News 80 Euro als neuer Standard für AAA-Spiele auf dem PC?

Ich bin auch nicht bereit, dauernd so viel Kohle in die Hand zu nehmen. Dann lieber mehr Indie Games oder bei GoG im Angebot kaufen (von wegen Entwickler unterstützen), oder von mir aus ne Weile warten, als solchen Preisen nachgeben. Aber ob die Warterei noch lohnt? Die UVP bleibt meistens bestehen - sieh Diablo IV oder Call of Duty. Wobei... ist beides von ActivisionBlizzard. Wat ein Zufall.

Und andererseits: Ich hab damals skrupellos DM90,- für Rollercoaster Tycoon -> https://www.mobygames.com/game/288/rollercoaster-tycoon/ <- auf den Tisch gelegt: "Ihr fahrt gleich zum Saturn? Super! Da issen Hunni, bring Rollercoaster Tycoon mit!" Das war ziemlich genau mein Wortlaut :ugly: Wäre das heute mit €90,- vergleichbar? Bin ich heute geizer als damals? Oder warum stören mich die aktuellen Preise mehr? Ich bin ja auch immer für höheres Gehalt. Insbesondere meins :devil:

Wo sind die Volkswirtschaftler, wenn man mal welche braucht?
kann man schon so annehmen das dm gleich euro ist. was dein gehalt angehtz, was hat das mit ökonomen zu tun? ach da fällt mir ein, eine ökonomin gibt es die möchte das du weniger abgabven hast. die heisst alice weidel. kommt, vorallem hier, aber nicht so gut an. die anderen habe erstmal die co2 abgabe massiv erhöht, ein abschiedsgeschenk so zu sagen. insofern ist ehr mit mehr abwanderung und weniger gehalt bei steigenden kostenm zu rechnen. die preise sind auch relativ und zwar im bezug auf das einkommen. wenn du 10.000 euro netto im monat hast stört dich doch nicht das 100euro spiel, oder etwa doch?
 
... ach da fällt mir ein, eine ökonomin gibt es die möchte das du weniger abgabven hast. die heisst alice weidel. kommt, vorallem hier, aber nicht so gut an...

Was diese Frau möchte sei mal dahingestellt, laut deren Wahlprogramm stimmt das allerdings nur für Leute mit einem Einkommen ab ca. 80.000 € im Jahr. Das es aber in hier im Forum nicht gut ankommt mag daran liegen, dass hier ein Forum für PC Games und Hardware ist, und nicht für Politische (Un-)Bildung.
 
Zum Thema "Spiele teurer - GTA 100$ etc" fand ich neulich dieses Video ganz passend.

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1 € ist heute ungefähr so viel Wert wie 1 DM in den 80ern
80 Geld für ein aktuelles Spiel sind doch voll günstig ey :rolleyes:

Wenn ich bedenke, dass ich für tropico 1 in 2001 knapp 44€ gezahlt habe, bzw glaub 86DM (DM Preis schätz ich, es ist ein bisschen her) sind wir 24 Jahren bei einer Preisverdoppelung, während ein viel größerer Markt vorhanden ist.

Ja Spiele Entwicklung ist teuer geworden, weil man so viel mehr Mitarbeiter hat (bei triple-A Studios) und kosten sind seit dem auch gestiegen, dass weiss ich selbst.
Wenn aber jedes Studio ein Riesengroßes Aktienunternehmen mit dutzenden Managern ist, die nur drauf gucken so viel Gewinn für sich und für die Investoren zu machen wie nur Menschenmöglich, dann ist das Verständnis vorbei.

Ich hatte mir eine Doku angeguckt mit den Anfängen von Blizzard und was für Mega-Erfolge sie am Anfang hatten. Da wurden Spiele noch richtig gemacht. Die Entwickler von damals waren bestimmt auch stolzer auf ihre Produkte und die Reaktion auf die Spiele als die Beta-Versionen die heutzutage rauskommen.

Heutzutage müssten in Spielebewertungen aus Protest schon 40% der Gesamtquote auf das technische gerechnet werden, und schon kommen die großen Studios nur auf 70er Wertung.

