Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Derweil stellt die russische Führung kurz nach der schweren Niederlage des eigenen Militärs Verhandlungen mit Kiew in Aussicht. "Russland lehnt Verhandlungen mit der Ukraine nicht ab, doch je länger der Prozess hinausgezögert wird, desto schwerer wird es, sich zu einigen", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Sonntag im Staatsfernsehen. Die Verhandlungen, die kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland begannen, sind seit Monaten ausgesetzt.
Putins Chefrottweiler Lawrow streckt, nach Monaten, direkt nach der aktuellen Schlappe, mal wieder Fühler nach Verhandlungen aus.

Ob da jemand in Moskau längerfristig seine gesamten okkupierten Pfründe davonschwimmen sieht und jetzt hofft, so vielleicht wenigstens doch noch einige davon behalten zu können?

 
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Ich frage mich gerade, was jetzt passiert. Es gibt Gerüchte das die Ukrainer schon teilweise über den Oskil drüber sind, aber wie sicher ist das dort.

Die nächste Frage wäre die Grenzregion und Belgorod, wie sichert man dieses Gebiet. Die Russen schießen ja um Sumy schon ständig über die Grenze. In Belgorod würde auch noch ein sehr großes Lager von Material sein, über die Grenze zu raiden oder mit GLMRS anzugreifen ist vlt nicht so gut, weil es die Russen ihrem Volk als einen direkten Angriff verkaufen könnte und dann findet man mehr Freiwillige, die sich in einen steinalten Panzer setzen wollen.

Der Flughafen Donezk war im Gespräch, der soll aber auch sehr verstärkt sein, Kherson scheinen zu viele Gegner zu sein und noch zu viel funktionstüchtiges Material und Munition.

Die Russen behaupten jetzt, die Ukrainer würden ihre Minen räumen, in der Nähe von Vuhlerdar, südwestlich von Donezk. Für mein Verständnis wäre das eine schwach aussehende Stelle in der Frontlinie, aber a wissen es die Russen und b, haben sie dort genug Material + Soldaten.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob die ganzen Panzer aus Irzium überhaupt so schnell fit gemacht werden können, die sehen teilweise so aus, als würden die schon Wochen defekt rumstehen.
 
Ich frage mich gerade, was jetzt passiert. Es gibt Gerüchte das die Ukrainer schon teilweise über den Oskil drüber sind, aber wie sicher ist das dort.

Die nächste Frage wäre die Grenzregion und Belgorod, wie sichert man dieses Gebiet. Die Russen schießen ja um Sumy schon ständig über die Grenze. In Belgorod würde auch noch ein sehr großes Lager von Material sein, über die Grenze zu raiden oder mit GLMRS anzugreifen ist vlt nicht so gut, weil es die Russen ihrem Volk als einen direkten Angriff verkaufen könnte und dann findet man mehr Freiwillige, die sich in einen steinalten Panzer setzen wollen.

Der Flughafen Donezk war im Gespräch, der soll aber auch sehr verstärkt sein, Kherson scheinen zu viele Gegner zu sein und noch zu viel funktionstüchtiges Material und Munition.

Die Russen behaupten jetzt, die Ukrainer würden ihre Minen räumen, in der Nähe von Vuhlerdar, südwestlich von Donezk. Für mein Verständnis wäre das eine schwach aussehende Stelle in der Frontlinie, aber a wissen es die Russen und b, haben sie dort genug Material + Soldaten.

Man weiß halt nicht welche Informationen man gerade auf ukrainischer Seite hat und wie man dort die aktuelle Situation, nach den jüngsten Erfolgen, einordnet und einschätzt.

Persönlich würde ich aber auch dazu tendieren, dass man es nach dem Erfolg um Izium auch nicht überstürzen und jetzt zu große Risiken, bei aller Euphorie und dem Boost der Moral in der urkainischen Armee, in kauf nehmen sollte, um darauf zu spielen, noch mehr gewinnen zu können und sich am Ende dabei dann doch noch zu verzocken.

Die russische Armee hat gerade zwar eine große Schlappe erlitten, aber noch haben sie eben einige Einheiten und Material in der Ukraine, das und die auch bereit sind weiter zu kämpfen.

