Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

:wall::wall:

Wieder die pure Propaganda und dann auch noch so plump und wirklich dumm!
Erst der letzte US Präsident, das blonde Löckchen und Busenfreund von Herrn Putin, musste erstaunt feststellen, das er überhaupt 0,0 Einfluss auf die EU hat. Sondern die EU ihm recht rasch gezeigt hat, dass sie zumindestens wirtschaftlich mächtiger ist als die USA und er hat seinen versuchten Handelskrieg gegen die EU ziemlich schnell wieder abgeblasen, weil das wohl die USA ziemlich heftig getroffen hätte, als die EU ihre wirtschaftlichen Waffen gezeigt hat.
Und da mussten sich die Polen und andere sehr schnell bei der EU einreihen, denn die entscheidet alleine als Organisation über den Handel ihrer Mitglieder, Nato hin oder her.
Deshalb möchte ja auch Putin und Russland die EU vernichten, weil sie die Handels- und Wirtschaftsmacht der EU mehr als fürchten, denn die einzelnen Staaten könnte man wesentlich besser erpressen, da sind sich Blondes Löckchn und sein Freund Putin richtig einig, nur machen können sie dagegen so gar nichts, wie sich schon mehrfach gezeigt hat.


Die NATO existiert, um die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten, sagte ihr erster Generalsekretär Lord Ismay bereits in den 50er Jahren. Das gilt immer noch.

Es ist Unsinn was du behauptest. Warum sollte er jemanden " vernichten" wollen, der ihm prächtige Einnahmen beschert?
Der einzige der dagegen ist und das verhindern will, sind die USA und dafür trommeln die ganzen Atlantiker und seine treuen Paladine aus Polen und dem Baltikum.
Klar hat Polen in Erwartung das NS2 geschlossen wird, umfangreiche Anlagen zur Entladung von Flüssiggas gebaut und erhofft als größter Hub, wesentliche Einnahmen.
Wow, werden die Preise in die Höhe schießen.
Mit unserer Nibelungentreue schießen wir uns nicht in das eigene Knie, sondern höher.
Schaue gerade Plasberg und sehe 6 Leute, eine Meinung.

 
Die NATO existiert, um die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten, sagte ihr erster Generalsekretär Lord Ismay bereits in den 50er Jahren. Das gilt immer noch.
Was hat das mit deiner absurden und völlig falschen Behauptung zu tun das EU und Nato das gleiche sind.

Die Westbindung Deutschlands mit Nato und EU hat Deutschland 75 Jahre Frieden,
Stabilität und wirtschaftliche Prosperität gebracht, besser geht es eigentlich gar nicht.
Russland hat auf all diesen Gebieten null zu bieten, ausser Destruktivität, Gewalt und Destabilisierung.

Höre doch auf hier ständig blanke Lügen zu erzählen und die Leute zu verarschen, NS 2 hat bis jetzt keinen Kubikmeter Gas geliefert und ist für Gaslieferungen aus Russland nach Europa vollkommen unwichtig, um eine Menge zu decken, denn die Transgaz Pipeline ist doppelt so groß wie NS 2. Dazu gibt es noch NS1. Der einzige Unterschied liegt darin, das Transgaz durch die Ukraine führt und das ist halt schlecht, wenn man die Ukraine überfallen will und weiterhin Gas liefern möchte.
Bei den Polen kann man nur lachen, denn ihr kompletter Hub geht für ihren eigenen Verbrauch drauf, denn sie haben Jamal gekündigt und müssen selber sehen wie sie an Gas kommen.
Du erzählst einfacht nur blanke Lügen und Unsinn!
Mit unserer Nibelungentreue schießen wir uns nicht in das eigene Knie, sondern höher.
Schaue gerade Plasberg und sehe 6 Leute, eine Meinung.
Nein wir schützen das, was wir seit 75 Jahren erarbeitet und errungen haben, dass möchte Russland vernichten und Gott sei Dank scheint jetzt auch die Mehrheit in der SPD auf diesen Trichter gekommen zu sein.
Hier geht es einzig und allein darum, für unsere Werte, die unsere Stabilität und unseren Reichtum ermöglicht haben, mit allen Mitteln einzustehen und sie auch weiterhin für alle in Europa zu ermöglichen.
Schaue gerade Plasberg und sehe 6 Leute, eine Meinung.
Ja sehr schöne Sendung mit ausschließlich klugen Leuten und sehr treffenden Analysen.
Eine der besseren Sendungen, ich hoffe sie haben viele Leute gesehen.
 
