Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Von was für "modernisierten" T-62 schwadronierst du hier bitte?
Alles was ich bis jetzt an spärlichen Bildern von T-62 aus der Urkaine gesehen habe waren Modelle auf maximal dem Niveau T-62M bis T-62M1-1 (zusätzliche Käfigpanzerung gegen HEAT).
Das ist alles technischer Stand um 1983/86, aber sich nichts was man noch als "modernisiert" bezeichnen könnte, außer du wolltest damit ausdrücken das die T-62 technisch nicht noch auf dem Stand der 1960er Jahre wären.



Ich halte mich an das Österreichische Bundesheer.
Dazu wurden die Kisten im Laufe der Jahre modernisiert.
Panzerung Turm und Frontwanne, Motor, Wärmebildgeräte und auch Visiere.
 
Ich halte mich an das Österreichische Bundesheer.
Dazu wurden die Kisten im Laufe der Jahre modernisiert.
Panzerung Turm und Frontwanne, Motor, Wärmebildgeräte und auch Visiere.
Steht aber nirgends in deinem verlinkten Artikel und wäre mir persönlich auch sehr neu...

Es gab mit dem Projekt "t-67" (glaube in den 1990ern war das) zwar mal einen russischen Ansatz den t-62 noch zu "modernisieren" (120mm Kanone, neuer Motor, Funkgerät, etc.), allerdings wurde das dann auch wieder recht fix fallen gelassen, da es sich im Bezug auf die Kampfwertsteigerung gegenübert t-72, t-80 und t-90 als nicht als ausreichend lohnenswert zeigte.

Ansonsten gibt es Angebote für modernisierte Versionen des t-62 meines Wissens nach nur noch von israelischen und der ukrainischen Rüstungsunternehmen.

Wo du also die Geschichte von den modernisierten russischen t-62 her hast bleibt weiterhin dein Geheimnis...
 
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Steht aber nirgends in deinem verlinkten Artikel und wäre mir persönlich auch sehr neu...


Das steht im verlinkten Beitrag oben.

"Der österreichische Oberst Markus Reisner bietet noch eine andere Erklärung. "Man muss verstehen, dass in der Situation, in der sich die Russen befinden, ein moderner Kampfpanzer gar nicht notwendig ist", erklärt der Leiter Entwicklungsabteilung der Theresianischen Militärakademie auf Youtube. Denn hauptsächlich würden die Panzer zur Unterstützung der angreifenden Infanterie eingesetzt. "Wir haben also keine großen Panzerschlachten, wo Panzer auf der ukrainischen und auf der russischen Seite aufeinander treffen, wo ein modernes Fahrzeug notwendig wäre", so Reisner. Der T-62 sei gepanzert, beweglich und verfüge über eine hohe Feuerkraft, womit er den Anforderungen genüge."

Über die Modernisierung schreibe ich im Militärthread, wenn du es wünschst.
 
. "Man muss verstehen, dass in der Situation, in der sich die Russen befinden, ein moderner Kampfpanzer gar nicht notwendig ist", erklärt der Leiter Entwicklungsabteilung der Theresianischen Militärakademie auf Youtube. Denn hauptsächlich würden die Panzer zur Unterstützung der angreifenden Infanterie eingesetzt.
Oder anders ausgedrückt, die russische Armee ist auf Grund ihrer ultra schwachen Logistik und Fernmeldewesens, einfach nicht in der Lage schnelle oder großräumige Operationen auszuführen, um den Krieg in ihrem Sinne zu entscheiden.
Darüber hinaus freut sich jede Panzerfaust über einen T-62, das spart Javelins für andere Gelegenheiten.
 
Das steht im verlinkten Beitrag oben.

"Der österreichische Oberst Markus Reisner bietet noch eine andere Erklärung. "Man muss verstehen, dass in der Situation, in der sich die Russen befinden, ein moderner Kampfpanzer gar nicht notwendig ist", erklärt der Leiter Entwicklungsabteilung der Theresianischen Militärakademie auf Youtube. Denn hauptsächlich würden die Panzer zur Unterstützung der angreifenden Infanterie eingesetzt. "Wir haben also keine großen Panzerschlachten, wo Panzer auf der ukrainischen und auf der russischen Seite aufeinander treffen, wo ein modernes Fahrzeug notwendig wäre", so Reisner. Der T-62 sei gepanzert, beweglich und verfüge über eine hohe Feuerkraft, womit er den Anforderungen genüge."

