Chip-Mangel in Corona-Pandemie: Produktionsausfälle durch Wetter und Brände

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Extremes Wetter führt zum Produktionsstopp bei Halbleiter-Produzenten Samsung, NXP und Infineon und verschärfen so weiter die Situation auf dem Hardwaremarkt.

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"Weniger als zehn Prozent der derzeitigen Chipproduktion findet in Europa statt, der Großteil der Produktion ist dagegen in Nordamerika und vor allem in Asien angesiedelt."

Tja, wer war denn da so dumm und hat das in diese Richtung schleifen laßen, ach ja, das war bewußt. Ja, unsere Pseudoeliten und ihr Gammelglobalismus. Ist ja für eine parasitäre Schicht auch kein Thema mal 2000 Euro jedes Jahr für ne Graka hinzulegen, gemeint sind natürlich nicht Politiker, CEOs, "Berater" etc. (welche nur Marionetten sind), für den gemeinen Mann hingegen eher unvorteilhaft.

"Die strengeren Umweltauflagen und die teuren Strompreise sind weitere Faktoren, die gegen eine europäische Chipfertigung sprechen und begründen, wieso TSMC etc. aktuell lieber in Asien fertigen."

Natürlich ein Kindergarten, wenn man die Gewinne bedenkt, welche dabei herausspringen, man überläßt das Geschäft zum Schaden an den europäischen Völkern halt den anderen. Der internationale Schickeria hinter den Kulissen ist es egal, die schöpfen überall ab, kennen aber kein eigenes Volk und kein eigenes Land, aber wenigstens sich selbst und ihresgleichen recht gut. Zudem ist das wie bei den Lohnkosten auch, Strom und Umweltkosten werden auf die Stückzahl umgelegt und verschwinden dann irgendwo zwischen den Millionen an Chips.
 
"Weniger als zehn Prozent der derzeitigen Chipproduktion findet in Europa statt, der Großteil der Produktion ist dagegen in Nordamerika und vor allem in Asien angesiedelt."

Tja, wer war denn da so dumm und hat das in diese Richtung schleifen laßen, ach ja, das war bewußt. Ja, unsere Pseudoeliten und ihr Gammelglobalismus. Ist ja für eine parasitäre Schicht auch kein Thema mal 2000 Euro jedes Jahr für ne Graka hinzulegen, gemeint sind natürlich nicht Politiker, CEOs, "Berater" etc. (welche nur Marionetten sind), für den gemeinen Mann hingegen eher unvorteilhaft.

"Die strengeren Umweltauflagen und die teuren Strompreise sind weitere Faktoren, die gegen eine europäische Chipfertigung sprechen und begründen, wieso TSMC etc. aktuell lieber in Asien fertigen."

Natürlich ein Kindergarten, wenn man die Gewinne bedenkt, welche dabei herausspringen, man überläßt das Geschäft zum Schaden an den europäischen Völkern halt den anderen. Der internationale Schickeria hinter den Kulissen ist es egal, die schöpfen überall ab, kennen aber kein eigenes Volk und kein eigenes Land, aber wenigstens sich selbst und ihresgleichen recht gut. Zudem ist das wie bei den Lohnkosten auch, Strom und Umweltkosten werden auf die Stückzahl umgelegt und verschwinden dann irgendwo zwischen den Millionen an Chips.
Ich würde an dieser Stelle einfach mal Basic Economics von Thomas Sowell empfehlen.
Ich weiß bei diesem Beitrag nicht mal wo ich anfangen soll, der ist auf so vielen eben sehr fragwürdig.

"Gammelglobalismus": Schon mal was vom kooperativen Kostenvorteil gehört? Es macht keinen Sinn alles selbst produzieren zu wollen. Manche Dinge lassen sich an unterschiedlichen Orten unterschiedlich teuer herstellen. Der Austausch der Waren ermöglicht die optimale Ausnutzung von standortspezifischen Vorteilen und erhöht so den Wohlstand aller.

Die Politiker überlassen das Geschäft niemanden. In einer Marktwirtschaft steht es dir offen in Deutschland eine Chipfabrik zu eröffnen. Aber warum solltest du bis 100.000.000.000€ hier in Deutschland investieren wenn es hier durch höhere Steuern, Auflagen und Löhne Nachteile gibt und es z.B: in Taiwan Zulieferer bereits Ingenieure mit Erfahrung gibt. Selbst wenn die Zusatzkosten tragbar wären, warum aufnehmen wenn du für deine Firma einen besseren Standort finden kannst.