@compisucher
Wieso fragt Deutschland und die EU nicht mal nach, woher sie das Geld dafür haben? Es gibt nur sehr wenige Menschen in Russland, die es zu Reichtum durch harte Arbeit geschafft haben. Alle anderen sind Schlampen von Politikern, deren Kindern usw. die das Land plündern. Die EU ist ein Schutzhafen für alle korrupten Politiker und ihrer Kinder. Man kann ohne Probleme sich einen goldenen EUpass kaufen, wenn man das nötige Kleingeld hat - aber wie wir wissen "Geld stinkt nicht"! Ist doch egal, ob es sich um Blutgeld handelt, solange es im freien Westen angelegt ist und hier Arbeitsplätze sichert, so wie der Bau von Jachten für russiche Oligarchen in deutschen Werften.

Mit Geld heuchelt es sich besser als ohne!
Das kann ich verständlicher Weise nicht wirklich beantworten.
Ich habe beruflich bedingt sehr gute Kontakte zur größten Baufirma im Bezirk Kitzbühel, die meist diese Bunker dann eben hinstellen (wir reden hier von Häusern, die ohne Grundstück zw. 5 bis25 Mio. reine Baukosten haben).

Die Häuser werden i. d. R. von "Projektgesellschaften", also GmbHs errichtet.
Bezahlt werden die Rechnungen von z. B. deutschen Tochterfirmen von namhaften Energieunternehmen Russlands aber auch von namhaften deutschen Banken, ohne das die lokale Baufirma die eigentlichen Geldgeber kennt.
Sie hat ja nur einen Vertrag mit der jeweiligen GmbH.

Der Schlüssel des "investierens" liegt also zu fast 100% in Deutschland.

Ich kenne mich da überhaupt nicht aus.
Gefühlt ist es aber wohl so, dass es augenscheinlich sehr leicht für wohlhabende Russen ist,
in D. eine Firma zu gründen und über diese Firma dann Geld von Russland in die EU zu transferieren.

Die Österreicher hier wehren sich mit Händen und Füßen gegen die "Russifizierung" (auch gegen die "Germanisierung").
Des Öfteren wird das Ganze aber dadurch getoppt, das der ursprüngliche Bauherr ein Deutscher oder Niederländer oder sonst wer aus der EU ist, der kurz nach Fertigstellung das Objekt trotzerheblicher Spekulationssteuer an einen Russen verkauft.

Alles in allem habe ich das Gefühl, dass über Immobilien in der EU heftig russisches Geld sauber gewaschen wird.
Beweisen wird sich das in den wenigsten Fällen lassen.
 
Zum Topic NATO:
Ich hole mal ob meines Alters den Gehstock heraus, putze die Brille und kämme meine Silberlocken.

Damals zur Gründung 1949, in der guten alten Zeit, war es doch schlichtweg so, dass sich die UdSSR und die USA schon mitten im Kalten Krieg befanden.
In Indochina tobte der "erste" Vietnamkrieg, primär Franzosen gegen böse Kommunisten aus dem Norden.
Das Resultat war ein zwischenzeitlich geteiltes Vietnam und Nährboden für den Stellvertreterkrieg USA vs. UDSSR/China.
Nord- und Südkorea wurden 1948 gegründet und auch dort war absehbar, dass in Kürze die Ideologien in Stellvertreterkriegen aufeinander losgehen werden.
Zuletzt gab es in Europa, konkret in der CSSR 1948 den Februarumsturz und die komplette stalinistische Ausrichtung des Staates, in Polen regierte ein stalinistisches Triumphirat seit 1946 (?) und in Ungarn wurde 1949 eine stalinistische Verfassung verabschiedet.
Kurzum, viele Osteuropäische Länder wurden zw. 1945 und 1949 de facto zu Satellitenstaaten der UdSSR.
Der WP war dann viel später 1954 eher ein Deckmäntelchen des Zustandes einer "Supermacht" mit ihren Marionettenstaaten.
Hochdynamisch erfolgte ebenso 1949 die Gründungen der BRD und der DDR.

