59°C unter Last in Ordnung? (Ergebnisse Matterhorn)

Invisiblo

Freizeitschrauber(in)
59°C unter Last in Ordnung? (Ergebnisse Matterhorn)

Hallo,

ich habe heute mal wieder nebenbei Coretemp laufen lassen und hatte während des Risen 2-Spielens einen Spitzenwert von 59°C CPU-Temperatur, ansonsten ~54°C.

Im Rechner stecken ein Phenom II X4 955 BE (nicht übertaktet) und darauf ein Scythe Katana 3. So hab ich das schon seit einem Jahr und bis dahin auch keine Probleme gehabt, die Temperaturen waren u.a. auch bei BF3 eher im niedrigen 50er Bereich.

Hab schon 3x die Wärmeleitpaste (Xilence X3) erneutert, weil ich dachte irgendwas kann da nicht stimmen, allerdings haben wir auch draußen 27-30°C, Zimmertemperatur kann ich leider nicht messen. Ich hab gestern außerdem alle Lüfter ausgebaut und gereinigt, Schäden daran sind aber wohl nicht entstanden.

(Dass der Scythe Katana 3 nicht DAS Monster ist kann ich mir übrigens denken, hatte aber trotzdem sonst imho bessere Temps)

Nun zur eigentlichen Frage: Sind 59°C bei dem Wetter + Risen 2 (erstes Mal gespielt) schlichtweg normal UND sind 59°C noch in einem unbedenklichen Rahmen?

Freue mich über Antworten!

PS: Risen 2 mit allen Settings auf max.
 
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AW: 59°C unter Last in Ordnung?

Bei den Außentemparaturen ist das normal das ein paar Grad mehr drauf kommen.
Ist aber noch im green bereich.
 
Ist noch in Ordnung.
Allerdings sagt AMD 63 Grad sind max. Unter Prime könntest du die dann knacken. Auch wenn es nicht schlimm ist, die mal zu überschreiten, dreht der Lüfter denn richtig auf?
 
AW: 59°C unter Last in Ordnung?

Ist noch in Ordnung.
[...] dreht der Lüfter denn richtig auf?

Wie kann ich das denn messen? Rein vom Gehör verhält er sich nicht anders als sonst.

Ist zwar etwas off-topic, aber ich plane mir in den nächsten Monaten eine Sockel 1155-CPU zu kaufen. Gibt es da leistungsstarke Lüfter, die sowohl die Sockel AM3(+) als auch 1155 bedienen, oder sollte ich das lieber in einem anderen Thread erörtern?

Danke für die Antworten bislang! :)
 
Fast alle guten Kühler passen auf AM3 und auf 1155. Einfach bei Geizhals diese beiden Sockel auswählen.

Empfehlenswerte Kühler sind z.B. der Thermalright Macho, der Scythe Mugen 2 und 3, der Alpenföhn Brocken, der Alpenföhn Matterhorn Pure oder der Alpenföhn Groß Glockner.
Du musst aber gucken, dass sie auch ins Gehäuse passen. Einige sind doch sehr hoch.

Wenn bei deinem 1155 System kein OC geplant ist und du nicht so viel ausgeben möchtest, kannst du den Alpenföhn Sella oder den Cooler Master Hyper TX 3 nehmen.
EDIT: Du hast ja schon den Katana 3, dann kannst du den dafür eigentlich weiterverwenden.

Was ist denn die maximale Drehzahl des Lüfters auf dem Katana und auf wie viel rpm läuft er im Moment?
Du könntest ihn mal auf 100% stellen und gucken ob es kühler wird.

Ist dein Gehäuse gut belüftet und welche Spannung liegt unter Last an. (mit CPUZ auslesen)

Du musst allerdings nichts ändern, wie gesagt, 59 Grad sind noch in Ordnung.
 
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Ist noch in Ordnung.
Allerdings sagt AMD 63 Grad sind max. Unter Prime könntest du die dann knacken. Auch wenn es nicht schlimm ist, die mal zu überschreiten, dreht der Lüfter denn richtig auf?

