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3080FE Stock zu heiß. Soll ich repasten?

theGucky

PC-Selbstbauer(in)
Hallo erstmal.
Ich habe eine Frage an die Besitzer von RTX 3080FE's.
Wie heiß wird bei euch die GPU?
Nach nicht mal 3min im Stresstest Port Royale von 3DMark erreicht die Karte 83°C (Das von Nvidia eingestellte Limit). Dabei fällt sie unter 0.9V und unter 1750Mhz.
Die Lüfter sausen hörbar mit 2200RPM. Und selbst der Verbrauch fällt um 10-15W ab, weil sie durch das Temp-Limit runterregelt.

Nebenbei mit UV auf 0,775V und 1750Mhz läuft die Karte >10°C kühler, bei 1600RPM UND 75W weniger.
Übertakten geht auch...aber die kommt dann natürlich direkt ins Temp-Limit.
Zu Testzwecken, habe ich die Lüfter hochgedreht und im kalten Zustand ein Benchmark gemacht...370W konnte sie problemlos ziehen...aber dan habe ich hier 2 Turbinen am laufen XD

Wenn die Karte bei euch auch so heiß wird, ist das möglicherweise normal....ist das nicht der Fall könnte die Paste ein Problem sein oder der Kühler hat ne Macke...
Jedenfalls zeigen fast alle Reviews deutlich kühlere Karten....
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
erreicht die Karte 83°C (Das von Nvidia eingestellte Limit).
Ich korrigiere mal auf den technisch korrekten Ausdruck;
"erreicht die Karte 83°C (Das von Nvidia eingestellte Temperaturziel)"

Erkennst du schon worauf ich hinauswill? ;-)


NVidia gibt einen üblichen Boosttakt von 1710 MHz bei 83°C und 320W Verbrauch an, das ist der Betriebspunkt der Karte. Und das ist wie du siehst ziemlich genau das, was deine Karte auch macht. Das ist völlig normal und so gewollt.

Das TemperaturLIMIT, also da, wo die Karte drosselt (= unterhalb des garantierten Basistaktes von 1440MHz fällt) um nicht kaputt zu gehen, liegt bei 93°C.
 
TE
theGucky

theGucky

PC-Selbstbauer(in)
Ich korrigiere mal auf den technisch korrekten Ausdruck;
"erreicht die Karte 83°C (Das von Nvidia eingestellte Temperaturziel)"

Erkennst du schon worauf ich hinauswill? ;-)
Die Karte geht nicht über 83°C, eher drosselt die runter bis zum Crash... Wie beim Powerlimit, kann man das Temperatur-Limit auch höher setzen. ^^ Also eher ein Limit als Ziel...
Aber um Wortwahl will ich mich nicht streiten...

Edit:
Wenn der Kühler gut genug läuft, muss diese das Ziel ja auch nicht erreichen. Z.b: bei Custom Karten wie eine Asus Tuf.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Die Karte geht nicht über 83°C, eher drosselt die runter bis zum Crash...
Nö.
Die Karten senken so lange ihren Boost bis sie beim Basistakt ankommen (das passiert nur in Endkundensystemen bei den Lüftern quasi nie). Wenn der erreicht ist wird da weitergefahren und dann wird die GPU bei grottiger Kühlung auch wärmer - bis zu den 93°C bei der dann hart gedrosselt wird und der Takt auf unter 1 GHz sinkt. Sollte das auch nicht helfen schaltet die Karte im Bereich um 100°C irgendwann ab.

Die "Crashes" die du meinst (die gibts tatsächlich) bei zu heißen Karten kommen NICHT von der GPU-Temperatur sondern im Falle von RTX3000-Karten vom zu heißen GDDR6X. Der ist bei normalen bedingungen schon kurz vor seinem temperaturlimit (da ists ein echtes Limit) und wenn die Kühlung so schlecht ist dass die GPU auf ihren Basistakt runtermuss ist der vRAM höchstwahrscheinlich über 100°C (er ist bei FE-Karten ja so schon kurz davor) und produziert Abstürze.
 