Wenn man so möchte, geschah damals genau das Gleiche, was jetzt dem "Westen" vorgeworfen wird. Eine massive Einflussausdehnung des Machtbereichs, damals allerdings umgekehrt in Richtung Westen.
(Merke: Geschichte wiederholt sich immer)

Es ist jetzt kein Wunder das alleine auf Grund der damals massiven Truppenkonzentrationen der UDSSR seit 1946 in den Marionettenstaaten Europas die eher westlich orientierten Länder ein gemeinsames Format suchten, um dieser -ich nenne es mal - real empfundenen Bedrohung etwas entgegenzustellen.
Und es war schon damals sonnenklar, das die USA mit ihrer gigantischen Wirtschaftskraft den Lead übernehmen wird.
Es kommt aber nicht von ungefähr, dass z. B. die freiheitsliebenden Franzosen immer nur einer bedingten Partnerschaft zustimmten.
Und, da nun literally hunderttausende böse Russen entlang der "Westgrenze" standen, musste das Format so aussehen, dass eine Wiederbewaffnung der so gehassten Deutschen auf westlicher Seite gegen den Widerstand von Franzosen und Briten funktioniert.
Der Mythos des ewig besetzten Deutschlands nahm Form an und die junge BRD kaufte künftig tonnenweise Jäger, Jabos aus USA und entwickelte wieder eigene Panzer, U-Boote usw..

Kurzum, die Gründung der Nato war eine aus damaliger Perspektive "Selbstsschutzaktion" Westeuropas.
Die Vorteile für die USA lagen auf der Hand.
Mit gewissem Verteidigungspotential konnte Europa unter dem dann entstehenden nuklearen Schutzschirm zumindest so viel dem WP entgegensetzen, dass die USA sich auf ihr eigentliches Interessensgebiet Ostasien besser militärisch konzentrieren konnten.
Was diese ja dann mit Korea- und Vietnamkrieg ausgiebig ausgenutzt haben.

De Vorwurf, die Partner in der NATO wären primär Marios der USA ist alleine deswegen abwegig, weil all diese Partner wirtschaftlich wie militärisch durchaus ihre eigenen Wege gehen konnten und es auch taten, was den WP Staaten per Dekret aus Moskau komplett verboten war.
Insofern gab es einen deutlichen qualitativen Unterschied.

Beispiel: Der Prager Frühling brach eigentlich nicht deswegen aus, weil all die Tschechen und Slowaken prowestlich waren, sondern weil die wirtschaftlichen Vorgaben aus Moskau in Form von 5-Jahresplänen und gelenkter Wirtschaft binnen weniger Jahre so irre absurd wurden, dass die Leutz kaum was zu beißen hatten und von Wohlstand für den kleinen Mann überhaupt nicht mehr die Reede sein konnte.

Die Ursache im Zusammenbruch des WPs, der Loslösung der Satellitenstaaten und der Zerfall der UdSSR war nicht das Wettrüsten, oder zumindest nur sehr bedingt.
Nein, es war die Tatsache, dass Planwirtschaft per se ein gnadenlos absurder Rohrkrepierer in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte war und immer noch ist.
 