:klatsch:
Diesen Teil hat niemand irgendwie in Frage gestellt und hat rein gar nichts mit den von dir als Punkt vorgebrachten modernisierten russischen t-62 zu tun, um die es aber bei meinen Zitaten ging.

Auch mal ganz davon abgesehen das ich schon im Mai hier im Thread angemerkt habe, als das mit den t-62 aktuell wurde, das die momentane Gefrechtsführung in der Ukraine es ziemlich egal macht, ob man da zur Unterstützung der Infanterie einen t-72, oder einen t-62 hinstellt, da (aktuell) kein Panzerkampf, nach Lehrbuch, in der Ukraine stattfindet, wo das irgendwie von erheblicherer Relevanz wäre, wie "alt" / "modern" der Panzer ist.

Über die Modernisierung schreibe ich im Militärthread, wenn du es wünschst.

Wieso?
Es kann ja nicht so schwer sein hier kurz einen Link zur Quelle deiner Behauptungen, der modernisierten t-62, zu eröffnen, statt nur den bereits lange bekannten Sachverhalt, aus dem von dir verlinkten N-TV Artikel wiederzukäuen, oder?

Weil auf lange, die Lebenszeit strapazierende, persönlich verfasste Referate, zum Thema der modernisierten russischen t-62, von dir, kann ich hier, wie im Militärthread, gut verzichten.

Oder anders ausgedrückt, die russische Armee ist auf Grund ihrer ultra schwachen Logistik und Fernmeldewesens, einfach nicht in der Lage schnelle oder großräumige Operationen auszuführen, um den Krieg in ihrem Sinne zu entscheiden.
Darüber hinaus freut sich jede Panzerfaust über einen T-62, das spart Javelins für andere Gelegenheiten.

Die russische Armee wären auch mit besserer Logistik nicht zu großräumigen Operationen in der Lage, da es ihnen dafür sowieso schon von Beginn an dem dafür nötigen Personal, bzw. die reine Mannstärke fehlte und besonders auch noch jetzt, wo sie ihre bisher im Osten konzentrierten Truppen aufteilen mussten, um im Süden bei Cherson irgendwie eine zumindest halbwegs gegenhaltbare Abwehr der ukrainischen Angriffe auf die Beine gestellt zu bekommen.

Und den meisten Panzerfäusten ist es bereits jetzt schon egal ob da ein t-62 anrollt, oder ein t-72/80/90.
Letztere sind aber durchaus teurer und schwerer zu ersetzen, als irgendwas zwischen 800 und 2000 t-62, die man sowieso noch irgendwo in den Lagern der Reserve rumstehen hat und deren 115mm Kanone genauso genügt, um auf in einen in Gebäuden von Dörfern und Städten verschanzte Gegner, sowie oft ehr leicht gepanzerte Fahrzeuge, zu schießen, wie die 120mm Kanone eine eines der anderen russischen t-Panzer, welcher genauso Gefahr laufen würde durch Panzerabwehrwaffen geknackt zu werden.
 
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Die russische Armee wären auch mit besserer Logistik nicht zu großräumigen Operationen in der Lage, da es ihnen dafür sowieso schon von Beginn an dem dafür nötigen Personal, bzw. die reine Mannstärke fehlte
Na ja,
darüber kann man diskutieren finde ich, denn wenn man sich die Gliederung einer russischen Bataillons Kampfgruppe anschaut, ist die nun nicht auf "Infantrie oder Artillerie Kampf" ausgelegt, sondern die Gliederung ist für schnelle Operationen von vebundenen Waffen, zumindestens auf dem Papier ausgelegt.
Insoweit verwundert hier schon der "Anspruch" nach Gliederung und Ausrüstung, mit der sehr schwachen Logistik als Ergänzung und den mehr als suboptimalen Ergebnissen vor Kiew und im Norden der Ukraine. Und auch mit der Artillerie Walze ist nun das Ende der logistischen Fahne erreicht, weil die HIMARS effektiv Munitionslager innerhalb von 80km zur Front verhindern, was die Russische Logistik, sofort einbrechen lässt.
Dazu kommen jetzt noch die großen Verluste an LKW, die für die russische Armee sehr schwer zu ersetzen sind.
 
