Youtube: Musikindustrie kritisiert Urheberrechts-Einblendungen und zeigt Alternativen

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Vertreter der Musikindustrie haben jetzt den Streit um die Youtube-"Tafeln" mit einem eigenen Youtube-Video kommentiert. Darin wird auf die Texteinblendungen bei möglichen Urheberrechts-Verstößen eingegangen. Derzeit streiten sich Youtube und die Gema über die Höhe der Gebühren für geschützte Inhalte.

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Wie wär´s wenn die Gema einfach einen eigenen Kanal mit der geschützten Musik eröffnet und gut ist. ;)
Machen doch andere genauso und verdien schön mit der Werbung dran.

Wie die immer so tun, als ob die jetzt durch Youtube arm werden.
Komisch, die anderen Länder kriegen das doch auch gebacken und scheffeln trotzdem ihre Millionen. :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Pirat Bruno Kramm zieht gegen die GEMA vor Gericht | heise online

Es beklagen ja auch einige die nicht transparente Geldverteilung von Seiten der GEMA aus.
So ganz unschuldig ist hier wohl niemand, aber irgendwie auch errschreckend wie frei unser Youtube in Deutschland ist. :D
Ich frage mich ob die Abtretung einer gewissen Gebühr letztendlich nicht billiger gewesen wäre, als die ganze Verwaltung, Fahndung und die ganzen Sperrungen der Videos.
 
Mich ärgert weniger dass ich mir die Videos nicht anschauen kann, als dass wir Deutschen ein Negativbeispiel in Sachen Zensur abgeben. Unserem internationalen Ansehen wird das mit Sicherheit nicht gut tun.
 
Interessant : Deutschland das einzige Euro Land in der "Top 10" .. und dann auch noch an der Spitze !

Was sagt uns das ? Sind wir nun die Extremsten Raupkopierer der Welt ?
 
Was sagt uns das ? Sind wir nun die Extremsten Raupkopierer der Welt ?
Mit Raubkopien hat das nix zu tun. Eher mit überfettete und somit geldverschlingende Bürokratie, Zensur und Bestimmungsrechte von der "Elite" (Politiker und reiche Firmen die bei uns die Gesetze mitbestimmen) und die immer scheibchenweise Annäherung in Richtung Überwachungsstaat.
 
Nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn"? Das behebt allerdings nicht das Problem was wir haben sondern umgeht es nur. Nur weil man die Augen "zu macht" (mit Proxy) heißt das nicht dass das Problem der deutschen Rechteverwertung nicht vorhanden ist.

Das meinte ich damit garnicht. Ich wollte damit die vielen Verschwörungstheoretiker ansprechen, die sich Parolen schwingend hinter ihren 10 Proxys verstecken und alles verteufeln, was in irgendeiner Weise persönliche Daten verarbeitet. Die sollen doch bitte noch ein paar Proxys mehr benutzen und die Füße still halten. Denn auf der Seite 1 fiel schon wieder das Stichwort Überwachungsstaat.
 
Warum geht es denn ettlichen Künstlern nicht so schlecht?

Weil diese sich nicht an die Gema gebunden haben.

Geistiges Eigentum, wird doch immer wieder für sich selbst passend ausgelegt, oder?

Manches geistig für mich fragwürdige Medienprodukt, braucht doch keinen Beschützer.
 
Mich ärgert weniger dass ich mir die Videos nicht anschauen kann, als dass wir Deutschen ein Negativbeispiel in Sachen Zensur abgeben. Unserem internationalen Ansehen wird das mit Sicherheit nicht gut tun.

Das ist ausnahmsweise mal keine Zensur. Youtube hat in Deutschland als einzigem Land keine Vereinbarung mit der örtlichen Vergütungsgesellschaft für Urheberrechte (bei uns eben die GEMA) abgeschlossen. Demzufolge sperrt Youtube hier von sich aus alle relevanten Videos. Das ist keine Zensur, sondern Rücksicht auf das Urheberrecht.

Wie wär´s wenn die Gema einfach einen eigenen Kanal mit der geschützten Musik eröffnet und gut ist. ;)
Machen doch andere genauso und verdien schön mit der Werbung dran.

Und genau da liegt das Problem. Die Vorstellungen der GEMA sind 0,x ct pro Klick auf ein Video. Durch Werbung kann man aber nicht mal annähernd so viel nicht verdienen. Das sagt YT und will deshalb um etliche Zehnerpotenzen (!) weniger bezahlen. Auch der GEMA dürfte klar sein, dass eine werbefinanziertes Angebot nicht so viel erwirtschaften kann und könnte daher auch kein rentables Videoportal betreiben (abgesehen davon, dass es auch nicht ihr Geschäftszweck ist). Aber die GEMA interessiert nicht, ob Youtube genug aus der Werbung einnimmt, um das zu zahlen - die sehen einfach erst mal den Wert der Videos/Musik ihrer Mitglieder.

Der Nutzer ärgert sich oder verwendet einen Proxy. Davon haben dann weder GEMA noch Youtube etwas, weil die GEMA gar nichts abbekommt und Youtube die Werbung nicht auf das richtige Land ausrichten kann (vermute ich mal - ich verwende keinen Proxy ;)).
 
Das ist ausnahmsweise mal keine Zensur. Youtube hat in Deutschland als einzigem Land keine Vereinbarung mit der örtlichen Vergütungsgesellschaft für Urheberrechte (bei uns eben die GEMA) abgeschlossen. Demzufolge sperrt Youtube hier von sich aus alle relevanten Videos. Das ist keine Zensur, sondern Rücksicht auf das Urheberrecht.

Ergibt Sinn. Trotzdem ärgerlich, das wir uns als fortschrittliches Land bezeichnen wollen und solche Dinge dann nicht auf die Kette zu kriegen sind.
 
Wenn ich CEO bei Google wäre, würde ich einfach mal für eine Woche alle Dienste in Deutschland komplett sperren (Google-Suche/Mail/Maps/Youtube/+ etc.). Ich glaube da wird die GEMA ganz schnell handzahm wenn sie Druck von der Realwirtschaft bekommt.

An den Zusatzkosten die Google durch diese dämliche Sperrerei hat,beteiligt sich die GEMA doch auch nicht...
 
Das komische ist doch, das die Verwertungsgesellschaften anderer Länder sich mit YouTube einigen konnten, dort aber die gleichen Labels vertreten wie hier.
Ich muß daraus schließen, das die GEMA mehr verlangt als der Rest der Welt.
Das nun noch ne Unterlassungsklage gegen YT wegen der Tafeln läuft, macht die GEMA nicht sympathischer - auch wenn Google auch nicht ganz Unschuld an der Situation in Deutschland sein sollte.



Fazit: Die GEMA macht durch YT zur Zeit keinerlei Einnahmen (wenn man auf Google zugehen würde, hätte man immerhin etwas und etwas ist mehr als garnichts und das schon seit ein paar Jahren) und die meisten gucken trotzdem auf YT - auch solche Videos, die eigentlich in DE gesperrt sind. Proxys sei dank.
Mit anderen Worten: die GEMA schneidet sich selbst in den Finger - und das in jeder Hinsicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ docdent
den kleinen Künstlern bei der GEMA geht es auch nicht besser.
Also alles unter Beoncey, Schakira...
Allerdings! Die GEMA wurde ja auch schon häufig dafür kritisiert, dass die Verteilung der Einnahmen intransparent ist und die "Großen" bevorzugt werden. Ein Mitglied der Piratenpartei hat jüngst auch die GEMA deswegen verklagt. Vielleicht ändert sich da ja mal etwas...
 
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