Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Gerade jetzt sind die Lieferungen besonders wichtig und auch notwendig um der Ukraine zu helfen sich zu verteidigen. Russland hat das damals in Vietnam meines Wissens auch gemacht. Bzw die Sowjetunion.
Nur hat beides mit friedlich nichts zu tun - egal er es macht.
 
Ich denke auch, dass der technologische Fortschritt, ohne Kriege langsamer verlaufen wäre.
So grausam und destruktiv sie auch sind.
Tja, der berühmte Phoenix aus der Asche.
Ich hatte mal vor Jahren ein Interview mit Jack Welch gelesen, ehemaliger Chef von GE.
Eigentlich "nur" ein erfolgreicher Manager.
Jener bezifferte die Entwicklungen im Koreakrieg auf Seiten der USA bzgl. Fernmeldeelektronik u. ä. mit einem Technologieschub von gut 20 Jahren innerhalb eines 5 Jahreszeitraumes - was ich ihm abkaufe...
 
Na ja, ganz klar ausgedrückt ist die Waffenentwicklung (und ich rede jetzt nicht von irgend einem Sturmgewehr) absolute Hightech und wesentlicher Motor der gesamten Industrieentwicklung.
Das Gesellschaftsmodell ist dabei nur sekundär.
Weil dafür am meisten Geld ausgegeben wird. Wenn du den selben Leuten die selbstlenkende Kampfdrohnen entwickelt haben mit dem selben Budget an selbstlenkende Transportdrohnen gesetzt hättest, wären die genau so schnell fertig gewesen.
Vielleicht sogar schneller weil sich immer noch genug dagegen entscheiden überhaupt bei Rüstungsunternehmen zu arbeiten (mich eingeschlossen, ich hab auch schon ein paar Angebote von Rheinmetall vorm ersten Termin abgelehnt).
 
Gerade jetzt sind die Lieferungen besonders wichtig und auch notwendig um der Ukraine zu helfen sich zu verteidigen. Russland hat das damals in Vietnam meines Wissens auch gemacht. Bzw die Sowjetunion.
Denk an Afghanistan. Ohne die Waffen der USa und die Ausbildung durch die CIA hätten die Afghanen nie so lange durchgehalten.
Und in der Ukraine ist das meiner Meinung nach nicht anders. Ohne westliche Waffenlieferungen wäre Kiew schon gefallen.
 
Das ist ein Widerspruch in sich. Waffen in einen Konflikt zu liefern bedeutet immer, dass diese definitiv zum Töten von Menschen genutzt werden. Friedlich sieht anders aus.
In diesem Fall nicht, der Krieg ist bereits ausgebrochen. Wir können uns direkt wegen WW3 nicht einmischen, aber wenn wir die Ukraine nicht unterstützen, marschieren die Russen vielleicht noch weiter.
 
Weil dafür am meisten Geld ausgegeben wird. Wenn du den selben Leuten die selbstlenkende Kampfdrohnen entwickelt haben mit dem selben Budget an selbstlenkende Transportdrohnen gesetzt hättest, wären die genau so schnell fertig gewesen.
Na ja, die Drohnenentwicklung fand schon in den 1960gern statt - militärisch
Sprich die militärische Nutzung fand Jahrzehnte lang früher statt als die aktuelle Diskussion/Entwicklung bzgl. ziviler Transportdrohnen usw..
Der Grundgedanke ist aus der Militärentwicklung hervorgegangen.
Vielleicht sogar schneller weil sich immer noch genug dagegen entscheiden überhaupt bei Rüstungsunternehmen zu arbeiten (mich eingeschlossen, ich hab auch schon ein paar Angebote von Rheinmetall vorm ersten Termin abgelehnt).
Lobenswerter Ansatz.
Allerdings erfüllen viele weltweit nicht unbedingt freiwillig hier ihre Pflicht.
Nicht jeder kann sich seinen Arbeitsplatz mehr oder weniger aussuchen wie wir im "goldenen" Westen.
 
Wenn man ehrlich ist, sind wir mit Russland schon längst im Krieg.
Klassischer Wirtschaftskrieg mit vorausschaubarem Ergebnis.
Auf die paar Stahlhelme oder Panzerfäuste in die Ukraine kommt es da schon gar nicht mehr an.
 
Das widerspricht sich gegenseitig. Wir mischen und da aktiv ein und der Umstand, dass Russland droht, die Waffenlieferungen anzugreifen sagt, was da im Busch ist.
Aktives Einmischen wäre es mit Nato-Soldaten vor Ort zu kämpfen, findet gerade nicht statt. Einen Krieg mit Nato gleichzeitig mit der Ukraine kann sich Russland nicht leisten. Sie können höchstens Waffenlieferungen nahe der polnischen Grenze auf ukrainischem Boden bombardieren. Das haben sie auch gezeigt.
 