Ein russischer Fallschirmjäger und Deserteur hat die Begründung des Kremls für den russischen Angriff auf die Ukraine als Lüge bezeichnet. „Wir sehen die Gründe, mit denen uns die Regierung (den Krieg) zu erklären versucht, nicht ein. Das ist alles eine Lüge“, sagte Pavel Filatyev in einem Interview mit dem US-amerikanischen Nachrichtensender CNN.

„Wir haben verstanden, dass wir in einen ernsten Konflikt hineingezogen wurden, in dem wir einfach nur Städte zerstören und niemanden wirklich befreien“, sagte der 33-Jährige weiter. „Wir zerstören nur das friedliche Leben. Diese Tatsache hat unsere Moral immens beeinflusst.“ Die Soldaten hätten laut Filatyev „das Gefühl, dass wir nichts Gutes tun.“...

... Laut CNN ist Filatyev die erste Militärperson aus Russland, die sich kritisch gegen die russische Invasion geäußert und das Land verlassen hat. Seine Einheit, die auf der Krim stationiert war, wurde früh in den Krieg geschickt, um die Region Cherson einzunehmen...

...„Mehrere Tage nach der Einkesselung von Cherson hatten viele von uns keine Lebensmittel, kein Wasser und keine Schlafsäcke dabei“. Die Soldaten hätten nachts aufgrund der Kälte nicht schlafen können. Filatyev beschreibt: „Wir suchten nach Müll und Lumpen, um uns einzuwickeln und warm zu halten.“...

...Nach seiner Desertion tue sich Filatyev schwer, die Vision hinter dem nun bereits sechs Monate andauernden Angriffskrieg zu verstehen: „Jetzt, wo ich da raus bin und keine Waffe mehr habe, denke ich, dass dies das Schlimmste und Dümmste ist, was unsere Regierung hätte tun können.“...

Der 33-Jährige sei entsetzt über die Geschehnisse in seiner Heimat. „Alles ist zerstört, korrupt“, sagte er gegenüber CNN. „Ich weiß nicht, wohin die Regierung uns führen will. Was ist der nächste Schritt? Ein Atomkrieg?“...

...„Sie werden mich entweder in ein Gefängnis stecken … oder sie werden mich einfach zum Schweigen bringen, indem sie mich beseitigen“, so der Ex-Fallschirmjäger. „Ich sehe da keinen anderen Weg heraus. Wenn es so kommt, dann kommt es so“.
Quelle: Russischer Deserteur über die Invasion „Das ist das Schlimmste und Dümmste, was unsere Regierung hätte tun können“

Ich denke so ergeht es sehr vielen russischen Soldaten. Irgendwann wird es noch viel mehr Berichte wie diesen geben.
 
Irgendwann wird es noch viel mehr Berichte wie diesen geben.
Unter der Hand gab es solche Gerüchte oder solche Aussagen ja schon länger und auch pro russische Blogger haben schön öfters den Mund aufgemacht, teilweise aber ein deutlich härteres Vorgehen gefordert. Aussagen vom lieben Girkin hatte ich ja auch schon verlinkt gehabt, stimmt also nicht so ganz, dass es keine negativen Aussagen gab.

ich war ja nicht im russischen Militär, aber es wird da ja eigentlich viel berichtet wie Korruption an der Tagesordnung ist und wie dort die Hierarchien/Hackordnung so sind, vor paar Monaten auch leicht verständlich für Idioten wie mich, in einem hier verlinkten Video von Visualpolitik beschrieben, trotzdem zieht sich der Krieg jetzt schon über 6 Monate, vlt auch gerade deswegen.

Von dem Herren gab es ja auch einen längeren Bericht auf Telegram, ich glaube sogar bevor er das Land verlassen hat, davon hatte ich vor einer Woche schon paar Auszüge gelesen, war schon sehr interessant.
 
Na ja,
darüber kann man diskutieren finde ich, denn wenn man sich die Gliederung einer russischen Bataillons Kampfgruppe anschaut, ist die nun nicht auf "Infantrie oder Artillerie Kampf" ausgelegt, sondern die Gliederung ist für schnelle Operationen von vebundenen Waffen, zumindestens auf dem Papier ausgelegt.
Nur kannst du sie auf dem Papier halt gliedern wie du möchtest, am Ende brauchst du halt trotzdem genug Soldaten um eine weit über 1000km lange Frontline zu besetzen und dann noch genug Truppen über zu haben, um diese für eine Offensive massieren zu können.

