Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ach und dafür soll ich mein Leben lassen? Nein, ich bin nicht so blöd, alles zu tun, was Politik von mir will. Sollen se von der Leyen, Scholz und Co vorschicken, bevor se mich haben wollen.
Und was machst du jetzt?
Ist dir deine Nation egal?
Lebst du auf Kosten anderer?

Mein Großvater ist am 21.04.1944 in Sewastopol als Obergefreiter gefallen,
sicherlich nicht freiwillig,
aber,
er hat seinen Job gemacht.

Dass das damals ein verbrecherischer Krieg war,
ist doch völlig klar,
er hat aber damals seinem Land gedient.
 
Mein Großvater ist am 21.04.1944 in Sewastopol als Obergefreiter gefallen,
sicherlich nicht freiwillig,
aber,
er hat seinen Job gemacht.

Dass das damals ein verbrecherischer Krieg war,
ist doch völlig klar,
er hat aber damals seinem Land gedient.
War aber nicht genau dieser blinder Autoritätsgehorsam und falsches Nationalbewusstsein ein großer Fehler?

Zumindest erinnere ich mich, dass im Geschichtsunterricht genau darüber kritisch gesprochen wurde.
 
Und was machst du jetzt?
Ist dir deine Nation egal?
Mir ist mein Leben 1000x wichtiger als Politiker und ihre Staaten. Wenn es um mein Leben geht komme ich zuerst.
Lebst du auf Kosten anderer?

Mein Großvater ist am 21.04.1944 in Sewastopol als Obergefreiter gefallen,
sicherlich nicht freiwillig,
aber,
er hat seinen Job gemacht.

Dass das damals ein verbrecherischer Krieg war,
ist doch völlig klar,
er hat aber damals seinem Land gedient.
Und wenn die Leute blind all das tun, was ihre Staaten wollen, dann kommt man in eine solche Situation. Würden die Leute bei krieg ihrem Staat klar den Stinkefinger zeigen würde sowas nicht passieren. Das war schon früher so und hat sich bis heute nicht geändert.
 
Ihre Staaten? Du bist doch Teil unserer Staates. Und genießt alle Vorzüge.
Dann kann man umgekehrt auch erwarten, dass du bereit bist, unser Land im Ernstfall zu verteidigen.
 
Wenn es um mein Leben geht komme ich zuerst.

Soll man dazu äußern, außer "an pure egoist at its best".

Um aber auch mal wieder, mehr oder minder, zum Thema zurück zu kommen:

Russland hat auf Grund der umgesetzten Transitsanktionen Litauens nun auch den russisch-litauischen Grenzvertrag offiziell in Frage gestellt und damit auch die Grenzen Litauens.

In russischen Talkshows wird zudem vermehrt die Forderung laut, dass man nun mit militärischen Mitteln eine Landverbindung nach Kaliningrad erobern müsse:

Die nun angeregte Aufhebung des russisch-litauischen Vertrags über die Staatsgrenze würde eine Eskalation bedeuten. In russischen Talkshows werden seit Wochen Forderungen laut, einen "Korridor" nach Kaliningrad zu erobern. Rogosin ist der erste hochgestellte russische Beamte, dessen Forderungen in diese Richtung gehen.

Soll man dazu noch sagen, Russland begibt sich zunehmend auf einen Suizidkurs und wenn wir Pech haben reißen sie die halbe Welt gleich noch mit in den Abgrund...
:nene:


 
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Um mehr oder minder zum Thema zurück zu kommen:

Russland hat auf Grund der Transitsanktionen Litauens nun den russisch-litauischen Grenzvertrag offiziell in Frage gestellt und somit auch die Grenze Litauens.

In russischen Talkshows wird zudem vermehrt gefordert, dass man eine Landverbindung nach Kaliningrad erobern müsse:
Gefährliche Entwicklung. Hoffentlich eskaliert das nicht.
 
