Witcher 3: Entwickler sind "wirklich verdammt stolz" auf 16 kostenlose DLC

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Rollenspiele wie The Witcher 3 oder Risen oder Skyrim kommen für mich nur mit Maus und Tastatur in Frage, finde es viel femütlich und besser als mit Gamepad.
 
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Um ehrlich zu sein, muss man keinerlei DLC kaufen, um mit Spielen wie AC Unity oder DAI den "vollen" Spaß zu haben...

Zumal es bei DA:I noch nichtmal einen DLC gibt geschweige denn einer angekündigt wurde. Aber das ist auch beileibe nichts schlechtes, DA:I war auch so vom Umfang her immens (meine +150h für den ersten 100% Durchlauf sprechen da für sich :)
 
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Was passiert nun, wenn man diesen ausgereiften und bekannten Charakter in eine offene Welt versetzt. Ganz einfach: es gibt natürlich immer noch spannende Dinge zu erleben, aber dazwischen ist auch viel Leerlauf, sprich langweilige Kämpfe und ständiges Hin-und-her-Gelaufe/Gereite, wie man es auch von Skyrim kennt. Ich würde mal behaupten, dass auf jede "besondere" Stunde Gameplay mindestens eine Stunde Leerlauf oder mehr kommt.

Mit Sicherheit.
Ich denke die Story wird recht interessant ausfallen, das drumherum eher solala.
Aber Open World ist aktuell eben hoch im Kurs. Kaum waren die neuen Konsolen da, hieß es schon von überall Open World hier und dort.
Aber ich sag mal so. In TW2 habe ich ca 30-40h in einen Durchlauf gesteckt.
Wenn ich jetzt in TW3 60-90h stecke, und die Hälfte davon auf durchwachsene Nebenquests fällt, ist das imo noch in Ordnung.
 
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Das Spiel ist noch nicht draußen und es wird schon von 16Dlcs geredet, man bin ich stolz auf die Entwicklung der Gaming Industrie.
 
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OpenWorld ist in vielen Spielen auch nix anderes als Spielzeit Streckung,egal wie gut die Technik voranschreitet,es ist einfach verdammt aufwendig eine solche Welt mit genügend Leben zu füllen.(das schaffen nur sehr wenige)
Das kriegt kaum ein Entwickler hin,grade die neueren Titel oder Ubisoft Türme Formel sind das Paradebsp dafür wie man es nicht (!) machen sollte.
Was bringen angeblich 70-100h Spielstunden ,wenn davon gut mehr als die Hälfte nur belanglose,lieblose Nebenquests sind?
Da verkommt die hübsche Welt nach 5h zu einer langweiligen Kulisse.
TW2 war zwar linear,brauchte aber ca 25h für den ersten Durchgang,und habe es sogar ein Jahr später nochmal angeschmissen.

@ Scholdarr

Bei dem Vergleich mit Souls und Tw habe ich etwas übertrieben,aber um ehrlich zu sein,ich fand beide Spiele persönlich nicht so mit M+T spielbar.
Ich bin da recht flexibel und habe dementsprechend kein Problem mit einem Controller zu spielen.
Abgesehen davon spiele ich viele Spiele gern vor dem TV auf der Couch,denke bei TW wird es nicht anders sein.
 
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Wenn die Landschaft schön bzw. das Setting interessant und lebendig ist ist es ok für mich.
 
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Mit Sicherheit.
Ich denke die Story wird recht interessant ausfallen, das drumherum eher solala.
Aber Open World ist aktuell eben hoch im Kurs. Kaum waren die neuen Konsolen da, hieß es schon von überall Open World hier und dort.
Aber ich sag mal so. In TW2 habe ich ca 30-40h in einen Durchlauf gesteckt.
Wenn ich jetzt in TW3 60-90h stecke, und die Hälfte davon auf durchwachsene Nebenquests fällt, ist das imo noch in Ordnung.

Prinzipiell ja. Nur ist meine Zeit fürs Zocken eben deutlich beschränkter als früher. Für Studenten und Schüler usw mag das ja alles toll sein, aber für Berufstätige, die in ihrer Freizeit auch noch andere Sachen machen außer Zocken und vlt auch noch Familie usw haben ist das schon ne ganz andere Geschichte...