Dafür waren die ca. 130.000 Mann, die man im Februar für einen Angriff von drei Seiten aufgestellt hat von Anfang an zu wenig und hätten halt nur unter der Prämisse genügt, wenn man, wie vom Kreml und seinen Informationsdiensten angenommen, ohne nennenswerte Gegenwehr hätte bis Kiew einfach durchmaschieren können, ohne dabei auf wirklich hartnäckigen Widerstand zu stoßen.

Genau dadrauf war auch die russische Logistik von Anfang an zugeschnitten.
Man hat scheinbar nur damit gerechnet das es im Osten (wo das ukrainische Militär ja sowieso schon seit 2014 stand) härteren "anhaltenden" Widerstand geben würde.
Von Süden und Norden aus schien man wirklich davon auszugehen das eine länger angelegte Logistik gar nicht notwendig wäre.

Jedenfalls, wie eingangs geschrieben, Russland hat nicht die Mannstärke für ausdauernde und größer angelegte Operationen.
Im Osten hatte man sie nur die letzten Monate zeitweise, weil man die Truppen aus dem Norden und Süden dort konzentrierte.
Jetzt, wo sie im Süden in die Defensive geraten und Truppen aus dem Osten Richtung Süden umgruppieren müssen, merkst du das ihnen auch direkt an der Front im Osten das Personal für ausdauernde Angriffe fehlt, ganz unabhängig von der auch immer mehr ins stotern geratenden russischen Logistik, durch die HIMARS- und MARS-Angriffe auf relativ frontnahe Munitionsdepots.

Das würde sich wohl sehr wahrscheinlich auch nicht nennenswert ändern, wenn die Logistik eben nicht für die russische Armee zunehmend zum Problem werden würde, nur würden sie dann halt wohl weiter weit fleißiger mit ihrer Artillerie feuern. ;)
 
Genau dadrauf war auch die russische Logistik von Anfang an zugeschnitten.
Man hat scheinbar nur damit gerechnet das es im Osten (wo das ukrainische Militär ja sowieso schon seit 2014 stand) härteren "anhaltenden" Widerstand geben würde.
Daran kann man mal sehen wie doof und naiv die Planer gewesen sind. :ugly:

Ich habe noch die Bilder mit den zusammengeschossenen Kolonnen und zerstörten Panzern im Kopf. Werde ich nie vergessen. Die armen Soldaten. Reinstes Kanonenfutter.
 
Daran kann man mal sehen wie doof und naiv die Planer gewesen sind. :ugly:

Ich habe noch die Bilder mit den zusammengeschossenen Kolonnen und zerstörten Panzern im Kopf. Werde ich nie vergessen. Die armen Soldaten. Reinstes Kanonenfutter.
Mit solchen Pauschalisierungen wäre ich ehr zurückhaltender, da man sich da schnell auf das selbe "doofe" Niveau begibt, das man atestiert. ;)

Du kannst halt am Ende immer nur damit planen, was du an Informationen hast / bekommst.

Wenn dir also der russische Geheimdienst, welcher die Inforamtionen liefern sollte nur Müll gibt, weil er Angst vor Putin hat, wenn nicht das geliefert wird was der Zarenführer hören will, kann halt bei der letztlichen Planung des "Unternehmens" durch das Militär auch nur mit hoher Wahrscheinlichkeit Müll rauskommen.

Ich denke daher nicht das man da die vollständige Schuld bei der Planung durch das Militär suchen kann.
Sicherlich, Teilschuld am Desaster dieser Unternehmung trifft sie auch, da man nicht für "Eventualitäten / alternative Szenarien" geplant hat, aber das ist halt nur die halbe Medaille.
 
weil er Angst vor Putin hat, wenn nicht das geliefert wird was der Zarenführer hören will,
Das ist immer ein Problem bei Diktaturen; bei faschistischen noch viel mehr. Niemand darf am Nimbus des großen Anführers auch nur rütteln. Es darf nur wahr sein, was genehm ist, weil man sonst Repressionen befürchten muss. Solche Systeme sind über kurz oder lang immer zum Scheitern verurteilt. Leider gibt es auf dem Weg bis zum Verschwinden dieser GröFaZe immer viel zu viele unschuldige Opfer. :(
 
