70 Millionen Ryzen-CPUs: AM4 wird noch "viele Jahre" Bestand haben

Ich für meinen Teil, wechsel bei verfügbarkeit und nicht übertriebenen Preisen (MoBo/Cpu´s) direkt zu AM5.

Allerdings nur, wenn Preis/Leistung/Verbrauch im Gegensatz zu Intel dann passen wird. Ansonsten warte ich oder greife zu Intel.
 
Und warum sollte das Zen4 ausschließen? [auf AM4]
Zen4 (zumindest regulärer Desktop-Ryzen) wird absehbar nicht auf AM4 kommen, da das jetzt ein Dead End ist, das man lediglich als Budget-Lösung noch eine Weile weiterfahren wird. Wirtschaftliche Aspkete sprechen klar dagegen. Hier wird man bemüht sein zusätzlichen Umsatz mit der neuen Plattform erzielen zu können und vor allem will man Kunden längerfristig binden, denn wer schon eine AM5-Plattform besitzt wird absehbar auch in einigen Jahren noch mal bei AMD neukaufen, anstatt komplett neu durch einen Wechsel zu Intel (abwandern). Und gerade letzteres dürfte für AMD nun zunehmend relevanter werden, da die Abstände zu Intel zunehmen kleiner werden, weil man den (eingekauften) Fertigungsvorsprung verliert.
Vermutlich dürfte, wenn es noch was "Neues" auf AM4 geben sollte, die Rembrand-APU das letzte Design hierrauf sein (eine mögliche Ausnahme s.u.).

*) Darüber hinaus ist aktuell unklar ob AMDs DDR5-only mit den kommenden Desktop-Chips rein wirtschaftsstrategischer Natur ist oder ob man die IP und den Chip soweit eingedampft hat, dass der tatsächlich auch kein DDR4 mehr handhaben kann? In letzterem Fall wären etwaige Zen4-Überlegungen auf AM4 gar grundsätzlich hinfällig (und es bliebe bestenfalls noch die Hoffnung auf die kommende Zen4-APU Mitte 2023 , sofern diese denn wenigstens die gleiche Speicher-IP wie Rembrand nutzt).

[...] Wenn AMD mehr Marktanteile haben möchte wäre dieser Weg durchaus lohnend. Der User kauft sich eher eine neuen CPU als ein neues Ökosystem.
Da AMD und bspw. Intel beide das Gleiche wollen, nämlich mehr Geld verdienen, ist deren Generosität klar beschränkt, bzw. konkreter wird AMD sich sehr gezielt "selbstauferlegt" in diesem Sinne einschränken (und deren Marketing wird nach außen hin versuchen das dennoch irgendwie positiv zu verkaufen). ;-)
Wenn die Kosten/Nutzen-Rechnung im Einzelfall mal gut aussieht oder man auf anderem Wege keine nennenswerten Zugewinne erzielen kann, kann man in diesem Sinne mal durchaus über die Stränge schlagen, aber wie man schon bei AM4 gesehen hat, waren ihnen zwei, drei Jahre später ihre etwas ausufernden Aus- und Zusagen zu AM4 doch auch schon selbst etwas zu viel geworden, sodass man hier wieder Einschränkungen vorzunehmen versuchte.
Was sie konkret machen werden, wird man abwarten müssen, aber ein solches Vorgehen geht natürlich recht schnell zulasten höherer Umsätze und Margen und genau die will AMD schließlich erzielen. Die sind nicht angetreten um der ewige Zweite zu bleiben ... gut, dass sie Intel vom Thron stoßen ist selbst langfristig eher unwahrscheinlich aber die wollen zweifellos noch höher hinaus bzgl. ihrer Erlöse.
 
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Die könnten auch noch ein Ryzen 9 5800+/5900+ in 6nm refresh (schön 5-10 mehr Leistung) bringen, zum upgraden als Budget-Lösung °_^

wäre zu schön :ugly:
 
Die könnten auch noch ein Ryzen 9 5800+/5900+ in 6nm refresh (schön 5-10 mehr Leistung) bringen, zum upgraden als Budget-Lösung °_^

wäre zu schön :ugly:
Das ist sehr abwegig und bestenfalls Wunschdenken aus der Konsumentensichtweise heraus (entsprechend trifft es dein "wäre zu schön" am ehesten, mit der Betonung auf "wäre").
Die Chips jetzt auf den neuen Prozess umzulegen kostet erneut beträchtliches Geld und das, wo die Attraktivität der AM4-Plattform zunehmend sinkt und die eigentliche Käuferschaft dieser potenten CPUs schrittweise und mehr und mehr hin zu den aktuelleren Plattformen abwandern wird.

AMD macht nicht das, was für den Markt oder vielleicht für dich persönlich als Konsumenten oder gar spezifisch als Gamer gut ist, sondern ausschließlich das, was AMD zum Vorteil gereicht. Dass es da mal Überschneidungen gibt und man da als Konsument von selbigen profitieren kann, ist normal, sollte einen aber nicht dazu verleiten AMDs Motivation grundsätzlich fehlzuinterpretieren ... denn sonst fällt man irgendwann aus allen Wolken ... ;-)
 
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Hab meinen 2700X jetzt letzte Woche auch gegen einen 5700X ersetzt. Der 2700X hat jetzt fast 4 Jahre brav seinen Dienst verrichtet und die Multicore Leistung ist immer noch sehr ansehnlich.

Der 5700X kann das aber alles durch die Bank weg besser. Hab das Powerlimit im UEFI leicht angehoben und den VCore etwas abgesenkt. Nun taktet der 5700X Allcore mit 4,5 GHz und der Singlecoreboost liegt bei 4,85 GHz.
Und das alles bei max. 70 Grad bei Allcorelast. Paßt für mich und wird die nächsten Jahre locker reichen.
Der 2700X wandert jetzt zum 1600 in die Vitrine und darf dort seinen Ruhestand genießen.