Zuletzt gab es in Europa, konkret in der CSSR 1948 den Februarumsturz und die komplette stalinistische Ausrichtung des Staates, in Polen regierte ein stalinistisches Triumphirat seit 1946 (?) und in Ungarn wurde 1949 eine stalinistische Verfassung verabschiedet.
Kurzum, viele Osteuropäische Länder wurden zw. 1945 und 1949 de facto zu Satellitenstaaten der UdSSR.
Der WP war dann viel später 1954 eher ein Deckmäntelchen des Zustandes einer "Supermacht" mit ihren Marionettenstaaten.
Die Essenz daraus oder das Ergebnis mit noch ein paar Ereignissen mehr (Polen, Baltikum, "Rusischer Bürgerkrieg") ist, dass die ehemaligen "Marionetten" eben so überhaupt keine "Lust" mehr auf Russland haben, weder sicherheits- noch wirtschaftspolitisch, sie wollen absolut keinen Einfluss Moskaus auf ihr Land/Länder.
Ergo sind sie sehr sehr schnell zur "Gegenseite" gekommen.
Die Ursache im Zusammenbruch des WPs, der Loslösung der Satellitenstaaten und der Zerfall der UdSSR war nicht das Wettrüsten, oder zumindest nur sehr bedingt.
Nein, es war die Tatsache, dass Planwirtschaft per se ein gnadenlos absurder Rohrkrepierer in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte war und immer noch ist.
Man sieht aber auch das Kleptokratie auch nicht unbeding besser funktioniert, denn wenn man mal die wirtschftliche Entwicklung der ehemaligen WP Staaten und Russland vergleicht, und dabei Bodenschätze und deren Exporte aussen vor läßt, schneiden die Russen ziemlich schlecht ab, was die Entwicklung einer nachhaltigen Industrie oder Dienstleistungen betrifft. Was ausser Bodenschätze oder teilweise Waffen können die Russen überhaupt (auf dem Weltmarkt) anbieten.
Es scheint mir ihr jetziges System ist fast genauso ein Rohrkrepierer, wie die Planwirtschaft.
Dazu kommt noch, das wenn viele Staaten "Grüner" werden, also auf eher nachhaltige Ressourcen umstellen, das Ende des "Modells" schon am sehr fernen Horizont aufleuchtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du erzählst einfacht nur blanke Lügen und Unsinn!

Statt anderen Lügen zu unterstellen, solltest du lieber vernünftig argumentieren?
NS2 soll die Versorgungssicherheit erhöhen. Die Ukraine klaute seit Jahren Gas und investiert keinen Euro in den Erhalt der Pipeline.

"Der Konflikt begann erstmals im März 2005 mit der russischen Ankündigung, die alten sowjetischen Handelsmuster aufgeben zu wollen, wonach die Preise für beide Leistungen miteinander verrechnet wurden und häufig extrem vergünstigter, nicht marktorientierter Preispolitik unterlagen. Der Streit hatte eine große internationale Bedeutung, weil über die Ukraine im Jahr 2005 etwa 65 Prozent des russischen Gasexports nach Europa flossen (im Jahr 2010 waren es rund 75 Prozent) und weil die Ukraine selbst einer der größten Importeure von Gas war.[1]"

Dazu kommt natürlich der wirtschaftliche Aspekt. Warum Transitgebühren bezahlen, die nicht notwendig sind ?

Polen? Warum sind die so begeistert bei der Eskalation dabei?

"Tatsache ist aber, dass Polen auch wirtschaftlich von einem Verzicht auf Nord Stream 2 profitieren würde. Polen als Gas-Verteilerstation – das wäre ein Wettbewerbsvorteil für das Land. Es könne eventuell sogar im großen Stil Gas exportieren, etwa in die Ukraine, sagt Energieexperte Wojciech Jakobik."

"Mateusz Morawiecki: „Wir wollen zum internationalen Drehkreuz für Gas werden. Das können wir dank der Zusammenarbeit mit den USA schaffen. Wir können so nicht nur unabhängig von russischen Gasimporten werden, sondern eben auch Verteilerstation für Erdgas in Zentraleuropa.“

Das war 2019.
Also haben schon einmal USA, Polen und die Balten, ebenfalls Flüssiggashubs, ein Interesse daran NS2 zu stoppen.