Genau diese Ingenieure sind auch ein Problem in Deutschland. Aus einer bestimmt Gruppe von Menschen (Deutschland) finden sich nur X Menschen mit einer Eignung zum Ingenieur. Da wie aber bereits eine viele ältere Industrie für Fahrzeugbau, Anlagegenbau und Schwerindustrie haben wird dieses Talent von diesen bereits etablierten Industriezweigen konsumiert. Weshalb es gar nicht möglich wäre weitere Ingenieure bereit zustellen. Alle mit dem nötigen Talent finden bereits andere Studienangebote und mit Jobaussichten in alten Industriezweigen.

Zu deiner Aussage die "Eliten" haben kein eigenes Volk oder Land, warum sollte jemand besonderes Interesse an deinem Wohlergehen habe nur weil ihr die selbe Sprache und Kultur habt? Ist es nicht natürlich als Individuum seinen eigenen Nutzen zu Maximieren solange man nicht die Rechte Anderer einschränkt? Mein Nachbar ist mir genauso wichtig/unwichtig wie eine Person in Afrika deren Namen ich nicht aussprechen kann.

In meinen Augen können wir neue Industriezweige wie Chipfertigung und Software nur gewinnen wenn wir Regulierungen abhauen und Steuern senken. Es wäre einfach irrational hier zu investieren in den meisten fällen.
 
Das zeigt deutlich wie sehr Die EU eine eigene konkurrenzfähige Fertigung braucht....egal was es erstmal kostet.


Die Politiker überlassen das Geschäft niemanden.
Stimmt, Sie sind leider das "Geschäft" vieler Lobbyisten. Sie machen nur was Ihnen bezahlt wird...
Aber warum solltest du bis 100.000.000.000€ hier in Deutschland investieren wenn es hier durch höhere Steuern, Auflagen und Löhne Nachteile gibt und es z.B: in Taiwan Zulieferer bereits Ingenieure mit Erfahrung gibt.
Also der Amerikaner würde das so Formulieren: "Es ist vom Interesse der nationalen Sicherheit", was sogar stimmen würde. Wir in Deutschland dürfen noch nichtmal das Wort National in den Mund nehmen ohne schief angesehen zu werden, von Sicherheit reden wir erst gar nicht.... Eigentlich sollte das ja Europa als vereintes ganzes stemmen, aber da sind wir nur temporär vereint wenn wir was bezahlen sollen und ein anderer die Zahlung erhält...
Genau diese Ingenieure sind auch ein Problem in Deutschland. Aus einer bestimmt Gruppe von Menschen (Deutschland) finden sich nur X Menschen mit einer Eignung zum Ingenieur. Da wie aber bereits eine viele ältere Industrie für Fahrzeugbau, Anlagegenbau und Schwerindustrie haben wird dieses Talent von diesen bereits etablierten Industriezweigen konsumiert. Weshalb es gar nicht möglich wäre weitere Ingenieure bereit zustellen. Alle mit dem nötigen Talent finden bereits andere Studienangebote und mit Jobaussichten in alten Industriezweigen.
Okay, jetzt wird es unglaubwürdig und Lächerlich. Wenn die Mähr vom "Wir haben keine Qualitfizierten Fachkräfte und brauchen dringend Zuwanderung" erzählt wird. "Unsere wirklich guten Talente," gehen übrigens alle samt ins Ausland, weil da noch mehr gezahlt wird.....soviel zu unseren Lohnkosten.

Wir haben mehr als genug Fachkräfte, wir haben nur einen Mangel an "billigen Fachkräften welche unter Wert arbeiten würden". Die Fachkraft will nämlich nur keiner Bezahlen. Und bei unseren maroden Schulsystem ist es kein Problem der Bevölkerung, es gibt genug "Talente". Es wird nur nichts gefördert. Unsere Schulen sind auf einem Stand von 1950, die "Lehrkräfte" teilweise mit selben Bildungsstand unterwegs. Seit Jahrzehnten ist kein Geld für Sanierung da.

Alleine der Ausfall durch Corona zeigt es deutlich. Digital ist im bestenfall die Armbanduhr des Lehrers..... Das austatten mit Luftreinigungssystemen an allen Schulen in Deutschland hätte 1 Milliarde gekostet...peanuts im vergleich zu anderen Kosten, wo das Geld sofort da ist.

