*räusper*
Man nehme eine zu kleine Gruppe überarbeiteter Polizisten, die keinen Bock auf den Scheißjob Silvester-Hauptbahnhof haben und die auf abgelehnte Bitten um Unterstützung mit genauso viel Ablehnung gegenüber ihrer eigentlichen Aufgaben reagieren und von vorneherein sehr wenig gegen klar vorhandene Gesetzesverstöße unternehmen - wohlwissend dass jemand, der das schmeißen von Feuerwerk zu Silvester verbieten will, bitte in Überzahl anrücken sollte. Die lassen wir jetzt auf den üblichen, imho inakzeptablen aber von der Mehrheitsgesellschaft, meinem Gefühl nach gerade traditionell orientierten Personen, tollerierten Silvestermod: Eher junge, gut alkoholisierte Männer, für die Frauen Freiwild sind. Und ein paar Frauen, die das einfach nicht kapieren und sich von entfernten "Freunden" mitschleifen lassen. Ein erhöhter Anteil von Personen mit Migrationshintergrund jeglicher Art ist zu erwarten, denn meist sind es eher arme Leute, die Silvester auf der Straße feiern - und dank unser tollen Gesellschaft sind Migranten in den ärmeren Schichten überrepräsentiert. Dazu kommen ein paar Passanten, die nicht minder unfähig in Beurteilung der Situation sind und nun einmal zum Bahnhof wollen.
In der Summe haben wir jetzt also mehrere Fälle sexueller Belästigung, die im fortgeschrittenen Stadium der Silvesternacht sicherlich die erstaunlich weit reichende juristische Definition von "Vergewaltigung" erfüllen. Außerdem haben wir ein paar Fälle von Körperverletzung.
Es tritt auf: Eine gut organisierte Gruppe (10-20) Kleinkrimineller, die die europaweit beliebte Kombination von Ablenkung und Taschendiebstahl praktizieren. Auch hier ist rein statistich ein Migrationshintergrund zu erwarten - arme Leute werden eher kleinkriminell, enge Familienstrukturen fördern Gruppenbildung und Ausgrenzung aus der Mehrheitsgesellschaft senkt Hemmschwellen.
In der Summe haben wir jetzt zusätzlich eine ganze Reihe von Taschendiebstählen. Weitere Fälle von Rempeleien, Angriffen und sexueller Belästigung (bei Frau-auf-Mann ggf. von letzterem als nicht zu unangenehm empfunden, das wäre jedenfalls die typische Methode) dürften auch hinzukommen.
Jetzt lassen wir das ganze zwei drei Tage Köcheln. In dieser Zeit werden die Diebstähle angezeigt und auch einige Fälle der Köperverletzung und sexuellen Belästigung. Außerdem schreiben ein paar aufgrund der besonders unangenehmen Ereignisse angepisste Polizisten ihre Berichte - und ggf. nicht nur interne. Sowas erzählt man auch weiter. Gemeinsamkeit all dieser Berichte: Es kommen viele Personen mit Migrationshintergrund darin vor. Die Beschreibung "nordafrikanisch bis arabisch" spricht dabei schon Bände, denn die ursprüngliche Bevölkerung Mauretaniens hat nicht wirklich viel gemeinsam mit der des Oman. Vermutlich würden die Augenzeugen also alles von Pakistan bis Madeira so beschreiben, solange der Teint dunkel genug ist. Selbst wenn es sich um eine gut gebräunte Person handelt, die rumänische Wurzeln und seit drei Generationen einen deutschen Pass hat.
Es hören zu:
- Journalisten, die bis zur CSU-Klausur rein gar nichts und bis Mitte Januar traditionell nichts wichtiges zu berichten haben. Ist eben saure Gurkenzeit anfang des Jahres.
- Rechte, die sowieso immer eifrig auf Berichte über kriminielle "Migranten" reagieren.
Es folgen:
Eher substanzlose Meldungen in den konventionellen Medien, aus denen man eigentlich nur lernen kann, dass ein Griff an die richtige (bzw. falsche) Körperstelle Anlass für eine Anzeige wegen Vergewaltigung sein soll. Und welcher Tätertyp man diese zuschreiben sollte, wenn man am 31.12. in Köln war. Und natürlich Online-Diskussionen, in denen die Zahl der vor Ort anwesenden, die unbrauchbaren ethnischen Beschreibungen und die gemeinübliche, vom juristischen Begriff abweichende Einschätzung eines Teils der angezeigten Straftaten vermischt werden zu "1000de Syrer vergewaltigen koordiniert jedem in Köln und bald auch im weiten Umkreis um jedes Asylbewerberheim".
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#Skandal
(und weitere Anzeigen und weitere Leute, die die Berichterstattung im Sinne ihrer politischen Position beeinflussen)