Und die ist immer noch falsch. Die Dachpanzerung des T-62 entspricht der des T-80 und selbst von diesem wurden im letzten Tschetschenienkrieg im Häuserkampf große Stückzahlen zerstört. Mit Infanteriewaffen.
Für den Häuserkampf tut es eben nicht jeder Panzer, sondern dafür braucht man ganz im Gegenteil sogar gänzlich anders ausgerüstete Fahrzeuge als solche, die für Gefechte im offene Gelände durchaus (noch) sinnvoll sind.
Russland krepelt seit Sowjetzeiten damit herum, seine Panzer gegen dreidimensionale Bedrohungen zu härten, aber die sind immer noch leichte Beute für Lufteinheiten und im Häuserkampf eben sogar für Infanteristen mit veralteten Panzerbüchsen.
Was wiederum der Grund dafür sein könnte, warum die russischen Streitkräfte geradezu reflexartig bebautes Gelände einebnen oder zumindest ausräuchern wollen - da könnte ja sonst jemand auf dem Dach sitzen.
Das würde ich zu gerne erleben.
Und das Spannende ist, ich werde es womöglich erleben, wenn auch bei den Panzertruppen das letzte Aufgebot ausrückt.
Sowie aufgrund des Umstandes, dass Wärmebild-Einheiten ja doch ein wenig Elektronik enthalten, mit der es in Russland gerade ein wenig hapert.
Das Problem dabei ist, dass "der Russe" nicht unbegrenzt nachziehen kann, weil die Produktion von Nachschub bereits jetzt stockt und mangels benötigter Komponenten zunehmend zum Erliegen kommt. Bei der Ausrüstung der Ukraine ist der Wille der Ausstatter das limitierende Element, in Russland die tatsächliche Produktionskapazität und Materiallage.
"Sein
eigentliches Ziel" - einfach köstlich.

Demnach gehörte es von vornherein zum russischen Plan, das die Ukraine weitreichende Waffensysteme erhält und man wollte in den ersten Monaten nur provozieren, dass diese geliefert werden, damit man sich - im Bestreben, eben diesen Waffen auszuweichen - endlich dem "eigentlichen Ziel" zuwenden kann?
Ist ja auch glasklar: Russland treibt den Gegner hinter sich her, umzingelt ihn von innen und wird ihn irgendwann zwingen, den russischen Rückzug zu erlauben oder sogar die Kapitulation anzunehmen. Alles Teil
des Plans.
Bitte, bitte nimm ein wenig Rücksicht auf mein bereits arg strapaziertes Zwerchfell ...
Die Frage ist doch, warum das offenbar vorhandene moderne Equipment nicht gleich mit den ersten Kontingent an die Front gebracht wurde. Falls es auch zum Plan (
DEM PLAN!) gehörte, erst einmal Altbestände von der Ukraine verschrotten zu lassen, wäre zumindest auch der Aspekt grandios aufgegangen. Ein echter Fuchs, der Wladi.
Die zweite Frage wäre, wie viel diesmal ohne Zutun der Verteidiger unterwegs liegenbleibt.