Ich habe letztens gelesen dass ein Angriff auf das Baltikum zu jetzigem Zeitpunkt noch unwarscheinlicher ist als vor dem Überfall auf die Ukraine. Die Russen können es sich schlicht nicht leisten eine zweite Front zu eröffnen.

Französische Truppen sind vor paar Tagen ebenfalls in Litauen gelandet. Macron ist wohl noch geschockt nachdem Putin den Gashahn zugedreht hat , wohl auch Zeit für bissl Wahlkampf :D
 
Ich habe letztens gelesen dass ein Angriff auf das Baltikum zu jetzigem Zeitpunkt noch unwarscheinlicher ist als vor dem Überfall auf die Ukraine. Die Russen können es sich schlicht nicht leisten eine zweite Front zu eröffnen.

Sowas hat einen Hitler, mit noch offener Front gen England, im Juni 1941 doch auch nicht davon abgehalten in die UDSSR einzufallen und dann im November 1941 auch noch den USA mal eben nebenbei den Krieg zu erklären, obwohl die Lage in Russland und am Ärmelkanal / über England zu dem Zeitpunkt nicht mehr die rosigste war. ;)

Nun mag Vladimir Putin zwar nicht Adolf Hitler heißen, aber das macht es auch nicht ausschließbarer, dass die Kremlins im Kreml noch weitere wahnwitzige Entscheidungen, mit verherenden Konsequenzen, treffen könnten.
 
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Man kann es auch Solidarität nennen.

Sehr inhaltsentleertes Verständnis von Solidarität. Nur weil man - in den meisten Fällen zufällig, durch Geburt - in einer bestimmten Organisationseinheit ("Land"/"Staat") lebt, auf deren Geschicke man quasi keinerlei Einfluss hat - soll man im Zweifelsfall in die Bresche springen müssen? Halte ich für ziemlichen BS. Man kann ja lustige Dinge anführen wie "Werte verteidigen" oder die eigenen Lieben, die tollen Nachbarn und den Postboten Heinz. Ist legitim.

Aber das von dir benannte hat nix mit Solidarität zu tun.
 
Wie wäre es denn mit einer demokratischen Befragung, ob die deutsche Bevölkerung tatsächlich bereit ist, bis zum bitteren Ende in einen Konflikt mit Russland zu treten?
 
Für @Don-71 hab ich auch mal was angenehmes vom Parteitag der Linken

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Es gibt immer Leute die gehen wollen, warum sollte jeder ohne Ausbildung in eine Todesfalle rennen wollen. Es wollen jeden Tag Männer illegal aus dem Land fliehen, einige Männer aus dem Westen der Ukraine wollen nicht im Osten kämpfen, Männer die in Polen oder anderen Ländern arbeiten wollen nicht zurück, einige Männer liegen jeden Abend entspannt am Strand. Es gibt immer Leute wie den DJ, denen nur ihr eigenes Leben und der eigene Dunstkreis wichtig ist und Rest soll sich halt selber kümmern.

Dich da jetzt stur zu stellen und zu behaupten solche Leute gibt es nicht, ist auch nicht der richtige Weg.
Es ist aber kein Massenphänomen und es stellt sich in der Realität wohl auch völlig anders dar, als es DJKuhpisse behauptet.
Hattest du nicht mal etwas über Tote am Grenzfluss nach Westen geschrieben?
DJKuhpisse suggeriert das wohl alle Männer der Ukraine viel lieber abhauen würden und das bestreite ich massiv nachdem was ich von seriösen Pressevertretern die vor Ort sind und waren gelesen habe.
Das es immer Leute geben wird die nicht in den Krieg ziehen wollen ist wohl klar, die Ukraine hat aber wohl kein Problem ausreichend freiwillige Kämpfer zu rekrutieren.
M.A. nach verbreitet hier DJKuhpisse hier russische Prpaganda, wenn er von zwingen und einsperren redet, wie wir ihm schon mehrmals darauf hingewiesen haben, ist im Krisenfall in Deutschland, jeder zwischen 18-60 ebenfals rekrutierbar.
Mitgefangen, mitgehangen, oder wat?
Ja im gewissen Sinne ist das so, steht auch so im GG, es gibt nämlich nicht nur Rechte als Staatsbürger, sondern auch Pflichten! Das alles nennt sich Gemeinwohl und darauf basiert unsere Lebensgrundlage und zumindestens , wenn dieses Gemeinwohl von außen bedroht und/oder angegriffen wird und seine Vernichtung droht, ist es völlig legitim und rechtens die Nutznießer dieses Gemeinwohls auch für seine Verteidigung einzuspannen! Das ist Soldarität für dieses Gemeinwohl!
Ich halte deine Einstellung eher für die Ausnahme denn die Regel und hier in der Bundesrepublik Deutschland hast du auch noch in der Regel die freie Entscheidungmöglichkeit, denn Niemand hindert dich hier am Auswandern, im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in der Welt. Die DDR hat z.B. Anspruch auf deine Person mit der Geburt erhoben und die Leute dauerhaft eingesperrt.

