Das steht im verlinkten Beitrag oben.
"Der österreichische Oberst Markus Reisner bietet noch eine andere Erklärung. "Man muss verstehen, dass in der Situation, in der sich die Russen befinden, ein moderner Kampfpanzer gar nicht notwendig ist", erklärt der Leiter Entwicklungsabteilung der Theresianischen Militärakademie auf Youtube. Denn hauptsächlich würden die Panzer zur Unterstützung der angreifenden Infanterie eingesetzt. "Wir haben also keine großen Panzerschlachten, wo Panzer auf der ukrainischen und auf der russischen Seite aufeinander treffen, wo ein modernes Fahrzeug notwendig wäre", so Reisner. Der T-62 sei gepanzert, beweglich und verfüge über eine hohe Feuerkraft, womit er den Anforderungen genüge."

Diesen Teil hat niemand irgendwie in Frage gestellt und hat rein gar nichts mit den von dir als Punkt vorgebrachten modernisierten russischen t-62 zu tun, um die es aber bei meinen Zitaten ging.
Auch mal ganz davon abgesehen das ich schon im Mai hier im Thread angemerkt habe, als das mit den t-62 aktuell wurde, das die momentane Gefrechtsführung in der Ukraine es ziemlich egal macht, ob man da zur Unterstützung der Infanterie einen t-72, oder einen t-62 hinstellt, da (aktuell) kein Panzerkampf, nach Lehrbuch, in der Ukraine stattfindet, wo das irgendwie von erheblicherer Relevanz wäre, wie "alt" / "modern" der Panzer ist.
Über die Modernisierung schreibe ich im Militärthread, wenn du es wünschst.
Wieso?
Es kann ja nicht so schwer sein hier kurz einen Link zur Quelle deiner Behauptungen, der modernisierten t-62, zu eröffnen, statt nur den bereits lange bekannten Sachverhalt, aus dem von dir verlinkten N-TV Artikel wiederzukäuen, oder?
Weil auf lange, die Lebenszeit strapazierende, persönlich verfasste Referate, zum Thema der modernisierten russischen t-62, von dir, kann ich hier, wie im Militärthread, gut verzichten.
Oder anders ausgedrückt, die russische Armee ist auf Grund ihrer ultra schwachen Logistik und Fernmeldewesens, einfach nicht in der Lage schnelle oder großräumige Operationen auszuführen, um den Krieg in ihrem Sinne zu entscheiden.
Darüber hinaus freut sich jede Panzerfaust über einen T-62, das spart Javelins für andere Gelegenheiten.
Die russische Armee wären auch mit besserer Logistik nicht zu großräumigen Operationen in der Lage, da es ihnen dafür sowieso schon von Beginn an dem dafür nötigen Personal, bzw. die reine Mannstärke fehlte und besonders auch noch jetzt, wo sie ihre bisher im Osten konzentrierten Truppen aufteilen mussten, um im Süden bei Cherson irgendwie eine zumindest halbwegs gegenhaltbare Abwehr der ukrainischen Angriffe auf die Beine gestellt zu bekommen.
Und den meisten Panzerfäusten ist es bereits jetzt schon egal ob da ein t-62 anrollt, oder ein t-72/80/90.
Letztere sind aber durchaus teurer und schwerer zu ersetzen, als irgendwas zwischen 800 und 2000 t-62, die man sowieso noch irgendwo in den Lagern der Reserve rumstehen hat und deren 115mm Kanone genauso genügt, um auf in einen in Gebäuden von Dörfern und Städten verschanzte Gegner, sowie oft ehr leicht gepanzerte Fahrzeuge, zu schießen, wie die 120mm Kanone eine eines der anderen russischen t-Panzer, welcher genauso Gefahr laufen würde durch Panzerabwehrwaffen geknackt zu werden.