Stattdessen sitzen Kinder Monate oder Jahrelang ohne möglichkeit zum Besuch einer Schule da. Das kennt man sonst nur aus der dritten Welt.

Ja, die nächsten 10-12 Jahre werden wir keine Fachkräfte hervorbringen, das ist aber sicher nicht Schuld der "Auszubildenden Kinder".
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja ist ja nicht so als hätte es noch nie Versuche gegeben. Ich erinnere mich an die AMD in Dresden. Als sie gemerkt haben, dass eigene Chipwerke zu teuer sind, wurden die ausgekoppelt (Globalfoundries). Klar sagte AMD damals, dass sie trotzdem weiter da produzieren lassen. Aber von 7mm ist in Dresden wohl keine Rede, so dass auch AMD natürlich beim Marktführer bestellt, wie alle anderen.

Egal wie viele Chipwerke die EU erzwingt, ich befürchte für konkurrenzfähige Chips wird es vor allem Knowhow (sprich langfristig jede Menge Geld) brauchen. Es gingen ja auch kürzlich Gerüchte um, das TSMC nach Europa kommt. Sollte das klappen wäre das vllt eine Chance... Solange nicht wie hier beschrieben schon die Zutaten für die Wafer / Chips knapp sind...
 
Naja ist ja nicht so als hätte es noch nie Versuche gegeben. Ich erinnere mich an die AMD in Dresden. Als sie gemerkt haben, dass eigene Chipwerke zu teuer sind, wurden die ausgekoppelt (Globalfoundries). Klar sagte AMD damals, dass sie trotzdem weiter da produzieren lassen. Aber von 7mm ist in Dresden wohl keine Rede, so dass auch AMD natürlich beim Marktführer bestellt, wie alle anderen.

Egal wie viele Chipwerke die EU erzwingt, ich befürchte für konkurrenzfähige Chips wird es vor allem Knowhow (sprich langfristig jede Menge Geld) brauchen. Es gingen ja auch kürzlich Gerüchte um, das TSMC nach Europa kommt. Sollte das klappen wäre das vllt eine Chance... Solange nicht wie hier beschrieben schon die Zutaten für die Wafer / Chips knapp sind...
Es gibt ja heute noch Fabriken in Europa, die Chips herstellen, darunter Globalfoundries. Allerdings fertigen diese Anlagen nur relativ grobe Strukturbreiten und liefern derzeit so gut wie ausschließlich Chips für Industrieprodukte. Schließlich muss ja z.B. auch Bosch irgendwoher seine Chips bekommen.
Die europäischen Halbleiterwerke sind aber unbrauchbar für Consumer-Elektronik, also für CPUs, Grafikkarten etc. Als problematisch erweisen sich mehrere Faktoren:
  • Es werden nur grobe Strukturbreite - beispielsweise 28 nm - in Europa gefertigt. Der Aufbau von Halbleiterwerken für modernere, feine Strukturbreiten wie etwa 5 nm, kostet Geld und Zeit.
  • Ein Halbleiterwerk hat einen riesigen Ressourcenverbrauch. Der Stromverbrauch und Schadstoffausstoß ist gewaltig, sodass es immer schwerer wird für die Fabrikanten, die strengen Umweltauflagen in Europa einzuhalten.
  • Die anfallenden Strompreise sind in Europa deutlich höher, als in Asien. Folglich ist der Betrieb eines Halbleiterwerks erheblich teurer in Europa.
  • Die EU müsste mit Fördermitteln die Fabrikanten wie TSMC versuchen nach Europa zu locken, da die aktuellen Rahmenbedingungen unattraktiv für die Halbleiterindustrie sind.
  • Aktuell herrscht ein akuter Mangel an Rohstoffen, sodass sich viele Halbleiterwerke schwertun, etwas zu produzieren. Man kann kaum abschätzen, wie lange dieser Zustand anhält, da es kaum belastbare Zahlen gibt...
 