Wenn das alles für dich inhaltsentleertes Verständnis von Solidarität ist, nenne mir bitte Staaten auf dieser Welt, wo das anders geregelt ist und um das ganze abzuschließen, ein Zitat von John F. Kennedy.
„Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.“
 
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Sehr inhaltsentleertes Verständnis von Solidarität. Nur weil man - in den meisten Fällen zufällig, durch Geburt - in einer bestimmten Organisationseinheit ("Land"/"Staat") lebt, auf deren Geschicke man quasi keinerlei Einfluss hat - soll man im Zweifelsfall in die Bresche springen müssen? Halte ich für ziemlichen BS. Man kann ja lustige Dinge anführen wie "Werte verteidigen" oder die eigenen Lieben, die tollen Nachbarn und den Postboten Heinz. Ist legitim.

Aber das von dir benannte hat nix mit Solidarität zu tun.
Frieden ist ein Gut von dem alle gleichermaßen schöpfen. Es spielt doch garkeine Rolle durch welche Umstände man in dieses Leben gekommen ist, relevant ist nur dass man es auf gewünschte Weise leben darf.

Ebenso würde eine Bedrohung alle gleichermaßen betreffen, wesswegen es naheliegend ist dass nicht iwelche Moralvorstellungen, sondern der Zweck der Solidarität einfach eine Notwendigkeit ist. Das sogar über den Krieg hinaus.

Wieviele Staaten waren schon von der Landkarte verschwunden und tauchten wieder auf ? Das verdanken sie überwiegend den Menschen und nicht der Politik.
Sowas hat einen Hitler, mit noch offener Front gen England, im Juni 1941 doch auch nicht davon abgehalten in die UDSSR einzufallen und dann im November 1941 auch noch den USA mal eben nebenbei den Krieg zu erklären, obwohl die Lage in Russland und am Ärmelkanal / über England zu dem Zeitpunkt nicht mehr die rosigste war. ;)

Nun mag Vladimir Putin zwar nicht Adolf Hitler heißen, aber das macht es auch nicht ausschließbarer, dass die Kremlins im Kreml noch weitere wahnwitzige Entscheidungen, mit verherenden Konsequenzen, treffen könnten.


1941 war Westeuropa aber bereits gefallen, und England stellte keine reale Gefahr mehr da bzw war/wär es nur ne Frage der Zeit bis man auch die Insel bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Frieden ist ein Gut von dem alle gleichermaßen schöpfen. Es spielt doch garkeine Rolle durch welche Umstände man in dieses Leben gekommen ist, relevant ist nur dass man es auf gewünschte Weise leben darf.

Ebenso würde eine Bedrohung alle gleichermaßen betreffen, wesswegen es naheliegend ist dass nicht iwelche Moralvorstellungen, sondern der Zweck der Solidarität einfach eine Notwendigkeit ist. Das sogar über den Krieg hinaus.
Richtig und wie ich schon erkärt habe findet die Soldarität eigentlich jeden Tag in einem Gemeinwohl statt auch ganz ohne Krieg.

