Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das steht ausser Frage. Dafür wurden sie ja auch kritisiert.

Aber was Russland in der Ukraine macht ist nicht in Ordnung.
Natürlich ist es nicht richtig, aber der Westen hat seine Interessen in den letzten 30 Jahren auch sehr skrupellos mit militärischen Mitteln durchgesetzt. Es wäre dumm zu glauben, dass andere Nationen das dann nicht machen.

Wobei der Westen der falsche Begriff ist. Wir reden hier über die kleine Gruppe der extrem reichen Personen, die 3/4 des Wohlstandes angehäuft haben und deren Interessen am Ende die Politik lenken. Leider haben die Oligarchen und ihre Äquivalente in Russland jetzt ein Interesse an einem militärischen Konflikt in Europa. Wir befinden wir uns erneut im Sommer 1914. Es geht um Macht, Einfluss aber vor allem darum, den Status Quo für die Besitzenden zu sichern. Zu lange Phasen des Friedens und das Fehlen eines gemeinsamen Feindes gefährden die Machtposition der Besitzenden, denn dann fangen die Leute an über die Gerechtigkeit der Verteilung des Besitzes nachzudenken.

"Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen." (Jean Jaures)
 
Wobei der Westen der falsche Begriff ist. Wir reden hier über die kleine Gruppe der extrem reichen Personen, die 3/4 des Wohlstandes angehäuft haben und deren Interessen am Ende die Politik lenken.
Aber was haben der Afghanistan und Irakkrieg denn den Reichen und vor allem den USA gebracht?
Eigentlich im Endeffekt nur Verluste. Personell und materiell. Und Destabilisierungen im nahen Osten.
Da müssen die sich aber gewaltig verspekuliert haben.
 
Das steht ausser Frage. Dafür wurden sie ja auch kritisiert.

Aber was Russland in der Ukraine macht ist nicht in Ordnung.
Falle doch nicht auf den Scheiss rein, mit seinen Lügen und Propaganda!
Es gab nie Repressalien gegen die russische Bevölkerung!
Es gab Überlegungen Ukrainisch zur Amtssprache zu machen und das wurde propangadistisch aufgebauscht, es gab nie Verfolgungen, Lager, Verhaftungen oder ähnliches.
Das mit Afghanistan in Verbindung mit Al Qaida (9/11) und Syrien mit dem IS und Assads Geheimdienst zu vergleichen, ist eigentlich schon ein Verbrechen an sich, lasse dich doch nicht auf solche Lügen und Vergleiche ein, die nicht mal 2sec haltbar sind.
 
Aber was haben der Afghanistan und Irakkrieg denn den Reichen und vor allem den USA gebracht?
Eigentlich im Endeffekt nur Verluste. Personell und materiell. Und Destabilisierungen im nahen Osten.
Da müssen die sich gewaltig verspekuliert haben.
Guck doch was die treibenden Kräfte hinter den Invasion so vorhatten. Und sie haben gut verdient, denn das Geld was der Staat dafür ausgab ist in ihren Taschen gelandet.
 
Wenn dann haben wohl Rüstungsfirmen und Sicherheitsfirmen (welche Söldner beschäftigen) am Krieg am meisten verdient. Und eventuell noch Öl - und Gaskonzerne.
 
Das kann man für den Irak Krieg auch alles vorwefen, aber eben nur für Bushs Irak Krieg, ansonsten sind die Vergleiche die seahawk hier anstellt komplette Lügen
Du scheinst halt noch zu glauben, dass diese Kriege aus humanitären Gründen geführt wurden. Abgesehen davon geht es gar nicht um eine Rechtfertigung, denn was Russland in der Ukraine vorführt ist verbrecherisch, es ist nur blauäugig zu glauben, dass andere Nationen nicht dem Beispiel der USA folgen werden und gnadenlose Machtpolitik durchziehen werden.
 
Du scheinst halt noch zu glauben, dass diese Kriege aus humanitären Gründen geführt wurden. Abgesehen davon geht es gar nicht um eine Rechtfertigung, denn was Russland in der Ukraine vorführt ist verbrecherisch, es ist nur blauäugig zu glauben, dass andere Nationen nicht dem Beispiel der USA folgen werden und gnadenlose Machtpolitik durchziehen werden.
Ich glaube das deine Vergleiche, verbrecherisch sind und nur dazu da sind, hier Russlands Handlungen zu rechtfertigen und zu relativieren!
Afghanistan wurde angegriffen, nachdem es 3500 zivile Tote durch den größten jemals verübten Terroranschlag gegeben hat, der mit Förderung und Unterstützung der damaligen afghanischen Regierung von Afghanistan aus geplant, vorbereitet und von dort befehligt wurde.
In Syrien wurde eingegriffen, nachdem Assad Chemiewaffen gegen seine eigene Bevölkerung benutzt hat, die Ausbreitung des IS eher gefördert als verhindert hat und die Massaker seines Geheimdienstes nachgewiesen wurden!

