AfD, Pegida und Co.

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"Linke Hetze! Lügenpresse! Gleichgeschaltete Medien!"
Wait for it...:ugly::lol:


Sehr amüsant zu sehen wie sie mit ihrem Lachen versucht ihre Unsicherheit zu überspielen...
Hat die im Interview überhaupt eine einzige Frage richtig beantwortet? Einmal nicht herumgestammelt das die Frage doof und unfair ist? Nicht um den heißen Brei herumgeredet?
Je mehr ich von der ollen sehe, desto stärker verabscheue ich sie...
 
Politiker labern um den heißen Brei herum und geben keine Ein-Wort-Antworten..... ja wirklich voll das Skandal Interview. ;)
Die Interviewer bekommen mit dem Friedman Stil (nicht abwertend gemeint) wie man bei anderen Gesprächen sehen kann jeden Gast ins straucheln.
 
Aber wenn man Politiker aus den Linken Parteien verabscheut ist man "Nazi" ?

Kann mich nicht erinnerin das ich das je gasagt habe...

Ich kann es generell nicht ab wenn die Intviewten einfach um den heißen Brei reden, anstatt einfach mal eine klare Antwort zu geben...
Klar, das machen andere Politiker genauso, aber sie hat in dem Interview ja gefühlt keine einzige richtige Antwort gegeben.
 
Wenn bei jeder Frage direkt ins Wort gefallen wird, weil die Antwort länger als ein zwei Worte ausfällt kann man den Eindruck vermitteln, dass nie richtig geantwortet wird.
Die Herumlaberei haben auch alle Politiker gut gelernt. Wenn jedes Wort am nächsten Tag in der Presse falsch ausgelegt werden kann muss man aber auch vorsichtig mit der Wortwahl sein.
 
Ich kann es generell nicht ab wenn die Intviewten einfach um den heißen Brei reden, anstatt einfach mal eine klare Antwort zu geben...
Klar, das machen andere Politiker genauso, aber sie hat in dem Interview ja gefühlt keine einzige richtige Antwort gegeben.

Schau dir doch saemtliche Polittalks im deutschen TV an.
Da wirst du von keinem einzigen Politiker je eine Ja/Nein Antwort bekommen. Selbst auf Fragen die man einfach mit Ja oder Nein beantworten koennte.
Klar haette sich da Petry hervortun koennen, in dem sie anders als jeder andere Politiker mal Klartext spricht. Ist die Frage ob man unbedingt ins offene Messer laufen will.
Gerade sie weis das sie aufpassen muss was sie sagt, siehe der angebliche Schiessbefehl den sie so nie ausgedrueckt hatte. Aus einem Gesetzteszitat wird halt ein Schiessbefehl.

Ist aber nicht weiter schlimm, Petry zeigt hier wieder mal wie unfaehig die AfD ist. Da sind die Altparteien viel besser :ugly:
 
An den Zuständen müsste ja die Kanzlerin verantwortlich sein, weil sie auch schon bei Fussballspielen zugeschaut hat und den Fan-Kult und die Begeisterung für diesen Sport befürwortet. :ugly:
Alle Kanzler und alle Regierungen, weil Fussball als Massenberuhigungssportart einen Bonus genießt. Es gibt keine Partei, die sich gegen diesen Vandalismus richtet, der schon ganze Züge zerstört hat. Wenn man etwas dagegen machen möchte, muss man in einer Demokratie eine Initiative Gründen. Das ist alles sehr mühsam. Da ist es für mich einfacher, eines der Autos zu nehmen. Ich werde mich nicht von der Pegida oder anderen Extremen anstiften lassen, einfach zu behaupten das Volk zu repräsentieren und Züge mit Fussballfanartikern darin anzünden.

Habt ihr verstanden, wie Demokratie funktioniert? Nicht dadurch, dass man wartet, andere erledigen eigene Wünsche und nicht dadurch, dass man Gewalt anwendet, sondern dadurch, dass man sich politisch engagiert. Ist doch ganz einfach.

