Zukunft der Gesellschaft (Alltag, Leben, Arbeit, Politik usw)

Zukunft der Gesellschaft

Es gibt überall genug zu tun um jeden Menschen einen sicheren guten Arbeitsplatz zu ermöglichen, bloß dafür zahlen (darin investieren) möchte natürlich keiner!
Ich denke dies ist nicht mal theoretisch der Fall. Es ist nunmal so das immer mehr automatisiert wird, also auch immer weniger (Fach)Personal bzw überhaupt Personal benötigt wird. Dieses "Wegsterben" von Arbeitsplätzen läßt sich nunmal nicht auffangen. Wie sollte das auch funktionieren? Güter produzieren die kein Mensch brauch? Nur um Arbeitsplätze zu schaffen die in 15 Jahren eh überflüssig sind?

Ich habe früher in ettlichen Berufen gearbeitet (man will ja alles mal gemacht haben), und quasi überall sieht es gleich aus.

Zb. habe ich mal in einer Firma gearbeitet welche Bremsanlagen, unter anderem für Seilbahnen, herstellt. Da wiegt eine Bremsscheibe schon mal Tonnen. Zu Beginn arbeiteten an jeder Maschine Fachkräfte. Sie programmierten/"benutzten" die Maschinen, beluden sie mit Rohmaterial, wechselten Werkzeuge aus usw. Pro Maschine und Schicht mindestens eine Fachkraft. Dazu kamen "Hilfsarbeiter" welche auf Anweisung hin die Fachkräfte entlasteten.

Dann kam der erste Computer in die Fertigung. Innerhalb kürzester Zeit wurden quasi keine (bzw nur noch 1 pro Schicht, und es gibt mittlerweile nur noch eine Schicht) Fachkräfte mehr gebraucht. Die Programme werden irgendwo in einer Zentrale geschrieben, und dann auf einem Server abgelegt. Von dort werden sie auf die einzelnen Maschinen geladen. Und die Maschinen sind mittlerweile so weit entwickelt, das sie selbst ein Zeitarbeiter bedienen kann. Rohmaterial rein, Knopf drücken, die Machine arbeitet. In der Zeit wird vom gleichen (Hilfs)Arbeiter die nächste Maschine be- bzw entladen usw. In einer Halle wo mal fast 100 Leute gearbeitet haben sind es heute, bei natürlich ! gestiegener Produktion, nur noch 5. Selbst wenn man die Produktion von heute auf morgen verdoppeln würde, würde dies nicht mal 3 neue Arbeitsplätze schaffen, wo man früher 200 Leute für gebraucht hat/hätte.

Oder eine Firma mit ehemals 100 Schweißern. 10 Jahre später (also heute) sind es dank Schweißautomaten nur noch eine handvoll "Hilfsarbeiter" welche im Prinzip nur noch die Maschinen warten und schauen das auch immer genug Rohmaterial ankommt.

Oder die örtliche Verzinkerei. Wo vor vielleicht 15 jahren noch fast 200 Leute einen Job hatten, davon ca. 10% in Büros, arbeiten heute mehr im Büro als in der Fertigung. Nicht nur die Automatisierung hat dazu beigetragen, natürlich kommt die gesunkene Auftragslage stellenweise auch noch dazu. Auch die Verlagerung in "Billiglohnländer" trägt ihren Teil dazu bei. Aber auch hier, es werden nicht ewig Billiglohnländer bleiben.

Wir leben in einer Zeit in der selbst Hochhäuser schon von Robotern gebaut werden (zumindest vereinzelt, siehe Asien), das wird in Zukunft sicher nicht weniger werden. Wenn es also immer mehr Menschen gibt, und gleichzeitig immer mehr automatisiert wird, wie will man da für alle einen Job finden?

Daher ist es einfach nicht korrekt zu sagen das es für jeden Menschen genug Arbeit gibt/gäbe. Schauen wir 100 Jahre zurück, und vergleichen die Zeit mit Heute, dann muß man sich eingentlich nur eines Fragen: Wie lange wird es überhaupt noch Arbeitsplätze für (zumindest den Großteil) Menschen geben?

Ein "System" was einzig darauf baut das man nur als Arbeiter ein schönes Leben führen kann/darf ist, unter den genannten Umständen, über kurz oder lang, dem Untergang geweiht. Also bleiben, soweit ich das auf den ersten Blick sehe, nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir schaffen mehr Arbeitsplätze, was auf Dauer nur möglich sein wird wenn wir der Automatisierung den Kampf ansagen (eher zweifelhaft), oder wir bereiten uns ganz langsam darauf vor, das die Zeit kommen wird wo es nicht mehr "nötig" (bzw möglich) ist das (alle/viele/der Großteil) Menschen arbeiten gehen.

Die Menschen haben sich in den letzten 100 Jahren weiter entwickelt als in den 500-1000 Jahren davor. Was wird dann wohl in 100 Jahren sein? Wenn das aktuelle "System" beibehalten wird werden wohl 50 Mio Deutsche Hartz 9 beziehen... und der Anteil derer die das Leben "genießen" können (konsumieren, Urlaub usw) wird immer geringer. Mal schauen wie lange das gut geht...