Das alles vergleichst du mit den Überlegungen zu einer neuen Amtssprache und behauptest irgend etwas von Repressalien gegen die russische Bevölkerung in der Ukraine, welche Repressalen (Quellen).

An deiner Stelle würde ich mich schämen in den Spiegel zu schauen!
 
Ich sagte, das die Russen so argumentieren, nicht dass es stattgefunden hat. Ein formelle Begrüdung auf der Qualität der irakischen WMDs.
 
Immerhin hat @seahawk eingestanden das Russlands Vorgehen falsch ist und es sogar verurteilt.
Das liest man hier selten von Menschen mit (vermutlich) linken Gesinnungen.
Sonst ist es eher Rumgeeier, viele Relativierungen, Ablenkungen und Rechtfertigungsversuche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss sich da ja auch nichts vormachen, Russland ist ein autoritärer Staat, der seine Macht skrupellos ausnutzt. Menschenrechte, Demokratie und Freiheit gelten da wenig. Nur hat der US Präsident ja bereits klar gemacht welchen Stellenwert die Ukraine für die USA hat und das ist nicht mehr als ein böser Brief und Wirtschaftssanktionen. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es nur fair den Ukrainiern zu raten einen Kompromiss mit den Russen zu suchen und sich von der Krim zu verabschieden. Ich möchte nicht, dass die Ukrainer das Schicksal de Ortskräfte in Afghanistan teilen, die sehr bitter lernen mussten, dass Freiheit und Demokratie nur solange verteidigt werden, wie den USA es genehm ist.
 
Naja, die USA wollen auch keinen direkten bewaffneten Konflikt mit Russland. Was logisch ist.
Außerdem ist die Ukraine nicht mal in der Nato. Also kein formeller Bündnispartner.
Und was heisst demokratische Werte verteidigen? Wurde das nicht immer kritisiert, dass man diese Werte niemanden aufzwingen soll? Der Irak und Afghanistan sind beste Beispiele dafür wie ein solches Vorhaben gescheitert ist. Aus Aghanistan musste man irgendwann abziehen und der Zeitpunkt wäre wohl immer unpassend gewesen. Nur die Evakuierung hätte man tatsächlich besser planen sollen, so das nicht soviel Ortskräfte zurückgegelassen werden mussten. Man kann die Ukraine höchstens finanziell oder durch Waffenlieferungen unterstützen. Aber das ist hier ja auch heftig umstritten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, die USA wollen auch keinen direkten bewaffneten Konflikt mit Russland. Was logisch ist.
Außerdem ist die Ukraine nicht mal in der Nato. Also kein formeller Bündnispartner.
Und was heisst demokratische Werte verteidigen? Wurde das nicht immer kritisiert, dass man diese Werte niemanden aufzwingen soll? Der Irak und Afghanistan sind beste Beispiele dafür wie ein solches Vorhaben gescheitert ist. Aus Aghanistan musste man irgendwann abziehen und der Zeitpunkt wäre wohl immer unpassend gewesen. Nur die Evakuierung hätte man tatsächlich besser planen sollen, so das nicht soviel Ortskräfte zurückgegelassen werden müssen. Man kann die Ukraine höchstens finanziell oder durch Waffenlieferungen unterstützen.
Alles richtig, das ist halt Realpolitik, man sollte das dann aber konsequent tun und der Ukraine klar sagen, dass sie keine Hilfe im Krieg mit den Russen erwarten kann. Waffen zu schicken, um die Freiheit bis zum letzten ukrainischen Soldaten zu verteidigen, schafft nur falsche Erwartungen und Hoffnungen.
 
Waffen zu schicken, um die Freiheit bis zum letzten ukrainischen Soldaten zu verteidigen, schafft nur falsche Erwartungen und Hoffnungen.
Nur ganz ohne würden sie noch hilfloser dastehen. Vor allem, weil man ja weiß, dass die pro-russischen Milizen im Osten der Ukraine, von Russland beliefert werden. Sehr schwierige Situation.:ka:
 
Immer diese Rückläufer. Wenn du was sagst stehe doch dazu.

Meine Aussage war:
Und du solltest mehr Fakten und weniger Meinung kundtun, andernfalls wirst du wohl weiterhin aus Außenstelle Lubjanka-West wahrgenommen.