Als wenn es jetzt tausende Rechtsradikale Personen gibt die Flüchtlinge angreifen oder Gebäude anzünden. Es sind bundesweit nur sehr wenige. Diese gilt es natürlich mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen.
Es brannten schon hunderte Flüchtlingsheime, alle ein Clausnitz gab es hunderfache Nötigung und vergiss nicht die tausendfachen Volksverhetzungen in Rahmen der Pegida-Demonstrationen. Das Problem ist da, einige Einheimische haben überhaupt kein Rechtsempfinden mehr. Daran muss gearbeitet werden. Das ist reine Integrationsarbeit. Aber dazu müssten sich die betroffenen Extremisten integrieren wollen und das sehe ich nicht.

Aber mir wäre es auch neu das internationale Firmen nicht mehr dort investieren wollen, weil da ein paar Vollidioten rumlaufen. Denn dann dürfte es in UK und den USA keine Industrie mehr geben. Denn dort haben sie ein weit größeres Problem mit rechtsradikalen.
Die Frage ist doch, wieviele "Vollidioten", um Dich zu zitieren, es in Summe werden und wie lange der fremdenfeindliche Spuk dauert. Es geht auch nicht um keine Investition mehr, sondern darum, dass unter vielen Kriterien eines negativ bewertet wird. Versuch z.B. mal ausländische Profis nach Wolfsburg zu bekommen. Das funktioniert kaum. Das Designzenter von VW hat extra einen Ableger in Potsdam mit Berlinnähe, damit man Kreative an Land holt. Du glaubst doch nicht, dass solche Leute in Ausländerfeindlichkeitshochburgen gehen. Da hast vermutlich zu wenig Umgang mit dieser Art Klientel.

Früher haben einige über Trump gelacht heute ist das Lachen verstummt. Jetzt bekämpfen sie ihn bis er Präsident wird, um dann zu seinen größten Unterstützern zu werden.
Das gleiche wird sich bei der AfD ereignen. Die AfD sortiert momentan die Rechtsextremisten aus das ist das Anzeichen dafür, dass wir nun auch eine dauerhafte nationalkonservative Alternative zur sozialdemokratischen Merkel-CDU haben.
Genau, das vermute ich auch. Das ganze fremdenfeindliche Pack wird durch die AfD auch nicht vertreten werden, aber die Wahlstimmen haben sie erstmal. Sauber geplant, kann man nur Respekt haben, vor den Wahlkampfstrategen.

Genau deshalb wurde eine neue Partei gegründet. Ganz demokratisch.
daumen.gif
Ich zitiere Dich mal vor Deiner Antwort, weil ich hier eh am schreiben bin. Genau, niemand hat etwas gegen eine AfD, die sich an den Rahmen der Verfassung hält. Zumindest nicht noch weniger, als man schon gegen die Rechtsaußendeppen in der CSU hat, in deren extremen Flügeln sich ebenso NPD-Mitglieder tummeln. Die AfD war auch immer das geringe Problem gegenüber Pediga und brennenden Flüchtingsheimen.Die AfD will ja höhere Strafen, dass svchließt das rechtsextreme Pack mit ein. Das sie trotzdem Rechtspopulisten genannt werden, liegt an den Themen und der Art der Argumentation. Aber man sieht, wer sich davon beeindrucken lässt und diese Partei hält.
 
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interessierterUser;8122468. schrieb:
Die Frage ist doch, wieviele "Vollidioten", um Dich zu zitieren, es in Summe werden und wie lange der fremdenfeindliche Spuk dauert. Es geht auch nicht um keine Investition mehr, sondern darum, dass unter vielen Kriterien eines negativ bewertet wird. Versuch z.B. mal ausländische Profis nach Wolfsburg zu bekommen. Das funktioniert kaum. Das Designzenter von VW hat extra einen Ableger in Potsdam mit Berlinnähe, damit man Kreative an Land holt. Du glaubst doch nicht, dass solche Leute in Ausländerfeindlichkeitshochburgen gehen. Da hast vermutlich zu wenig Umgang mit dieser Art Klientel.