Dazu kommt der drohende Verlust von Einnahmen aus dem Gastransit. Hat schon was, wenn man unbedingt von seinem " Feind" finanziert werden will.


Höre doch auf hier ständig blanke Lügen zu erzählen und die Leute zu verarschen

Thema EU und Nato

"Gleichzeitig ist die NATO für die EU ein einzigartiger und unumgänglicher Partner im Krisen- und Konfliktmanagement auch außerhalb Europas– und das nicht nur, weil beide Organisationen 21 Mitgliedstaaten teilen. Im Kontext eines sich wandelnden sicherheitspolitischen Umfelds verbinden EU und NATO gemeinsame strategische Interessen. So kooperieren beide Organisationen heute effizient in einer Vielzahl von Themenfeldern, von Krisenmanagement über Fähigkeitsentwicklung bis zu politischer Zusammenarbeit."

Bundesministerium für Verteidigung.

Könnte damit vielleicht verständlich werden, warum die EU gegen ihre wirtschaftlichen Interessen handelt ?

Nein wir schützen das, was wir seit 75 Jahren erarbeitet und errungen haben, dass möchte Russland vernichten
Was möchte Russland vernichten?
Seine Gaskunden ? Seine wirtschaftlichen Verbindungen zu Deutschland? Völliger Blödsinn.
Deutschland ist der Leidtragende und unsere Industrie.
Wann fangen die Preise für Energie an, dir wehzutun?
Welche Anzahl an Betrieben können wir durch hohe Preise für Energie pleite gehen lassen?
Das tolle Frackinggas wird später immer so geliefert das hohe Preise gewährleistet sind.
Ist es das alles wert?
Wer profitiert?
Antworte doch einmal sachlich?

Es geht nicht um die Ukraine.
 
Die Essenz daraus oder das Ergebnis mit noch ein paar Ereignissen mehr (Polen, Baltikum, "Rusischer Bürgerkrieg") ist, dass die ehemaligen "Marionetten" eben so überhaupt keine "Lust" mehr auf Russland haben, weder sicherheits- noch wirtschaftspolitisch, sie wollen absolut keinen Einfluss Moskaus auf ihr Land/Länder.
Ergo sind sie sehr sehr schnell zur "Gegenseite" gekommen.
Dem ist es wohl so.
Ich habe hier einige polnische Kollegen in der Firma und berufliche Kontakte nach Lettland.
Auf Russen per se haben die alle keine Lust.
Keine Ahnung, ob das in der EX-DDR ebenso war.
Aber die haben da Storys erzählt, wie zu WP Zeiten mehr oder weniger das Umland um große Kasernen "geplündert" und "verwahrlost" wurden. Ich kann das kaum qualitativ einordnen, aber es hat bei den Menschen definitiv einen nachhaltigen und ablehnenden Eindruck hinterlassen.

Man sieht aber auch das Kleptokratie auch nicht unbeding besser funktioniert, denn wenn man mal die wirtschftliche Entwicklung der ehemaligen WP Staaten und Russland vergleicht, und dabei Bodenschätze und deren Exporte aussen vor läßt, schneiden die Russen ziemlich schlecht ab, was die Entwicklung einer nachhaltigen Industrie oder Dienstleistungen betrifft. Was ausser Bodenschätze oder teilweise Waffen können die Russen überhaupt (auf dem Weltmarkt) anbieten.
Es scheint mir ihr jetziges System ist fast genauso ein Rohrkrepierer, wie die Planwirtschaft.
Dazu kommt noch, das wenn viele Staaten "Grüner" werden, also auf eher nachhaltige Ressourcen umstellen, das Ende des "Modells" schon am sehr fernen Horizont aufleuchtet.
Das ist sehr schwierig zu beurteilen.
Gefühlt sieht es für mich so aus, dass gerade in dieser komischen Oligarchieform die komplett materialistische Ausbeutung Russlands erfolgt.
All das, was skrupellosen US-Finanz- und Wirtschaftshaien zum Glück per Gesetz verboten ist, wird jetzt in Russland gnadenlos zu Lasten der Normalbürger und der Umwelt umgesetzt.
 