Sry für tlw OT... ^^
 
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AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

ja, genau das ist es was viele nicht begreifen. es gibt immer weniger arbeit für menschen, und die arbeit, die bleibt, ist entweder für billigjober oder nur hochqualifizierte wie quanti vielleicht. also gibts nur noch arm und reich, das da zwischen fällt weg. daher müßen wir es akzeptieren das viele menschen nicht arbeiten und trotzdem ein anständiges leben leben wollen. ausser wir gehen zurück ins 19-20jh oder wir führen eine extrem starke geburtenkontrolle ein.
und wir dürfen/können nicht einfach mehr arbeit schaffen die keiner braucht, produkte herstellen die keiner braucht hauptsache der mensch tut was, das wäre eine verschwendung von resourcen bzw verschmutzung der umwelt für nix.
und es ist extrem erschreckend wie schnell die welt, die technologie in den letzten 50j voran geschritten ist.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

wollt ihrs nicht begreifen, die bekommt das fürs Fxcken !

Das meinst du. Hast du aber nicht gesagt und mit gutem Recht. Denn:
Wie willst du das beweisen?


Ich denke dies ist nicht mal theoretisch der Fall. Es ist nunmal so das immer mehr automatisiert wird, also auch immer weniger (Fach)Personal bzw überhaupt Personal benötigt wird. Dieses "Wegsterben" von Arbeitsplätzen läßt sich nunmal nicht auffangen. Wie sollte das auch funktionieren? Güter produzieren die kein Mensch brauch?

Genauso, wie es seit Jahrhunderten läuft: Verringerte Arbeitszeit.
Wären heute noch 6 10 Stunden Tage (ohne Urlaub) üblich, hätten wir bequem 2-3 mal so viele Arbeitslose.


Daher ist es einfach nicht korrekt zu sagen das es für jeden Menschen genug Arbeit gibt/gäbe.

Das wäre noch einmal ein ganz anderes Thema. Zuwenig Arbeitsplätze, weil man in der Wirtschaft mehr automatisiert, heißt noch lange nicht zuwenig Arbeit. Stichtwort:
Betreuung, Hilfs-/Dienstleistungen (damit mein ich nicht nur den Tankwart und den Tüteneinräumer, die in D beide keine Chance haben, sondern z.B. auch jemandem, der einem eine Wasserkühlung zusammenstellt), Umweltschutz, Informationsvermittlung, Entwicklungshilfe, Kunst,.......
Es gibt verdammt viel Arbeit, es fehlt nur jemand, der sie bezahlt.
 
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AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Kann denn jemand davon leben, der Wasserkühlungen in PCs verbaut? ;)
Mag sein, dass er anfangs recht viele Aufträge hat, doch die sinken, wenn der Markt gesättigt ist, also muss er expandieren. :(
Und da wären wie wieder beim leidigen Thema.
Eine Firma muss ständig "wachsen", die Wirtschaft muss immer weiter "wachsen".
Wenn man schaut, wie das Bruttosozialprodukt der BRD heute ist und wie es vor 20 Jahren war und dann die Arbeitsplätze dazu verlgeicht, die dafür nötig waren, kommt man zum Schluss, dass irgendwann alles nur noch in der Dienstleistungsbranche arbeitet.
Schaut euch England an, Hauptland der Finanzdienstleister. Jeder halbwegs gute Broker deutscher Banken arbeitet in London.
Aber hergestellt wird da nichts mehr, nur noch virtuelles Geld hin und her geschickt.
Seit das Geld so schnell von einer Stelle zur anderen wandert, seit dem sitzt das Wirtschaftssystem in der Schieflage.
Und eine Änderung ist nicht in Sicht, wenn man die Boniforderungen der Banker wieder hört. :daumen2:
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

ok nun geht jeder nur noch 3 tage die woche á 4h pro tag arbeiten, natürlich zum vollen gehalt und schon haben wir 4mill weniger arbeitslose. wenn die firmen das mitmachen könnten...
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Ich denke mal das in maximal 20 jahren sowiso alles anders wird, es wird innerhalb der EU einen Krieg geben, weil wie jetzt gerade in Griechenland, ein Land das in der EU eben Arm ist das Problem haben wird, sein Bürger ruhig zu halten.
Entweder muss die EU dann sowas wie H4 für alle Bürger Zahlen, oder es wird mindestens Bürgerkriege geben.
Nicht umsonnst steht im Lisabon Vertrag drinn, das zum Niederschlagen von inneren unruhen die Todesstrafe angewendet werden darf !
Die EU wird schon auf sowas vorbereitet !
http://www.mmnews.de/index.php/200908233621/MM-News/EU-Todesstrafe-Hinrichtung-bei-Aufstand.html
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Genauso, wie es seit Jahrhunderten läuft: Verringerte Arbeitszeit.
Wären heute noch 6 10 Stunden Tage (ohne Urlaub) üblich, hätten wir bequem 2-3 mal so viele Arbeitslose.
Du sagst es ja selbst. Ergo wäre auch diese Möglichkeit nichts weiter als ein "Rauszögern", schließlich kann die Arbeitszeit nicht beliebig verkürzt werden. Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Aber du hast natürlich Recht, bis dahin sollte man alle Möglichkeiten (sinnvoll !) ausschöpfen.
Das wäre noch einmal ein ganz anderes Thema. Zuwenig Arbeitsplätze, weil man in der Wirtschaft mehr automatisiert, heißt noch lange nicht zuwenig Arbeit. Stichtwort:
Betreuung, Hilfs-/Dienstleistungen (damit mein ich nicht nur den Tankwart und den Tüteneinräumer, die in D beide keine Chance haben, sondern z.B. auch jemandem, der einem eine Wasserkühlung zusammenstellt), Umweltschutz, Informationsvermittlung, Entwicklungshilfe, Kunst,.......
Es gibt verdammt viel Arbeit, es fehlt nur jemand, der sie bezahlt.
Auch hier, was denkst du wird früher oder später nicht automatisiert? Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen alles. Natürlich sind Sachen wie Kunst (Malen, Bücher schreiben usw) nicht vollständig zu automatisieren, aber dieser kleine "Rest" alleine reicht eben nicht für alle aus. Bis Roboter im (in jedem) Haushalt arbeiten ist nur noch eine Frage der Zeit. Wer weiß ob nicht schon bei uns (Stichwort Altenpflege), oder eben bei unseren Kindern (oder wegen mir bei unseren Enkeln), eine Maschine den Hintern abwischen wird. Es gibt nicht sehr viel was sich nicht von einer AI bewerkstelligen läßt. Ob der Weg dahin der richtige ist, ich weiß es nicht. Aber es wird so kommen. Und das nicht erst in hunderten von Jahren.