Oder liegt es daran das keiner der Internationalen Profis in die Provinz ziehen will, sondern lieber in das hippe Berlin und VW einfach dort ein Headquarter aufmacht wo das wichtige Klientel lebt. Klingt für mich immer noch logischer als deine Vermutung. Denn wenn es so wäre, wie du es meinst, dann wette ich hätten wir in den Medien davon gelesen.
 
Genau, das vermute ich auch. Das ganze fremdenfeindliche Pack wird durch die AfD auch nicht vertreten werden, aber die Wahlstimmen haben sie erstmal. Sauber geplant, kann man nur Respekt haben, vor den Wahlkampfstrategen.
Dann ist doch alles gut. Der neue Programmentwurf ist auch völlig in Ordnung.
Hat jetzt nur indirekt mit dem Thema zu tun, aber wieder mal ein sehr schoener Ausbruch von Merkels Verbuendetem:
"Cumhuriyet"-Prozess: Erdoğan bekommt Wutausbruch wegen eines deutschen Botschafters | ZEIT ONLINE
Das sollte Konsequenzen haben.
Mit autoritären Staaten sollten wir keine Geschäfte machen. Zumindest wenn man glaubwürdig andere kritisieren will.
 
Hat jetzt nur indirekt mit dem Thema zu tun, aber wieder mal ein sehr schoener Ausbruch von Merkels Verbuendetem:
"Cumhuriyet"-Prozess: Erdoğan bekommt Wutausbruch wegen eines deutschen Botschafters | ZEIT ONLINE

Der Type ist Merkels Lösung. Wie sich die Regierung über die angeblich undemokratische AfD aufregt und gleichzeitig mit Despoten aus der Türkei , Saudi Arabien und anderen Ländern paktiert. :wall:
Oder liegt es daran das keiner der Internationalen Profis in die Provinz ziehen will, sondern lieber in das hippe Berlin und VW einfach dort ein Headquarter aufmacht wo das wichtige Klientel lebt. Klingt für mich immer noch logischer als deine Vermutung. Denn wenn es so wäre, wie du es meinst, dann wette ich hätten wir in den Medien davon gelesen.
Deine Vermutung erscheint mir auch plausibler. Als wenn Wolfsburg im Ausland als Nazihochburg bekannt ist. Im Ausland kennt doch sowieso keiner Wolfsburg und dies dürfte das Problem sein. Wer möchte schon in die Provinz ziehen? Da ist das multikulturelle Berlin sicherlich deutlich attraktiver.
 

Allgemeine Beobachtung der Erfolgs-/Rückschlagbereichte aus Syrien. Wikipedia hat auch ein paar übersichtlich Karten:
Juni 2015
Oktober 2015
März 2016
Grau ist das vom IS kontrollierten Territorium und mit Ausnahme der aktuellesten Fassung, der auf einmal ein großer Block im Südosten Rebellen zugeordnet wird (obwohl es weder einen großen Vorstoß gab noch es für die Rebellen möglich wäre, diese zwischen IS- und Assad-Territorium liegende Gebiet zu erreichen), gibt es keine größeren Rückschläge. Der schnelle Vormarsch des IS durch den vergleichsweise schlecht geschützten und dünner besiedelten Osten des Landes ist zwar gestoppt, aber von Rückeroberungen ist man noch weit entfernt. Und wie die Erfahrung mit anderen Gruppen zeigt, die asymmetrische Kriegsführung betreiben, beginnt die eigentliche Arbeit erst danach. 5 Jahre zur Zerschlagung des IS mit den bisherigen Bemühungen? Kolumbien versucht gerade, nach 50 Jahren vergleichbarer Anstrengung einen Friedensvertrag mit der FARC zu unterschreiben und die sind im Gegensatz zum IS sowohl innerhalb der lokalen Bevölkerung als auch international isoliert.


Na ja, das weiß ich auch nicht genau. Der Irakkrieg dauerte von März bis Mai, also nur ein paar Wochen. Ich wüsste nicht, warum es beim IS länger dauern sollte, wenn europäische Streitkräfte sich der Sache annehmen würden.