Das ist sehr schwierig zu beurteilen.
Gefühlt sieht es für mich so aus, dass gerade in dieser komischen Oligarchieform die komplett materialistische Ausbeutung Russlands erfolgt.
All das, was skrupellosen US-Finanz- und Wirtschaftshaien zum Glück per Gesetz verboten ist, wird jetzt in Russland gnadenlos zu Lasten der Normalbürger und der Umwelt umgesetzt.
Da stimme ich dir vollkommen zu, aber das höchst schlimme daran, völlig abgesehen von der totalen Ausbeutung von Umwelt und Menschen, fließt es doch eben nicht in den Aufbau einer "nachhaltigen" (nicht Grün) Wirtschaft, in Form das man Technologie, Industrie und Dienstleistungen aufbaut oder darin investiert, sondern es wird praktisch alles verfrühstückt, ohne wirkliche Investitionen. Das kann nur völlig schief gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber wenn ich mir z. B. Brasilien oder Indien anschaue, ist diese höchst materialistische und nicht nachhaltige Vorgehensweise kein Alleinstellungsmerkmal der Russen.
Es ist die Vorgehensweise nahezu aller bedeutenden "Schwellenländer" und überall gibt es da das System der bereichernden Familien, Clans whatever.
Wenn man so will, sind diese "Clans" dabei etwas zu etablieren, was es in den 1920ger/1930ger auch schon in den USA gab und daraus sind dann eben diese z. B. Rockefeller, Bush und Kennedy Clannetzwerke mit immenser Macht im Staate geworden.
Man kann ihnen nicht wirklich vorwerfen, dass sie es genau so versuchen.
Der russische Staat könnte aber aus der Geschichte lernen, dass es langfristig nicht wirklich gut ist, wenn wenige so viel Macht im Staat konzentrieren.
Außer man mischt als aktueller Staatschef darin kräftig mit...

Edit:
Ach so:
Russlandgas oder Gas allgemein
Völlige Fehlentwicklung auch in D..
Man tauscht einen fossilen Brennstoff gegen einen anderen aus.
Nachhaltig ist was völlig anderes...
 
Keine Ahnung, ob das in der EX-DDR ebenso war.
Was sich bis heute bei Umfragen feststellen lässt: Die Haltung großer Teile der ostdeutschen Bevölkerung gegenüber Russland, unterscheidet sich teils drastisch von der der Westdeutschen.
Wobei ich den Punkt mit am interessantesten finde aus dem letzten:
Mit Blick auf die Außenpolitik spricht sich eine große Mehrheit der Bundesbürger dafür aus, dass die europäischen Staaten eine eigenständige Außenpolitik betreiben sollten, bei der auch russische Interessen berücksichtigt werden. Das sagen 85 Prozent bundesweit. Im Westen sind es 84, im Osten sogar 94 Prozent. Nur 10 Prozent (Ost: 2, West: 11 Prozent) sind für eine möglichst enge Anbindung an den Westen und die USA sowie für eine klare Distanz zu Russland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sich bis heute bei Umfragen feststellen lässt: Die Haltung großer Teile der ostdeutschen Bevölkerung gegenüber Russland, unterscheidet sich teils drastisch von der der Westdeutschen.
Was mich nicht wundert. Sieht man ja auch hier im Forum.

Oder wundert mich das doch? Waren sie doch in der DDR Diktatur wegen der ehemaligen Sowjetunion eingesperrt. Aber war wohl alles nicht so schlimm. Oder hat man das schon vergessen?:ka:

Wir haben hier im Westen Dank der Allierten, besonders der Amerikaner , in Freiheit gelebt.
 
