Special Nvidia Titan V im Nachtest: Wie schlägt sich die 3.100-Euro-Grafikkarte acht Jahre später?

PCGH_Raff

Bitte nicht vöttern
Teammitglied
815 mm² Kernfläche, 5.120 FP32-Einheiten, HBM2-Speicher und ein Preisschild von 3.100 Euro: Nvidias Titan V stand Ende 2017 für pure Dekadenz, welche nicht nur für Jubel, sondern auch reichlich Kopfschütteln sorgte. Wir bitten die Supercomputer-Architektur zum XXL-Nachtest.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nvidia Titan V im Nachtest: Wie schlägt sich die 3.100-Euro-Grafikkarte acht Jahre später?

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2080TI schneller laut der Liste, vor allem mit MAX OC. 7 Jahre alt. Das Ding war Teuer damals aber läuft auch Heute noch ziemlich gut, Turing hat sich als sehr gute Arch herausgestellt so eine Langlebigkeit ist Toll.:-)
 
Groartiger Nachtest, immer sehr spannend zu lesen. Diese Grafikkarte hätte ich gerne in meiner Hardwaresammlung, und nach dem Nachtest umso mehr.

Wenn man 100 Grafikkarten wie diese seit damals täglich zum Spielen genutzt hätte, wie viele würden dann noch funktionieren? Ich bin immer entsetzt, wenn eine meiner Grafikkarten kaputt geht, weil ich sie am liebsten noch funktionsfähig sammle.
 
mit meiner alten 2060 Super 8GB komme ich auf etwa die halbe Kernfläche und Einheiten bei 10% des Preises ;)
Bei dem Vergleich mit der 5060 8GB hätte ich kein RAM gewonnen also wenn intel die B770 mit mehr RAM bringt wäre spannender :daumen:
 
Demnächst sehen wir auf PCGH eine Anzeige mit der Schlagzeile:

RTX 5060 die Leistung einer TITAN V zum 1/10 des Preises !
Kein Tippfehler ! Bald vergriffen ?
Jede neue RTX 5060 von Jensen Huang signiert !

Dank üppigen 8 GB Grafikspeicher, DLSS 4 und MFG der absolute Game Changer... :D
 
Von den 3000€ ist nach 8 Jahren gerade mal die (Gaming-) Leistung einer Arc B580 übrig geblieben: Die Fähigkeiten von Volta sind beeindruckend und enttäuschend zugleich.
Vom Preis (der wohl hauptsächlich vom riesigen Chip kommt) mal abgesehen:

Sagen wir mal ganz grob übern Daumen ist die Performance auf dem Level von B580 oder RTX5060:
Das bedeutet, Volta hat vor 8 Jahren mit 250W die Performance erbracht wie heutige Karten mit ~190W bzw. ~130W.

NACH. ACHT. JAHREN.
Das ist nicht enttäuschend, das ist fast schon lächerlich - also für aktuelle Modelle.

Ich meine Vergleich das mal mit etwa den 8 Jahren davor - da stünde eine 240W - GTX280 (2008) gegen eine 180W - GTX1080 (2016). Und da sind wir von "ähnlicher Performance" gefühlt eine vierstellige Prozentzahl entfernt.
Oder andersrum: Selbst eine 1030er dürfte eine GTX280 bei einem Zehntel der Leistungsaufnahme wegputzen.

(Disclaimer: Alle diese Daten sind spontan aus meiner Erinnerung der letzten 20 Jahre Nerd sein - Results may vary wenn mans wirklich recherchiert aber ich glaube die Größenordnungen kommen hin :-D)
 
NACH. ACHT. JAHREN.
Das ist nicht enttäuschend, das ist fast schon lächerlich - also für aktuelle Modelle.

Dass die Titan V damals fast unerschwingliche 2500€ gekostet hat wird aber gekonnt ausgeblendet, wenn man eine aktuelle 5060 für 250€ damit pranken möchte, zudem da die 5060 in neuen Titeln Features bietet, die die Titan V nicht kann. Eigentlich ist das Gegenstück zur Titan V aktuell eher die RTX Pro 6000 für geschmeidige 8000-8500€ und da müsste man vergleichen, wie die Karte gegenüber dem neuen Modell steht. Und dann nicht nur beim Gaming, sondern auch bei der Workstation-Performance in aktuellen Themen.
 
hat wird aber gekonnt ausgeblendet
Nö, habs sogar extra im ersten Satz erwähnt.

Aber es geht gar nicht um den Preis. Es geht um die massiv kleiner werdenden Performance und Effizienzsprünge der letzten 8 Jahre gegenüber den 8 Jahren davor. Das hat absolut gar nichts mit Euros und Wirtschaft zu tun, sondern ausschließlich mit SI-Einheiten und Technik.
 