Wieviele Staaten waren schon von der Landkarte verschwunden und tauchten wieder auf ? Das verdanken sie überwiegend den Menschen und nicht der Politik.
Das halte ich für eine falsche Aussage, denn ohne einen Zusammenschluss und eine wie auch immer "geartete Führung", um etwas Ausdruck zu verleihen und zu kanalisieren, was letztendlich immer Politik ist, ist sehr selten etwas erreicht worden.
War aber nicht genau dieser blinder Autoritätsgehorsam und falsches Nationalbewusstsein ein großer Fehler?

Zumindest erinnere ich mich, dass im Geschichtsunterricht genau darüber kritisch gesprochen wurde.
Äpfel und Birnen zu vergleichen hat noch nie zum Ziel geführt, sondern eher zu Relativierung!
Man kann einen Angriffskrieg udn einen Verteidigungskrieg nicht gleichsetzen, genauso wenig, um es zu überspitzen die Organisation Wehrmacht mit der Organisation BW.

Übrigens zum Geschichtsverständnis, die deutschen Soldaten der kaiserlichen Armee sind 1914 subjektiv und teilweise auch objektiv in einen Verteidigungskrieg gezogen, völlig anders als die Soldaten der Wehrmacht.
 
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Das halte ich für eine falsche Aussage, denn ohne einen Zusammenschluss und eine wie auch immer "geartete Führung", um etwas Ausdruck zu verleihen und zu kanalisieren, was letztendlich immer Politik ist, ist sehr selten etwas erreicht worden.
Mir fallen da genug Beispiele ein wo das Durchaltevermögen der Leute, teilw über Jahrhunderte, ausschlaggebend fürs Wiederentstehen der Nation war, oder eben durch Aufstände und Generalstreiks der Kraft der puren Masse ihre Fremdherrscher stürzte.
 
Ihre Staaten? Du bist doch Teil unserer Staates. Und genießt alle Vorzüge.
Dann kann man umgekehrt auch erwarten, dass du bereit bist, unser Land im Ernstfall zu verteidigen.
Erwarten können die das, aber ich erfülle diese Erwartung nicht.
M.A. nach verbreitet hier @DJKuhpisse hier russische Prpaganda, wenn er von zwingen und einsperren redet, wie wir ihm schon mehrmals darauf hingewiesen haben, ist im Krisenfall in Deutschland, jeder zwischen 18-60 ebenfals rekrutierbar.
Wenn du Fakten als russische Propaganda abtust, kann ich dir nicht helfen, aber es ist Männern in der Ukraine verboten, das Land zu verlassen, das ist Einsperren. Auch wenn es dir nicht passt, ich liege mit meiner Aussage richtig. Zudem werden die Leute da gezwungen, sonst könnte man die ja einfach gehen lassen, wenn die keinen Bock drauf haben.
 
Äpfel und Birnen zu vergleichen hat noch nie zum Ziel geführt, sondern eher zu Relativierung!
Man kann einen Angriffskrieg udn einen Verteidigungskrieg nicht gleichsetzen, genauso wenig, um es zu überspitzen die Organisation Wehrmacht mit der Organisation BW.
Schon klar, und doch ist es etwas komplexer als diese zwei Endzustände namens Verteidigungs- und Angriffskrieg, denn letzten Endes geht es doch hier eher darum, dass Russland Deutschland gerade de fakto nicht angreift, aber die deutsche Politik gerade drauf und dran ist alles dafür zu tun, uns zu einer Zielscheibe der Russen zu machen. Wenn dann Russland tatsächlich die ersten Ziele in Deutschland angreifen würde, sehe ich ganz klar unsere auf Eskalierung ausgelegte Politiker als Verantwortliche, die dann aber mit Sicherheit schön in ihren "Burgen" hocken, während wir Bürger den Kopf hinhalten sollen aus "Solidarität".
 
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