Hättest du, vor vielleicht 15/20 Jahren, gedacht das Zeit deines Lebens mal fast alle Telefonzellen abgeschafft werden? Das mal quasi jeder, auch Kids, ein für wenig Geld erhältliches kleines "Funktelefon" besitzen wird? Das mehr kann als der teuerste/größte Computer zu dieser Zeit? Das man für "kleines Geld" einen winzigen Roboter kaufen kann der vollautomatisch die Wohnung saugt, oder den Rasen mäht? Das du all dies (und noch viel mehr) ohne einen "Papier-Katalog" in der Hand, von zu Hause, über ein "Internetz" bestellen kannst? Schau dich mal um, es gibt da so einiges was vor wenigen (!?) Jahren noch keine "Sau" für möglich gehalten hätte.

Wie lange wird es dauern bis die Kassiererin im Supermarkt nicht mal von einer Maschine ersetzt werden muß (was vorher natürlich noch passieren wird, vereinzelt auch schon ist), weil dein Kühlschrank von ganz alleine Nachschub ordert, welcher früher oder später auch noch von einem "unbemannten Objekt" beliefert/beladen wird? Ja, es gibt (im Moment) viel Arbeit die keiner bezahlen will. Aber abgesehen davon warum sie keiner bezahlen will, es ist nur eine frage der Zeit bis diese Arbeit automatisiert wird - und dann wird sie auch von jemandem bezahlt werden. :ugly:

Hier steht ein voll funktionsfähiger Computer von Afang der 80er Jahre, Neupreis 300.000DM, Gesamtgewicht (3 Teile a ca. 50Kg) ca. 150KG, jedes Teil ist ca. 50x50x50cm groß. Da neben auf dem Boden liegt ein, aus 10 Meter Entfernung kaum noch zu erkennendes, in Speicherplatz/Leistung/Geschwindigkeit/Ausstattung usw diesem Computer ein um den Faktor 1000/10000 (?) überlegenes Smartphone für ca. 200€/400DMark. Zwischen beiden liegen nicht mal 30 Jahre, also nicht mal ein halber "Lebenszyklus".

Wenn ich nun bedenke das die Entwicklung des Menschen antiproportional, also in immer kürzerer Zeit immer schneller voran schreitet, dann sollte man "das System" vielleicht nicht erst dann überdenken wenn es gekippt ist. Kurzfristig wäre eine Senkung der Arbeitslosenquote nahe 0 vermutlich durchaus möglich (denke ich zumindest), aber damit löst man das Problem nicht, man verschiebt lediglich den "Ausbruch".

Das schaffen neuer Arbeitsplätze in ausreichender Stückzahl kann also nur eine temporäre Lösung sein, denn die Aufrechterhaltung eben dieser ist nunmal nicht auf ewig/sehr lange möglich. Aber es müsste ja nicht nur aufrechterhalten werden, da die Menschheit nicht kleiner wird müsste man also auch immer mehr und mehr Arbeitsplätze schaffen.
 
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AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

nach einem Krieg ist wieder genug Arbeit da, ihr werdet es sehen !
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