Quelle: Russischer Deserteur über die Invasion „Das ist das Schlimmste und Dümmste, was unsere Regierung hätte tun können“

Ich denke so ergeht es sehr vielen russischen Soldaten. Irgendwann wird es noch viel mehr Berichte wie diesen geben.
Mit Verlaub meine Damen und Herren, präsentiere ich ihnen ein Paradebeispiel, wie es treffender nicht sein kann.

Nummer 1, der russische Deserteur der seine Meinung sagt und hier präsentiert wird. Aber wer ist dieser Deserteur überhaupt? Ist es sein richtiger Name? Ist er wirklich ein Russe oder ein Schläfer? Ist der Grund seiner Desertation die Wahrheit oder wollte sich einer Bestrafung für ein Vergehen entziehen? Ist er ein Kriegsgefangener, welcher sich auf Grund einer Verletzung ergeben musste und nun alles tut um am Leben zu bleiben. Fragen über Fragen. Trotzdem wird seine Aussage aufgenommen und ohne Fragen und Misstrauen wohlwollend medial an das Volk gebracht.

Nummer 2, Die "Marine Corps Gazette" eine Publikation fuer ehemalige Marines und Zivilisten. Diese beispielhafte Quelle, in der sich aktive und/oder ehemalige US Soldaten kritisch über die westliche Darstellung und Inhalte zum Konflikt äußern, wird als absolut unglaubwürdig dargestellt. Siehe unten ...

Und wer ist eigentlich "Marinus"? Ohne zu wissen, wer da seine Meinung (mit der er recht verloren dasteht) kundtut ist es irgendwie muessig darueber zu sprechen, wieviel Gewicht man ihr beimessen sollte. Ist es ein letztes Jahr ausgeschiedener 4 Sterne-General oder doch eher ein unehrenhaft entlassener Marineinfanterist? Dass er wie Du und der, ebenfalls anonyme, Schreiberling bei den Undercut-News die These vertritt, ...

Nun frage man sich, welcher Unterschied besteht zwischen dem russischen Deserteur und den Schreibern in der "Marine Corps Gazette"? Es könnte sein, dass er was für sein Überleben tun muss. In dieser Situation sind die Schreiber der Gazette definitiv nicht. Man kann es von vielen Seiten betrachten, aber ich bin der Meinung, dass man immer zum Schluss kommen wird, dass die Gazette mit Ihren Schreibern eine deutlich vertrauenswürdigere Quelle ist, als ein einzelner russischer Deserteur mit einer Verletzung.
 
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Ich denke daher nicht das man da die vollständige Schuld bei der Planung durch das Militär suchen kann.
Ich denke das ist außerhalb eine Militärdiktatur immer der Fall.

Aber was sich von Sekunde 1 an gezeigt hat ist, dass die russische Armee selbst mit den ihr gegebenen Mitteln einfach Scheiße abgeliefert hat.
Bis runter zum Einzelschützenverhalten und diese Art von Ausbildungsmängeln sind definitiv in der Armee zu suchen.
 
Bis runter zum Einzelschützenverhalten und diese Art von Ausbildungsmängeln sind definitiv in der Armee zu suchen.
Auf Grund welcher Basis ist es dir möglich das Einzelschützenverhalten der Russen belastbar bewerten zu können? Ich kritisiere deine Aussage nicht, nur würde ich sie gern über die Art und Weise der Erhebung für mich bewerten.
 
Aber was sich von Sekunde 1 an gezeigt hat ist, dass die russische Armee selbst mit den ihr gegebenen Mitteln einfach ********************* abgeliefert hat.
Bis runter zum Einzelschützenverhalten und diese Art von Ausbildungsmängeln sind definitiv in der Armee zu suchen.
Ich denke am Ende ist das alles sehr isoliert betachet.

Sicherlich gibt es die Mängel im russischen Militär, allerdings wären auch die vermutlich begrenzter schwer ins Gewicht gefallen, wenn die Soldaten gewusst hätten wohin sie da im Februar eigentlich geschickt werden.
Meine, die Aufnahmen und Äußerungen im Februar waren ja nicht selten, das viele gar nicht wussten das sie sich nicht mehr in einer Übung befinden, sondern plötzlich in einem richtigen Krieg.

