X570-Alternative AMD B550: Der neue I/O-Hub für AM4 wird deutlich aufgewertet

Angeblich (!) könnten ausgewählte High-End-Boards noch BIOS Updates bekommen, habe ich gelesen.

Will ich hoffen denn wegen gutem Langzeitsupport habe ich auch das ASUS ROG Crosshair VI Hero gekauft.
Aber wenn AMD ein Riegel vorschiebt können die Boardhersteller auch nichts machen...

Ansonten auch kein Beinbruch, kommt halt ein günstiger 3900X/3950X im Sale wenn Zen 3 draußen ist, wäre mit der Lösung auch zufrieden.
 
Ich bin verwirrt. Wenn ich die Grafik richtig verstehe, kann ich auf mein X470 Taichi von ASRock keinen Ende 2020/Anfang 2021 erscheinenden Ryzen "4900x-schlagmichtot" drauf schnallen, sondern maximal einen z.B. 3900x? Es hieß doch von AMD die AM4 Plattform wird bis 2020+ unterstützt?! Habe ich wohl missverstanden?!

Wenn man weder USB noch mSATA im Einsatz hat, braucht man dann eigentlich die vielen PCIe Lanes bzw. PCIe 3.0 vom I/O Hub?

Die vermutl. Ende des Jahres erscheinenden "Big-Navi" werden ja sicher auch PCIe4.0 haben. Glaubt ihr das wird in meinem Anwendungsfall (Zocken, sonst nix) eine rolle bezüglich FPS spielen, wenn ich die Big-Navi auf mein X470 schnalle?

Sorry für die Fragen, bin neu hier im Forum =)
 
Bestimmt fragt sich jeder wie ich, wieso der B550 Chipsatz so lange auf sich warten ließ. Schade das AMD dazu schweigt.

Ende des Jahres wird der X670 Chipsatz erscheinen. Aber ein B650 Chipsatz wird bestimmt dieses Jahr nicht mehr kommen.
Die Frage wird auch sein, ob AMD einen B650 überhaupt noch als sinnvoll sieht, wenn 2022 mit Zen4 ein ganz neuer Sockel kommen soll? Weil wir wissen das B550 offiziell Zen3 unterstützen wird.
 
Die vermutl. Ende des Jahres erscheinenden "Big-Navi" werden ja sicher auch PCIe4.0 haben. Glaubt ihr das wird in meinem Anwendungsfall (Zocken, sonst nix) eine rolle bezüglich FPS spielen, wenn ich die Big-Navi auf mein X470 schnalle?
Das werden Tests zeigen. In der höchsten Ausbaustufe würde ich zum Unterschied PCIe 3.0 - 4.0 vermuten: vielleicht messbar, nicht spürbar.
 
Will ich hoffen denn wegen gutem Langzeitsupport habe ich auch das ASUS ROG Crosshair VI Hero gekauft.
Aber wenn AMD ein Riegel vorschiebt können die Boardhersteller auch nichts machen...

Ansonten auch kein Beinbruch, kommt halt ein günstiger 3900X/3950X im Sale wenn Zen 3 draußen ist, wäre mit der Lösung auch zufrieden.

Dito, hab auch das C6H gekauft um damit gut über den AM4-Zyklus zu kommen.
Ich wär ziemlich enttäuscht wenn das Brett kein BIOS mehr bekommen würde, immerhin gäbe es für mich sonst keinen Grund das Teil zu ersetzen.
Ein "gleichwertiges" X570 mit T-TOP und Segment-Anzeige kostet aktuell ~320€, wär schon schön wenn man sich da mit 'nem Bios-Flash drum herum mogeln kann. ^^
 
Frage: Warum legt pcgh quasi keinen Wert auf die Anbindung an sich, sondern nur auf die puren Anschlüsse?
Naja, X570 bietet ja intern PCIe 4.0 für die, die es brauchen und B550 wertet quasi die Vorgänger von 2.0 auf 3.0 auf.

@Da_Obst, wtfNow
Ich bin schon zufrieden, dass mein altes X370 Killer Zen 2 unterstützt. Ich tippe mal auf ein verspätetes Beta-BIOS, wenn AGESA ins ROM passt. :ugly:
 
Bestimmt fragt sich jeder wie ich, wieso der B550 Chipsatz so lange auf sich warten ließ. Schade das AMD dazu schweigt.