@inu-id:
Abwarten.
Der quantitative Fortschritt in den letzten Jahrzehnten war gigantisch, aber man sollte darüber hinweg nicht übersehen, dass der qualitative sehr gering ist. IT kann heute, genauso wie vor 50 Jahren, Daten verarbeiten und übertragen. Sie kann heute genausowenig wie vor 50 Jahren ermitteln, was der Mensch gerne mit diesen Daten machen will (und das liegt garantiert nicht an mangelnder Forschung. Versuche zu vollautomatischer Textanalyse sind uralt und spätestens seit den ersten Suchmaschienen ist Kontextanalyse etwas mit enormen Geldwert - trotzdem muss ich heute genauso wie vor 10 Jahren unter Tonnen von Suchergebnissen selber das raussuchen, was ich suche), sie kann heute genausowenig wie vor 50 Jahren in einer vom Menschen als angenehm und natürlichen Art mit ihm interagieren (again: An mangelnden Versuchen, Androiden bzw. Teile davon zu entwickeln mangelt es garantiert nicht, aber schon so etwas grundlegendes wie eine Software, die sinnvolle Dialoge führen kann, mangelt es), Sie kann heute genausowenig wie vor 50 Jahren neue Fehlerformen finden geschweige denn korrigieren,...
Was bislang durch Elektronik ersetzt wurde, waren fast ausschließlich repetitive Aufgaben, die man eigentlich auch schon früher hätte auf mechanischem Wege lösen können, nur waren die mechanischen Lösungen zu aufwendig und teuer im Vergleich zum Menschen. Das Potential zur weiteren Minimierung in diesen Bereichen ist imho vergleichsweise gering (Transportwesen hat noch Potential). Ob noch weitere Bereiche erschlossen werden können, bleibt abzuwarten. Kassiererinnen, wie von dir erwähnt, wären eine Option - macht aber nur in Großmärkten einen großen Unterschied, denn auch mit voll automatisierten Kassen braucht man noch min. 1-2 Leute pro Tür, die aufpassen, dass jeder die Kassen auch nutzt. In der Altenpflege basteln die Japaner zwar gerne rum, aber "Menschlichkeit" und "Nähe" sind da bereits heute die großen Schlagworte.
Der Rest, den du aufgelistet hast, könnte uns das Leben verschönern - aber es gehen keine Arbeitsplätze verloren, weil heute (quasi) niemand dafür angestellt wird ;)

Aber ungeachtet dessen, was technisch möglich ist, werden die entscheidenden Faktoren der politische, der gesellschaftliche und der materielle (Rohstoffe, Energie, etc.) Rahmen sein, der den Kampf zwischen Menschen und Maschienen entscheident.
Und das Vorherzusagen ist imho äußerst schwierig. (gerade die Politik. Die Extrapolation der fortschreitenden Dummheit lässt sich imho nicht über 50 Jahre hinweg aufrechterhalten. Wie sie endet -große Zusammenbrüche sind beliebte Szenarien- bleibt abzuwarten.
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

