? Meinst du mit Statistik jetzt die Tabelle auf der verlinkten Seite, in der für dieses Jahr 3 AFD-Parteibüros genannt werden und über der ausdrücklich von 15 Anschläge o.ä. gegen Einrichtungen der Linken die Rede ist? Oder meinst du den auf der Seite verlinkten
Artikel, in der von je 20 Übergriffen in Sachsen berichtet und für Thüringen auch noch die SPD gleichberechtigt neben AFD und Die Linke als betroffene nennt
Diese beiden Quellen widersprechen beide Seiten eklatant deiner Behauptung, es würde weitaus mehr Gewalt von linker Seite gegen die AfD ausgeübt, als von Rechten gegen andere Parteien.
Stimmt wir Deutschen sind ja die ewigen potenziellen Nazis...
Diese Aussage tätigst du.
Woher kamen Lenin und Stalin ? Woher kam Mao ? Die hatten alle Rückhalt in Teilen der Bevölkerung.
Lenin hatte Rückhalt in Teilen der Bevölkerung in der Revolution gegen eine Monarchie, Mao hatte Rückhalt in Teilen der Bevölkerung in einem Land, dass seit dem Ende der Monarchie zerfallen und von Kriegen zwischen mehreren einheimischen und einer fremden Partei geprägt war. Über den Rückhalt Stalins gibt es wechselnde Aussagen - fakt ist, dass er seine Machtposition unter anderem durch Patreiintrigien und übernahme der Machtstellung von Lenins kommunistischem Apparat erhalten hat. Kein einziger dieser drei übernahm die Macht aus einem demokratischen System oder/und aus einer offenen Gesellschaft heraus, die mit dem heutigen Mitteleuropa vergleichbar wäre. Damit sind diese Machthaber zwar historisch interessant, man kann aus ihrer Geschichte aber nichts über innere Bedrohungen für unseres heutige politische und gesellschaftliche System lernen.
Es gibt ja rechte Interessen, bzw. nationale Interessen, die sich ausschließlich auf nationales Interesse bezieht, man klammert sich also von der Welt aus.
Doch die Wirtschaftsinteressen der Konzerne müssen ja durchgesetzt werden, denn das macht die Politik ja hauptsächlich und da kann sich dann eine rechte Pazifisten Regierung, die sich nur für das eigene Land interessiert, nicht raus halten.
Würde mich mal interessieren, wie das so ablaufen würde.
Wenn ich irgendwo Aussagen von Rechten zu wirtschaftlichen Vorstellungen sehe, dann laufen diese immer auf eine national geschlossene Ökonomie hinaus. Das diese innerhalb der Grenzen Deutschlands nicht annähernd unsere heutige Wirtschaftskraft haben könnte, wird verdrängt bzw. schlicht nicht verstanden, zugunsten anderer Effekte ignoriert (Idealvorstellung einer hocheffizienten harmonischen rein nationalistischen Gesellschaft genetisch und kulturell überlegener Menschen, in der alle zusammenarbeiten - quasi Nationalkommunismus) - oder man ganz eigene Vorstellungen dazu, wie Grenzen denn verlaufen sollten...
In 5 Jahren wirst du 5 Millionen Flüchtlinge pro Jahr haben, da sich die Politik ja nicht ändert. Es werden weiter Waffen exportiert und eine Wirtschaftspolitik betrieben, die die armen Länder weiter ausbeutet.
Und in 10 Jahren werden es 15 Millionen Flüchtlinge sein.
In 25 Jahren 50 Millionen Flüchtlinge.
In 50 Jahren 250 Millionen Flüchtlinge.
hmmm.... Weltweit vielleicht (bzw. da noch mehr, dafür sorgen wir mit unseren Emissionen ja fleißig), aber nicht an Deutschlands Grenzen. Da sind schon die bislang von rechter Seite geäußerten Zahlen nur bedingt haltbar:
2015 stieg die Zahl der anerkannten Flüchtlinge in Deutschland gerade einmal um 323000. Dazu kommen noch rund 300000 Registrierte, die als Flüchtling eingereist sind, die bislang aber keinen Antrag stellen konnten bzw. auf dessen Bearbeitung warten. Wendet man die Anerkennungsquote von rund 50% im letzten Jahr auf diese an, ist man also bei knapp 0,5 Millionen Flüchtlingen im Jahr (immer noch traurig viel), nicht bei der gerne rumposaunten Zahl von 1-2 Millionen.
Das wird nie aufhören, wenn man nichts grundlegendes ändert.
Die Frage ist, will die AFD das? Nein, sie will einfach nur die Grenzen schließen und sie mit Waffengewalt verteidigen.
Die VT, dass die ganze Flüchtlingssache politisch gesteuert wäre, um Wählerstimmen zu bunkern, ist ja durchaus beliebt - wieso sollte die AfD da nicht mitmachen und alles unternehmen, um ihr einzigstes Thema am Leben zu erhalten?