Ende des Jahres wird der X670 Chipsatz erscheinen. Aber ein B650 Chipsatz wird bestimmt dieses Jahr nicht mehr kommen.
Die Frage wird auch sein, ob AMD einen B650 überhaupt noch als sinnvoll sieht, wenn 2022 mit Zen4 ein ganz neuer Sockel kommen soll? Weil wir wissen das B550 offiziell Zen3 unterstützen wird.

Bin ganz bei dir. Der B550 kommt einfach zu spät. Ich weiß nicht, ob AMD nur seine eigens produzierten X570 in großer Stückzahl verkaufen wollte und nicht durch den kleineren Chip kanibalisieren wollte oder ob da was größeres dahinter steckt. Wenn der B650 nicht mit dem X670 kommt, macht er auf dem Sockel AM4 keinen Sinn mehr, außer AMD schleppt ihn mit zum neuen Sockel und nennt ihn einfach um (Stichwort Z390 und Z490). Sollte er mit dem X670 kommen, wüsste ich nicht, was der B550 dann soll bzw. was der B650 besser machen sollte.

Ist alles ein wenig verkorkst.
 
Naja, X570 bietet ja intern PCIe 4.0 für die, die es brauchen und B550 wertet quasi die Vorgänger von 2.0 auf 3.0 auf.
Ja aber mir scheint als würde die Anbindung an sich quasi nicht in die "Bewertung" eines Chipsatz einbezogen.

Edit
Ein Ryzensystem muss auch deutlich weniger Daten über den Chipsatz senden UND der Chipsatz ist besser angebunden.
 
Die Logik hinter dem Endsatz entzieht sich mir irgendwie.

Man kann also, bei gleicher CPU, nicht auf ein neues Board aufrüsten?
Warum sollte man das denn auch wollen?
Wenn ich bisher ein neues Board gekauft habe, dann weil die neue CPU das vorausgesetzt hat...

Das einzige, logische Szenario das mir einfällt wäre, dass das alte Board abraucht und man bei der nötigen Nauanschaffung schonmal den neuen I/O-Hub mitnehmen möchte.
Oder habe ich da etwas übersehen? Lasse mich da gerne erleuchten. :what:
 
Ich bin schon zufrieden, dass mein altes X370 Killer Zen 2 unterstützt. Ich tippe mal auf ein verspätetes Beta-BIOS, wenn AGESA ins ROM passt. :ugly:

Ich tät mich auch damit zufrieden geben wenn's von Asus einen BIOS-Chip zum nachrüsten gäbe. Dann müssten die nicht wegen den 16MB rumeiern und würden noch 'nen Zehner oder so abgreifen. :D
 
Hmmm... PCIe4.0 für die GPU und ansonsten ausreichend Lanes/Bandbreite für diverse SATA-Geräte - klingt so als wäre B550 das Mittel der Wahl für meine Frau wenn der 2015er Skylake irgendwann dieses Jahr vielleicht mal in Rente soll.
Wenn genug Lanes da sind, dass man ne M.2 (auch SATA) anklemmen kann und dennoch minimum 4 SATA-Ports funktionsfähig bleiben wäre das ne schöne Option Ende des Jahres.

...vielleicht baue ich ihr meinen 3900X ein wenn ich nen 4950X kaufe. :fresse:
 
Jetzt hat AMD eine AGESA die alle Gens drin hat und nun sollen die neuen Bords die nicht unterstützen?
Wollen die uns verarschen, bei Intel abgekuckt?
 
Wie jetzt, keine "Zen 3" Prozessoren für X370?:-|

Für X370 gibt es laut AMD nicht einmal Zen2. Die eigentlichen Brüller sind, wie im Artikel beschrieben: Kein Zen3 für X470 und kein Zen+ für B550.


Gilt das heute noch?
Eine m2 SSD über den Chipsatz angebunden kann schon ursächlich für eine verschlechterung der USB Polling Rate und damit der inputlatenz sein, häufig kommt ja noch Netzwerk und zb Sound dabei. Das kann man heute schon messen.

Deine Begründung leuchtet mir ein, auch wenn ich komplett anderer Meinung bin. Es ist meiner Meinung ein Riesenvorteil wenn der Chipsatz besser angebunden ist.

Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem die von dir genannten Effekte spürbar gewesen wären. Aber auf konkrete Hinweise für interessante Artikel freuen wir uns.