Sich jetzt erstmal nach den Erfolgen zu konsolidieren und die eroberten Gebiete zu befestigen und dann zu schauen wo man in naher Zukunft erneut ansetzen kann scheint mir im Moment ehr der richtige Kurs zu sein.

Aber wie gesagt, das ist eben auch nur die Einschätzung eines Außenstehenden, ohne das komplette aktuelle Lagebild, das man bei den Militärs hat.

Letztlich, nach dem aktuellen Gesamtbild und sofern man im Kreml nicht doch noch die Generalmobilmachung ausruft und auf Kriegswirtschaft umstellt, spielt die Zeit für die Ukraine, da muss man nichts über den Zaun brechen, so sehr ich auch verstehen kann das man diesen Krieg ehr Gestern als Morgen schon gewonnen sehen möchte.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob die ganzen Panzer aus Irzium überhaupt so schnell fit gemacht werden, die sehen teilweise so aus, als würden die schon Wochen defekt rumstehen.
Sicherlich nicht alle, aber man wird, wie in der Vergangenheit auch schon so gehandhabt, die besonders defekten ausschlachten, um damit schnellstmöglich andere weniger defekte Fahrzeuge wieder lauffähig zu bekommen.
Oder anders gesagt, ein paar davon wird man sicherlich schnell wieder betriebsbereit bekommen, aber natürlich nicht alle. ;)
 
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Ich frage mich gerade, was jetzt passiert. Es gibt Gerüchte das die Ukrainer schon teilweise über den Oskil drüber sind, aber wie sicher ist das dort.
Es wird eine Phase der Reorganisation und Konsolidierung geben, im Moment betrachte ich den Frontabschnitt östlich des Oskil auf der Linie Troitske, Svatove und Kremmina zumindestens als gefährdet/schwach, weil es nur noch eine Straße mit Nachschub gibt, die Eisenbahnverbindungen sind weg.
Laut livemap stehen die Ukrainer in Pasika und eben, bei, in, um Lyman, inwieweit die jetzt noch angreifen und vorrücken ist spekulativ, aber höchstwahrscheinlich wollen sie schon die Eisenbahnlinie Isjum - Siversk komplett freikämpfen.
Danach hängt alles von der Logistik, Truppenstärke etc. ab, aber wie gesagt erstmal glaube ich eher an Reorganisation und Konsolidierung, aber ich kann mich auch täuschen.
 
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Ich frage mich gerade, was jetzt passiert. Es gibt Gerüchte das die Ukrainer schon teilweise über den Oskil drüber sind, aber wie sicher ist das dort.

Teilweise soll der Fluß im Moment sehr niedrig sein, was dies möglich macht. Außerdem sollen die Ukrainer in vielen kleinen Trupps unterwegs sein und durch das Gelände schwärmen.

Die Russen behaupten jetzt, die Ukrainer würden ihre Minen räumen, in der Nähe von Vuhlerdar

Stimmt, aber könnte auch ein ukrainischer Trick sein um Truppen zu binden.

Das 3. soll wohl irgendwo im Süden herumfahren, aber sicher ist da auch nichts.

Sieht nicht wie eine " Wilde Flucht" aus?

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Für die Ukraine wäre es wohl klug neue Verteidigungsstellungen zu planen die sich an geographisch geeigneten Punkten zu halten, also das nur als triviale Erkenntnis.
Aber(!) man muss ja an dem Punkt nicht komplett stoppen, man kann dadurch Lager und HQs die bis vor kurzem noch außer Reichweite waren treffen und den Jagdkampf kann man auch weiter führen.
 
