Hallo,
ich denke nicht, dass die Ukraine noch lange stand hält. Selbst wenn jetzt morgen die geforderten Waffen verfügbar währen, würde das den Ausgang des Krieges nicht mehr maßgeblich verändern. Wenn man Putins Vorgehen verfolgt hat, dann sollte klar sein, wohin sich sein Focus bewegen wird, nachdem die UK eine pro russische Machtspitze hat. Er verfolgte hartneckig sein Ziel, keine Natoländer in direkter Nachbarschaft von Russland. Für eine natofreie Zone um Russland, wird er Lettland und Estland zu einem Natoaustritt bewegen wollen. Wenn beide Länder schlau sind, dann geben sie ihm nach und erklären sich, als militärisch neutral. Möglichst noch bevor es zu einer militärischen Spannung kommt. Finnland hats von Anfang an richtig gemacht und eine Verzichtserklärung , zum Natobeitritt abgegeben. Das hat Putin zufriedengestellt.
Wenns so kommt, dann hat er quasi Russland, vom schwarzen Meer bis zu baltischen See ,von der Nato abgeschirmt. Die Länderkette, welche hier als Buffer dient, könnte man geografisch, "Europa-Asien Linie" bezeichnen. Strategisch gesehen, sichert es Russland vollen Zugang über Land und Seewege. Das wäre die friedliche (Zuckerbrot) Variante.
Alternativ bleibt noch die Peitschen Option. Militärische Vernichtungschläge, mit dem Hammer, gegen russische Machtzentren. Ich wähl Option 1. 2 würde mein Gewissen nicht zulassen. Nur durch absolut rücksichtsloser Vorgehensweise aller Natomitglieder zusammen, würde das jetzt noch Erfolg bringen. Wäre Putin millitärisch dazu in der Lage, wäre es ihm durchaus zuzutrauen.
Einigt man sich nicht auf eine der beiden Optionen, dann seh ich persönlich kein Raum mehr, um eine Ausdehnung des Konflikts auf ganz Europa zu verhindern. Was dann passieren wird, kann und will man, vorher nicht glauben.
Alle guten Dinge sind 3, würde an Ironie nicht mehr zu übertreffen sein.
Greez Acht.