nach einem Krieg ist wieder genug Arbeit da, ihr werdet es sehen !
Hm, einmal durch den Wiederaufbau und dann natürlich weil sich die Anzahl potentieller Arbeitnehmer reduziert hat... Interessanter Lösungsansatz. Verknüpft man das noch mit einem "Projekt" wie zb. dem "M56 Kolyma Highway", umgangssprachlich auch als "Road of Bones" bekannt (beim Bau dieser Straße starben zwischen 15 und 25 Millionen "Menschen"), würde sich das Problem der Arbeitslosigkeit auf Jahre/Jahrzehnte erledigt haben. :ugly:
@inu-id:
Abwarten.
Zumindest ich habe - leider^^ - keine andere Möglichkeit. :D
Der quantitative Fortschritt in den letzten Jahrzehnten war gigantisch, aber man sollte darüber hinweg nicht übersehen, dass der qualitative sehr gering ist. IT kann heute, genauso wie vor 50 Jahren, Daten verarbeiten und übertragen. Sie kann heute genausowenig wie vor 50 Jahren ermitteln, was der Mensch gerne mit diesen Daten machen will (und das liegt garantiert nicht an mangelnder Forschung. Versuche zu vollautomatischer Textanalyse sind uralt und spätestens seit den ersten Suchmaschienen ist Kontextanalyse etwas mit enormen Geldwert - trotzdem muss ich heute genauso wie vor 10 Jahren unter Tonnen von Suchergebnissen selber das raussuchen, was ich suche), sie kann heute genausowenig wie vor 50 Jahren in einer vom Menschen als angenehm und natürlichen Art mit ihm interagieren (again: An mangelnden Versuchen, Androiden bzw. Teile davon zu entwickeln mangelt es garantiert nicht, aber schon so etwas grundlegendes wie eine Software, die sinnvolle Dialoge führen kann, mangelt es), Sie kann heute genausowenig wie vor 50 Jahren neue Fehlerformen finden geschweige denn korrigieren,...
Das stimmt, aber da der Grundstein quasi schon lange gelegt ist bedarf es hier im Prinzip lediglich noch einer leichten Optimierung. Sicher, "das letzte Prozent" ist am aufwendigsten, aber es ist eben auch das letzte. Natürlich werden heute wie damals quasi nur Nullen und Einsen verschickt, aber es ist eben die Geschwindigkeit welche weitere Möglichkeiten schafft. Als ich irgendwann Ende der 90er eine SB (ich glaube Live) gekauft habe, da lag ihr ein Programm namens Prody Parrot bei. Damit konnte ich damals schon meinen kompletten PC mit der Sprache steuern (ich glaube Texte vorlesen ging auch, is halt schon lange her). Es fehlt(e) also nicht mehr viel bis eine "nennenswerte" Kommunikation mit einem digitalen Gerät in befriedigendem Umfang möglich ist. Wie gesagt, das letzte % hat es natürlich in sich.
Was bislang durch Elektronik ersetzt wurde, waren fast ausschließlich repetitive Aufgaben, die man eigentlich auch schon früher hätte auf mechanischem Wege lösen können, nur waren die mechanischen Lösungen zu aufwendig und teuer im Vergleich zum Menschen. Das Potential zur weiteren Minimierung in diesen Bereichen ist imho vergleichsweise gering (Transportwesen hat noch Potential).
Das ist alles relativ. Eine winzige Weiterentwicklung kann unvorhersehbare Folgen haben. Im Prinzip ist zwischen den Balkenkonstruktionen, welche (Wasser-/Bewegungs-) Energie schon vor hunderten (?) von Jahren übertrugen (von einem Fluß, übers Wasserrad, dort in Bewegung umgewandelt über sich bewegende "Holzbalken" mehrere Kilometer zu einem Betrieb, ka wie das genau genannt wurde), bis zu dem heutigen System (Energie/Strom via Kabel) kein wirklich Großer Unterschied. Also vom System her mein ich. Es wurde kein Wasser übertragen sondern die "fertige" Energie". Und doch ist es diese kleine "Optimierung" welche quasi all das ermöglichte was uns heutzutage umgibt.
Ob noch weitere Bereiche erschlossen werden können, bleibt abzuwarten. Kassiererinnen, wie von dir erwähnt, wären eine Option - macht aber nur in Großmärkten einen großen Unterschied, denn auch mit voll automatisierten Kassen braucht man noch min. 1-2 Leute pro Tür, die aufpassen, dass jeder die Kassen auch nutzt.
Nicht wirklich. Ein verlassen ohne zu bezahlen könnte man mit einfachen mitteln verhindern (zb. Schleusensystem). Das kann auch ein Computer mittels Kamera. Und vor Diebstahl schützt auch kein Kassierer.
In der Altenpflege basteln die Japaner zwar gerne rum, aber "Menschlichkeit" und "Nähe" sind da bereits heute die großen Schlagworte.
Hehe, erinnert mich an einen Bericht welchen ich kürzlich sah, in dem es um mißhandelte Menschen in Altersheimen ging. Aber auch hier, der mensch ist ein Gewohnheitstier. Spricht es und sieht nur irgendwie nach Mensch aus, dann ist es nur eine Frage der zeit bis es angenommen wird. Als Kind spieltst du mit Robotern (ich hatte auch schon welche, wenngleich diese nur blinkende Lichter zu bieten hatten), später wirst du sie im Haushalt haben, ergo hast du dich bis zum Altenheim schon an sie gewöhnt. Je nach Fähigkeiten der "Maschine" mußt du vielleicht nicht mal mehr ins Pflegeheim... kann das Ding auch alles zu Hause. Außer natürlich man möchte.^^
Der Rest, den du aufgelistet hast, könnte uns das Leben verschönern - aber es gehen keine Arbeitsplätze verloren, weil heute (quasi) niemand dafür angestellt wird ;)
Dienstleistungen? Es gibt keine Putzfrauen? Einer vom Garten und Landschafftsbau der einem den Rasen mäht? Die Straße kehrt? Die Hecke schneidet? Wenn die Lebensmittel "unbemannt" kommen, was denkst du wer die Post bringt? Oder abholt? Was genau meinst du?^^
Aber ungeachtet dessen, was technisch möglich ist, werden die entscheidenden Faktoren der politische, der gesellschaftliche und der materielle (Rohstoffe, Energie, etc.) Rahmen sein, der den Kampf zwischen Menschen und Maschinen entscheident.
Nicht wirklich. Im Vordergrund steht der "Trieb" des Menschen, dessen sich, wie die Vergangenheit zeigt, alles unterordnet. Material ist ausreichend vorhanden, wenn es für "Verschwendung" reicht (in der wir aktuell Leben) wird es für Sparsamkeit (wo wir leben werden/müssen) auf alle Fälle reichen.
Und das Vorherzusagen ist imho äußerst schwierig. (gerade die Politik. Die Extrapolation der fortschreitenden Dummheit lässt sich imho nicht über 50 Jahre hinweg aufrechterhalten. Wie sie endet -große Zusammenbrüche sind beliebte Szenarien- bleibt abzuwarten.
Die "Politik" (damit meine ich nicht die aktuelle, oder die der letzten hundert Jahre...) hat eigentlich - im Großen und Ganzen - schon immer versagt. OK, zumindest darin ist sie mittlerweile ziemlich gut. :D

MFG INU.ID

PS: ich hab mal am Topic rumgefingert.^^
 
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AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Das stimmt, aber da der Grundstein quasi schon lange gelegt ist bedarf es hier im Prinzip lediglich noch einer leichten Optimierung. Sicher, "das letzte Prozent" ist am aufwendigsten, aber es ist eben auch das letzte. Natürlich werden heute wie damals quasi nur Nullen und Einsen verschickt, aber es ist eben die Geschwindigkeit welche weitere Möglichkeiten schafft. Als ich irgendwann Ende der 90er eine SB (ich glaube Live) gekauft habe, da lag ihr ein Programm namens Prody Parrot bei. Damit konnte ich damals schon meinen kompletten PC mit der Sprache steuern (ich glaube Texte vorlesen ging auch, is halt schon lange her). Es fehlt(e) also nicht mehr viel bis eine "nennenswerte" Kommunikation mit einem digitalen Gerät in befriedigendem Umfang möglich ist. Wie gesagt, das letzte % hat es natürlich in sich.