"Rückzug oder taktischer Rückzug (richtig: Ausweichen) bezeichnet in der Militärtaktik das gefechtsmäßige Lösen vom Feind.

das was Du durch die Echokammer rufst und das, was 3/4tel der WELT an diesem Wochenende gesehen haben sind zwei grundverschiedene Dinge. Weisste aber sicher selber, nicht wahr?


quintessenz daraus:
"Beim Menschen ist die Flucht ein plötzliches und eiliges [...] Verlassen eines Aufenthaltsorts oder Landes. Die eilige Bewegung weg von der Bedrohung ist oft ziellos und ungeordnet [...]"

und im militärischen Sinne:
"Im Krieg kann es zu einer Flucht kommen, wenn der Gegner die Verteidigung durchbricht und schnell vorrückt. Dann kann unter den angegriffenen Truppen Panik entstehen, und sie fliehen ungeordnet – im Gegensatz zu einem geordneten Rückzug."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für die Ukraine wäre es wohl klug neue Verteidigungsstellungen zu planen die sich an geographisch geeigneten Punkten zu halten, also das nur als triviale Erkenntnis.
Aber(!) man muss ja an dem Punkt nicht komplett stoppen, man kann dadurch Lager und HQs die bis vor kurzem noch außer Reichweite waren treffen und den Jagdkampf kann man auch weiter führen.
Aktuell rücken sie noch weiter vor und verschieben die Linie weiter ostwärts.

Ich bin der Meinung dass wenn die Aussicht auf Erfolge real ist, man von der Angriffsinitiative nicht absehen kann nur weil die Verluste hoch sind. Die Leben der Soldaten sind dem Ziel der Befreiung untergeordnet. Zudem, die Russen brauchten für das Gebiet ganze 5 Monate bei vielfach größeren Verlusten, die Ukrainer gerade mal nur 5 Tage.
 
Sieht nicht wie eine " Wilde Flucht" aus?

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Selbst der Typ in diesen Video redet von einer Flucht (fleeing) und stellt fest, das was man da sieht hauptsächlich LKWs sind, während man scheinbar die Panzer und nahezu alles andere an schweren Gerät, von russischer Seite, einfach zurück lässt.

Ist für dich also keine Flucht, nur weil diese LKWs nicht wie wild und kopflos davonrasen, wenn man als Armee sein nahezu komplettes schweres Gerät einfach zurück lässt?

Nun, dann mussten die britischen und französischen Soldaten, damals 1940 bei Dünkirchen, wohl auch nicht fliehen, sondern sind einfach nur "völlig geordnet" mit Schiffen abgerückt.
 
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Selbst der Typ in diesen Video redet von einer Flucht (fleeing) und stellt fest, das was man da sieht hauptsächlich LKWs sind, während man scheinbar die Panzer und nahezu alles andere an schweren Gerät, von russischer Seite, einfach zurück lässt.

Ist für dich also keine Flucht, nur weil diese LKWs nicht wie wild und kopflos davonrasen, wenn man als Armee sein nahezu komplettes schweres Gerät einfach zurück lässt?

Nun, dann mussten die britischen und französischen Soldaten, damals 1940 bei Dünkirchen, wohl auch nicht fliehen, sondern sind einfach nur "völlig geordnet" mit Schiffen abgerückt.
Sogar große russische Zeitungen sprechen vom Rückzug, die Schar an russischen Bloggern mal ganz abgesehen. Erster interner Druck seitens Stadträte in St Petersburg und jetzt auch in Moskau machen sich laut und fordern ganz ofziell die Zulassung einer Anklage Putins wegen Hochverrates an der Federation.
Um so schärfer ist wie der Kremlsprecher den Rückzug nannte: "Ausdruck guten russischen Willens"

:D :D :D
 
Welche deutsche Seite ist den so halbwegs am geschehen, wenn man hier keinen Spaß mehr machen kann und die Twitterlinks nicht reichen.

In weiten Teilen der Ostukraine hat es am Sonntagabend Stromausfälle gegeben. Vertreter der ukrainischen Behörden in der Stadt Charkiw sowie in den Regionen Donezk und Sumy veröffentlichten entsprechende Mitteilungen in Onlinenetzwerken, AFP-Reporter meldeten Stromausfälle in der Stadt Kramatorsk. Am frühen Sonntagmorgen war der letzte Reaktor des Atomkraftwerks Saporischschja vom Netz genommen worden, so dass das Kraftwerk keinen Strom mehr erzeugt.
 