Sorry musste mir mal Luft machen, habe gestern ein Ubisoft Spiel gespielt (Gamepass)
 
Was diese Frau möchte sei mal dahingestellt, laut deren Wahlprogramm stimmt das allerdings nur für Leute mit einem Einkommen ab ca. 80.000 € im Jahr. Das es aber in hier im Forum nicht gut ankommt mag daran liegen, dass hier ein Forum für PC Games und Hardware ist, und nicht für Politische (Un-)Bildung.
also möchtest du mir ernstahft um die ecke herum erzählen das es nicht thema ist (also spam), auch dann nicht wenn ich jemanden antworte? und ganz nebenbei, dein post ist damit automatisch in der selben kategorie und muss entsprechend gleich behandelt werden :-P
und über bildung will ich mal gar nicht erst anfangen, ist sowieso eine sehr assoziale art zu argumentieren wenn die einzigen argumete sind "du bist dumm" nur anders formuliert. in der umkehr heisst das aber natürlich das argumente schlicht fehlen ...
 
80 € im Leben nicht ! Früher war meine Schmerzgrenze bei 99,99 D-Mark, jetzt bei 49,99 €.
Und zu Release kaufe ich schon eh lange nix mehr (letztes mal bei GTA V) ... :rollen:
 
Wer möchte schon gerne mehr zahlen, aber sind wir mal ehrlich, verglichen mit anderen Produkten sind Videospiele doch sehr preisstabil gewesen in der Vergangenheit.
 
Kommt drauf an wie gut mich ein Spiel unterhält, wie viel Inhalt es bietet, wie die Atmosphäre ist etc. Wenn das alles passt und ich wochenlang oder monatelang dran Spaß habe, (zB Empyrion GS > 1500h)wäre ich auch bereit weit mehr als 100€ zu zahlen. Was mich oft nervt sind solche mittelguten Spiele, die gute Ansätze aber eben auch gewisse Schwächen haben. Und anstatt sich mal die Kommentare der User durchzulesen und das zu beheben, wird das Spiel einfach günstiger angeboten, als ob das irgendetwas verbessern würde.
 
Wer möchte schon gerne mehr zahlen, aber sind wir mal ehrlich, verglichen mit anderen Produkten sind Videospiele doch sehr preisstabil gewesen in der Vergangenheit.
Kommt darauf an wie man es sieht. Der Europreis für ein neues AAA-Spiel war lange Zeit relativ unverändert geblieben. Dafür bekam man aber früher auch eine physische Disk mit in der Regel noch einer physischen Anleitung oder Bildern. Inzwischen werden die Spiele ja fast ausschließlich digital vertrieben. Und wenn man es genau nimmt, erwirbt man dabei in der Regel noch nicht einmal wirklich das Spiel, sondern lediglich das Recht es über die entsprechende Spieleplattform (z.B. Steam) zu spielen, so lange diese Plattform den Service anbietet.

Ich denke die Hauptgründe, warum die Preise lange konstant geblieben sind, sind dass Gaming mehr in der Masse angekommen ist. Und eben der digitale Vertrieb. Der Verkaufserlös für die Spielepublisher ist damit massiv gestiegen, weil sie praktisch ohne Mehrkosten (außer der Verkaufsprovision für die Spieleplattform fallen keine Kosten wie für die Herstellung einer DVD o.Ä. an) das Spiel an viel mehr Spieler verkaufen konnten, als dies früher der Fall war. Ich vermute dass dieser "Masseneffekt" inzwischen nachgelassen hat und die Spielerzahlen kaum noch steigen, weshalb sich die Publisher nun an Preissteigerungen für Spiele machen, um ihre Einnahmen zu erhöhen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was bekomme ich heute für 60€ im Laden wenn ich ein Spiel kaufe?
Wenn ich Glück habe bekomme ich eine quasi leere DVD Hülle mit nem Cover und viel klen gedrucktem. Wenn ich denn Glück habe und noch einen Laden finde der Spiele für PC im Sortiment hat.
Es gbt nur noch Downloads mit oft sehr restriktivem DRM, keine Goodies wie Karten, Anleitung oder wie in X-BTF das Buch "Farnhams Legende" und im Nachfolger das Buch "Nopileos".

Es gibt heute für viel Geld nur noch Luft und wenn der Publisher oder Steam keine Lust mehr auf das Spiel haben dann ist es weg oder wird wie Mafia verändert und die wirklich stimmige Musik wird aus "Lizenzgünden" entfernt/ersetzt. Da freut man sich als Besitzer der Datenträgerversion diebisch drüber das einem das erspart geblieben ist.
 