Die Zerschlagung von Saddams Armee und Staat dauerte ein paar Monate. Die Bekämpfung des Islamismus ist bis heute nicht gelungen, im Gegenteil, und genau um diese ginge es im Falle des IS. Der versucht zwar auch, staatsähnliche Strukturen aufzubauen, aber im großen und ganzen ist er schlecht strukturiert und baut seine Stärke nicht auf Hierarchie, sondern auf Ideologie. Und Ideologien kannst du nicht einfach die Führung abschlagen und dann die Kämpfer friedlich nach Hause gehen lassen.

Natürlich, und das ist wohl dein Punkt, werden danach wieder teilweise bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen und der Kampf gegen Guerilla-Kämpfer beginnen. Da kann ich nur hoffen, dass unsere Leute aus der Vergangenheit gelernt haben und heute besser mit solchen Gegebenheiten umgehen können.

"Da kann man nur hoffen" :what:
Auf dieser Grundlage willst du einen Bodenkrieg starten, in der Hoffnung und ohne ein einziges Anzeichen dafür und ohne das eine einzige Änderung durchgeführt wurde, dass man diesmal besser mit asymmetrischen Taktiken klarkommt, als in Afghanistan? Als im Irak? Als in Palästina? Als in Vietnam?
Ich glaube, du würdest nach einigen 100000 Toten enttäuscht von Ergebnis deiner Forderungen sein :schief:

Einsichten in Fehler hat man ja auf politischer Ebene des Öfteren öffentlich bekundet. Unsere Streitkräfte müssten dann die ehemaligen IS-Gebiete so lange besetzen, bis die einheimischen und rechtmäßigen Armeen die Lage selbstständig unter Kontrolle haben.

Welche einheimischen rechtmäßigen Armeen? Wir du selbst feststellst: Das ist Bürgerkriegsland. Der IS hat keinen Krieg gestartet und alles unterdrückt, sondern der IS ist eine von vielen Parteien, die sich irgendwann in einem lokalen Konflikt eingemischt haben. Selbst wenn es dir gelingt, den IS zu besiegen, sind die anderen immer noch da. Wie gesagt - Afghanistan ist ein gutes Beispiel für die Bedingungen, die eine Besatzungsmacht in Syrien erwarten würden.

Es wäre ein Reboot, eine zweite Chance, diesmal alles richtig zu machen. Manche Leute meinen, das ist nicht möglich. Sie sagen, dass es schief geht, immer wenn der Westen militärisch interveniert. Aber ich bin da weniger pessimistisch, denn ich glaube, diesmal würde so ein Militäreinsatz von der großen Mehrheit der Menschen dort unten als Hilfe und freundlichen Akt angesehen werden und nicht als Invasion und feindliche Besatzung.

Das Problem sind nicht die 30-60%, die eine Invasion als Hilfe wahrnehmen würden (ob sie das tun würde entscheident davon abhängen, wieviele Kollateralschäden es gibt. Nach bisherigen Erfahrungen: Zu viele), sondern die 40%, die nur darauf warten, dass sie ihren jetzt geschwächten Gegenern den Gar aus machen und die Kontrolle übernehmen können. Optimissmus in Ehren, aber er ist keine Basis für komplexe Entscheidungen und führt, wenn er ohne sachlichen Unterbau ganz alleine da steht, sehr schnell zu katastrophalen Fehlern.

Das ist auch schwer möglich, solange Bodentruppen unterpräsent sind.

Assad, FSA, Islamische Front, Kurden - wieviel mehr Bodentruppen willst du den schicken, damit sich die Anzahl signifikant ändert? Jede einzelne dieser Gruppierungen hat bereits (deutlich) mehr aktive Bodenkämpfer, als z.B. die gesamte Bundeswehr. Und die technische Ausrüstung westlicher Streitkräfte ist bekanntermaßen nutzlos gegen Feinde, die sich optisch kaum von Zivilisten unterscheiden und die keine Hemmungen haben, aus zivilen Einrichtungen heraus anzugreifen. Wir müssten schon die gesamten Streitkräfte Europas in Marsch versetzen, um einen deutlichen Unterschied vor Ort zu machen.


