Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

Na ja, falls es in diesem Forum noch andere interessieren sollte:
Das Haus stammt aus den 60ern, da gab es sogar schon TV, also kein Jugendstil mit 120 Jahren und Gasleitungen in der Decke.
Dennoch hat das Hausnetz nichts mit dem Stromversorger zu tun, sondern mit dem Hauseigentümer. Der (physische) Netzbetreiber führt lediglich eine Leitung hin.
Führt er eine Leitung hin? - Anzunehmenderweise ja, sonst hättest du ja keinen Strom.

Und Netzmodernisierung in HH?? Das ist schon ein Widerspruch in sich ... genauso wie der Begriff "Baustellen", hier handelt es sich eher um Ruhestellen ... ich kann an zentralen Punkten jedenfalls keine nenneswerte Aktivität feststellen.
Ich bin ja nicht so oft in Hamburg, aber wenn ich mich da durchquäle, wurde da auch gewerkelt.

(Das liegt vermutlich an mir; die Leute fangen immer an zu arbeiten, wenn ich irgendwo auftauche. :D)

eine aktuelle Nachfrage der Hausverwaltung anläßlich des kürzlichen Schwelbrandes an der Übergabestelle bei HH-Energie oder wie sie jetzt heißen, lief bislang ins Leere ...
Das könnte damit zusammenhängen, dass die Wartung der Übergabestelle Sache des Hauseigentümers ist. Der Netzbetreiber pappt nach Abnahme 'ne Plombe dran, wobei selbst das häufig von den ausführenden Installateuren direkt erledigt wird.

Und mal ganz ehrlich zu E-Autos: Wer hier in diesm Forum möchte jetzt wirklich 50000€ ausgeben,
Das Model 3 von Tesla kostet nur 40.000 Euro, wovon noch knapp ein Viertel durch den Umweltbonus abgedeckt wird. In dem Kaufpreis sind zudem Features und Serviceleistungen inbegriffen, die man in der Preisklasse nicht findet und für die man sonst zusätzlich in die Tasche greifen muss.

Und in dem Maße, in dem auch größere Hersteller einsteigen, werden die Preise zwangsläufig sinken.

um in 8-9 Jahren 2 Tonnen Sondermüll vor der Tür zu haben, den aufgrund der schwächelnden Akkus niemand (hier) mehr haben will, so reich können die Teilnehmer hier alle doch nicht sein ...
Neuere Akkus halten statt der 1000 Ladezyklen, mit denen ursprünglich gerechnet wurde, 3000 Ladezyklen durch. Rechne selbst. :)

mal abgesehen davon, daß eine banale Tour HH-Berlin schon jetzt ein Abenteuer damit darstellt ... vom Rückweg ganz zu schweigen.
Also nicht ganz 300 Kilometer für die einfache Strecke. Gar kein Problem, wenn man nicht gerade einen Stadthüpfer gekauft hat. Das bereits oben genannte Model 3 von Tesla hat selbst in der Standardausführung eine Reichweite von 430 Kilometern.

Und da man nicht nach Berlin fährt, um gleich wieder zurückzufahren, hat man auch Zeit zum Nachladen. In Berlin gibt es rund 20 Supercharger, dazu etliche ebenfalls kompatible Ladesäulen anderer Anbieter.

PS: An eine ins Auge gefaßte Installation von Ladesäulen auf den dort vorhandenen KFZ-Stellplätzen ist selbstredend überhaupt nicht zu denken, kein Wunder, wenn es noch nicht einmal für Durchlauferhitzer für Warmwasser reicht ...
Was, wie schon gesagt, zwei paar Schuhe sind. Die Ladesäule hängt am öffentlichen Netz, der Durchlauferhitzer ist hinter dem Übergabepunkt angeschlossen. Was dahinter passiert - oder eben nicht passiert - geht den Netzbetreiber nichts an.

Nicht, dass man als Hausbesitzer nicht tatsächlich gelegentlich Grund hätte, sich über örtliche Betreiber zu ärgern; ich kann davon auch ein Lied singen. Aber ebenso oft wälzen Hauseigentümer ihren Modernisierungsunwillen gegenüber uninformierten Mietern auf den Netzbetreiber ab.
 
