... warum nicht. Man muss das Scenario nur mit Bezug auf die Reichweite anpassen oder die bereits kommunizierte Sateliten Steuerung mit ein beziehen. Ich halte es für absolut machbar und realistisch, dass auch auf der Krim Saboteure oder Partisanen unterwegs sind.
Dass Problem ist das "nur".
Ich habe vor ca. 2 Jahren in eine wirklich potente Hochgebirgslastdrohne mit investiert (8 Besitzer) und glaube, mich ein wenig auf dem zivilen Markt und was technisch geht, auszukennen.
Wir sprechen hier von Teilen, die jenseits der 30 K liegen.
Das Hauptthema ist, dass du keine zivile Drohnen mit nennenswertem Anteil an Tragflügeln bekommst.
Schon mal aufgefallen?
Das sind alles Multirotorkopter und das hat Zulassungsgründe in der zivilen Luftfahrt - weltweit, im Übrigen.
Und damit bist du automatisch in einer Reichweitengrenze drinnen, die deutlich unter 50 km liegt.
Abgesehen davon, dass so ein Teil maximal irgendwas um die 100 km/h fliegen kann.
Man also so ein Teil selbst mit einem Stein vom Himmel holen kann.
Es geht immer aufpimpen, von zivilem auf militärischen GPS (ca. 25. 000 $ + Zulassung)
Reichweitenverlängerung zu Ungunsten der Nutzlast etc. pipapo.
Die Sinnigkeit steht aber auf einem anderen Blatt
Kurzum, Zivile Drohnen:
Aufklärung ja,
Kamikaze-Drohne auf kurzer Entfernung: Ja,
militärisch erfolgreicher Angriff über mehr als 50 km: nein
Und dich halte es für ein Gerücht, dass evtl. ukrainische Partisanen auf der Krim (von denen dann bislang genau nix in der Presse stand) mit sehr begrenzen Ressourcen eine wie auch immer auf die Insel gekommene zivile Drohne so aufpimpen können, das diese beim allerersten Einsatz ein Bombenerfolg war.
Von solchen hypothetischen Partisanen hätte ich dann eher selbst gebastelte Feststoffraketen al la Hamas erwartet. Weil die Zutaten bekommt man alle beim Apotheker um die Ecke, wenn man weiss, was man kaufen muss.