Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die wollten ja in die EU. Niemand hält sie hier (ausser das Geld, denn sie verdienen kräftig daran).
Die Länder müssen also genau so mitziehen wie Deutschland, Frankreich oder Schweden. Die reden sich raus, erfinden alles mögliche und motzen rum.
Es geht nicht um verschiedene Meinungen, sondern das man sich schon bei einfachsten, klaren Dingen nicht einig werden kann über Jahre. Die Leute müssen doch endlich mal einsehen das sie sich mal ändern müssen wenn die EU erfolgreich bleiben soll.
 
@Kaaruzo
Wieso?
Genau das hat Bismarck doch gemacht, er war kein patriotischer Deutscher, er war Preuße, durch und durch.
Auch die Nationalbewegung die einen deutschen Nationalstaat wollte war Links. Rechts war die bestehende Kleinstaaterei.
Er hat halt entgegen seiner "ideologischen" Ansicht das getan was richtig war.

Er hat einen Nationalstaat geschaffen, mit denen sich die Deutschen identifizieren konnten. Die EU hingegen ist ein künstliches Konstrukt, dass versucht, verschiedenen Nationen auf Kosten ihrer jeweiligen Identität zusammenzupressen.

Die wollten ja in die EU. Niemand hält sie hier (ausser das Geld, denn sie verdienen kräftig daran).

Und sie haben genauso Mitspracherechte wie alle anderen Ländern. Wenn sie etwas nicht wollen, ist es ihr gutes Recht.

Die Länder müssen also genau so mitziehen wie Deutschland, Frankreich oder Schweden. Die reden sich raus, erfinden alles mögliche und motzen rum.

Merkwürdigerweise, ist es aber Deutschland, dass in einer bestimmten Situation alleine dasteht.

Warum verlangst du nicht von Deutschland, dass es sich der Mehrheit anschließt, anstatt von der Mehrheit zu verlangen, dass es sich der Minderheit anschließt?

Es geht nicht um verschiedene Meinungen, sondern das man sich schon bei einfachsten, klaren Dingen nicht einig werden kann über Jahre. Die Leute müssen doch endlich mal einsehen das sie sich mal ändern müssen wenn die EU erfolgreich bleiben soll.

Welche Leute konkret und welchen Dingen?
 
Er hat einen Nationalstaat geschaffen, mit denen sich die Deutschen identifizieren konnten. Die EU hingegen ist ein künstliches Konstrukt, dass versucht, verschiedenen Nationen auf Kosten ihrer jeweiligen Identität zusammenzupressen.
Wenn du 3 Kriege brauchst u.a. gegen andere deines Volkes würde ich das ganze aber auch natürlich geschaffen nennen.
Aber auch sonst gibt es noch andere Wege, hat ja in der KuK Monarchie jedenfalls mit dem ungarischen Volk auch geklappt.
Wichtig ist halt, dass die Fragen die da anstehen geklärt werden und man eine oder 2 Sprachen spricht. (mMn. Deutsch und Englisch für jeden)
Dann müssen über einen langen Zeitraum auch die Sprachen einheitlich werden.
 
Wenn du 3 Kriege brauchst u.a. gegen andere deines Volkes würde ich das ganze aber auch natürlich geschaffen nennen.

Tut mir leid, den Satz verstehe ich nicht. Magst du mir das näher erklären?

Aber auch sonst gibt es noch andere Wege, hat ja in der KuK Monarchie jedenfalls mit dem ungarischen Volk auch geklappt.

Österreich-Ungarn ist ja wohl eher der Beweis, dass es nicht geklappt hat.

Wichtig ist halt, dass die Fragen die da anstehen geklärt werden und man eine oder 2 Sprachen spricht. (mMn. Deutsch und Englisch für jeden)

Und was ist mit den Leuten, die keine dieser beiden Sprachen sprechen?

Dann müssen über einen langen Zeitraum auch die Sprachen einheitlich werden.

