Es gibt genug Speukulanten die daran verdienen würden wen die EU auseinander bricht, Kurse fallen und andere dafür steigen.
Im Grunde das gleiche Prinzip wie bei der Spekulation auf Lebensmittelpreise:
Das gleiche Prinzip wie bei absolut allen Spekulationen. In unserem Wirtschaftssystem kann man auch mit einer Verschlechterung der Zustände Profit machen - und es gibt immer jemanden, der genau das versucht.
Das heißt aber nicht, dass irgend jemand auch versucht, diese (oder andere) Zustände aktiv herbeizuführen. Dafür müsste er nämlich einen ziemlich großen Aufwand treiben (-> Investition) und einen Großteil der Gewinne würden Trittbrettfahrer abkassieren (-> geringerer Profit). Wenn z.B. ein katastrophaler Umsturz wegen zu vielen Flüchtlingen unwahrscheinlich ist, dann versucht man den nicht mit Milliarden herbeizuführen, sondern spekuliert auch etwas, dass wahrscheinlicher ist. Einfacher, bequemer, lukrativer - und so ganz nebenbei legal. (und das auch in der "Weltfinanz"-Märchenwelt eines Verschwörungskaspers. Denn die Börsen hassen Insidergeschäfte noch viel mehr, als der Rechtsstaat Verbrecher

)
Ich höre immer Menschen sind nichts mehr wert, warum immer von der Gegenwart reden?
Das war doch schon immer so.
Quatsch, früher war alles besser. Erst recht in Teutschlant! Da gabs hier auch noch keine Ausländer!
naja. Früher war das nicht so. Ich bin 1977 geboren und mir wurden Werte anerzogen.
Wurden sie? Ja? Wurden sie das auch den Bankern aus deiner Generation? Oder den Großindustriellen aus der davor? Wieso haben die sich dann nie an diese Werte gehalten?
Das einzige, was neu ist, dass zunehmend mehr Leute Zugang zu Informationen haben und selbst, wenn sie diese nur eingeschränkt nutzen, realisieren, dass sie in dieser Gesellschaft einfach nur Dreck sind. (Einigen wird das sogar sehr direkt vermittelt, z.B. im Rahmen von Kriegen.)
Dementsprechend ist dann auch die Einstellung dieser Leute zu den Werten unserer Gesellschaft und zu den Werten möglicher alternativer Gesellschaften.
Halte ich nicht fuer uebertragbar. Es gab Berichte, dass Zettel mit uebersetzten Drohungen gefunden wurden (
Klick); heute hat der Bundesminister der Justiz und fuer Verbraucherschutz nachgelegt und angedeutet, dass die Uebergriffe in Koeln und auch in anderen Staedten vorbereitet und zentral organisiert wurden (
Klick).
Wo bitte schön steht da etwas von zentral? Ein paar Kriminelle sind nicht nur systematisch vorgegangen, sondern haben sich auch vorbereitet - wow. Überraschung. Wie gesagt: Am 31.12.2113 ist wieder Silvester. Vielleicht ist die Kölner Polizei dann ebenfalls vorbereitet und nicht nur die Taschendiebe.
Das mag moralisch untadelig sein, realisierbar ist es hingegen kaum. Wieviele - wenn ueberhaupt - Ausgaben der "Strassenzeitung" (oder wie auch immer sie in Deiner Region heissen mag) kaufst Du einem Obdachlosen ab? Eine? Oder soviele, wie Dein Kontostand hergibt? Ich halte es fuer heuchlerisch, vom Staat zu verlangen, wozu man selbst nicht bereit ist. Und fuer gefaehrlich, vom Staat zu verlangen, wozu weite Teile der Gesellschaft (noch) nicht bereit sind.