Keine Ahnung, ob das in der EX-DDR ebenso war.
Aber die haben da Storys erzählt, wie zu WP Zeiten mehr oder weniger das Umland um große Kasernen "geplündert" und "verwahrlost" wurden

Nein, war es nicht, nur nicht unbedingt in bester baulicher Verfassung, weil dies von der DDR umgesetzt werden musste und man da nicht sehr ""eifrig" war.
Im Prinzip waren es Enklaven, die nur von den Offizieren verlassen wurden, selten von Soldaten.
Sie hatten einen harten Dienst.
Gefühlt sieht es für mich so aus, dass gerade in dieser komischen Oligarchieform die komplett materialistische Ausbeutung Russlands erfolgt.

Deshalb auch der russischen Wohlstands Fond? Einfach mal russische Arbeits und Sozialgesetze lesen. Findet nan im Internet.
Was denkt ihr was beim russischen Staat/Volk gelandet wäre, wenn Chodorkowski sein Imperium an US Ölkonzerne verkauft hätte?
Was mich nicht wundert. Sieht man ja auch hier im Forum.

Oder wundert mich das doch? Waren sie doch in der DDR Diktatur wegen der ehemaligen Sowjetunion eingesperrt. Aber war wohl alles nicht so schlimm. Oder hat man das schon vergessen?:ka:

Wir haben hier im Westen Dank der Allierten, besonders der Amerikaner , in Freiheit gelebt.

Vielleicht nimmt man deshalb nicht jede " Information " ernst und und kennt den "Feind" vielleicht besser, als Leute denen der Russe immer als der "Böse " eingebleut wurde?
Vielleicht einfach mal zuhören?
Der Ossi merkt jeden Tag das sich die Geschichten von der DDR, stark von der Wirklichkeit unterscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sich bis heute bei Umfragen feststellen lässt: Die Haltung großer Teile der ostdeutschen Bevölkerung gegenüber Russland, unterscheidet sich teils drastisch von der der Westdeutschen.
Wobei ich den Punkt mit am interessantesten finde aus dem letzten:
Deutschland muss aus der NATO raus.

Russland hat die Kriegspropaganda der anglo-amerikanischen Aggressoren gnadenlos aufgedeckt.

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Deutschland muss aus der NATO raus.
Nein, die bleiben schön drin. Und am besten Finnland und Schweden auch noch mit aufnehmen.
Russland hat die Kriegspropaganda der anglo-amerikanischen Aggressoren gnadenlos aufgedeckt.


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Als wenn das ein Beweis für irgendetwas wäre.
 
Dann war es wohl nicht schlimm genug.
Das frage ich mich auch des öfteren!
Freiheit und Rechtsstaat sind immer noch nicht wirklich angekommen.

Zitat RND von Poulton
Das heißt, viele Ostdeutsche sprechen sich für engere deutsch-russische Beziehungen aus, obwohl sie Putin nicht als Demokraten einschätzen.
Das finde ich ziemlich interessant vor allen dingen sollten diese Leute mal die Vorteile einer engeren Anbindung an Russland nennen, denn es gibt objektiv überhaupt keine.
 
Deshalb auch der russischen Wohlstands Fond? Einfach mal russische Arbeits und Sozialgesetze lesen.
Werter Tschetan:
Also, da ich zumindest 2019/2020 in Russland beruflich unterwegs war, darf ich sachlich feststellen, dass unbedarft irgendwelcher Gesetze es dem gemeinen Russen nicht wirklich gut geht.
Ich darf das insofern beurteilen, da wir beratend für die Schaffung neuer, kostengünstiger Sozialwohnungen den russischen Baugenieuren und Architekten zur Seite standen - im Übrigen unentgeltlich finanziert von einer Deutschen NGO Stiftung.
Das Wohlstandsgefälle ist schon krass.
Auf der einen Seite zehntausende normale Arbeiter und Angestellte, die für Ihre Kinder kaum Zukunftschancen auftun können. Die renommierten Schulen und Unis laufen alle über seehr viel Bakschisch Geld, also offiziell staatlich, inoffiziell braucht man um die 800-1.000 € für ein Semester an Schulgeld.
Auf der anderen Seite habe ich ganze Stadtsiedlungen von neureichen Russen gesehen, deren Ausstattung selbst für Westler jenseits aller Vorstellungen liegen.
Vergoldete Indoorpools sind da eher Standard...zumindest ich habe sowas nicht, nicht einmal einen nicht-vergoldeten Indoorpool.
Da mit den eigenen Augen wahrgenommene widerspricht doch sehr irgendwelchen offiziellen Darstellungen oder gar Gesetzen, welches du verlinkt hast.
Papier und Realität sind in Russland nahezu konträre Dinge.
Deutschland muss aus der NATO raus.
Werter Seahawk:
Grundsätzlich:
Ich bin schon alt und schon ein bisschen müde.