Das offizielle Datenblatt spricht von einer Spezifikation von "Max Temps = 62°C".
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe bezieht sich diese Angabe jedoch auf die CPU-Temperatur (T(ASE)) und nicht auf die Kerntemperatur. Coretemp gibt aber die einzelne Kerntemperatur an und die Kerntemperatur ist natürlich höher als die CPU-Temperatur (sind unterschiedliche Bereiche der CPU, die Kerntemperatur gibt die Temperatur am jeweiligen Kern an und die CPU-Temperatur die "Außentemperatur").

Unterm Strich sind also 59°C als Kerntemperatur sehr unbedenklich und noch weit im grünen Bereich (sofern ich mich da nicht vertue).

Was für ein Mainboard verwendest du? Das BIOS gibt stets die T(CASE) Temperaturen wieder, auf diese würde ich mich stützen.

Wenn du beispielsweise ein ASUS-Board hast, gibt es zusätzliche Software (AI Suite II), womit du die T(CASE) Temperatur auch im laufenden Windows-Betrieb auslesen kannst. Ich glaub Programme wie AIDA64 können das aber auch problemlos.
 
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Lyph hat völlig Recht. Die Angaben der Maximaltemperatur sind die der Heatspreaderoberfläche, NICHT die der Sensoren/Kerne!
Dass der IHS 62°C erreicht muss der Kern selbst schon mal bei grob 70°C liegen. Daher sind die <60°C Werte absolut unbedenklich.

Die T(Case) Temperatur kann man dabei übrigens nicht auslesen da es hier keinen Sensor gibt. Was teure Mainboards machen ist, einen Sensor so nahe wie möglich an die CPU zu legen und das dann als CPUin oder TCase Temperatur zu definieren. Triffts im Normalfall auch relativ gut (bei mir liegt die Kerntemperatur immer etwa 10°C über der als CPUin angezeigten Temperatur - also im sinnvollen Bereich.)
 
AW: 59°C unter Last in Ordnung?

Du musst aber gucken, dass sie auch ins Gehäuse passen. Einige sind doch sehr hoch.

[...]

EDIT: Du hast ja schon den Katana 3, dann kannst du den dafür eigentlich weiterverwenden.

Ich habe momentan das Antec Three-Hundred als Gehäuse. Dort sind noch die Standardlüfter drin, also einer oben und einer hinten, jew. rausblasend. Werde mir aber mal einige Lüfter anschauen, danke!

Bzgl. des Katana 3: Ich bin jetzt eher davon ausgegangen, dass stärkere Prozessoren dementsprechend kräftigeres Gerät brauchen, da sie doch sicherlich mehr Wärme produzieren?
 
Also einen Ivy i5 kannst du dank einer TDP von 77W (dein 955 hat 125W) problemlos mit den Katana kühlen.
Nur wenn du übertaktest, ist ein stärkerer Kühler empfehlenswert.
 
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So, habe mal ein bisschen in den letzten PCGH-Ausgaben und im Netz gestöbert und folgende Modelle zur Auswahl gefunden:

  • Thermalright HR-02 Macho
  • EKL Alpenföhn Matterhorn Pure

Da ich leider kein Maßband oder Lineal dahabe und beim besten Willen auf keiner Herstellerseite Daten für die max. CPU-Kühler Maße finde, möchte ich euch fragen ob die beiden Kühler ins Antec Three Hundred passen?
Desweiteren stellt sich mir die Frage ob die beiden überhaupt einen signifikanten Upgrade im Vergleich zum Katana 3 darstellen?

Das wäre dann übrigens das erste Mal, dass ich einen Kühler mit Backplate verbaue und was ich im Netz so zum Macho gelesen habe bereitet mir jetzt schon Bauchschmerzen. ;)
Ist das wirklich so heftig?

Zu guter letzt: Ist die überall in den Himmel gelobte Wärmeleitpaste Arctic Cooling X-2 so viel besser als meine Xilence X3, dass sich ein Neukauf lohnt?