Die Frage ist dann, ob ich lieber ein paar kleinere Spiele zocke, die mich durchgehend gut unterhalten, oder ob ich wirklich meine ganze Freizeit in solche Open World Titel stecke, die mich dann die Hälfte der Zeit mehr langweilen denn richtig gut unterhalten. Wenn man nur 10-20 Stunden pro Woche Zeit fürs Zocken hat, möchte man die ja schon eigentlich "optimal" nutzen. ;)

Ich muss daher gestehen, dass ich diese Open World Vernarrtheit in letzter Zeit eher grundsätzlich negativ sehe. In den meisten Fällen bedeutet das nämlich nur, dass die Spielzeit "künstlich" in die Länge gezogen wird, ohne wirklich hochwertigen Content zu bieten. DAI ist da auch so ein ganz typischer Fall. Das lebt hauptsächlich von mittelmäßigem, generischen Content, langweiligen Standardkämpfe und belanglos zusammengewürfelten Levels. Ich finde es ja eigentlich ein wenig surreal, dass man bei Spielen mittlerweile lobt, was man bei Büchern meist scharf kritisiert, nämlich die passende Komposition. Ein dickes Buch mit tausenden Seiten ist nur dann gut, wenn auf den vielen Seiten auch wirklich Interessantes steht. Ansonsten gehört es gekürzt. Wer will schon immer dieselben Reisebeschreibungen lesen, bis wieder was Interessantes passiert?! Bei Spielen sollte das eigentlich ähnlich sein... ;)

Bei dem Vergleich mit Souls und Tw habe ich etwas übertrieben,aber um ehrlich zu sein,ich fand beide Spiele persönlich nicht so mit M+T spielbar.
Ich bin da recht flexibel und habe dementsprechend kein Problem mit einem Controller zu spielen.
Naja, TW2 ist schon "gut" mit M/T spielbar, vor allem, nachdem es noch mal gepatcht wurde mit der EE.

Controller kommt mir nicht in die Tüte, da bin ich konsequent. Für mich persönlich ist das ein einziges Gefummel ohne jegliche Präzision. No mouse, no buy. :P
 
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Ich muss daher gestehen, dass ich diese Open World Vernarrtheit in letzter Zeit eher grundsätzlich negativ sehe. In den meisten Fällen bedeutet das nämlich nur, dass die Spielzeit "künstlich" in die Länge gezogen wird, ohne wirklich hochwertigen Content zu bieten. DAI ist da auch so ein ganz typischer Fall. Das lebt hauptsächlich von mittelmäßigem, generischen Content, langweiligen Standardkämpfe und belanglos zusammengewürfelten Levels. Ich finde es ja eigentlich ein wenig surreal, dass man bei Spielen mittlerweile lobt, was man bei Büchern meist scharf kritisiert, nämlich die passende Komposition. Ein dickes Buch mit tausenden Seiten ist nur dann gut, wenn auf den vielen Seiten auch wirklich Interessantes steht. Ansonsten gehört es gekürzt. Wer will schon immer dieselben Reisebeschreibungen lesen, bis wieder was Interessantes passiert?! Bei Spielen sollte das eigentlich ähnlich sein... ;)

Fand ich bei DA:I gar nicht, weil jedes Gebiet seine eigene Geschichte hatte und sich das auch in vielen der Nebenquests widerspiegelte. Klar waren viele Sammelquests dabei, die haben sich aber oft in die Hintergrundgeschichte des Gebietes eingefügt, daher fand ich auch die Levels keineswegs belanglos zusammengewürfelt. Mit den Standardkämpfen gebe ich Dir recht, da war bis auf die Drachen und so einige Gebiete wo man einfach noch nicht den Level hoch genug hatte nicht viel Abwechslung bei. Wobei ich bislang nur den zweithöchsten Schwierigkeitsgrad gespielt habe, weiß nicht wie es auf Nightmare aussieht, kann gut sein, dass da auch die Standardkämpfe fordernder werden. Alles meine Meinung natürlich.
 
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Das Spiel ist noch nicht draußen und es wird schon von 16Dlcs geredet, man bin ich stolz auf die Entwicklung der Gaming Industrie.
Ich kann die Aufregung hier überhaupt nicht nachvollziehen.