@Mahoy : Vorab, erstmal Dank für die strukturierte Anwort!
Dennoch hat das Hausnetz nichts mit dem Stromversorger zu tun, sondern mit dem Hauseigentümer. Der (physische) Netzbetreiber führt lediglich eine Leitung hin.
Führt er eine Leitung hin? - Anzunehmenderweise ja, sonst hättest du ja keinen Strom.
Hier handelt es sich um ein offensichtliches Mißverständnis: Wenn der Stromversorger nicht in der Lage ist zu liefern oder, s.o., eine ausreichende Leitung bis vor die Tür zu legen, weil er keine Leistung bereitstellen kann, ist das für die Bewohner ganz schlecht ... und nicht das Problem der Hauseigentümer (es ist übrigens meine Wohnung ... die o.a. Vermieterthematik paßt eher nicht).
Der Versorger ist überfordert, und das seit mehr als 20 Jahren! ... und noch auf absehbare Zeit!! (keinerlei Zusagen für die überschaubare Zukunft)
Hier prüft nach dem Schwelbrand unsere Hausverwaltung jetzt Regressansprüche, aber ... siehe DSL-Internetversorgung in diesem Land. Nur, über das Unvermögen hier in einer Großstadt die Bewohner adäquat mit Strom zu versorgen, wird (noch) wenig gesprochen ... stattdessen wird über E-Autos geschwafelt (siehe nicht mögliche Ladesäulen auf meinem Grundstück).

Ok ... E-Autos dann für 40000€ in 8-9 Jahren als reinen Sondermüll!! Schau doch mal in US-Seiten, was da jetzt mit nicht wirklich alten TESLAS los ist, die nicht mehr 50% Akkuleistung auf dem Display zeigen ... und das soll jetzt anders sein ... oder in 10 Jahren werden?
Mein neues Smartphone sagt mir ganz aktuell, daß meine alten Nokias deutlich besser in der Akkuleistung waren!
 
Der Versorger ist überfordert, und das seit mehr als 20 Jahren! ... und noch auf absehbare Zeit!! (keinerlei Zusagen für die überschaubare Zukunft)
Hier prüft nach dem Schwelbrand unsere Hausverwaltung jetzt Regressansprüche,
Was hat der Netzbetreiber/Versorger denn mit einem Schwelbrand in Eurem Haus zu tun?
 
Ja ... Oslo wurde auch dadurch bekannt, daß die Infrastruktur zum Aufladen der E-Autos durch die Menge zusammenbrach und sie sich die Reifen dort plattstanden ... genial!!
Fast so wie unsere Politiker, die vor einigen Jahren feststellen mußten, daß für unsere Propeller im Norden gar keine Leitungen vorhanden sind, um den Strom nach Süden zu transportieren ...
Leider bezahlen wir diesen Schwachsinn momentan mit mehr als 30 Cent pro KWh ...
 
Ich hab einen Renault Zoe, der deutlich günstiger war.
Und mit dem du notfalls bei ökonomischer Fahrweise auch von HH nach B kommst, obwohl die Technik schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Es sei denn, du hast damals die Ausführung mit 20-kWh-Akku (?) gekauft.

Hier handelt es sich um ein offensichtliches Mißverständnis: Wenn der Stromversorger nicht in der Lage ist zu liefern oder, s.o., eine ausreichende Leitung bis vor die Tür zu legen, weil er keine Leistung bereitstellen kann, ist das für die Bewohner ganz schlecht ...
Wie viel kann der Versorger bei euch genau ins Haus führen? Und wie viel bräuchtet ihr?

Ok ... E-Autos dann für 40000€ in 8-9 Jahren als reinen Sondermüll!!
Eher so ziemlich alles außer Sondermüll:

Schau doch mal in US-Seiten, was da jetzt mit nicht wirklich alten TESLAS los ist, die nicht mehr 50% Akkuleistung auf dem Display zeigen ... und das soll jetzt anders sein ... oder in 10 Jahren werden?
Mein neues Smartphone sagt mir ganz aktuell, daß meine alten Nokias deutlich besser in der Akkuleistung waren!
Wie schon geschrieben, du bist nicht auf aktuellem Stand:
 
@Sparanus : War nur ein Beispiel, ich könnte auch andere Sachen anführen, aber konkret, von der Oma, genau wie das Bild ... die lieben Kleinen fahren mit der Bahn!
 