Hier ist einfach viel zusammengekommen, was dann am Ende in einem, rein militärisch betachtet, Desaster für die russische Armee gemündet ist:

Schlechte Informationen durch den Geheimdienst-> dadurch völlige Fehlannahmen für die Planung -> eine Planung ohne Alternativszenarien / richtigen Plan B -> entsprechend viel zu kurzsichtig ausgelegte Logistik -> Unklarheit darüber was da eigentlich im Februar passieren soll, bei mindestens einem Teil der Soldaten -> Mängel durch Defizite in der russischen Armee -> niemand im Kreml hat die Reißleine gezogen als das Debakel noch mit begrenzten Schaden hätte beendet werden können, etc. -> wo wir heute leider stehen
 
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Mit Verlaub meine Damen und Herren, präsentiere ich ihnen ein Paradebeispiel, wie es treffender nicht sein kann.
Herzlich willkommen in der großen Manege!
Nummer 1, der russische Deserteur der seine Meinung sagt und hier präsentiert wird. Aber wer ist dieser Deserteur überhaupt? Ist es sein richtiger Name? Ist er wirklich ein Russe oder ein Schläfer? Ist der Grund seiner Desertation die Wahrheit oder wollte sich einer Bestrafung für ein Vergehen entziehen? Ist er ein Kriegsgefangener, welcher sich auf Grund einer Verletzung ergeben musste und nun alles tut um am Leben zu bleiben. Fragen über Fragen. Trotzdem wird seine Aussage aufgenommen und ohne Fragen und Misstrauen wohlwollend medial an das Volk gebracht.
Teilweise berechtigte Kritik, aber warum ist der richtige Name wichtig, kannst du dann sofort sagen, ob dieser Person ein russischer Soldat ist. Wenn er ein Schläfer ist, erzählt er also Geschichten, damit die Russen ihre wahren Stärken verbergen können? Keine Ahnung, scheine gerade auf der Leitung zu stehen, für wen ist er Schläfer.
Welche Bestrafung gibt es den bei den Russen, für welches Verhalten?
Woher kommt die Kriegsgefangenentheorie, hast du dir die aus den Fingern gezogen?

Was ich bis jetzt gelesen habe, klang es für mich sogar so, als würde die Person unter entsprechenden Voraussetzung wieder in den Krieg ziehen, der Kerl ist definitiv kein Heiliger, welcher aus Versehen im Krieg gelandet ist.

Mal davon abgesehen, reihen sich die Beschreibung in andere Berichte und Analysen ein, welcher hier im Thread auch schon mehrmals geteilt wurden, was jedoch natürlich kein Beweis für die Echtheit seiner expliziten Aussagen ist.

Nummer 2, Die "Marine Corps Gazette" eine Publikation fuer ehemalige Marines und Zivilisten. Diese beispielhafte Quelle, in der sich aktive und/oder ehemalige US Soldaten kritisch über die westliche Darstellung und Inhalte zum Konflikt äußern, wird als absolut unglaubwürdig dargestellt. Siehe unten ...
Nun frage man sich, welcher Unterschied besteht zwischen dem russischen Deserteur und den Schreibern in der "Marine Corps Gazette"? Es könnte sein, dass er was für sein Überleben tun muss. In dieser Situation sind die Schreiber der Gazette definitiv nicht. Man kann es von vielen Seiten betrachten, aber ich bin der Meinung, dass man immer zum Schluss kommen wird, dass die Gazette mit Ihren Schreibern eine deutlich vertrauenswürdigere Quelle ist, als ein einzelner russischer Deserteur mit einer Verletzung.
Keiner hat diese Zeitschrift als absolut unglaubwürdige Quelle eingestuft, sondern es wurde hinterfragt, ob ein Artikel mit persönlicher Meinung, der auch noch Anonym verfasst wurde, mal eben zahlreiche andere Analysen egalisieren kann und somit als Beweis dienen kann, ob der Angriff der Russen von Anfang an nur als Finte geplant war.
 
Ich denke am Ende ist das alles sehr isoliert betachet.