Eine Frau Petry, die sich hinstellt und Brandstifter, Nötiger und Angst verbreitende Menschen nicht als Pack ansieht, sondern als Teil der Demokratie
ist so weit weg von der Mitte, dass man rechtsextreme Tendenzen eindeutig attestieren kann. Aber mit Frau Petry und den anderen Rechtsaußen
hat es sich vielleich bald erledigt. Warten wir ab, was von der AfD übrig bleibt. Meiner Meinung nach wird sie sich zur neuen FDP ohne Liberalismus
entwickeln und als Partei der Bestverdienenden ihre Nische rechts der CSU suchen.

FDP ohne Liberalismus? Das ist eine 0,5% Partei und bislang hat niemand in der AfD Interesse daran gezeigt, eine sachliche arbeitende Nischenpartei zu werden. Aber dutzende Leute sind sehr gut darin, mit Populismus große Masse zu umgarnen. Mit einer so radikalen Kehrtwende der Partei würde ich nicht rechnen.

P.S.: Könntest du darauf verzichten, deine Posts mit durchgehend manuellen Zeilenumbrüchen zu versehen? Das ließt sich ********** für all diejenigen, die ihre Fensterbreite für eine kürzere Zeilenlänge angepasst haben.


Auch toll diese Doppelmoral und Verallgemeinerungen hier.
Wenn ein paar rechte Spinner bei Demos mitrumlaufen muss man sich sofort davon distanzieren weil man ja sonst selbst ein Rechtsradikaler ist.
Wie oft hab ich lesen muessen: wer mit Rechtsradikalen mitrennt ist selbst einer?

Ich weiß nicht, wie oft du es geglaubt hast zu lesen, aber zu lesen war es ~0 Mal.
Die von vielen Personen geäußerte und weiterhin vertretene Meinung lautet:
Wer Rechtsradikalen hinterrennt, ist selber einer.
Für diesen Unterschied sollte eigentlich die Lesekompetenz eines Viertklässers reichen, wenn man schon nicht von selbst realisiert, dass man als Demo-Teilnehmer zwar nicht die Ansichten von Mitdemonstraten teilen muss, aber zwangsläufig den Botschaften der Redner und Veranstalter Gewicht verleiht.


Ich frage mich immer wieso die Medien der AfD, Pegida immer so viel Aufmerksamkeit schenken. Die Leute wollten etwas konservatives wählen um sich genen Merkel zu stellen. Wieso kam keiner in den Medien auf die Idee die Partei Alfa für die Personen als gemäßigte Alternative mit vernünftigen Wahlprogramm zu präsentieren? Die Medien haben entweder keine Ahnung was ihre Berichterstattung bewirkt oder sind wirklich nur auf Klicks aus.(oder beides) Die Medien freuen sich doch in Wirklichkeit über viel Show und kontroverse Aussagen.(siehe Trump)

Willkommen im Kapitalismus (nach dessen Grundsätzen seit langem auch die ÖR agieren müssen - die Bürger haben es so verlangt), in dem sensationsgeile Massen dazu führen, dass vor allem über wortwörtlich "aufsehenerregendes" berichtet wird. Das liefert die AfD und sehr viele andere tun es nicht - und die wirst du deswegen in den Boulevardmedien gar nicht und in den etwas weniger schlechten Medien nur auf den hinteren Plätzen finden.
(Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass Alfa sich auf keiner Ebene als sonderlich berichterstattungswürdig zeigt. Das ist eine Kleinstpartei von sehr vielen, aber neben Nischenparteien gibt es ja wortwörtlich hunderte Themen, von denen die Mehrheit rein gar nichts mitbekommt)
 
ruyven_macaran

Meinst du nicht, dass der katastrophale Fehler die "Raushaltetaktik" ist, kombiniert mit der Hoffnung, dass sich dort unten alles mehr oder weniger von alleine zum Besten wenden wird?