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Kreml Berichte zurückgewiesen, wonach Russland China um militärische Hilfe gebeten habe. Man habe ausreichend Ressourcen, um die russischen Ziele in der Ukraine zu erreichen, sagte Kreml-Sprecher Dmitry Peskov.
Selbst wenn es so wäre, würde Russland das niemals öffentlich zugeben. Weil sie sich als "Supermacht "ansehen. Und es militärisch eigentlich auch sind.

Aber

Der Chef der russischen Nationalgarde, Viktor Solotow, hat eingeräumt, dass der Militäreinsatz in der Ukraine langsamer vorankommt als geplant. Die Äußerungen des Vertrauten von Präsident Wladimir Putin sind die bislang stärkste öffentliche Bestätigung aus der russischen Führungsriege, dass die Dinge in der Ukraine nicht nach Plan laufen.

"Ich möchte sagen, ja, nicht alles geht so schnell wie wir es gern hätten", erklärte Solotow in Kommentaren auf der Website der Nationalgarde. Die Nationalgarde ist Putin direkt unterstellt und hat Truppen in der Ukraine.
Quelle: Militäreinsatz laut Putin-Vertrautem langsamer als geplant

Erstmals geben sie zu das die Invasion nicht nach Plan verläuft.
 
Was ändert die Zeitschiene an der Grundaussage?
Völlig wertfrei:
Ein größerer Teil unsers technologischen Fortschrittes fußt auf der Grundlage militärischer Anforderungen / Forschungen oder Entwicklungen.
Das ursprüngliche Kernthema war ja: Wäre rein zivile Forschung/Entwicklung gleich schnell oder schneller?
Meine These:
Ja, aber nicht so schnell und einige Dinge wären "dem Zivilist" gar nicht in den Sinn gekommen, es zu entwickeln, hätte es den militärischen Anforderungskatalog nicht gegeben.
 
Aktives Einmischen wäre es mit Nato-Soldaten vor Ort zu kämpfen, findet gerade nicht statt. Einen Krieg mit Nato gleichzeitig mit der Ukraine kann sich Russland nicht leisten. Sie können höchstens Waffenlieferungen nahe der polnischen Grenze auf ukrainischem Boden bombardieren. Das haben sie auch gezeigt.
Um Leisten geht es nicht wenn man schon im Krieg ist. Was wenn die Russen bereits mit uns im Krieg sind und wir es einfach noch nicht wissen ?

Strategisch würde es keinen Sinn machen wenn kein NATO Land als nächstes dran wär. Die USA unbedingt zum einknicken bringen sofern man sich sicher ist sie würde nicht kämpfen wollen. Und wenn die USA nicht kämpfen werden, dann ist es für Russland kein Problem auch einen Krieg an der Ostflanke zu beginnen. So lange die USA keine schweren Waffen aufstellen auf diesem Kontinent, exystiert auch keine effektive Abwehr. Es liegt nicht an uns sondern an Washington.
 
Um Leisten geht es nicht wenn man schon im Krieg ist. Was wenn die Russen bereits mit uns im Krieg sind und wir es einfach noch nicht wissen ?

Strategisch würde es keinen Sinn machen wenn kein NATO Land als nächstes dran wär. Die USA unbedingt zum einknicken bringen sofern man sich sicher ist sie würde nicht kämpfen wollen. Und wenn die USA nicht kämpfen werden, dann ist es für Russland kein Problem auch einen Krieg an der Ostflanke zu beginnen. So lange die USA keine schweren Waffen aufstellen auf diesem Kontinent, exystiert auch keine effektive Abwehr. Es liegt nicht an uns sondern an Washington.
Ehrlich man liest nicht oft soviel wirren Unsinn in einem Post...
 
Und wenn die USA nicht kämpfen werden, dann ist es für Russland kein Problem auch einen Krieg an der Ostflanke zu beginnen. So lange die USA keine schweren Waffen aufstellen auf diesem Kontinent, exystiert auch keine effektive Abwehr.
Nach dem Trauerspiel der russischen Armee in der Ukraine zu beurteilen, behaupte ich mal, dass Europa keinen einzigen Panzer aus den USA als NATO-Bündnis braucht.
Der Schrecken eine massiven Übermacht ist vom Tisch.
Zweifellos ist die russische Armee auf dem Papier immer noch eine respektable Bedrohungslage, aber ein Bedrohungsszenario "die Russen sind innerhalb von 14 Tagen am Rhein" gibt es nach dieser desolaten Leistung nicht mehr.
Ich taxiere derzeit die russische Kampfkraft auf 1:15 bis 1:25, sprich es bedarf eines Nato-Soldaten um die Kampfkraft von 15 bis 25 russischen Soldaten aufzuwiegen.
 