Sicherlich gibt es die Mängel im russischen Militär, allerdings wären auch die vermutlich begrenzter schwer ins Gewicht gefallen, wenn die Soldaten gewusst hätten wohin sie da im Februar eigentlich geschickt werden.
Meine die Aufnahmen und Äußerungen im Februar waren ja nicht selten, das viele gar nicht wussten das sie sich nicht mehr in einer Übung befinden, sondern plötzlich in einem richtigen Krieg.

Hier ist einfach viel zusammengekommen, was dann am Ende in einem, rein militärisch betachtet, Desaster für die russische Armee gemündet ist:

Schlechte Informationen durch den Geheimdienst-> dadurch völlige Fehlannahmen für die Planung -> eine Planung ohne Alternativszenarien / richtigen Plan B -> entsprechend viel zu kurzsichtig ausgelegte Logistik -> Unklarheit darüber was da eigentlich im Februar passieren soll, bei mindestens einem Teil der Soldaten -> Mängel durch Defizite in der russischen Armee -> niemand im Kreml hat die Reißleine gezogen als das Debakel noch mit begrenzten Schaden hätte beendet werden können, etc. -> wo wir heute leider stehen
Ich bin mit deinen Punkten d'accord, trotzdem glaube ich das man bei einer Analyse nicht die Hackordnung/"Dedowschtschina" und den massiven Mangel an ausgebildeten Unteroffizieren außer acht lassen kann und darf.
Die Ankündigungen der Russischen Armee seit 2008, das die "Dedowschtschina" abgeschafft wäre und die Gründung einer Unteroffiziersschule, waren wie eigentlich fast alles das angekündigt wurde, nur für den Hochglanzkatalog, im Grunde genommen hat sich sehr wenig bis nichts geändert im Vergleich zur Roten Armee und ihren Problemen.
Im Grunde genommen sind sie durch das korrupte und kleptokratische Sytem eher schlimmer.
Es gibt durchaus Armeen mit erfolgreicher Befehlstaktik, insoweit kann man hier nicht einfach auf die deutsche Auftragstaktik verweisen, aber bei der Russischen Armee im Zuge des Ukraine Krieges hat man das Gefühl das die Befehlskette spätestens bei Leutnanten (bis Hauptmännern) unterbrochen war und ab diesen Dienstgraden und darunter keiner einen blassen Dunst hatte, was er zu tun und zu lassen hat.
 
Ich bin mit deinen Punkten d'accord, trotzdem glaube ich das man bei einer Analyse nicht die Hackordnung/"Dedowschtschina" und den massiven Mangel an ausgebildeten Unteroffizieren außer acht lassen kann und darf.
Die Ankündigungen der Russischen Armee seit 2008, das die "Dedowschtschina" abgeschafft wäre und die Gründung einer Unteroffiziersschule, waren wie eigentlich fast alles das angekündigt wurde, nur für den Hochglanzkatalog, im Grunde genommen hat sich sehr wenig bis nichts geändert im Vergleich zur Roten Armee und ihren Problemen.
Im Grunde genommen sind sie durch das korrupte und kleptokratische Sytem eher schlimmer.
Es gibt durchaus Armeen mit erfolgreicher Befehlstaktik, insoweit kann man hier nicht einfach auf die deutsche Auftragstaktik verweisen, aber bei der Russischen Armee im Zuge des Ukraine Krieges hat man das Gefühl das die Befehlskette spätestens bei Leutnanten (bis Hauptmännern) unterbrochen war und ab diesen Dienstgraden und darunter keiner einen blassen Dunst hatte, was er zu tun und zu lassen hat.
Natürlich ist das nicht außer Acht zu lassen, allerdings bin ich mir nicht mal so sicher ob diese Problematik nicht auch dadurch in der Ukraine wesentlich schlimmer geworden ist, das man in den ersten Wochen gleich mal rund 20.000 Mann aus der regulären Truppe verloren hat.

Vieles was danach auf russischer Seite nachgekommen ist waren Söldner und Milizen, die in eine strukturierte militärische Befehlskette eingegliedert zu bekommen, gerade die russische, ist weit schwieriger.
Ich verweise da auch auf vergleichbare Probleme im Rahmen des Zweiten Weltkriegs auf Deutscher Seite, mit "Freiwilligenverbänden" & "Hilfstruppen".
 
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