Ich habe nichts verlangt. Ich habe die bestehenden Möglichkeiten zur Wahl gestellt. Du dagegen scheinst diese Möglichkeiten auf eine zu reduzieren - das ist "fordern". Und scheinbar forderst auch du, ohne Mechanismen und Konsequenzen einzugestehen, die damit einhergehen.
Andererseits wurden nur 2/3 der ursprünglich angeforderten Kräfte bewilligt.
Muss ja ein sehr wichtiges Drittel gewesens ein, wenn es bei hundert Strafstaaten den Unterschied zwischen hundert und null Verhaftungen ausmacht... . Wer waren die anderen 2/3? Verkehrspolizisten und innerer Dienst?
Die Zahl der Anzeigen steigt bisher stetig.
Ich kann mir nicht vorstellen das sich die Taten innerhalb kuerzester Zeit ereignet haben.
Die Polizei muss doch mitbekommen haben das nach und nach immer mehr Opfer gibt.
Wenn die sowas wussten, wieso haben die nicht mit jedem Mittel versucht hier durchzudringen?
Damit kein Aufstand entsteht? Wurden hier gezielt Opfer in kauf genommen nur um keine Eskalation zu riskieren?
Laut Polizeibericht ging es am frühen Abend los und entwickelte sich zumindest lang genug, damit Personen z.T. mehrfach gegen erteilte Platzverweise verstoßen konnten, so die bisherigen Schilderungen. D.h. für mich dass über mindestens 3-4 Stunden gegen einzelne Personen vorgegangen wurde - ohne irgend eine Konsequenz aus der Nutzlosigkeit der bisherigen Herangehensweise zu ziehen...
"Warum" ist eine sehr gute Frage. Imho Inkompetenz, Desinteresse und Resignation. Menschen zu kontrollieren ist ein scheiß Job. Alkoholisierte zu irgendwas zu bringen ist ein scheiß Job. Feiernden Regeln vorzuschreiben ist ein scheiß Job. Und Silverster Abend sind sowieso alles Jobs *******. Wenn man den Job jetzt auch noch unterbesetzt machen muss, werden viele Beamte versucht haben, den Abend möglichst stressarm zu gestalten. D.h. wenig unternehmen, erst recht nichts aus Eigeniniative. Und wenn das genug so machen, hat am Ende niemand einen Überblick darüber, wie mieß die Lage eigentlich ist und die schweren Einzeltaten wird in einer auf eher rauhe Art feiernden Menschenmenge überhaupt niemand bemerkt haben, zumal der organisierte Teil der Täter sicherlich nichts in unmittelbarer Polizeinähe unternommen haben wird.
Desweiteren sehe ich das ganze Nichthandeln der Polizei als Kapitulation an der ganzen Sache an. Nicht das man den Behoeren hier einzeln Vorwuerfe machen koennte, die Weichen fuer solch ein Szenario haben
im Vorfeld Andere gesetzt.
Natürlich kann man den Behörden hier Vorwürfe. Nicht nur den Behörden - aber auch. Es ist denen ihr verdammter Job, sowas zu verhindern. Die haben die Kompetenz dafür. Und sie haben die Gestaltungsfreiheit. Wenn die Vorgaben von oben nicht zur Realität passen, dann haben die das klarzustellen. Und bis jemand darauf reagiert, haben sie das beste daraus zu machen. Das heißt z.B. dass eine Polizei, die zuwenig Beamte hat, um eine Menschenmenge von 1000 Leuten um 24 Uhr zu kontrollieren, eben um 18 Uhr die Versammlung von 500 Menschen auflösen und den Platz sperren muss. Ende der Party. Skandal? Klar. Und genau den braucht es, damit die höheren Ebenen, die nun einmal nicht in erster Linie stehen
können wach werden. Statt dessen hat scheinbar jeder geguckt, wie er die eine Hälfte des Drucks nach unten weitergeben und die andere Hälfte mit nichts tun aussitzen kann. Bis am Ende niemand mehr etwas getan hat.