TE
theGucky

theGucky

PC-Selbstbauer(in)
Wie ist denn die Belüftung in deinem Gehäuse?
An sich läuft die Karte wie sie soll.
Habe ein Define R6 mit 3 Noctua NF-A12x25 PWM vorne drin. Ich weiß das Gehäuse ist eines der mit schlechterem Airflow, dafür hatte ich die neuen Noctua Lüfter geholt...vorher wars schlimmer...
Ohne Seitenteil war beim Stresstest die GPU bei ca 79/80°C stabil...
Wobei die Gehäuselüfter mit der CPU gekoppelt sind und die CPU beim Port Royale Stresstest nicht beansprucht wird... :rollen: ja ich merke da einen Fehler...aber meine CPU wird nicht so heiß...
Beim spielen von wird die Karte auch 83°C. ^^

@Incredible Alk
Der VRam auf der FE hat ja einen Hotspot. Davon weiß ich bescheid und habe bereits ein Wärmepad auf der Backplate gesetzt, wie es Igor geraten hatte.
Die ganzen Berichte über den "heißen" Vram stammen von Igor ab. Und in dessen Bilder und Messungen sieht man das nur der eine Hotspot auf der FE so heiß wird. Der VRAM auf der anderen Seite der Karte z.b. ist 20°C kühler.

Ich informiere mich schon ein wenig :P Aber ich fand nirgendswo ein Wort zum repasten...das WIE ist kein problem..Teardown anschauen reicht.
Das einzige was mir beim Repasten sorgen macht ist die Garantie...und ob sich der Aufwand lohnt...
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Der VRam auf der FE hat ja einen Hotspot. Davon weiß ich bescheid und habe bereits ein Wärmepad auf der Backplate gesetzt, wie es Igor geraten hatte.
:daumen:
Aber ich fand nirgendswo ein Wort zum repasten...das WIE ist kein problem..Teardown anschauen reicht.
Das einzige was mir beim Repasten sorgen macht ist die Garantie...und ob sich der Aufwand lohnt...
Das Problem beim repasten ist der sehr große Die und die "Unplanheit" von Die und Kühlerboden (ich glaub da hat Igor auch viel zu gemacht). Du hast halt da den Spagat zwischen höherviskose Paste verwenden (und recht viel davon) und damit sicher Unebenheiten/Luftspalte ausgleichen aber die Wärmeleitung zu stock nicht wesentlich verbessern oder niedrigviskose WLP sehr dünn auftragen, Wärmeleitung deutlich verbessern aber riskieren dass der Spalt nicht ausgefüllt wird was der GAU wäre und die GPU sofort überhitzt.
Zusätzlich bringt repasten nicht SO viel da der Effekt größer wird je höher die Wärmedichte eines Chips ist - da der GA102 Chip vergleichsweise riesig ist und die Wärmedichte entsprechend relativ gering (auch bei 250W des Chips) sind die Erfolge da halt mäßig aber das Risiko ziemlich hoch (die Garantie ist eh weg wenn der hersteller nicht speziell was anderes anbietet).

Deswegen findet man so wenig über repasten - es ist bei diesen Grafikkarten einfach nicht besonders sinnvoll. Du holst vielleicht bei weiterhin 83°C noch 50 MHz und/oder 200UPM weniger Lüfterdrehzahl raus aber riskierst harte Überhitzung im Falle von Luftspalt und verlierst (fast immer) die Garantie.

Da hat sich manuelles UV auf 800-850mV bei ~1800 MHz (je nach Sample) als deutlich besser erwiesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
theGucky

theGucky

PC-Selbstbauer(in)
Da hat sich manuelles UV auf 800-850mV bei ~1800 MHz (je nach Sample) als deutlich besser erwiesen.
Ich nutze 775mv auf 1750Mhz. Dadurch "spare" ich 100-120W ein. Und die Karte wird auch nur 66-71°C warm, je nach Spiel, bei einer unhörbaren Lüftereinstellung von 1500-1600RPM.
Leistungseinbußen dafür bei mir sind nur bei ca 6-7%...
Mein Sample ist von 700mv/1600Mhz-850mv/1900Mhz stabil, quasi eine gerade Linie (nur bei 900mv/2000Mhz wird die zu warm und taktet runter, mit genug Kühlung wird aber auch das stabil gehalten :D ).
+/-20Mhz gehen auch noch (wobei die Karte selber 30Mhz (in 15Mhz Schritten) hoch/runterschwankt.