Ich bin verwirrt. Wenn ich die Grafik richtig verstehe, kann ich auf mein X470 Taichi von ASRock keinen Ende 2020/Anfang 2021 erscheinenden Ryzen "4900x-schlagmichtot" drauf schnallen, sondern maximal einen z.B. 3900x? Es hieß doch von AMD die AM4 Plattform wird bis 2020+ unterstützt?! Habe ich wohl missverstanden?!

AMD hat nie eine Unterstützung konkreter I/O-Hubs bis 2020+ versprochen, sondern nur eine Unterstützung des Sockel-Formates bis mindestens dieses Jahr. Dieses versprechen wäre sogar mit einem einfachen Weiterverkauf der Ryzen-1000-CPUs erfüllt gewesen, genau wie der Sockel AM3+ bis 2017 "supported" wurde, es aber gar keine Leistungssteigerung darüber hinaus gab. Alle über dieses Nichts hinausgehenden Erwartungen sind von Fans in AMDs für sich wertloses Versprechen hineingedichtet worden. AMD war das sicherlich recht, Marketing-Experten arbeiten nicht grundlos mit derart leicht fehlinterpretierbaren Formulierungen, und ein Teil der zusätzlchen Erwartungen wurde auch erfüllt. Aber es gibt nirgendwo eine Garantie für den anderen Fall und eine Aufrüstung von X470-Mainboards über Zen2 hinaus wurde nie versprochen.

Wenn man weder USB noch mSATA im Einsatz hat, braucht man dann eigentlich die vielen PCIe Lanes bzw. PCIe 3.0 vom I/O Hub?

Die vermutl. Ende des Jahres erscheinenden "Big-Navi" werden ja sicher auch PCIe4.0 haben. Glaubt ihr das wird in meinem Anwendungsfall (Zocken, sonst nix) eine rolle bezüglich FPS spielen, wenn ich die Big-Navi auf mein X470 schnalle?

Sorry für die Fragen, bin neu hier im Forum =)

mSATA ist schon länger tot, vermutlich meinst du M.2 NVME. Wenn man das nicht nutzt, einem schnelle USB-Geräte egal sind und man abseits einer Grafikkarte keine Erweiterungen einbaut, dann können einem die nativen Fähigkeiten von I/O-Hubs praktisch egal sein. Aber es bleibt die künstliche Koppelung von CPU-Funktionen an den verwendeten I/O-Hub – im Falle der AM4-Plattform auch von PCI-Express 4.0. Ob sich dessen Abwesenheit bei Big Navi spürbar bemerkbar machen wird, werden wir aber testen müssen. Ich für meinen Teil bin da eher skeptisch – schon bei der 5500 muss man Speichermangel auf der Karte und bestimmte Szenarien kombinieren, damit die Anbindungsbreite sich in relevanten Fps-Bereichen bemerkbar macht. Viel häufiger erhöhen extreme Einstellungen die Last für die GPU deutlich stärker als die Datenmenge, sodass die Fps wegen mangelnder Rechenleistung einbrechen, oder man muss realitätsfern hohe Fps ingesamt erreichen, damit wirklich oft Daten übertragen werden. Solange Big Navi im Verhältnis zur Rechenleistung also wenigstens soviel RAM wie eine 5700XT hat und solange du nicht über 144 Fps anstrebst, sehe ich keine großen Unterschiede. (Und in letzterem Fall wäre in den meisten Spielen eine Intel-Plattform heute trotz 3.0 die bessere Wahl, weil Single-Core-Leistung in diesen Regionen eher als PCI-E-Transferrate limitiert.)

Die Logik hinter dem Endsatz entzieht sich mir irgendwie.

Man kann also, bei gleicher CPU, nicht auf ein neues Board aufrüsten?
Warum sollte man das denn auch wollen?
Wenn ich bisher ein neues Board gekauft habe, dann weil die neue CPU das vorausgesetzt hat...

Das einzige, logische Szenario das mir einfällt wäre, dass das alte Board abraucht und man bei der nötigen Nauanschaffung schonmal den neuen I/O-Hub mitnehmen möchte.
Oder habe ich da etwas übersehen? Lasse mich da gerne erleuchten. :what:

Der häufigste Grund ist ein Wunsch nach mehr/besserer Ausstattung. Entweder weil sich Ansprüche geändert haben oder weil mangels Geld oder Angebot von Anfang an etwas zu kurz getreten hat. Gerade beim Sockel AM4 bietet sich ein Platinen-Upgrade an, denn die Boards der ersten Generation waren schon für damalige Verhältnisse eher knapp ausgestattet, die CPUs dagegen sind bis heute gut. In unseren Umfragen beobachten wir entsprechend einen deutlich schnelleren Anstieg der X570-Nutzer als es die Änderungen der CPU-Nutzung erwarten lassen würden.
 