MfG

PS: Habe atm ein Gigabyte 870A-UD3 Board, aber die Kühler müssten ja eig. auf jedes Board mit passendem Sockel gehen.
 
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Hi, nen Mugen2 (158mm hoch) passt problemlos rein, kann nur nicht sagen wieviel platzt zur Seitenwand über ist!

gruß Chicago
 
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Guten Morgen Invisiblo,

denke an den langen Schraubendreher für den Macho, der immer erwähnt wird :D. Ich finde auch keine Angaben zur max. Kühlerhöhe. Deibel Deibel.

Wenn man die Lüfter ein kleines bißchen runterdrückt, passt der Macho ins Sharkoon T28, welches nur 200mm breit. Meine im Hinterkopf zu haben, das der ins Antec passt.

In einem Test wurde der 157mm Hohe Groß-Glockner verbaut. Da stand nur bei, der Kühler dürfe nicht "viel" höher sein, da er sonst nicht passe. Also, ich bin guter Dinge,

das der ins Three Hundred passt:daumen:.

WLP ist wohl dabei und ich würde deine Xilence X3 erstmal behalten.
 
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Hmm, wie unterschiedlich doch die Systeme sind. Mein Crosshair gibt als CPU-Temp bei HW-monitor, speedfan etc. grundsätzlich ca. 2 Grad mehr als der heißeste Kern an. Ich berufe mich daher bei Messungen auch auf diesen Wert.

Ich finde übrigens 59° beim zocken schon viel! Wenn man seine CPU so taktet, dass er bei prime an die 62° herankommt ist man meiner Meinung nach im grünen Bereich. Ich denke im Fall des TE wird die Temp. bei prime weit über die 65° Marke steigen. Das sollte doch bei einem guten Kühler und nicht übertakteter CPU nicht passieren oder? Zumindest hat er im Moment 0 Spielraum für oc oder?
 
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Mein früheres System mit einem Phenom II x4 940 BE wurde nach längerem Spielen auch ohne OC so 58 bis 59°C heiss. Als Kühler hatte ich den Groß Clock'ner und das Gehäuse war ein gut belüfteter Xigmatek Midgard.

Natürlich hätte man mit potenteren Gehäuselüftern (habe aus Silence-Gründen die Enermax T.B. Silence verbaut) deutlich die Temperaturen senken können. Aber da die CPU innerhalb der Spezifikationen lief (Prime @ 61°C) war das nicht nötig. Es müssen mehr Faktoren berücksichtigt werden, als nur der CPU-Kühler. Zum Einen spielt die Grafikkarte eine immens wichtige Rolle. Meine HD 4870 wurde schon so zwischen 60 und 70°C warm und gab die Wärme natürlich in unmittelbarer Entfernung an die CPU weiter. Zusätzlich gehören die Phenoms nicht gerade zu den kühlsten Modellen mit ihren 125W TDP und mein AM2+ Board war auch nicht das Kühlste (Northbridge @ 75°C).

Was ich aber aus meiner Erfahrung heraus sagen kann: Ein kühleres System ist deutlich einfacher silent zu bekommen. Mein aktuelles System (siehe Signatur) hat im Idle 30 und unter Last 40°C (+-10%) und das im gedämmten Gehäuse bei langsam drehenden Lüftern.
Bei hitzigerer Hardware ist die Aufwand sehr hoch um auf niedrige Temperaturen zu kommen und meist ist es auch mit einer gewissen Geräuschkulisse verbunden (Lüfter müssen über 1000rpm drehen). Solange du innerhalb der Spezifikationen bist würde ich kein weiteres Geld in so ein System investieren.
 
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Gerne Rosigatton.

Vll. beruhigt den TE ja die Schilderung meiner Erfahrung. Ich war mit dem "hitzigen" AMD System ja auch knapp 3 Jahre sehr zufrieden, will aber ein kühleres System nun nicht mehr missen wollen. Natürlich kostet Effizienz und verminderte Lautstärke immer seinen Aufpreis, den ich jedoch rückblickend gerne bezahlt habe.
 
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