Von mir aus können Spiele auch als Vollpreis 100€ oder 150€ nehmen.
Ich kaufe Spiele dann, wenn mir der Preis gerechtfertigt scheint und normalerweise nicht zu Release (wir kennen ja alle die Beta-Versionen, die in den letzten jahren gerne mal released wurden).
Noch nie sind Spiele so schnell nach Release günstiger geworden als in den letzten Jahren und noch nie war es einfacher sich die Keys bei Keysellern zu kaufen.
Da kann auf dem Preisschild drauf stehen, was die wollen, ich muss nichts direkt zum Release kaufen.
 
spiele wie selaco, planet of lana, tiny glade, valheim, prodeus, usw. zeigen sehr deutlich das qualität nichts mit enticklungsumfang bzw. entwicklungskosten und damit verbundenen preisgestaltungen zu tun haben. oftmals sind aktuelle aaa titel dramatisch überambitioniert und können seltenst ihre ziele erfüllen. der kunde soll jedoch massiv dafür zahlen. früher waren spiele auch teuer, aber litten nicht an unerfüllbarem gigantismus und waren FERTIG ENTWICKELT mit evtl ein oder zwei patches im gesamten lebenszyklus des spiels. heute kommt noch das thema early access dazu, was seitens der entwickler bzw. der publisher zum nachteil der kundschaft äußerst fragwürdig ausgelegt wird.
60€ für aaa titel ist ok, mehr nicht.
 
Wenn ich mir überlege was ich teils schon für Brettspiele ausgegeben habe (auch wenn ich da natürlich auch einen gewissen materiellen Gegenwert erhalte), bin ich schon bereit auch 80 Euro für ein Videospiel auszugeben, allerdings nur bei Titeln, die mich von vorn bis hinten komplett überzeugen, bei denen nicht im Voraus etwas herausgeschnitten wurde um es im Nachhinein als DLC zu verhökern usw..

Civ 7 wäre z.B. vielleicht so ein Fall, aber eben erst sobald es komplett ist (dauert also noch Jahre) und dann eben auch als solche Version verkauft wird.

Sprich ich finde 80 Euro nicht sehr viel, wenn ich dafür ein Rundum-sorglos-Paket bekomme mit dem ich viele Stunden Spielspaß haben kann.

Als Standardpreis taugen 80 Euro in meinen Augen aber nicht, dafür wird zu viel "Müll" auf den Markt geworfen und vor allem zu viele "Voll"preis-Titel, für die es dann doch zig kleine und große Kaufinhalte gegen freche Preise gibt.
 
Gutes aktuelles Beispiel wie der AAA Markt derzeit läuft ist z. B. : Final Fantasy VII: Rebirth
Gern ein Remake wo sich ein nochmaliger Durchlauf lohnen könnte.

Geliefert wird hier aber ein technischer Rohrkrepierer.
Es Ruckelt, das streaming läuft nicht richtig und die texturen sehen aus wie auf ner PS3. Und das in 2025!
Sorry aber für sowas Geld zu verlangen ist einfach nur peinlich.
Andere Beispiele sind Dragons Dogma und Star Wars Jedi Survivor 2. Sowas sollte verboten werden heutzutage!
Ein gewisser mindeststandard muss schon kommen bei AAA wenn die soviel Geld haben wollen.
Kein Wunder warum der Schwatzmarkt so gefragt ist und gut gefüllt mit Angeboten ist.
Selber verschuldet!
Geld für unfertige, lieblose, hin gerotzte und viel zu frühzeitige raus gebrachte Spiele zu verlangen unterstützte ich schon länger nicht mehr.
Ich schaue mir das im Schwarzmarkt an und wenn es was taugt dann kaufe ich es.
Wie ich schon schrieb: selbst verschuldet!
Ich glaube Square Enix hatte doch so ein verwunderte Statement abgegeben warum die Verkauf zahlen unter den Erwartungen bleiben. Wenn sie das nicht erkennen dann gute Nacht.
 
Ich hab mal nicht "40/50€ zahle ich nicht für ein Spiel" angeklickt da es durchaus vorstellbar ist, dass ich mal (wieder) ein Spiel finde, welches es wert ist. Kommt aber trotzdem nur alle Jubeljahre mal vor. In den letzten Jahren hab ich zwar Spiele (2-5 vielleicht) gefunden die es mir wert gewesen wären, aber die haben dann einfach trotzdem kaum 30€ gekostet weils fast immer Indie-Spiele waren.

KCD ist seit Ewigkeiten das erdte Spiel, das mich wirklich mal wieder in Versuchung führt. Zumindest würde ich hier nicht mehr zahlen um mich mit mehr Bugs rumärgern zu dürfen.
 
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