Zum Thema eines "günstigen" Zoe: Ein alter Freund von mir fährt ihn, ... seine Frau nicht mehr, seit sie wiederholt liegen blieb. Nicht HH-Berlin, sondern HH-Süd ins Zentrum. Noch Fragen?
Wie schon geschrieben, du bist nicht auf aktuellem Stand:
Ja, ich rede ja auch nur von der Gegenwart! Vielleicht gibt es in einigen Jahrzehnten tatsächlich Akkus, die einen Quantensprung hinlegen werden, aber jetzt ... eher nicht ...
Ich bin nach Corona wirklich gespannt, was er mit seiner alten Möhre dann macht!
Wie viel kann der Versorger bei euch genau ins Haus führen? Und wie viel bräuchtet ihr?
Weiß ich nicht! Auf jeden Fall seit Jahrzehnten zu wenig, geschätzt werden so 50% mehr als 1965 ... eigentlich ärmlich, wir sind hier nicht in Wagadugu und im Jahr 2021 ... :(
 
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Hey ... an alle, die hier bislang mit diskutiert haben oder zufällig hereingerutscht sind!
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
Aber, könnte es nicht sein, daß wir uns hier nur über eine winzige Facette unterhalten?
Corona macht es ja nun mal möglich, auch länger in derartigen Foren zu diskutieren.
Ich vermute mal, neben Technikaffinität kommen wir hier über CO2 und den immer vorhandenen Klimawandel in Bereiche, in denen nicht nur Sachverhalte und Wissen, sondern v.a. Meinungen als Argumente angeführt werden.
Also, um klar zu polarisieren: Ich werde mir in den kommenden 5-10 Jahren bestimmt kein E-Mobil zulegen, es sei denn, unsere Politiker greifen substantiell in unsere Rechte auf dem Sektor ein!
 
Also, um klar zu polarisieren: Ich werde mir in den kommenden 5-10 Jahren bestimmt kein E-Mobil zulegen, es sei denn, unsere Politiker greifen substantiell in unsere Rechte auf dem Sektor ein!
Wobei die örtliche Ladeproblematik der einzige richtige Grund ist...
 
Und mit dem du notfalls bei ökonomischer Fahrweise auch von HH nach B kommst, obwohl die Technik schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Es sei denn, du hast damals die Ausführung mit 20-kWh-Akku (?) gekauft.
20 kWh Akku? Das muss der Zoe der ersten Generation sein.
Ich hab die zweite Generation, letztes Jahr gekauft mit 52 kWh.
Bei 100km/h maximal kommst du schon über 300km weit. einzig die Schnellladefähigkeit ist begrenzt. 50 kW am Schnelllader sind schon gut. Aber für Langstrecke ist das Auto auch nicht gebaut.
 
Wobei die örtliche Ladeproblematik der einzige richtige Grund ist...
Nee, nicht nur das, ... ich möchte in 8-9 Jahren auch nicht 2 t Sondermüll (s.o.) vor der Tür stehen haben ... die Zukunft mag vielleicht ja noch so toll werden ... aber jetzt??
Auto nachts laden, geht doch. Mit Solar und Wind. Nachts weht immer Wind wie man weiß.
... dazu braucht man "intelligente Stromzähler" ... soll in Japan ja angeblich funktionieren, nur, vor einigen Wochen hat ein Oberverwaltungsgericht in diesem Land den Zwangseinbau abgelehnt: Wegen offensichtlicher Dummheit dieser Geräte ... :lol:... irgendwie doch genial!!!
Was hat der Netzbetreiber/Versorger denn mit einem Schwelbrand in Eurem Haus zu tun?
Hatte ich oben schon mal ansatzweise erläutert: Der Versorger kann z.B. 0,5 MWh geordnet liefern, das Haus zieht aber 0,6 ... bevor es zu einem Ausfall kommt, schmort der Übergabepunkt durch ... die Sicherung war wohl zu träge ...
 
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Nee, nicht nur das, ... ich möchte in 8-9 Jahren auch nicht 2 t Sondermüll (s.o.) vor der Tür stehen haben ... die Zukunft mag vielleicht ja noch so toll werden ... aber jetzt??
Also sind dir 6l Giftiger Treibstoff auf 100km lieber? Ok
6l die du auch nicht mehr, ohne erheblichen Aufwand, wieder binden kannst? Ok

Solange du überhaupt ein Auto besitzt ist diese Argumentation unbrauchbar für die persönliche Abwägung.
 
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