AW: Xbox, Ipad & Co: US-Präsident warnt vor Unterhaltungselektronik
Man kann das so oder so sehen, es gibt ja auch Spiele bei denen man lernt, sei es Reaktionsfähigkeit oder Sehvermögen, aber gleich alles abzustempel es sei "böse" naja
Sehvermögen eher nicht und gerade diejenigen, die intensivst ihre Reaktionsfähigkeit trainieren, haben oft sehr sehr wenig Anwendungsmöglichkeiten für diese erlernte Fähigkeit.
Sowas wie "(politische) Bildung" könnte sich da als nützlicher erweisen.
Sieht man eh, wie sich Xbox 360 und Co. auswirken: Demokratien in Ländern, wo das Zeug produziert und verkauft wird, Anarchie/Diktatur dort, wo technische Gerätschaften dieser Art verpönnt, oder gar aus religiösen Gründen "verboten" sind. Soviel dazu.
Meines Wissens nach herrscht da, wo das Zeug produziert wird, eine erstaunlich beständige (dank ausländischer Investitionen) einparteien Diktatur unter dem Deckmäntelchen "Kommunismus".
Hey Obama, im Golf von Mexico läuft eine Ölquelle aus.
In der Wallstreet treiben Spekulanten weiterhin Ihr Spiel ohne Regeln.
Wie wärs wenn da mal was getan wird?
Wir sind Erwachsen und wissen, wie viel Unerhaltungselektronik für uns gut ist und was zu viel ist. Danke!
Zwei Tage nach dem Untergang der Bohrinsel hab ich eine Schaltung mit einem Reporter gesehen, der am Flughafen erstmal der Autovermietung am Flughafen erklärt hat, was los ist / warum die nur noch Autos rausgeben, aber sowenige zurückkkommen. Von einer Ölpest hatte da niemand was gehört. (vom iPad vermutlich eher)
Und Spekulanten?
Guck dir das Wahlergebniss in NRW und den Zugewinn der FDP an: Sieht dass danach aus, als wüssten die Wähler (nach denen sich ein z.B. Präsident richten sollte) genug über die Risiken eines überzogenen Wirtschafts-Liberalismus?
Vielleicht sollte jemand anders die Aussage machen, aber so ganz falsch ist sie nicht.
Obama hat doch Recht. Früher waren es andere Dinge, die die Menschen vom Arbeiten abhielten, heute ist es die Unterhaltungselektronik.
Früher hat die Arbeit die Menschen von anderen Dingen abgehalten. Heute hält sie die Unterhaltungsindustrie von allem ab. (nicht nur elektronischer Spielkram. Es gibt auch genug Leute, die jeden Tag mehrere Stunden vor dem Fernseher oder in irgendwelchen niveaulosen Foren verbringen können)
Der Überkonsum ist leider schnell zu erreichen und Dank Handy & Co. eine leichte Ablenkung. Aber damit jeder selber fertig werden.
Das Problem ist nur, dass die Folgen, gerade für die Demokratie, für den Einzelnen nur dann wahrnehmbar wären, wenn er sich damit befasst. Macht er aber eben nicht. Solange aber die Wähler nur über "die da oben" meckern, die "immer" alles schlechter machen, solange werden sie auch keine richtigen Impulse geben. Dafür bräuchte man Wissen (relativ zu einigen Bevölkerungsgruppierungen kann man mitlerweile von Intellektualität sprechen) und das bekommt man nicht, wenn man seine nicht-Arbeitszeit ausschließlich mit Unterhaltungsmedien verbringt.