@ PCGH_CLAUS

Du musst mal über den Tellerrand schauen. Alle deine aufgeführten Argumente gegen eine Halbleiterfertigung kannst du faktisch 1:1 auf die Autoindustrie übertragen. Tesla ist gerade dabei in Brandenburg das Werk aufzubauen, nur mal so als Info.
Und denkst du jetzt ist die Produktion in Asien umweltfreundlicher für den Planeten? Wtf. hast du gelesen und woher hast du deine Meinung übernommen?
In Deutschland stoßen die Leute durch die Fahrten mit dem Auto`s und die intensive Nutzung des Stroms schon mehr CO² aus als zu 99% woanders auf der Welt. Geh dich mal ein bisschen einlesen und btw. ist der deutsche Wald ist schon vor über 200 Jahre weggerodet worden und die meisten wilden Tiere sind tot. Ebenfalls ist in Deutschland die Großindustrie aktiv, die nach wie vor massivste Schafstoffe in die Luft pustet.
Ich frage mich echt wo du lebst und was du in der Schule gelernt hast :ugly:
 
@ PCGH_CLAUS

Du musst mal über den Tellerrand schauen. Alle deine aufgeführten Argumente gegen eine Halbleiterfertigung kannst du faktisch 1:1 auf die Autoindustrie übertragen. Tesla ist gerade dabei in Brandenburg das Werk aufzubauen, nur mal so als Info.
Und denkst du jetzt ist die Produktion in Asien umweltfreundlicher für den Planeten? Wtf. hast du gelesen und woher hast du deine Meinung übernommen?
In Deutschland stoßen die Leute durch die Fahrten mit dem Auto`s und die intensive Nutzung des Stroms schon mehr CO² aus als zu 99% woanders auf der Welt. Geh dich mal ein bisschen einlesen und btw. ist der deutsche Wald ist schon vor über 200 Jahre weggerodet worden und die meisten wilden Tiere sind tot. Ebenfalls ist in Deutschland die Großindustrie aktiv, die nach wie vor massivste Schafstoffe in die Luft pustet.
Ich weiß, dass man die Argumente auf viele andere Bereiche übernehmen kann. Die Argumente stammen teilweise aus dieser Diskussionsrunde (verlinktes Video).
Link: https://www.heise.de/news/Chip-Prod....html?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag

Es ist nun mal so, dass in Europa sehr strenge Umweltauflagen gelten für die Industrie und das in - manchen Teilen - Asien anders gesehen wird. So wurde etwa in Taiwan massiv der Aufbau von Halbleiterwerken gefördert, weil man quasi um jeden Preis eigene Werke im Land haben wollte. In Europa ist das nun mal nicht so.

Ich weiß auch, dass etwa in Deutschland viel CO2 durch Großindustrie, Häuser und Individualverkehr ausgestoßen wird. Trotzdem ist es so, dass sich z.B. kein Intel, TSMC etc. in Deutschland niedergelassen hat mit aktuellen, modernen Halbleiterwerken. Das muss ja einen Grund haben... Die Großindustrie wurde hierzulande massiv gefördert, im Gegensatz zu so etwas "Neumodischem" wie der Halbleiterindustrie...(Das ist bewusst übertrieben dargestellt, um die Bedeutung zu veranschaulichen!)

Die Behauptung von Dir mit 99 % mehr Stromverbrauch und CO2-Ausstoß von Deutschland gegenüber anderen Ländern, würde ich mal gerne belegt sehen.
Es ist aber klar, dass wir auch in Deutschland und Europa etwas für weniger Schadstoffausstoß tun müssen. Den Hebel am Individualverkehr anzusetzen, ist einer der leichtesten Möglichkeiten für die Regierung, weil es viele Menschen betrifft und man relativ schnell reagieren kann. Schwieriger, weil mit mehr Regulierungsaufwand verbunden, ist es, den Unternehmen weitere Maßgaben zu machen für mehr Umweltschutz.
Klar ist, das Deutschland im Prinzip ein "Entwicklungsland" ist, wenn es um IT geht. Hier haben wir uns von den USA, China, Südkorea überholen lassen, die allesamt mehr Firmen im PC-/Smartphone & Co. Umfeld haben, als Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde an dieser Stelle einfach mal Basic Economics von Thomas Sowell empfehlen.
Ich weiß bei diesem Beitrag nicht mal wo ich anfangen soll, der ist auf so vielen eben sehr fragwürdig.

"Gammelglobalismus": Schon mal was vom kooperativen Kostenvorteil gehört? Es macht keinen Sinn alles selbst produzieren zu wollen. Manche Dinge lassen sich an unterschiedlichen Orten unterschiedlich teuer herstellen. Der Austausch der Waren ermöglicht die optimale Ausnutzung von standortspezifischen Vorteilen und erhöht so den Wohlstand aller.