Wie du davon auf Guantanamo kommst erschließt sich mir nicht. Ich steh dazu, deine Posts hier sind russische Propaganda, gepaart mit Unwissen und absichtlichen Fehlinformationen. Dass du nicht in der Lage bist einfache Sätze zu lesen & den Kontext zu verstehen und dann mit irgendwelchem US Blaming Unfug antwortest, dafür kann ich dann leider nix.
 
Nur ganz ohne würden sie noch hilfloser dastehen. Vor allem, weil man ja weiß, dass die pro-russischen Milizen im Osten der Ukraine, von Russland beliefert werden. Sehr schwierige Situation.:ka:
Ich finde es auch extrem schwer, weil es auf der einen Seite klar ist, dass ihnen niemand wirklich helfen wird, wenn die Russen angreifen, auf der anderen Seite man ihnen aber auch keinen politischen Weg aus dem Schlamassel aufzeigt.

Ich finde es halt faktisch unehrlich wenn man sagt: "Ihr habt das uneingeschränkte Recht in der NATO zu sein und euer Anspruch auf die Krim und Donbass ist unstrittig , nur wenn die Russen das militärisch verhindern wollen, dann seid ihr auf euch alleine angewiesen."

Erinnert mich immer an Tschechoslowakei 1938 oder an die Belgier, die zweimal vergebens auf die britischen und französischen Truppen warteten.
 
Ich finde es auch extrem schwer, weil es auf der einen Seite klar ist, dass ihnen niemand wirklich helfen wird, wenn die Russen angreifen, auf der anderen Seite man ihnen aber auch keinen politischen Weg aus dem Schlamassel aufzeigt.
Das ist wieder nur halb richtig. Es gäbe politische Wege, dafür müssten aber die Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehört z.b. auch Einigkeit in der EU / NATO über das gemeinsame Vorgehen, damit man auch ne Basis für Verhandlungen hat und keine fragmentierte Interessensbekundung jedes Mitgliedslandes.

Ich sachs erneut, das was du so feierst, die Verweigerung Deutschlands Waffen zu liefern, ist mit Grund für diese Fragmentierung und torpediert politische Lösungen, einfach weil Russland nicht drauf angewiesen ist auf diese einzugehen. Der Westen macht sich selbst schwach und verschlechtert damit seine Ausgangsposition gegenüber Russland zum Nachteil der Ukraine.

Und dazu kommt, die Forderungen Russlands würde eine aktuelle Ukrainische Regierung niemals akzeptieren.


Ich finde es halt faktisch unehrlich wenn man sagt: "Ihr habt das uneingeschränkte Recht in der NATO zu sein und euer Anspruch auf die Krim und Donbass ist unstrittig , nur wenn die Russen das militärisch verhindern wollen, dann seid ihr auf euch alleine angewiesen."
Das ist das ehrlichste Statement überhaupt. Ist die Ukraine Teil der EU / der NATO? Nein? Also besteht keine vertragliche Verpflichtung von irgendwem. Der Westen hat ein Interesse daran der Ukraine zu helfen, in einem Maße, das für den Westen nicht nachteilig ist.

Unehrlich ist, das unehrlich zu finden, gleichzeitig aber militärische Hilfe für die Ukraine anzuprangern.
Die Ukraine hat das Recht in der NATO zu sein, es hat das Recht seine Staatsgrenzen unversehrt zu sehen und sein Territorium unangetastet, der Anspruch auf die Krim & den Donbass IST unstrittig. Das ist alles nicht diskutabel. Nur, eine Absicht sich dem Westen zuzuwenden ist keine Garantie vom Westen geschützt zu werden (zurecht), man siehe nur Georgien 2008.
 
Die Ukraine hat das Recht in der NATO zu sein, es hat das Recht seine Staatsgrenzen unversehrt zu sehen und sein Territorium unangetastet, der Anspruch auf die Krim & den Donbass IST unstrittig.
Also das mit der Nato sehe ich nach den Statuten nicht so, sie hätten ein "Recht" in der EU zu sein, bei der Nato gibt es das Problem mit ihren Grenzen, analog galt und gilt das auch für Georgien, plus Einstimmigkeit aller Mitglieder, die nie gegeben war, und für Georgien genauso wenig. Natürlich haben sie das Recht den Wunsch zu haben, Mitglied der Nato zu werden.
Das ist halt keine reine US Veranstaltung.

Was sagst du eigentlich zu Finnland und Schweden und der seit diesem Jahr staattfindenden lebhaften Debatte in beiden Ländern, der Nato beizutreten, auf Grund der russischen "Forderungen".
Gerade bei diesen Beiden, kann sich die Nato eigentlich, wenn es soweit kommen sollte, gar nicht verweigern, ohne sich vor der Weltöffentlichkeit bloßzustellen. Und Finnland hat eine ziemlich lange Grenze mit Russland.

 
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