So hat jede Ebene ihren Teil zum Gesamtfehler beigetragen und natürlich ist jede Ebene dafür verantwortlich. Und selbst jetzt, nachdem 100 Menschen darunter gelitten haben, versucht absolut niemand diese Fehler zu korrigieren, statt dessen sollen jetzt noch ein paar 10.000 Menschen extra leiden.
Die Frage ist vielmehr: haben die Buerger noch Vertrauen ins System, das sie geschuetzt werden, oder sieht man die Polizei nur noch als reagierendes Organ, nach dem der Schaden da ist?
Meine private Erfahrung dazu: 3 Wochen braucht die Polizei, um einen Fahrradiebstahl aktenkundig zu machen. Weitere 3 Tage, um zu beschließen, dass man da nichts machen kann. "Reagieren"? Nicht mal das.
Was fuer ein Signal ist das fuer potentionell Kriminelle? "Wir koennen hier machen was wir wollen, es passiert eh nix"?
Im großen und ganzen ist die Aufklärungsquote in Deutschland nicht schlecht, zumindest was schwere Vergehen angeht (ausgenommen: Steuerdelikte

). Aber ja: Es gibt definitiv genug, die davon kommen, damit andere sich einreden, dass sie auch davon kommen werden. Und das ist ein verdammt großes, sich selbst verstärkendes Problem.
Eines, dass sich eine Gesellschaft die so viele Verlierer produziert, nicht leisten kann.
Ich habe jetzt etliche Aussagen gelesen wie: ist alles nicht so schlimm, alles nur aufgebauscht, etc etc. Wahrscheinlich noch nichts in unmittelbarer Naehe passiert.
Sicher, dass du das nicht mit Aussagen verwechselst wie "ist alles nicht viel schlimmer, als dass, was wir schon kennen"? Die sehe (und verbreite

) ich jedenfalls häufiger, "ist nicht schlimm" dagegen nie. Und dazwischen liegt die schwerwiegende Feststellung "das, was wir kennen, ist schon schlimm genug".
Das Problem in der deutschen Politik Landschaft ist, dass wir keine Partei mehr für das gemeine Volk haben. Die einzigen Parteien die sich um das gemeine Volk kümmern, sind entweder Links oder rechts. Die großen Parteien, ja auch die grünen, sind mehr daran bedacht an der Macht/Kohle zu bleiben.
Sollte es zu einer solchen Umverteilung kommen, kannst du davon ausgehen, das Deutschland als Industrie Standort tot sein wird.
Die Reichen werden eine Flucht in Steuerparadiese antreten und sich dort als erst Wohnsitz eintragen lassen, was bei den Großen sicherlich auch kein Problem ist.
Äh....
links schlecht, rechts schlecht, Mitte mit Blick auf Wirtschaft schlecht, Mitte ohne Blick auf Wirtschaft schlecht - du weißt auch nicht, was du willst, außer "dagegen", oder?
Ja genau. Heute ein paar Protestwähler die AfD wählen und morgen marschieren Nazi-Marschblöcke durch die Strassen. Da gibt es ja wohl realistischere Probleme die auf uns zu kommen.
Wer einfach nur protestwählen möchte, der soll sein Kreuz bei der PARTEI, den Biertrinkern oder den Spirituellen machen. Aber wer seine Stimme AFD und NPD gibt, der soll verdammt noch einmal dazu stehen, dass er fremdenfeinlichen Populismus unterstützen
will.
Zur Wahldiskussion:
(btw ich bin KEIN Fan der CDU)
CDU:
Selbst mit Statistikbetrug waren in unserem Land noch nie so viele Leute in Arbeit. Das ist erstmal ein Fakt.
Wir haben einen Mindestlohn von 8,50€, da kann man jetzt unken wie viele (trottel) bei Facebook, und sagen wir brauchen einen Mindestlohn von mindestens 15€ "damit es allen gut geht!"......