Waren gut angelegte 268€ für den 5700X. Für den Releasepreis von über 300€ war er mir hingegen noch zu teuer.
 
ich hoffe das der 5800x3d noch 2024 zu bekommen ist zu nen annehmbaren preis
ansonsten wird es der 5900x
Und ich steige auf 1440p um, mitn rtx5060 und etwa 30tf
 
Dauernd juckt es mir in den Fingern, meinen Ryzen 3600 zu ersetzen, gegen zB einen 5800X oder gar später gegen die neue Generation.
Dann gucke ich mir aber schnell Vergleichsvideos an und schon ist der Juckreiz weg.
Auf 1440p mit der RX 6800 bekomm ich ich nur 10% Mehrleistung....

Bei Anwendungen sieht das sicher anders aus, aber fürs Gaming reicht mehr als locker eine Brot-und Butter-CPU.
 
Ja ich hab den 5800x3d extra gekauft da es in nächster zeit auch nix kommen wird ,somit bin ich bedient 2 -3 jahre :-)
 
Es lebe Sockel AM4!

AM5 wird noch warten müssen, bevor AM4 konsequent abgelöst wird.

Derzeit sind 7 Systeme mit AM4 Sockelung im täglichen Einsatz.
Es tummeln sich ein
Ryzen 1600 auf MSI B450 Tomahawk Max als Home-Center im Silverstone SST-GD07B
1800X auf Gigabyte X470 Aorus Gaming 7 ,
2600 auf Gigabyte AX370 Gaming K7,
3800X auf Gigabyte X470 Aorus Gaming 7
und
5800X auf Gigabyte X570 Aorus Xtreme
darauf, wobei auch zwei APU's als Home-Center-CPU ala
200G im Silverstone Alta G1M
und
5600G in einem alten PackardBell midi-Gehäuse
auf je einem
ASUS B450M Gaming Pro II
sich darunter befinden.
(hatten als eine der ersten die komplette AM4-CPU-Erweiterung via Bios-Update verfügbar)


Wer meint, das nur AM4 einen langen Atem hat, stellt bei mir fest,
das ich weiterhin auch noch AM3/+ pflege mit CPU

Bulldozer FX 6300 auf Gigabyte GA 78LMT-USB3
Bulldozer FX 6350 auf Gigabyte GA-970A-UD3P
Bulldozer FX 6300 auf Gigabyte GA-970A-UD3P (Heimkehrer, wegen konfigurierten Neukauf zu AM4)
und AM3
Phenom II X6 1090T auf Asrock 870 Extreme 3
Phenom II X4 965BE 125W-Version.

AM2+ System mit
X2 6400+ BE auf Gigabyte GA-770A-UD3 als offenes System.
Hier bei AM2/+ ist parallel Windows 7 32bit, bzw. 64bit Pro-Version zu Testzwecken installiert gewesen.
W10 64bit Pro ist mit der Brechstange erprobt worden, aber wegen dem Verbannen des Safedisk- und Securom-Kopierschutz seitens Microsoft nur noch auf W7 64 Pro zurück gesetzt worden.

Zwei gesonderte Systeme mit XP sind auch noch am Arbeiten, jedoch nur noch als Steuerungssystem für Spezialanwendungen, auf einem System mit AMD Athlon 64 als FX 60 Toledo und auf einem externen System einer der ersten Athlon 64 X2 3800+ Manchester auf diversen Sockel 939/940. (Asus A8N-Sli und Asus A8N-Sli Deluxe

Derzeit ist noch eine Wiederbelebung eines K6 450III 3DNow geplant, nachdem durch kompletten Wechsel aller Elkos-auf einem Gigabyte MB ein beständiges Lebenszeichen das Vorhaben begünstigt, allerdings nur mit Windows 98SE.
Dazu wird einer der ersten preiswerten erhältlichen (Fufjitsu-Siemens CTM-5010) 15" Flachbildschirme mit AGP-Anschluss und integrierten Lautsprechern weiter verwendet, welcher seit 2006 nur noch als Monitor, bzw. zur externen Anzeige von Testtools, mit monatlicher Einsatzdauer in Verwendung war, bzw. ist.
Das selbe Szenario wird erfolgen, wenn ich meine zwei MSI KT 4-400 Sockel A/Socket 462 mit Elko-Wechsel erfolgreich behandelt habe, damit mein Palomino 2000MT3C nochmals werkeln darf, oder einer meiner zwei Sempron, oder auch ein Barton 3000+.

Ein noch vorhandenes Sockel A MB mit MSI KT 266 Chipsatz zeigt in keiner Weise noch ein Lebenszeichen, auch, weil aktuelle Elkos nicht einsetzbar sind, wegen diverser technischer Parameter, womit es nur noch ein Show-, bzw. ein Schrottstück bleibt, genauso wie das im Einsatz gestorbene Asus M3A-Hdmi.

Ja, bei mir dürfen Totgesagte ein zweites Leben, oder eine lange Gnadenfrist erhalten, auch wenn diese nicht mehr mit aktuellen Betriebssystemen arbeiten, laufen doch so manche interessante liebgewonnene Anwendungen und Games nur noch auf dieser Hardware!
 
Beeindruckende Sammlung
hast also die Möglichkeit alles nativ auf den OS spiele zu streamen
Das erleichtert die Kopierschutz Quälereien. denkt an savedisk oder den Feind starforce 3 (win 2000 xp Pflicht).
Und das leidige dos problem wo spiele nur ein dos kompatibles speichersystem hat (16bit) womit es unmöglich ist auf 64bit os zu laufen.
 
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