Nur weil heute Feiertag ist, die PCGH ihr 25-Jähriges Jubiläum feiert und ich heute morgen einen sehr jugendlich aussehenden Raffael Vötter auf Seite 13 der neuen PCGH erblickte, habe ich dieses Foto gemacht...

IMG_0685.jpeg


Meine gute alte Titan XP, nur für euch ausgepackt. Die einzigste Nvidia-Karte, die ich noch zuhause habe.
Schönen Feiertag noch...
 
Damals einfach technisch der Hammer. Der Riesen Chip und dann auch noch mit HBM2. Im vergleich zu heutigen Karten allerdings "Poor Volta".
Hauptsächlich fehlt dem Chip (der ja so eigentlich nie für Spiele gedacht war AFAIR) der Cache und natürlich im Vergleich zu aktuellen Karten die RT Einheiten
 
Wir haben auf Arbeit ein besondere Beziehung zu unserer Nvidia Quadro GV100. War die letzte HPC-GPU von Nvidia, die man einfach in eine Workstation bauen konnte und bezahlbar war. Hat damals 7000€ gekostet aber hatte gigantische 32GB RAM und fett DP Leistung.

Leider ist sie letztens aus dem Treiber-Support gefallen. Der aktuelle Ersatz wird wohl eine RTX Pro 6000, die leider "nur" eine bessere Gaming-GPU ist. Eine HPC Karte kostet aber mittlerweile auch 50.000€ und braucht noch extra ein Case, was sie kühlen kann, da die Karten Passiv gekühlt ist.

Irgendwie blöd, wenn man seine Software für Jupyter optimieren will und nicht mal die richtige Karte hat :-(
 
Das ist nicht enttäuschend, das ist fast schon lächerlich - also für aktuelle Modelle.
This! Ich hätte ja gerne so eine CEO-Edition, das wäre dann der quasi-Vollausbau. Das Ding kriegt man mit etwas Gewalt, also maximaler Übertaktung, beim Gaming sicher in die Nähe einer RTX 4070, RTX 3080 und RX 6800 XT ...
Dass die Titan V damals fast unerschwingliche 2500€ gekostet hat [...]
Es sind sogar, je nach Zeitpunkt, 3.100 bis 3.200 Euro – siehe den 30.000-Zeichen-Artikel, da kommt der Preis natürlich mehrfach zur Sprache. :-)
Schöner Nachtest. Beim RT Versuch fehlt aber definitiv die 1080TI als Baseline.
Das möchtest du nicht sehen. :ugly:
Jetzt brauchen wir noch so einen Nachtest der Titan RTX
:hail:
Das wird leider noch warten müssen. Nvidia rückt keine heraus und mein privates Nerd-Sammler-Budget ist durch den Kauf der Titan V(ötter ;)) erst mal ausgeschöpft. Ich habe die Karte nämlich schon seit einem guten halben Jahr, die kostete damals noch fast 150 Euro mehr als heute.
Hauptsächlich fehlt dem Chip (der ja so eigentlich nie für Spiele gedacht war AFAIR) der Cache und natürlich im Vergleich zu aktuellen Karten die RT Einheiten
Den fetten Cache neuerer GPUs bräuchte Volta für flottes Raytracing eher nicht – rohe Speichertransferrate regelt. Warum ich das denke? Ganz einfach: TU102 in Gestalt der RTX 2080 Ti hat auch nur 5,5 MiB L2$ und kommt damit bestens beim Raytracing aus. :-)

Wir haben auf Arbeit ein besondere Beziehung zu unserer Nvidia Quadro GV100. War die letzte HPC-GPU von Nvidia, die man einfach in eine Workstation bauen konnte und bezahlbar war. Hat damals 7000€ gekostet aber hatte gigantische 32GB RAM und fett DP Leistung.

Leider ist sie letztens aus dem Treiber-Support gefallen. Der aktuelle Ersatz wird wohl eine RTX Pro 6000, die leider "nur" eine bessere Gaming-GPU ist. Eine HPC Karte kostet aber mittlerweile auch 50.000€ und braucht noch extra ein Case, was sie kühlen kann, da die Karten Passiv gekühlt ist.

Irgendwie blöd, wenn man seine Software für Jupyter optimieren will und nicht mal die richtige Karte hat
:-(
Das schreit nach einer Fortsetzung – was macht ihr denn mit der Quadro, wenn die Blackwell Pro da ist? :devil:

MfG
Raff
 
"Wie schlägt sich die 3.100-Euro-Grafikkarte"

Der Anfang vom Übel (bzgl. Preisspirale) ! :nene:

"Wie schlägt sich die teuerste "Geforce" aller Zeiten"

Lediglich in Bezug auf UVP, denn für 3200 € haben wir alle schon eine 3090, 4090 sowie 5090 im "Angebot" gesehen ...
 
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