Der Grund warum ich aber von Stock rede war CP2077.
Mit UV stürzte das Spiel immer wieder ab..manchmal nach 5min, manchmal nach 5h.
Mit der GPU auf Stock hatte ich keinen Crash...dabei wurde diese aber halt 83°C... :stupid:
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Der Grund warum ich aber von Stock rede war CP2077.
Mit UV stürzte das Spiel immer wieder ab..manchmal nach 5min, manchmal nach 5h.
Dann ist es instabil. Du kennst das: Stabilität kann man nicht beweisen, Instabilität schon.
Da Cyberpunk so ziemlich das einzige Spiel ist, dass wirklich alle Register der neuen Amperechips zieht und den Chip komplett auslastet (DLSS, Raytracing, Tensorcores usw.) dürfte das auch was Stabilität angeht der härteste "Test" sein. Es ist wahrscheinlich, dass Cyberpunk für den gleichen Takt 20-30 mV an Spannung mehr erfordert damit die Karte stabil ist verglichen mit anderen Spielen die die GPU eben nicht so "ganzheitlich" fordern.

Macht aber nix, dein Sample scheint ziemlich gut zu sein. Bei unter 800mV schon fast die 1800MHz stabil zu erreichen ist nicht schlecht, die meisten Karten brauchen dafür wie geschrieben 800-850 mV. Wenn du 825 statt 800mV für 1800 MHz verwendest (oder halt 800 statt 775mV für 1750 MHz) wird die Karte wahrscheinlich auch Cyberpunk stabil schaffen.
 

Edelhamster

Software-Overclocker(in)
Ich kann die Unzufriedenheit von @theGucky schon verstehen. In ein Templimit zu rennen find ich bei GPU´s auch immer blöd. Ganz egal ob jetzt noch innerhalb der Spezifikation oder nicht, denn wenn Takt und Leistungsaufnahme runtergehen schöpft die Karte temperaturbedingt einfach nicht mehr Ihr gesamtes Leistungspotential aus - und das schon jetzt im Winter^^

Temperaturen um 70°C unter Volllast wie bei ordentlichen Customs sind mit dem 3080 Referenzkühler vllt nicht drin, aber 4-5°C unterm Templimit in allen Lebenslagen wäre schon wünschenswert.

Persönlich würde ich als erstes einen oder vllt auch direkt zwei der einblasenden Frontlüfter nach hinten/oben zur ausblasenden Wärmeabfuhr um-installieren.
Die bis zu 350W müssen einfach iwie aktiv aus dem Gehäuse abgeführt werden - nur vorne bisschen Frischluft reinsäuseln reicht nicht. Das ist zumindest die Beobachtung die ich bei mir gemacht habe - da zieht einmal die CPU-AiO und dann noch ein weiterer Lüfter aktiv die warme Luft raus.
 
TE
theGucky

theGucky

PC-Selbstbauer(in)
Abwärme aus dem PC bringen könnte mit nur einem Lüfter ein Problem darstellen. Ich hatte mir schon einen neuen besorgt, da Gehäuselüfter aus Erfahrung nicht immer die besten sind. Aber der ist noch nicht eingebaut :P
Wobei die FE bläst ja etwa 40% der Abwärme direkt nach draußen.

@Edelhamster
Die meisten Leute die ihre Stock-Temps der 3080FE im Netz posten haben 80°C und darunter (meist 70-75°C). Meine läuft aber mit 83°C ins Limit.
Möglicherweise müsste ich meine Gehäuselüfter-Kurven nochmal anpassen. Aber das war der Grund warum ich den Thread erstellt hatte.

Die alte Strix 1080Ti die ich hatte lief Stock zwischen 69-71°C...aber die wurde sch..ße Laut mit fast 50db nach 3 Jahren.
 
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