Ich glaube, du hast meinen Punkt nicht verstanden:
Das Problem ist nicht das letzte Prozent für eine Spracherkennung/-steuerung. Die gibt es schließlich schon im Alltagseinsatz (KFZ-Elektronik) und dass das so lange gedauert hat, liegt vermutlich auch nur an dem extrem geringen Nutzen. Die meisten Leute wollen ihren PC überhaupt nicht anbrüllen müssen.
Worum es mir ging, ist Kontextanalyse. Ein Computer, der nicht nur einen Befehl ausführen kann, sondern der einen Gesprächsinhalt begreift. Nicht "wikipedia: 747", sondern "hmmm, wie hieß nochmal das Flugzeug, von dem immer erzählt wurde, es wäre länger, als der erste Flug der Gebrüder Wright?".
Da ist bis heute nicht einmal das erste Prozent geschafft, obwohl man seit Jahrhunderten (!) von Maschienen träumt, die eine vollständige Konversation beherrschen.

Das ist alles relativ. Eine winzige Weiterentwicklung kann unvorhersehbare Folgen haben. Im Prinzip ist zwischen den Balkenkonstruktionen, welche (Wasser-/Bewegungs-) Energie schon vor hunderten (?) von Jahren übertrugen (von einem Fluß, übers Wasserrad, dort in Bewegung umgewandelt über sich bewegende "Holzbalken" mehrere Kilometer zu einem Betrieb, ka wie das genau genannt wurde), bis zu dem heutigen System (Energie/Strom via Kabel) kein wirklich Großer Unterschied. Also vom System her mein ich. Es wurde kein Wasser übertragen sondern die "fertige" Energie". Und doch ist es diese kleine "Optimierung" welche quasi all das ermöglichte was uns heutzutage umgibt.

Iirc nannte man das "Stangenkunst". Der Vergleich hinkt aber, denn "alles, was uns heute umgibt" wird nicht nur durch den Elektromotor ermöglicht, sondern auch durch eine Vielzahl elektrischer und auch nicht elektrischer Entwicklungen, die mit direkter Wasserkraftnutzung nicht möglich gewesen wären.

Meine Aussage bezog sich aber ohnehin eher darauf, dass das Potential der Digitalen Revolution in Bezug auf die Arbeitseinsparung heute qualitativ ausgereizt ist. Es gibt noch ein paar Branchen (in Europa eher wenige), in denen Roboter einiges an Handarbeit übernehmen könnten, aber die meisten Felder sind abgegrast. Um die Entwicklung so fortzuschreiben, bräuchte man eine Maschiene, die im Dienstleistungsbereich das Potential hat, was der Industrieroboter in die Produktion gebracht hat.
Und von dieser Maschiene ist bislang nichts zu sehen.

Nicht wirklich. Ein verlassen ohne zu bezahlen könnte man mit einfachen mitteln verhindern (zb. Schleusensystem). Das kann auch ein Computer mittels Kamera. Und vor Diebstahl schützt auch kein Kassierer.

Ich denke nicht, dass sich Supermärkte, in denen man eingeschlossen ist, bis man bezahlt hat, durchsetzen werden ;)
Und es gibt sehr wenige Leute, die versuchen, einen vollen Einkaufswagen an der Kassiererin einfach vorbeizuschieben...

Spricht es und sieht nur irgendwie nach Mensch aus, dann ist es nur eine Frage der zeit bis es angenommen wird. Als Kind spieltst du mit Robotern (ich hatte auch schon welche, wenngleich diese nur blinkende Lichter zu bieten hatten), später wirst du sie im Haushalt haben, ergo hast du dich bis zum Altenheim schon an sie gewöhnt. Je nach Fähigkeiten der "Maschine" mußt du vielleicht nicht mal mehr ins Pflegeheim... kann das Ding auch alles zu Hause. Außer natürlich man möchte.^^

Mir fällt kein einziges Beispiel ein, wo man sich die Menschen daran gewöhnt hätten, mit einer Maschiene statt einem Menschen engeren Kontakt zu haben. Auch bei den "Roboter-Spielkindern" (LEGO rulez!) der mitteleren Generation sehe ich da keine Anzeichen.

Dienstleistungen? Es gibt keine Putzfrauen? Einer vom Garten und Landschafftsbau der einem den Rasen mäht? Die Straße kehrt? Die Hecke schneidet? Wenn die Lebensmittel "unbemannt" kommen, was denkst du wer die Post bringt? Oder abholt? Was genau meinst du?^^

Wieviel Putzfrauen beschäftigst du? (um den Boden zu wischen. Denn auf einem zugemüllten Schreibtisch aufräumen werden Roboter wohl auch in 20 Jahren nicht)
Wieviele Gärtner? (zum Rasenmähen. Denn Rosenschneiden wird ebenfalls noch ein Weilchen dauern)
Eben.
Berufe, die gar nicht mal so viele Leute haben, können auch nicht für hohe Verluste an Arbeitsplätzen sorgen, wenn sie ersetzt werden.

Nicht wirklich. Im Vordergrund steht der "Trieb" des Menschen, dessen sich, wie die Vergangenheit zeigt, alles unterordnet. Material ist ausreichend vorhanden, wenn es für "Verschwendung" reicht (in der wir aktuell Leben) wird es für Sparsamkeit (wo wir leben werden/müssen) auf alle Fälle reichen.

Die Triebe werden sich nicht ändern ;)
Deswegen habe ich die Faktoren aufgezählt, die sie zu Handlungen formen.

Die "Politik" (damit meine ich nicht die aktuelle, oder die der letzten hundert Jahre...) hat eigentlich - im Großen und Ganzen - schon immer versagt. OK, zumindest darin ist sie mittlerweile ziemlich gut. :D

Würde ich so nicht sagen. Die Politik früher hat zwar nicht weniger Fehler gemacht, als die heute - aber sie hat weniger Fehler sehenden Auges gemacht.

