Du vergisst das seit damals einige Atomkraftwerke vom Netz gingen und der Wind bläst nicht immer.
Nö, vergess ich nicht: Die historischen Zahlen nehme ich nur für das benötigte Verhältnis aus Speichervolumen und Jahresverbrauch. Aber die eigentlich Rechnung beruht dann aber aus dem aktuellen Jahresverbrauch einschließlich des leicht gestiegenen Gasbedarfs bei der Stromproduktion

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(Davon ganz abgesehen davon: AKWs haben keine so wahnsinnig große Rolle fürs Heizen gespielt und Elektrizität spielt noch keine große Rolle dafür.)
Unwahrscheinlich dass ein pro russischer Kandidat gewinnt solange Russland die Krim besetzt hält.
Mit dem Verlust der Krim werden sich die Ukrainer mittelfristig abfinden müssen. Die internationale Gesellschaft wollte keine nennenswerten Sanktionen wegen der Eroberung verhängen und mittlerweile ist der Zug abgefahren. Aber auch langfristig haben russisch orientierte Kandidaten in dem Land keine Chance, solange die Lage im Donbass nicht geklärt ist - nicht nur weil dass die ukrainische Stimmung belastet, sondern einfach weil viele prorussische Ukrainer ihre eigene statt der ukrainischen Regierung wählen.
Und wenn Putin nur "zu warten braucht", dann wunderts mich doch schon sehr wie aktiv Russland immer ist um Unfrieden zu sähen. Schon lustig zu sagen, Russland müsse nur warten, wenn Russland seit Jahren der Aggressor ist.
Unfrieden stiften muss Russland auch, aber nicht mit Militär im Land. Drohgebärden, Propaganda, Unterstützung von Feinden der Ukraine, vielleicht ein paar Cyberaktionen - es reicht tatsächlich, stetig Unfrieden zu sähen und zuzusehen, wie ein Land daran zugrunde geht.
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In der Ukraine glaubt man sowieso, der potenzielle Feind zettele eher einen regional begrenzten, vielleicht wieder halb verdeckten Krieg an, wie 2014 im Donbass. Ohne Luftwaffe und schwere Waffen. Aber gerade im Graben- oder Straßenkampf könnten den Ukrainern ihre neuen modernen Kleinkriegswaffen nützlich werden, die von der Türkei gelieferten Bayraktar-Kampfdrohnen oder amerikanische Javelin-Panzerfäuste.
Welchen entscheidenden Nutzen haben moderne Panzerabwehrwaffen noch einmal genau, wenn man einen Angriff ohne schweres Gerät postuliert?
Übrigens hätte die Ukraine den Luftraum sperren müssen, da sie dort selber Luftangriffe durchführten.
Was soll es also beweisen, gerade noch wenn Berlingcat aufklärt?
Als MH17 abgeschossen wurde, war der untere Luftraum gesperrt (auch wenn afaik die Ukraine ihre Bodenangriffe zu dem Zeitpunkt schon fast komplett eignestellt hatte). Überhalb einer geringen Höhe war eine Sperrung aber überflüssig: Die Separatisten hatten keine Luftabwehrwaffen, die mehr als iirc 4 km Höhe erreichen konnten und somit gab es keinen Grund, den internationalen Luftverkehr oberhalb von iirc 8-10 km zum Schutz vor Separatisten zu verbieten.
Das man malayische Passagierjets zusätzlich auch vor der russischen Armee hätte schützen müssen, wusste die Ukraine vor dem Abschuss aber nicht. (Und auch sonst niemand auf der Welt, außer halt den Russen.)
Die USA haben nun die russischen Forderungen schriftlich zurückgewiesen, wollen aber verhandeln.
Erstmal wurde nur ein Teil der Forderungen zurückgewiesen und dann gibt es eine ganze Reihe von Forderungen, die die NATO gegenüber Russland erhebt (z.B. sowas wie internationales Recht zu achten, sich an geschlossene Abkommen zu halten, etc.), die man fallen lassen könnte. Da Russland umgekehrt aber auch so gut wie keine Verhandlungsmasse hat (einen Angriff auf die Ukraine plant man ja nicht, im Donbass ist man angeblich nicht, auf der Krim gibt es auch nur grüne Männchen, etc.), solange sie sich nicht Militärmanöver im eigenen Land verbieten lassen wollen, sollte man das ganze sowieso nur als diplomatisches "wir nehmen die Position der Gegenseite zur Kenntnis und reden weiter miteinander" auffassen. Einen "Deal" kann es von beiden Seiten her nicht geben, sondern nur die Einigung, sich nicht weiter gegenseitig zu provozieren - was ebenfalls als öffentliches Verhandlungsergebnis ausgeschlossen ist, weil ja beide Seiten offiziell darauf beharren, gar nicht zu provozieren, also können sie auch nicht unterschreiben, damit aufzuhören. Sie können nur monatelang verhandeln, dabei ""zufällig"" die militärischen Aktionen, die ""nie etwas mit der Gegenseite zu tun hatten und immer perfekt friedlich waren"" einzustellen und am Ende dann einmal Hände schütteln.
Es gibt nichts zu verhandeln, einfach weil die Maximalforderung des Kremls schlicht nicht erfüllt werden kann. Da hätte der Kreml auch gleich das Ende der NATO verlangen können.
Putin hat faktisch verlangt, die NATO in ihrer heutigen Form aufzulösen/einem Teil der Mitglieder den militärischen Schutz zu entziehen.