Mein Gott das Zeug wird gratis!

Wie kann man daher von Abzocke oder einem unvollständigen Releaseprodukt sprechen? Nicht nachvollziehbar.

Wer CD Project nicht glaubt, dass die DLCs nicht kommen werden und er bei Release um sein "vollständiges Produkt" betrogen wurde, der kann sich über die aktuelle Kommunikation doch auch feuen. Er weiß nun was geplant ist und kann warten bis alle DLCs draußen sind und dann erst das Spiel kaufen. Das wäre dann genauso, wie wenn CDP das Game erstmal garnicht released und zunächst die DLCs einbindet.

Man kann es drehen wie man will: die Gratis-DLCs ansich und die Kommunikation der Releasepolitik sind eine WinWin Situation für den Spieler... und trotzdem meckern alle. :wall:

Und wer mal The Witcher 2 und The Witcher 2 Enhanced gespielt hat, der weiß eh was ihn erwartet, nämlich ein Spiel das sich bei Release komplett anfühlt (nicht wie bei EA und Ubisoft!) und das nach DLC Release Motivation zum nochmaligen Durchspielen bietet -für lau!
 
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Prinzipiell ja. Nur ist meine Zeit fürs Zocken eben deutlich beschränkter als früher. Für Studenten und Schüler usw mag das ja alles toll sein, aber für Berufstätige, die in ihrer Freizeit auch noch andere Sachen machen außer Zocken und vlt auch noch Familie usw haben ist das schon ne ganz andere Geschichte...

Im Grunde ist mit diesem Problem fast jeder Erwachsene konfrontiert.
Ich zocke unter der Woche fast kaum noch, eher am WE (sofern da Zeit vorhanden ist).
An einem Spiel wie DA:I sitze ich dann halt für einen Durchlauf von November bis Januar/Februar dran. Aber das stört mich eigentlich nicht.

Aber ja, wenn man eh nur begrenzte Zeit zur Verfügung hat, kann man abwägen ob man nicht eher linearere Spiele vorzieht.
 
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Man kann es drehen wie man will: die Gratis-DLCs ansich und die Kommunikation der Releasepolitik sind eine WinWin Situation für den Spieler... und trotzdem meckern alle. :wall:!
"Gelungene Kommunikation" sieht imo eher so aus:

"Wir haben insgesamteine langfristige Vision für Witcher 3 ganz im Sinne der Zocker, d.h. wir werden auch nach Release das Spiel aktuell halten und kostenlose neue Inhalte zur Verfügung stellen. Mehr dazu können wir aber erst sagen, wenn es soweit ist. Im Moment konzentrieren wir uns voll auf den Release."


Aber warum müssen es genau 16 DLCs sein? Warum überhaupt eine Nummer, wenn man nicht mal genau weiß, um was es geht, bzw. der Spieler das auch überhaupt nicht einordnen kann? Warum muss man das DLC nennen? Warum muss man das schon Monate vor Release in der Genauigkeit ankündigen?

Es geht nicht darum, dass es sich hier um eine an sich schlechte Sache handelt. Es geht um die ART der Kommunikation, dieses Anbiedern an den Kunden in offensichtlicher Abgrenzung an die ach so bösen anderen Publisher. Es geht darum, dass es einem mittlerweile auf die Nerven gehen kann, dass CDPR so krampfhaft versucht, als die "guten Jungs in einer bösen Industrie" dazustehen, während sie anderweitig die gleichen Vorgehensweisen pflegen (jemand sollte denen vlt mal klarmachen, dass richtige Transparenz im Jahr 2015 endgültig zum guten Ton bei den "guten Jungs" im Biz gehört...)

Wenn CDPR bei mir punkten will, dann sollen sie schlicht ein gutes Spiel machen und mich als Kunden ernst nehmen. Ich kaufe ein Spiel, keine Attitüden, und das Spiel wird sicherlich nicht besser, nur weil man "16 DLCs" nach Release kostenlos zur Verfügung stellt, von denen man nicht mal weiß, was die insgesamt beinhalten sollen und was auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig egal ist.
 