Jetzt hat AMD eine AGESA die alle Gens drin hat und nun sollen die neuen Bords die nicht unterstützen?
Wollen die uns verarschen, bei Intel abgekuckt?
Es wird nur nichts garantiert, schon bei einem Ryzen 3 / Zen 2 auf einem B350 wurde nichts garantiert.
Da mein Ryzen 1600 mit AGESA 1.0.0.5 Combo-Pi läuft, werden wohl auch neue Mainboards die alten CPUs schlucken, falls nicht noch eine Version nur für Ryzen 3 und 4 auf B550 / X570 erscheint. :)
Ich denke mal X570 / B550 wird uns noch mit Ryzen 4 / Zen 3 begleiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, die Nomenklaturen waren ja schon verwirrend.
Mobil =4000 sind aber Zen 2 , Desktop = 3000 = Zen2, APU heißen 3000 sind aber Zen+...

Wenn jetzt noch das Chipsatzchaos dazu kommt... zen2 passt aber zen+ nicht. Die APUs heißen aber 3000.
Da werden viele Bildschirme schwarz bleiben.

Damit tut sich AMD keinen Gefallen. Für jemanden der sich in das Thema einlesen möchte wird das echt schwer. Steht ja nicht jeder im Thema.

Vor allem diejenigen, die in 4 bis 6 Jahren von einem 4 bis 6 Kerner auf einen 8 Kerner aufrüsten wollen und sich eine CPU in der Bucht holen wollen, werden schwer durchsteigen im Thema.

Auch fällt damit die immer angesprochene Sockelkompatibilität flach. Dann wäre es transparenter wenn zen2 nen neuen Sockel bekommen hätte anstatt jetzt so ein Chaos zu erzeugen.
 
vorweg:
ihr schriebt etwas davon das zen im notebook auch ohne io-hub auskäme aber zen allein nicht genug anbindung hätte:
welches notebook hat den mehr als 4xusb anschlüsse?
ich bin schon froh wenn ich bei einigen geräten mehr als 2 anschlüsse sehe....
diese aussage ist etwas 'unrund' finde ich.

aber zum thema:
bin mal gespannt weile cpu-internen ports denn die boards tatsächlich nach aussen führen.
wieder kein SATA direkt von der cpu? wäre wieder sehr schade, nicht jeder hat M.2
werden alle 4 usb-ports rausgeführt dann könnte man da einiges dran hängen wie maus und tastatur und behielte mehr datenübertragung(/die bei maus und tasti geringer ist) und latenz etc vom io-hub weg.
wie werden die PCIE x4 ports geroutet?
ich hab zb ne dedizierte sound- und tv-karte dran, wäre schön wenn die nicht im ungünstigsten falle der grafikkarte lane's streitig machen.
achja, und ich bin gespannt wie denn die spannungsversorgung der kleinen boards ausgeführt wird und wie die kühler sein werden.
hoffentlich werden solche angaben auch bei den tests der boards mit dabei genannt werden
 
@TrueRomance
Auf der anderen Seite könnte man auch einen Blick in die CPU-Support Liste seines Mainboard-Herstellers vor einem Kauf werfen um zu erfahren was geht.
Prinipiell ist die Zen - Generation der CPU-Architektur ja egal, man muss nur wissen welche Ryzen passen. Unglücklich ist hier auf jeden Fall Mobil-Ryzen = Desktop -1.
 
@TrueRomance
Auf der anderen Seite könnte man auch einen Blick in die CPU-Support Liste seines Mainboard-Herstellers vor einem Kauf werfen um zu erfahren was geht.

Klar könnte man das. Der Sockel suggeriert aber Kompatibilität. Und ein Ryzen 1600 12nm passt nicht offiziell auf b550. Was soll dieser crap? Was ist da los bei AMD? Sitzt da keiner am Tisch dem dieses wirrwarr auffällt?

Ein bisschen Transparenz wäre hier Kundenfreundlicher als Sockelkompatibilität über 4 Gens zu suggerieren die es nicht gibt.
 
Puh, die Nomenklaturen waren ja schon verwirrend.
Mobil =4000 sind aber Zen 2 , Desktop = 3000 = Zen2, APU heißen 3000 sind aber Zen+...