Und damit den Leuten ihre Identität nehmen, wenn sie eine andere sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Leute konkret und welchen Dingen?

z.B. die Leute die nur christliche Flüchtlinge reinlassen wollen oder gar keine. Atomausstieg. Klimawandel. Aussenpolitik (die globalen Sachen wie Kriege blah). Wenn es schon daran scheitert, wir die EU nie einer Meinung sein.
Die EU sollte ähnlich wie USA intern funktionieren - verschiedene Staaten, verschiedene Gesetze - aber gemeinsame Politik, gemeinsame Ziele. Klar die streiten sich auch, aber das hat dort bei weitem nicht solche Auswirkungen wie wenn sich die EU-Mitglieder bockig stellen. Die Amis halten da deutlich besser zusammen. Ja, das wird man wohl nicht so einfach hinkriegen das sich die gesamte EU so verhält als wäre es ein großes Land, davon sind wir weit entfernt. Aber die EU in ihrer jetzigen Form ist darauf angewiesen, ansonsten werden wir uns bis in alle Ewigkeit hier wegen einfachsten Sachen zoffen. Oder zumindest bis die EU zerfällt oder sich stark ändert (z.B. zu einer reinen Handelsunion wird mit ner gemeinsamen Währung, mehr nicht - alle gemeinsamen Gesetze müsste man dafür über Bord werfen).
So wie es hier aktuell aussieht, können wir unsere Aussenpolitik vergessen, da jedes EU-Land was anderes will, es gibt mehrere Lager die sich gegenseitig blockieren und ordentlich Gift speien bei diversen Themen.
 
z.B. die Leute die nur christliche Flüchtlinge reinlassen wollen oder gar keine. Atomausstieg. Klimawandel. Aussenpolitik (die globalen Sachen wie Kriege blah). Wenn es schon daran scheitert, wir die EU nie einer Meinung sein.

Und wie willst du das lösen, wenn 27 Länder im schlimmsten Falle 27 Meinungen haben?

Die EU sollte ähnlich wie USA intern funktionieren - verschiedene Staaten, verschiedene Gesetze - aber gemeinsame Politik, gemeinsame Ziele. Klar die streiten sich auch, aber das hat dort bei weitem nicht solche Auswirkungen wie wenn sich die EU-Mitglieder bockig stellen. Die Amis halten da deutlich besser zusammen. Ja, das wird man wohl nicht so einfach hinkriegen das sich die gesamte EU so verhält als wäre es ein großes Land, davon sind wir weit entfernt.

Also Brüssel entscheidet im Zweifel über die Einzelstaaten hinweg?

Dir ist schon bewusst, dass zwischen den USA (ein Staat) und der EU (ein Staatenverbund) ein Unterschied besteht?

Es sein denn natürlich du träumst von den Vereinigten Staaten von Europa.

Aber die EU in ihrer jetzigen Form ist darauf angewiesen, ansonsten werden wir uns bis in alle Ewigkeit hier wegen einfachsten Sachen zoffen. Oder zumindest bis die EU zerfällt oder sich stark ändert (z.B. zu einer reinen Handelsunion wird mit ner gemeinsamen Währung, mehr nicht - alle gemeinsamen Gesetze müsste man dafür über Bord werfen). So wie es hier aktuell aussieht, können wir unsere Aussenpolitik vergessen, da jedes EU-Land was anderes will, es gibt mehrere Lager die sich gegenseitig blockieren und ordentlich Gift speien bei diversen Themen.

Weil es eben 27 souveränen Staaten und nicht 50 Bundesstaaten wie in den USA sind.
 
Natürlich besteht die EU aus verschiedenen Ländern. Aber wenn man sich dazu entschließt, eine Union in so einem Ausmaß anzuzetteln und sich so tief reinzusteigern, sollte man das auch bis zum bitteren Ende durchziehen. Oder einsehen das es nix wird und was ändern.
Aktuell ist die EU eine Kuh auf dem Eis, wo jedes Bein in seine eigene Richtung will. Wir haben genug eigene Probleme, jetzt kommen noch einige globale Probleme oben drauf. Also entweder zusammenreissen oder drauf pfeifen.

Ich träume nicht von den Vereinigten Staaten von Europa, aber die aktuelle EU sollte so ähnlich funktionieren. Und wenn wir noch so einige Staaten aufnehmen wie die Ukraine oder Türkei (gut, ist jetzt nicht passiert, war aber immerhin ne Idee), werden wir hier nie Ruhe und Frieden haben. Sich innerhalb von der eigenen Union so zu zoffen ist doch kontraproduktiv.
 
Kleine Korinthenkackerei am Rande: Die EU besteht aus 28 Staaten.

Stimmt, hast Recht. Da habe ich tatsächlich Kroatien unterschlagen.

Danke für die Richtigstellung.

