nur wenig in vorderer Linie kämpfen.
Den harten Kampf, liefern die Milizen und Tschetschenen und da haben gerade die Donbass Truppen unheimlich erfahrene Leute, die seit 2014 im Kampf stehen.
Mariupol waren eben diese beiden Truppen.
Später stieg Wagner noch groß ein. Die werden jetzt immer an Brennpunkten eingesetzt und zählen auch nicht in der Statistik.
Im Prinzip wie damals Blackwater im Irak.

Die Milizen haben keine sonderlich gute Ausbildung und vermutlich mäßige Kampfmoral. Jedenfalls wurde aus den Separatistengebieten schon vor Monaten von Zwangsrekrutierungen berichtet. Die werden an vorderster Front verheizt, nicht wegen ihrer Erfahrung dahingeschickt. Was den russischen Anteil unter den Gefallen aber natürlich noch stärker senkt. Umgekehrt dürften allerdings viele der Truppen aus Tschetschenien und Georgien als Russen zählen, denn eben diese haben dort ja die ansässige Bevölkerung niedergeschlagen und wenn Putin Truppen aus Tschetschenien einsetzt, dann will er nicht die ex-Unabhängigkeitskämpfer, sondern die damals gegen diese entsandten, russsichen Spezialkräfte.

Bezüglich Irak: Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber haben die USA damals nicht ausschließlich via finanzielle Anreize Freiwillige angeheurt? Das ist das, was Russland in den ersten Monaten gemacht hat. Was jetzt geschieht ist der Arsch-auf-Grundeis-Modus, in dem Leute zum Kriegseinsatz gezwungen werden, weil sich keine Freiwilligen mehr finden. Das hatten die USA afaik das letzte Mal im Vietnamkrieg. (Hoffen wir, dass die Folgen für Russland ähnlich sind.)
 
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