Sie haben seit Jahren deutlich kommuniziert, dass sie keine Nato-Mitglieder direkt an ihrer Grenze haben wollen. Sie haben sogar rote Linien by Georgien und der Ukraine gezogen. Das Geschwafel "jedes suveräne Land darf für sich entscheiden, bei welchem Verein sie ein Mitglied sind" kann man sich bei Nato ersparen. Man hat ja gesehen, wie die USA Kubas Entscheidung damals akzeptiert haben. Man sieht doch nicht tatenlos zu, wie sich der direkte Nachbar bewaffnet und atomare Sprengköpfe platziert. Russlands Angriff auf die Ukraine lohnt sich unter keinen wirtschaftlichen Umständen für Russland, d.h. sie hätten das nicht gemacht, wenn es aus ihrer Sicht zu vermeiden wäre.
Das stimmt.

Aber vergessen wir nicht wer das Feuer entfacht hat. Abgesehen davon dass die meisten Urkainer die Annäherung zum Westen wollten, zur EU und weg von Russland, war es Moskau welches die Ukraine entzürte indem es sie zum Beitritt zu Eurasischen Union zwang. Der Maidan fand nicht aus Vorfreude auf EU statt, sondern aus Auflehnung gg Putins Eurasische Union.

Der ganze Bockmist mit der Ukraine seit 2014 geht auf Putins Kappe.

Europa hat nicht Russland finanziert. Europa nutzt Rohstoffe aus einem rohstoffreichem Land namens Russland wie die USA, die sehr viel Öl und Erdgas aus Russland importieren, aber irgendwie finanzieren nur wir Russland der Narrative nach. Dafür importiert Russland Güter und Dienste aus Europa. Europa kann Druck auf Russland auf Grund dieser Verplechtungen ausüben.

Europa ist nicht gleich Europa. Polen emanzipierte sich von russischer Energie seit Nordstream II und mahnte Jahrelang ohne Erfolg dass Berlin die Geopolitik an der Ostflanke total auf den Kopf stellt. Man wollte eben wegen den wirtschaftlichen Interessen die du erwähnst nicht wahr haben wollen, dass Russland ein Feind Europas ist. Interessierte keinen. Hätte man nur vorher darüber nachgedacht was fürn Giftzwerg dieser Putin doch ist ...


Es ist wesentlich komplizierter als nur Russland für alle Ewigkeit zu sanktionieren. Die Rohstoffe beschränken sich nicht nur auf Gas. Weizen, Dünger, seltene Metalle etc. werden hierzulande ebenfalls gebraucht. Der Konflikt ist in der Lage eine Welthungerkrise auszulösen, wenn er zu lange dauert.

Hier sieht man dieses Risiko wohl nun ein um einen Krieg zu verhindern. Der Zug über die Wichtigkeit russischer Rohstoffe ist nun abgefahren, jetzt ist die Gefahr russischer Waffen im Fokus.
 
Nach dem Trauerspiel der russischen Armee in der Ukraine zu beurteilen, behaupte ich mal, dass Europa keinen einzigen Panzer aus den USA als NATO-Bündnis braucht.
Der Schrecken eine massiven Übermacht ist vom Tisch.
Zweifellos ist die russische Armee auf dem Papier immer noch eine respektable Bedrohungslage, aber ein Bedrohungsszenario "die Russen sind innerhalb von 14 Tagen am Rhein" gibt es nach dieser desolaten Leistung nicht mehr.
Ich taxiere derzeit die russische Kampfkraft auf 1:15 bis 1:25, sprich es bedarf eines Nato-Soldaten um die Kampfkraft von 15 bis 25 russischen Soldaten aufzuwiegen.
Genauso wenig wie die Wehrmacht es in 14 Tagen bis Moskau geschafft hätte würde es Russland in 14 Tagen von seiner Grenze bis an den Rhein schaffen, nicht mal unter den günstigsten Bedingungen.
Da würde schon alleine, selbst wenn sie gut funktioniert, die Logistik einen Strich durch die Rechnung machen, ganz zu schweigen davon das man dann seine Flanken beim Vorstoß sperrangelweit offen lassen müsste, um es auch nur mit motorisierten / mechanisierten Verbänden schaffen zu können...

Also manchmal frage ich mich schon ganz ehrlich was manche hier doch für komische Vorstellung von Kriegsführung und damit verbundenen realistischen Szenarien haben...
 
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