Natürlich besteht die EU aus verschiedenen Ländern. Aber wenn man sich dazu entschließt, eine Union in so einem Ausmaß anzuzetteln und sich so tief reinzusteigern, sollte man das auch bis zum bitteren Ende durchziehen. Oder einsehen das es nix wird und was ändern.
Aktuell ist die EU eine Kuh auf dem Eis, wo jedes Bein in seine eigene Richtung will. Wir haben genug eigene Probleme, jetzt kommen noch einige globale Probleme oben drauf. Also entweder zusammenreissen oder drauf pfeifen.

Und wer bestimmt, in welchen Richtung wir uns "zusammenreißen"?

Wer hat in deiner Vorstellung das letzte und entscheidende Wort, wenn sich die Länder nicht einig sind?

Ich träume nicht von den Vereinigten Staaten von Europa, aber die aktuelle EU sollte so ähnlich funktionieren.

Danke, aber nein danke. Ich träume von einem Europa der Nationalstaaten.

Und wenn wir noch so einige Staaten aufnehmen wie die Ukraine oder Türkei (gut, ist jetzt nicht passiert, war aber immerhin ne Idee), werden wir hier nie Ruhe und Frieden haben. Sich innerhalb von der eigenen Union so zu zoffen ist doch kontraproduktiv.

Deshalb die Wiederholung der Frage, wer hat im Zweifel das letzte Wort in deiner Idee und entscheidet für alle Verbindlich?

Ich dachte ja wir einverleiben uns Ö einfach irgendwann :devil:

Das gab in der Vergangenheit immer nur Probleme. Die kleindeutsche Lösung hat uns länger Frieden gebracht, als die großdeutsche.
 
Das gab in der Vergangenheit immer nur Probleme. Die kleindeutsche Lösung hat uns länger Frieden gebracht, als die großdeutsche.
Großdeutsch wäre im damaligen Sinne ÖU und nicht nur Ö gewesen.
 
Deshalb die Wiederholung der Frage, wer hat im Zweifel das letzte Wort in deiner Idee und entscheidet für alle Verbindlich?

Ein ordentlicher Rat? Wo alle Mitglieder drin sitzen und schnell und unkompliziert entscheiden können?
Man muss nicht alles über Brüssel und Gerichte durchprügeln müssen, man muss sich nicht über Jahre angiften bei bestimmten Themen und es kann nicht sein das so ein Unfug wie wir den aktuell haben, zur Normalität in einer Union wird. Eigene Meinungen sollte man sich da doch sonstwohin schieben, wenns um was so großes geht. Oder halt austreten wenns nicht anders geht.

So kommen wir doch nirgendwohin, das musst du doch auch einsehen.
 
Großdeutsch wäre im damaligen Sinne ÖU und nicht nur Ö gewesen.

Korrekt. Ändert aber nichts an der Aussage. Die großdeutschen Ambitionen führten bisher in zwei Weltkriege.

Ein ordentlicher Rat? Wo alle Mitglieder drin sitzen und schnell und unkompliziert entscheiden können?
Man muss nicht alles über Brüssel und Gerichte durchprügeln müssen, man muss sich nicht über Jahre angiften bei bestimmten Themen und es kann nicht sein das so ein Unfug wie wir den aktuell haben, zur Normalität in einer Union wird. Eigene Meinungen sollte man sich da doch sonstwohin schieben, wenns um was so großes geht. Oder halt austreten wenns nicht anders geht.

So kommen wir doch nirgendwohin, das musst du doch auch einsehen.

Absolut richtig. Aber was ist wenn dieser Rat sich nicht einigt? Was passiert dann?
 
Absolut richtig. Aber was ist wenn dieser Rat sich nicht einigt? Was passiert dann?

In Extremfällen kann man vor Gericht ziehen, ist klar. Aber die EU ist aktuell träge, sehr träge und ich würde mal sagen zerrissen. Entweder wir kriegen das hin oder die Kuh bleibt auf dem Eis bis die EU auseinanderfällt (und das wird wohl teuer).
 
Irgendwie kann ich ab Seite 463 keinen im engeren Sinne topic-bezogenen Beitrag mehr finden, dafuer aber um so mehr EU & USA-Bashing vorzugsweise von solchen Foristen, die nun schon mehrere Pausen nicht dazu genutzt haben, wozu sie gedacht waren: die eigene Diskussionskultur zu ueberdenken.
 
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