Wirtschaft:
Ja, ich weiss, dass unsere soziale Marktwirtschaft nur noch auf dem Papier existiert.
Ja, ich weiss, dass die Globalsierung viel Probleme mit sich bringt.
Ja, ich weiss, dass in der derzeitigen liberalen Marktwirtschaft viele hinten runter fallen.
Aber:
Ich kenne im Moment keine Wirtschaftsform außer der sozialen Marktwirtschaft (so denn sie denn umgesetzt wird), die "ergiebiger" für die kleine Frau oder den kleinen Mann ist.

NATO:
Ja, ich bin ein Kind des kalten Krieges.
Ja, die Amis haben viel Mist gebaut.
Ja, zukunftsorientierte Verteidigungskonzepte (gegen wen eigentlich?) sehen anders aus.

Aber:
Fakt ist, dass die NATO zumindest Kernmitteleuropa, somit Deutschland Jahrzehnte lang Frieden brachte.
Fakt ist auch und ich verstehe das, dass jüngere Generationen wie mutmaßlich es Du repräsentierst, nicht wirklich heutzutage erkennen kannst, was es heisst unter einer "repressiven" Regierung zu leben.
Ich habe nur eine Stichprobe: Meine Frau.
Die ist 1985 aus religiösen Gründen aus der EX-DDR geflohen.
Wenn nur die Hälfte stimmt, was sie so erzählt, dann war es nicht lustig.
Und das Unlustige war ursächlich die Beeinflussung der DDR durch die UdSSR und der irrwitzige Spitzelstaat, der darauf aufgebaut wurde.
Ich kann mir die Begeisterung ostdeutscher Mitbürger für Russland nur so erklären, dass da sehr viel verklärt wird und die gelebte Realität in der DDR schlichtweg verdrängt wurde.

Ich erkenne nicht wirklich, was es aktuell für eine sinnvolle Alternative zum Konzept NATO für Deutschland geben könnte.
Klar, gar keine Nato, gar keine Armeen.
Aber so lange direkte oder indirekte Nachbarn vor Waffen strotzen und eine dezent abweichende Ideologie verfolgen, halte ich ein Mindestmaß an Verteidigungsbereitschaft für besser, als die rechte und linke Wange hinzuhalten. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das frage ich mich auch des öfteren!
Freiheit und Rechtsstaat sind immer noch nicht wirklich angekommen.
Auch nur reines Gefühl, keine Ahnung ob es sich verallgemeinern lässt:
Die Verwandtschaft meiner Frau in Sachsen-Anhalt, insbesondere die Jüngere (18-35) leidet an einer gewissen Perspektivlosigkeit.
Sie haben das Gefühl, dass sie nicht wirklich vorankommen im Leben und deshalb resignieren.
Selbst nach 30 Jahren existieren leider immer noch nicht nachhaltige Wirtschaftsstrukturen, die man am besten mit gesunden Mittelstand umschreiben könnte.
Also gibt es viele Niedriglohnjobs von Wenigen, die die Situation ausnutzen und sie können nur der Situation entkommen, wenn sie wegziehen, was aber die Wenigsten wollen.

Da kommt dann eben sehr schnell der Ruf nach einem starken Mann auf, der sie aus der Situation befreien möge.
Ja, ein größerer Teil der Verwandtschaft meiner Frau, die noch dort wohnen, ist (dezent) rechts eingestellt.
 
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