Welche deutsche Seite ist den so halbwegs am geschehen, wenn man hier keinen Spaß mehr machen kann und die Twitterlinks nicht reichen.
Ich finde so was hier noch am nähesten zum Geschehen, auch wenn Bestätigungen rar sind, sind die verwendetten Karten doch ganz nah dem was vor 1-2 Stunden geschah.

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Könnte passieren, das um Cherson auch noch bald etwas mehr Bewegung in die Front reinkommen könnte.
Allderdings halte ich da erstmal einen ehnlichen "Erdrutsch", wie um Izium, noch nicht für wahrscheinlich.

Der ukrainische Generalsstab hat vor ein paar Stunden geäußert, dass sich wohl auch dort, an einigen Stellen, russische Truppen von ihren Positionen zurückziehen würden.

Muss man mal abwarten, ob sich da morgen, oder übermorgen, wieder was sichtbar am Frontverlauf verändert, oder ob man mit so einem Post einfach nur versucht die russische Moral und Stimmung aktuell weiter zu untergraben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst der Typ in diesen Video redet von einer Flucht (fleeing) und stellt fest, das was man da sieht hauptsächlich LKWs sind, während man scheinbar die Panzer und nahezu alles andere an schweren Gerät, von russischer Seite, einfach zurück lässt.

Ist für dich also keine Flucht, nur weil diese LKWs nicht wie wild und kopflos davonrasen, wenn man als Armee sein nahezu komplettes schweres Gerät einfach zurück lässt?

Nun, dann mussten die britischen und französischen Soldaten, damals 1940 bei Dünkirchen, wohl auch nicht fliehen, sondern sind einfach nur "völlig geordnet" mit Schiffen abgerückt.
Ich habe nur die Aufnahme angeschaut und sehe geordnete Kolonen. Interpretieren kann sie jeder selber und woher der Kommentator seine Infos hat weiß ich nicht.

Sogar große russische Zeitungen sprechen vom Rückzug,

Was anderes wäre auch Unsinn.
 
Spaß?
In einer Diskussion über einen Krieg?
Es gibt bestimmt Plattformen da draußen, wo man das machen kann, hier aber bitte nicht :kaffee:
Der Thread beginnt mit der Thematik pro EU Demonstrationen in Kiev und nicht Krieg. Wenn die Russen jetzt die Kraftwerke zerbomben, weil sie ihre Niederlage nicht eigestehen können, dann kann man auf eine nicht ganze ernste gemeinte Weise schon sagen, sie schützen die Zivilisten vor Elektrizität. Natürlich machen sie da nicht und es widerspricht eben deren Aussage sie wollen nur das Beste. Gleichzeitig beantwortet es auch die Frage, was für Eskalationsstufen es noch gibt, als vor ein paar Monaten hier die Behauptung aufgestellt wurde, es gibt keine mehr, außer den Einsatz von Mininukes.
 
Der Thread beginnt mit der Thematik pro EU Demonstrationen in Kiev
Wenn wir danach gehen, dann müssten hier wohl mehrere tausend Antworten wegen OT verschwinden...

Eine nicht ganz ernst gemeinte Weise ist eher was für "Extra 3" oder die "heute show" und nicht für unser Forum und nicht für dieses ernste Thema.

Weitermachen, aber bitte maximal humorlos :kaffee:
 
Könnte passieren, das um Cherson auch noch bald etwas mehr Bewegung in die Front reinkommen könnte.
Allderdings halte ich da erstmal einen ehnlichen "Erdrutsch", wie um Izium, noch nicht für wahrscheinlich.

Der ukrainische Generalsstab hat vor ein paar Stunden geäußert, dass sich wohl auch dort, an einigen Stellen, russische Truppen von ihren Positionen zurückziehen würden.

Muss man mal abwarten, ob sich da morgen, oder übermorgen, wieder was sichtbar am Frontverlauf verändert, oder ob man mit so einem Post einfach nur versucht die russische Moral und Stimmung aktuell weiter zu untergraben.
passende karte dazu:
1.jpg


... wegen der rückendeckung durch die eigenene ari im osten, glaubt man ihm hier. Sinn machts.
 
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