PS: ich hab mal am Topic rumgefingert.^^

böse böse
 
AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?

Ich glaube, du hast meinen Punkt nicht verstanden: ...
Worum es mir ging, ist Kontextanalyse. Ein Computer, der nicht nur einen Befehl ausführen kann, sondern der einen Gesprächsinhalt begreift. Nicht "wikipedia: 747", sondern "hmmm, wie hieß nochmal das Flugzeug, von dem immer erzählt wurde, es wäre länger, als der erste Flug der Gebrüder Wright?". Da ist bis heute nicht einmal das erste Prozent geschafft, obwohl man seit Jahrhunderten (!) von Maschienen träumt, die eine vollständige Konversation beherrschen.
Ich hab dich schon verstanden, sehe aber den Löwenanteil (Prozentual, im letzten/den letzten % steckt wie erwähnt noch eine Menge Arbeit) bereits als erledigt an. "Es" kann schon halbwegs aussehen wie wir, es kann sich bewegen (Motorik, Gleichgewicht Stichwort gehen auf 2 beinen usw), es kann sprechen, es kann (atm noch) sehr eingeschränkt verstehen (natürlich nicht wie ein Mensch etwas versteht, aber es langt schon zur Umsetzung simpler Befehle), alles was jetzt noch fehlt ist eine ausgereifte AI/KI, welche quasi auch im Stande ist sich selbst weiterzuentwickeln. Auch das ist eigentlich schon geschafft, allerdings noch relativ rudimentär. Ergo fehlt, bis zu einem "befriedigenden" Ergebnis, nicht mehr wirklich viel. Nicht mehr viel gemessen an dem was schon möglich ist. Ich bin davon überzeugt das es nicht mehr lange dauert bis das erreicht wurde wovon du sagst es wäre nicht mal das erste % geschafft. Das erste % einer "perfekten" AI/KI vielleicht, aber eine solche AI/KI auf einer Platine macht eben noch keinen vielseitig einsetzbaren Roboter.
Iirc nannte man das "Stangenkunst". Der Vergleich hinkt aber, denn "alles, was uns heute umgibt" wird nicht nur durch den Elektromotor ermöglicht, sondern auch durch eine Vielzahl elektrischer und auch nicht elektrischer Entwicklungen, die mit direkter Wasserkraftnutzung nicht möglich gewesen wären.
Mir ging es nicht um den Motor, sondern um die Wandlung der Bewegungsenergie in Elektrische Energie und deren Übertragung. Damals wurde Bewegung über Balken übertragen, heute Strom durch Kabel. Vom Prinzip her eigentlich kein Unterschied, und doch wäre ohne letzteres das Meiste was uns im Alltag umgibt nicht möglich gewesen. Das der Vergleich dennoch leicht humpelt ist klar, aber ich denke du weißt was ich damit sagen/zum Ausdruck bringen wollte.
Meine Aussage bezog sich aber ohnehin eher darauf, dass das Potential der Digitalen Revolution in Bezug auf die Arbeitseinsparung heute qualitativ ausgereizt ist. Es gibt noch ein paar Branchen (in Europa eher wenige), in denen Roboter einiges an Handarbeit übernehmen könnten, aber die meisten Felder sind abgegrast. Um die Entwicklung so fortzuschreiben, bräuchte man eine Maschine, die im Dienstleistungsbereich das Potential hat, was der Industrieroboter in die Produktion gebracht hat.
Und von dieser Maschine ist bislang nichts zu sehen.
Hier bin ich anderer Meinung, denn es hat mMn einen einfachen Grund warum davon bislang nichts "zu sehen" ist. In der Produktion wurden schon Roboter eingesetzt als diese nur sehr einfach aufgebaut waren. Als ich als junger Bursche bei uns im Ort an den Hallen der Firma Cloos (dort werden u.a. Schweißroboter hergestellt) vorbeigelaufen bin, da konnte ich im Sommer, bei geöffneten Toren, schon Roboter arbeiten sehen (Probeläufe). Heute, Jahrzehnte später, kann ich sie dort immer noch sehen. Aber natürlich hat sich in den letzten Jahrzehnten einiges getan. In der Dienstleistung hingegen kann man derartige "Maschinen" erst dann einsetzen wenn ein bestimmtes Mindestmaß an "Features" erfüllt werden kann. Und genau da hängt es im Moment noch. Und doch gibt es in Asien zb. schon zumindest vom Äußeren her sehr menschenähnliche Roboter welche den Job eines Menschen erledigen (Stichwort Infoschalter zb). Offene Feldversuche gab und gibt es schon eine Menge, aber bis zum alltäglichen Einsatz "auf breiter Front" fehlt natürlich noch eben dieses letzte "Quäntchen".
Ich denke nicht, dass sich Supermärkte, in denen man eingeschlossen ist, bis man bezahlt hat, durchsetzen werden ;)
Und es gibt sehr wenige Leute, die versuchen, einen vollen Einkaufswagen an der Kassiererin einfach vorbeizuschieben...
Du sagtest man bräuchte zb. 1-2 Leute die aufpassen das auch jeder schön die Kasse nutzt. Und ich frage dich. Warum sollte das ein Mensch sein müssen?
Mir fällt kein einziges Beispiel ein, wo man sich die Menschen daran gewöhnt hätten, mit einer Maschine statt einem Menschen engeren Kontakt zu haben. Auch bei den "Roboter-Spielkindern" (LEGO rulez!) der mitteleren Generation sehe ich da keine Anzeichen.
Siehe oben. Es gab die Konfrontation auf breiter Linie auch noch nicht wirklich. Aber wenn es sie gibt werden sich die menschen sehr schnell daran gewöhnen. Vor 20 Jahren hätte auch keiner gedacht das man mal mehr in einem Internetz als im lokalen Großhandel kaufen wird. Und doch kann ich schon heute nicht nur alles über das Internetz beziehen (wirklich alles), immer mehr Menschen stellen sich auch darauf um. Roboter werden einmal das können was Menschen auch können, nur ohne ihre Fehler. Die Robo-Nanny (Robo-Pfleger usw) ist immer freundlich, nie genervt, wird das Kind niemals Mißhandeln, wird es nie vernachlässigen usw. Der Mensch wird sich sehr schnell an sie gewöhnen, egal in welchem Umfeld er zuerst auf sie trifft.
Wieviel Putzfrauen beschäftigst du? (um den Boden zu wischen. Denn auf einem zugemüllten Schreibtisch aufräumen werden Roboter wohl auch in 20 Jahren nicht) Wieviele Gärtner? (zum Rasenmähen. Denn Rosenschneiden wird ebenfalls noch ein Weilchen dauern) Eben.
Berufe, die gar nicht mal so viele Leute haben, können auch nicht für hohe Verluste an Arbeitsplätzen sorgen, wenn sie ersetzt werden.
Ich persönlich gar keine, und wenn würde "die Putze" meinen Schreibisch auch gar nicht anfassen dürfen. :P Aber es gibt diese Berufe, unabhängig davon wie viele dort beschäftigt sind. Und wenn er nur noch zum schneiden der Rosen kommen muß, wird er logischerweise auch weniger verdienen.
Die Triebe werden sich nicht ändern ;)
Deswegen habe ich die Faktoren aufgezählt, die sie zu Handlungen formen.
Natürlich werden sie sich (leider) nicht ändern, aber sie bestimmen die Handlungen mehr als alles andere. Daher erachte ich das "System" so wie es aktuell aufgebaut ist auch als nicht zukunftsfähig.
Würde ich so nicht sagen. Die Politik früher hat zwar nicht weniger Fehler gemacht, als die heute - aber sie hat weniger Fehler sehenden Auges gemacht.
Das meinte ich mit "darin ist sie mittlerweile ziemlich gut".