Die Bildung und das Erstarken des IS, die zunehmenden islamistischen Anschläge auf unserem Kontinent und die Flüchtlingsflut nach Europa sind die Resultate falscher Taktiken und falscher Hoffnungen. Ich bin mir nicht hundertprozentig schlüssig, ob ein Einmarsch europäischer Streitkräfte die richtige Entscheidung ist. Klar ist aber, dass die traurigen Bilanz, die die bisherige Politik vorzuweisen hat, die Summe falscher Entscheidungen ist.
 
Hat jetzt nur indirekt mit dem Thema zu tun, aber wieder mal ein sehr schoener Ausbruch von Merkels Verbuendetem:
"Cumhuriyet"-Prozess: Erdoğan bekommt Wutausbruch wegen eines deutschen Botschafters | ZEIT ONLINE

Wir sollten den beiden mindestens(!) Asyl gewähren und der Türkei mal das selbe zum knabbern geben wie Russland. Erdogan sitzt nicht so fest im Sattel wie Putin, ein paar Monate Sanktionen und das Thema ist durch.
Das türkische Volk, naja hat es sich durch die Wahlen selbst beschert.
 
A man has been arrested on suspicion of inciting racial hatred after allegedly posting a tweet in response to the Brussels attacks.
The tweet read: "I confronted a Muslim woman yesterday in Croydon. I asked her to explain Brussels. She said 'Nothing to do with me'. A mealy mouthed reply."

So ein Fall für Maas neue Gesetzesvorlagen. :ugly: #alwaysoffended
Man arrested over 'mealy mouthed' Brussels tweet - BBC News
 
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Dann ist doch alles gut. Der neue Programmentwurf [der AfD] ist auch völlig in Ordnung.
Genau deshalb wurde eine neue Partei gegründet. Ganz demokratisch. :daumen:
Richtig, die AfD macht demokratisch bewertet vieles richtig. Meine Kritik ging immer vor allem gegen brennende
Flüchtlingsheime, Nötigung und Verbreiten von Angst. Die AfD ist aber trotzdem bisher vor allem durch inhaltslosen
rechtspopulistischen Blödsinn in die Presse gekommen. Das man damit in Deutschland so viele Stimmen bekommen
kann, tut mir weh, ist aber demokratisch. Es gibt einfach zu viel Menschen, die nicht verstehen was eine Politik
des AfD für Konsequenzen haben würde. Sieht man es als Protestwahl mit dem klaren Wissen, dass niemand mit
der AfD koalieren wird, sieht es anders aus. Dann ist es ein sinnvolles Mittel der Wähler, um etablierte Parteien
zum Umdenken in die eigene Richtung zu bewegen. Darum verdamme ich nicht alle Wähler, sondern glaube an
das Gute im Menschen , immerhin ist Ostern, das Fest des Friedens.

Ich bin trotz allem extrem bestürzt, wie viel längst überwunden geglaubte rassistische und fremdenfeindliche
Kackscheiße in weiten Teilen der Bevölkerung vorhanden ist. Die sind so, damit müssen wir leben, aber ein
Ergebnis der Entwicklungen der letzten Jahre ist ebenso, dass wir diese Bevölkerungsteile, die mit offener
Gewalt gegen andere Menschen vorgehen, wieder in unser Gesellschaft integrieren müssen. Weg schauen
wie bisher ist kein guter Weg. Das betrifft Extreme in allen Richtungen.

...P.S.: Könntest du darauf verzichten, deine Posts mit durchgehend manuellen Zeilenumbrüchen zu versehen? Das ließt sich ********** für all diejenigen, die ihre Fensterbreite für eine kürzere Zeilenlänge angepasst haben.
Ungerne, weil ich keine Texte lesen kann, die zu breit sind. Ich verrutsche wegen meiner schlechten Augen in
den Zeilen. Da wir hier ein Extrem-Hardware Forum vor uns haben, gehe ich bei Usern von großen Monitoren
und keinen Smartphone-Usern aus. Ich kann es so besser lesen und finde im Gegenzug Texte ohne Absätze und
über die gesamte Monitorbreite gehend sehr unleserlich. Ich könnte die Spalten aber schmaler gestalten, wenn
Dir das hilft?
 
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