Die Politiker überlassen das Geschäft niemanden. In einer Marktwirtschaft steht es dir offen in Deutschland eine Chipfabrik zu eröffnen. Aber warum solltest du bis 100.000.000.000€ hier in Deutschland investieren wenn es hier durch höhere Steuern, Auflagen und Löhne Nachteile gibt und es z.B: in Taiwan Zulieferer bereits Ingenieure mit Erfahrung gibt. Selbst wenn die Zusatzkosten tragbar wären, warum aufnehmen wenn du für deine Firma einen besseren Standort finden kannst.

Genau diese Ingenieure sind auch ein Problem in Deutschland. Aus einer bestimmt Gruppe von Menschen (Deutschland) finden sich nur X Menschen mit einer Eignung zum Ingenieur. Da wie aber bereits eine viele ältere Industrie für Fahrzeugbau, Anlagegenbau und Schwerindustrie haben wird dieses Talent von diesen bereits etablierten Industriezweigen konsumiert. Weshalb es gar nicht möglich wäre weitere Ingenieure bereit zustellen. Alle mit dem nötigen Talent finden bereits andere Studienangebote und mit Jobaussichten in alten Industriezweigen.

Zu deiner Aussage die "Eliten" haben kein eigenes Volk oder Land, warum sollte jemand besonderes Interesse an deinem Wohlergehen habe nur weil ihr die selbe Sprache und Kultur habt? Ist es nicht natürlich als Individuum seinen eigenen Nutzen zu Maximieren solange man nicht die Rechte Anderer einschränkt? Mein Nachbar ist mir genauso wichtig/unwichtig wie eine Person in Afrika deren Namen ich nicht aussprechen kann.

In meinen Augen können wir neue Industriezweige wie Chipfertigung und Software nur gewinnen wenn wir Regulierungen abhauen und Steuern senken. Es wäre einfach irrational hier zu investieren in den meisten fällen.

Weiß gar nicht, wo ich bei diesem maximalen Turbo-Kapitalismus Geschwafel anfangen soll, daher lass ich es und greife nur den eigentlichen zentralen Satz heraus:

"Ist es nicht natürlich als Individuum seinen eigenen Nutzen zu Maximieren solange man nicht die Rechte Anderer einschränkt?"

Und eben das ist der Knackpunkt, weil dieses "keine Einschränkungen" in der Realität praktisch nie vorkommt, und das müssen noch nicht einmal eine Person(-gruppe) sein, es kann auch die Umwelt oder die Natur sein. (s. Abholzung Regenwald, Plastikmüll in Flüssen und Meeren, Hungerlöhne, Kinderarbeit, Krieg um Ressourcen, Regime und Diktatoren).

Ein "witziger" Fakt ist auch, dass europäische/deutsche Firmen demnächst nachweisen müssen, woher und wie sie ihre Rohstoffe und Waren beziehen und unter welchen Bedingungen diese gefördert/erzeugt werden...eigentlich müssten dann viele ihre Geschäftsbeziehungen zu China (und anderswo) kündigen...aber da wird sicher wieder eine Ausnahmeregel gefunden werden. ;)
 
In Mitteleuropa wären solche Sachen, nicht so schnell passiert...

Erdbeben gibt es auch in Teilen Europas, die Wetterprobleme dagegen hätten wohl an kaum einem anderen Ort der Welt so durchgeschlagen. Ein Wechsel in den Nachbar-Bundesstaat würde schon reichen, aber Texas hat scheinbar ein eigenes Stromnetz, dass nur über sehr geringe Austauschkapazitäten mit den restlichen USA verfügt. Wenn denen wegen Schnee die Brennstofflieferungen für die fossilen Kraftwerke ausgehen und gleichzeitig die Bewohner ihre Elektroheizungen wegen Kälte voll aufdrehen, können sie nur noch andere Großverbraucher abschalten, aber keinen Strom von außen her einkaufen.



@ PCGH_CLAUS

Du musst mal über den Tellerrand schauen. Alle deine aufgeführten Argumente gegen eine Halbleiterfertigung kannst du faktisch 1:1 auf die Autoindustrie übertragen. Tesla ist gerade dabei in Brandenburg das Werk aufzubauen, nur mal so als Info.
Und denkst du jetzt ist die Produktion in Asien umweltfreundlicher für den Planeten? Wtf. hast du gelesen und woher hast du deine Meinung übernommen?
In Deutschland stoßen die Leute durch die Fahrten mit dem Auto`s und die intensive Nutzung des Stroms schon mehr CO² aus als zu 99% woanders auf der Welt. Geh dich mal ein bisschen einlesen und btw. ist der deutsche Wald ist schon vor über 200 Jahre weggerodet worden und die meisten wilden Tiere sind tot. Ebenfalls ist in Deutschland die Großindustrie aktiv, die nach wie vor massivste Schafstoffe in die Luft pustet.
Ich frage mich echt wo du lebst und was du in der Schule gelernt hast :ugly:

Die Nutzung ist in Asien nicht umweltfreundlicher, im Gegenteil, aber die Fabriken dürfen noch mehr Dreck in ihrer unmittelbaren Umgebung abladen. Da sich Chips, im Gegensatz zu Autos, sehr leicht transportieren lassen (in Dresden produzierte und in Leipzig verkaute Athlons wurden beispielsweise in Südostasien verpackt), ist das ein aus Sicht eine profitorientierten Unternehmers ein klarer Standortvorteil. Zumal die Produkte ohnehin global verkauft werden – selbst wenn es Mineralöl- und CO2-Steuern auf Luftfracht-CO2 gäbe oder wenn die EU Strafzölle auf umweltzerstörernd produzierte Güter erheben würde, würde eine Produktion ein Europa also geringere Gewinne abwerfen, da die Transportkosten dann halt nach Japan und Indien entsprechent höher wären.

In der Praxis sind das aber vermutlich Peanuts verglichen mit Lohnkosten/-niveaus und Subventionen. Samsungs "Incentive"-Forderungen für einen Ausbau der Werke in Texas werden die Region beispielweise in Steuerleichterungen doppelt so viel Kosten, wie die zusätzlichen Steuereinnahmen aus den Mitarbeiterlöhnen einbringen werden. Je nachdem, wo Samsung die Unternehmensgewinne abrechnet wird das Werk also über die initiale Lebensdauer der Fab ein reines Nullsummenspiel für den Standort. Von anderen Bauprojekten hört man zum Teil noch größere Zahlen, sodass auch Teile des Baus von Stadt/Region/Land finanziert werden. Da pickt man sich als global flexibel aufgestelltes Unternehmen natürlich den Staat raus, der relativ zu den lokal entstehenden Kosten am meisten zahlt.
 
@PCGH_Torsten Trotz alledem wäre der europäische Kontinent in Sachen Infrastruktur und Klima berechenbarer. Etwaige Erdbebengebiete sind schon seit langem bekannt. Daher stimmt meine Aussage durchaus, einzig die Lohn- und Umweltkosten sind die entscheidenden Nachteile.
 
Es gibt ja heute noch Fabriken in Europa, die Chips herstellen, darunter Globalfoundries. Allerdings fertigen diese Anlagen nur relativ grobe Strukturbreiten und liefern derzeit so gut wie ausschließlich Chips für Industrieprodukte. Schließlich muss ja z.B. auch Bosch irgendwoher seine Chips bekommen...
Jo, widerspricht meinem Beitrag ja auch nicht. Letztlicht lässt es sich wie ich schon schrieb auf zwei Faktoren reduzieren:
1. Resourcenverbrauch, Strompreise, Fördermittel letztlich auch nichts anderes als = Geld
2. Und das eben nicht nur einmalig, sondern langfristig/dauerhaft = Zeit

Ich bezweifle, dass die EU es aus eigenem Antrieb schafft, dies zu leisten. Die hiesigen Preise sei es für Strom, Arbeitskraft, Importe, Umweltschutz werden dies nicht (sinnvoll) zulassen. Hier könnte man also nur durch gigantische Subventionen mithalten. Da werden sich die meisten Mitgliedstaaten (zurecht?) fragen, warum dann nicht doch einfach billig importieren...

Ich schätze da wird sich erst was bewegen, wenn es gar nicht mehr möglich ist, irgendwas zu hinnehmbaren Preisen zu importieren. Dann wird es aber auch zu spät sein, da man das KnowHow nicht einfach aus der Luft zaubern kann.
 
"Gammelglobalismus": Schon mal was vom kooperativen Kostenvorteil gehört? Es macht keinen Sinn alles selbst produzieren zu wollen. Manche Dinge lassen sich an unterschiedlichen Orten unterschiedlich teuer herstellen. Der Austausch der Waren ermöglicht die optimale Ausnutzung von standortspezifischen Vorteilen und erhöht so den Wohlstand aller.
Ist nur blöd, wenn man im Kriegs- oder Katastrophenfall nichts mehr produzieren kann x)
 
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