Ich bin jedenfalls davon überzeugt, das es langsam Zeit wird einiges zu überdenken. Und damit meine ich nicht Themen wie Umweltschutz, Ressourcenverteilung usw (alles selbstverständlich). Wenn alles so bleibt wie es aktuell der Fall ist, dann sind Szenarien wie Madmax, 1984, Skynet usw realistischer als uns lieb ist. Wenn (um nur ein beispiel zu nennen, um bei ursprungstopic zu bleiben) der Arbeiter in der Gesellschaft besser angesehen wird, weil es so vermittelt wird, als der Mensch ohne Arbeit, dann bedeutet das Zwangsläufig das eine Zeit, in der immer mehr und mehr Menschen keine Arbeit (im klassichen Sinn) haben werden, automatisch das Chaos bringen wird. Und das nicht erst in hunderten von Jahren...
 
Ich denke auch wie viele andere, dass wegen der zurzeit relativ schweren Zeit, mit Kriegen, Wirschaftkrisen und Unruhen zu rechnen ist.
Zum Thema Wirtschaftskrise:
Die Wirtschaft ist stark geschwächt und kann meiner Meinung nach nicht gerettet werden. Hierbei ist es auch egal, ob der Staat Hilfspakete zusammen schnürrt. Die Wirtschaft kann sich nur erholen, durch einen totalen Crash.
Ich erwarte diesen Crash ca. in 15 Jahren.
Was meint ihr ?
MfG, Tom
 
Ich persöhnliche finde das die Wirtschafftskrise sehr von den Medien hochgeputscht wurde und damit unötig große Panik bei Banken und Unternehemn ausgelöst wurde.
 
Ich habe die Befürchtung das wir wieder in eine Zeit des Chaos treiben. Alles scheint sich in einem Strudel nach unten zu bewegen. Wirtschaft , Religion , Sittenverfall , Gerechtigkeit , nirgends stimmt es mehr. Überall nur noch Betrug , Rechtsbeugung , Mißbrauch.
 
Ich habe die Befürchtung das wir wieder in eine Zeit des Chaos treiben
Was meinst du mit "wieder"? Ich finde, dass Dinge, wie z.B. die Wirtschaftskrise übertrieben von den Medien dargestellt werden. Für alles wird die Krise als Begründung gegeben.
Wenn man sich mal die Arbeitslosenquote ansieht: Die ist in der letzten Zeit, nach einem Rückgang, nur leicht angestiegen (Zumindest nach dem, was ich den Nachrichten mitbekommen habe. Hab keine konkreten Zahlen). Solche Schwankungen kommen, meiner Meinung nach, vor.

Ich würde erstmal abwarten, bevor man alles schlechtredet. Es verändert sich halt alles, aber das wird es immer tun. Ich finde, da kann man jetzt noch nicht urteilen, ob die Welt untergehen wird oder nicht...
 
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