Ein solches System funktioniert aber nicht, oder anders gesagt die Flächendeckenden Preissteigerungen von Diensleistungen würden diesen "Mehrlohn" mir nichts dir nichts auffressen.
Das ist übrigens der Grundgedanke zur Reduzierung sozialer Ungerechtigkeit mittels Mindestlohn:
Das Gehalt der unteren Schichten steigt. Inflation frisst zwar einen Teil davon auf, aber eben nur einen Teil. Die andere Seite der Balance sind die oberen Schichten, die durch die Inflation an Barvermögen verlieren und deren Lebensstandard durch die höheren Preise sinkt - ohne dass sie einen Ausgleich durch höhere Löhne erhalten.
Es gibt elegantere Methoden zur Umverteilung, aber die sind offensichtlich schwerer durchzusetzen.
Bezüglich der aktuellen Arbeitslage: Hat mit der CDU wenig zu tun, sondern geht im wesentlichen auf die Agenda2010 zurück. Was leider auch für die Qualität eines großen Teils dieser Arbeitsplätze gilt...
Genau das ist die Crux an der Geschichte.
Man kann die Taten nicht genau zuordnen, da die eindeutige Identifizierung hoechstwahrscheinlich nicht moeglich ist.
Aber daraus zu behaupten das keine Asylanten dabei waren?
Die Spickzettel die bei Einigen gefunden wurden, sind wahrscheinlich Fake oder?
Ich find auch ständig Spikzettel bei Personen, die ich leider nicht identifizieren kann

[/Märchenstunde]
Tja wenn die Polizei mal Schusswaffen einsetzen würde...
Dann hätten die Menschen in NRW jetzt nicht Angst vor ~zwei Dutzend Taschendieben, sondern vor ~50000 Polizisten.
Wenn diese Taten weit vom Islam entfernt sind (was ich im übrigen ebenfalls Glaube), dann verstehe ich nicht warum z.B.: der Zentralrat der Muslime oder alle möglichen Imame nicht endlich mal in die Öffentlichkeit treten und sagen: "DAS sind keine Muslime, das sind Verbrecher die in der Hölle landen!"
Ich will das nicht von irgendwelchen "Islamwissenschaftlern" hören, sondern von offizieller Seite der muslimischen Geistlichen.
Diese nicht vorhandene Öffentlichkeitsarbeit ist unverständlich.
Wieso? Hat jemand danach gefragt? Veröffentlichen andere religiöse Vereine Stellungnahmen zu allen möglichen weltlichen Ereignissen? Hat sich die katholische Kirche von den prügelnden Nazis distanziert? Die stammen immerhin aus einem "christlich geprägten Land".
Die Polizei hat das Recht, dich zu kontrollieren.
Ich frag in 15min. Die Bundespolizisten am Bahnhof. Wenn du dann wegläufst, dann ist das Widerstand gegen Vollzugsbeamte. Und das ist eine Straftat.
1. Widerstand ist Gewaltausübung bzw. Androhung derselben gegenüber den Vollzugsbeamten. Weglaufen ist das genaue Gegenteil und mitnichten eine Straftat.
2. Für alle polizeilichen Handlungen gilt die Wahrung der Verhältnismäßigkeit. Und solange kein Grund zur Annahme besteht, dass von einer Person eine Gefahr ausgeht, ist auch keine (schwere) Verletzung derselbigen legitimiert.
Vergl. die gepostete rechte Hetze, dass man "keine Gewalt einsetzen dürfte, wenn man Asylanten kontrolliert": Das ist vollkommen banal, denn man darf auch keine Gewalt einsetzen, wenn man irgendwelche anderen Menschen kontrolliert. Eine einfach, anlasslose Personenkontrolle ist
nie ausreichende Legitimation für Köperverletzungen. Wäre ja noch schöner, wenn die Polizei bei jeder Gelegenheit den Knüppel rausholen könnte.