Wenn jetzt noch das Chipsatzchaos dazu kommt... zen2 passt aber zen+ nicht. Die APUs heißen aber 3000.
Da werden viele Bildschirme schwarz bleiben.

Damit tut sich AMD keinen Gefallen. Für jemanden der sich in das Thema einlesen möchte wird das echt schwer. Steht ja nicht jeder im Thema.

Vor allem diejenigen, die in 4 bis 6 Jahren von einem 4 bis 6 Kerner auf einen 8 Kerner aufrüsten wollen und sich eine CPU in der Bucht holen wollen, werden schwer durchsteigen im Thema.

Auch fällt damit die immer angesprochene Sockelkompatibilität flach. Dann wäre es transparenter wenn zen2 nen neuen Sockel bekommen hätte anstatt jetzt so ein Chaos zu erzeugen.

Ist doch alles ganz "einfach" :-):
Die Zen-2-Generation umfasst Ryzen-3000-CPUs, Ryzen-4000-APUs und 500er-I/O-Hubs, wobei man für den Betrieb jeweils die richtige AGESA-Combo-Pi-1.x.x.x-Version benötigt. Also alles ganz logisch und selbst für Laien selbsterklärend. ;-)


vorweg:
ihr schriebt etwas davon das zen im notebook auch ohne io-hub auskäme aber zen allein nicht genug anbindung hätte:
welches notebook hat den mehr als 4xusb anschlüsse?
ich bin schon froh wenn ich bei einigen geräten mehr als 2 anschlüsse sehe....
diese aussage ist etwas 'unrund' finde ich.

aber zum thema:
bin mal gespannt weile cpu-internen ports denn die boards tatsächlich nach aussen führen.
wieder kein SATA direkt von der cpu? wäre wieder sehr schade, nicht jeder hat M.2
werden alle 4 usb-ports rausgeführt dann könnte man da einiges dran hängen wie maus und tastatur und behielte mehr datenübertragung(/die bei maus und tasti geringer ist) und latenz etc vom io-hub weg.
wie werden die PCIE x4 ports geroutet?
ich hab zb ne dedizierte sound- und tv-karte dran, wäre schön wenn die nicht im ungünstigsten falle der grafikkarte lane's streitig machen.
achja, und ich bin gespannt wie denn die spannungsversorgung der kleinen boards ausgeführt wird und wie die kühler sein werden.
hoffentlich werden solche angaben auch bei den tests der boards mit dabei genannt werden

Es können weiterhin zwei Lanes der CPU SATA als Zweitbelegung, aber nachdem das bislang nur einige B450-/B350-Mainboards zur Kaschierung der lediglich vier I/O-Hub-nativen-Ports nach außen geführt haben, rechne ich in der B550-Generation mit einer Null-Verbreitung. Schon beim X570, der deutlich mehr nativ versorgen könnten, ist zu beobachten, dass die Hersteller mehr als sechs, teilweise sogar mehr als vier SATA-Ports als heutzutage überflüssig erachten und zugunsten Sharing-freier M.2-Slots lieber weniger Anschlüsse verbauen.

×1-Slots für TV- und Soundkarten werden bislang ausschließlich über I/O-Hubs realisiert, da erwarte ich keine Änderungen. Aber dank des gesteigerten Lane-Budgets könnte beim B550 endlich die Unsitte aussterben, dass alle ×1 ihre Ressourcen mit einem ×4 sharen.

Zu den Notebooks: Einige Destkop-Replacements führen bis zu drei USB je Seite nach draußen, dazu kann noch ein proprietärer Dock-Connector mit intergiertem USB kommen. Bei der Plattformausstattung muss man aber auch die internen Anschlüsse berücksichtigen – Cardreader verbrauchen praktisch immer einen USB-Anschluss, WLAN-Module mit Bluetooth meinem Wissen nach meistens (genau weiß ich es nicht, ist nicht gerade mein Fachbereich) und auch Tastatur und Trackpad werden nicht mehr in jedem Fall über PS/2 verbunden. Das heißt selbst ein Sub-Notebook kann schon vier USB-Leitungen intern verbrauchen und die extern zugänglichen Leitungen kommen on top. Statt einem I/O-Hub würde es dann vielen Ultra-Portable-Fällen sicherlich auch ein USB-Controller tun. Allerdings ist das je nach Abnahmemenge, Supportaufwand für verschiedene Treiber und vor allem Synergieeffekten mit anderen Modellen nicht zwingend billiger.
 
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