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Ich kann mir schon lebhaft vorstellen wie die meisten DLCs aussehen werden.
1.DLC eine neue Waffe
2.DLC neue Kleidung
3.DLC neue Pferde (Farben)
etc.etc.
ich kann mir nicht vorstellen das der Großteil der DLCs eine neue komplexe Geschichte bereitstellt.
 
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Das ist jetzt mitlerweile auch kein Thema mehr in dem Thread.
 
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16 DLCs hören sich schon etwas nach Masse statt Klasse aus. Wenn sie nichts kosten ist mir das aber relativ :wayne:

Ansonsten rechne ich bei Witcher 3 mittlerweile mit allem. Könnte sein das es die nächsten 3 Jahre Referenzklasse wird, könnte aber auch sein das es ein belangloses 0815 Konsolenspiel mit der Performance eines Assassins Creed Unity wird. :ugly:
 
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Wenn die anderen DLCs den ersten 4 entsprechen, wird es kein Problem sein, dass Spiel auch bei Release ohne DLC durchzuspielen.

Es handelt sich bei dem ersten 4 nur um 1 Rüstungsset, Neue Haare und Bart für Gerald, Ein anderes Aussehen für Yennefer und ein Nebenqueste, die wohl so ähnlich abläuft wie die zuletzt gezeigte ... wenn es nicht sogar diese Queste ist.
Also nichts weltbewegendes, was den Spielfluss irgendwie beeinflussen würde.

Bei einem erneuten Durchspielen werden die DLC eben nur ein paar neue Dinge/Möglichkeiten in der Welt ergeben, die wir vorher vielleicht als EE bekommen hätten ... Also nur eine EE auf Raten.

Ich nehme sie gerne mit, werde aber mit dem spielen bestimmt nicht warten bis die 8 Wochen vergangen sind und alle im Spiel integriert sind.
Vielleicht erfahren wir ja bis Release was die anderen 12 DLCs bringen.

@Scholdarr

Du kannst Witcher 3 ja auch in einem durchspielen ohne dich von der Open World ablenken zu lassen. Einfach nur strikt der Hauptqueste folgen ohne weiteres Erkunden und Nebenqueste erfüllen und du solltest in ca. 50 Stunden durch sein.

Zum DRM im Witcher 2 - Das wurde vom Publisher so vorgeschrieben, hat aber nur zu Fehlern geführt und wurde aus Eigeninitative von CDPR in einem der ersten Patches rausgenommen.
Aber durch die Accountbindung habe ich ein generelles DRM schon eingebaut ... Steam ohne DRM geht nicht. Ich muss Steam immer mitinstallieren und mich in meinen Account einlogen um Spielen zu können.

Anders bei GOG: Einmal runterladen auf ner Platte sichern und danach beliebig auf irgendeinen Rechner installieren ohne dass ich mich extra irgendwo einlogen oder etwas freischalten muss <- Das ist DRM-Freiheit.


Zum Thema Questmarker ... In Morrowind hat es noch sehr gut ohne funktioniert, da die Questbeschreibungen so ausführlich waren, dass man sein Ziel auch mit etwas erkunden gut finden konnte ... Grade in Open World RPGs macht dass doch grade den Reiz aus.
Bei Skyrim habe ich extra iHud installiert, damit ich dieses ganze immersionkillende Gedöns aus dem Weg habe und voll in die Welt abtauchen konnte. Nur wenn Informationen wirklich wichtig sind (Angekratze Gesundheit etc), dann tauchen sie solange kurz auf bis sie wieder irrelevant werden.
 
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Immer diese Argumentation mit dem "erneuten Durchspielen". Sind wir doch mal ehrlich: die allermeisten Zocker spielen die allermeisten Spiele nicht mal ein einziges Mal durch, schon gar nicht, wenn es so lange ist wie TW3. Selbst eine neue Mission als Gratis-DLC, die erst Wochen bzw. Monate nach Release erscheint, ist recht sinnlos, weil nur ein minimaler Bruchteil diesen Content jemals spielen wird. Und wegen ein paar Skins und ein paar neuen Missionen spielt man TW3 bestimmt nicht noch mal durch, wenn man bereits "weitergezogen" ist zum nächsten Spiel.

Ich finde es sogar überaus schade, dass es überhaupt diese DLCs zu Witcher 3 gibt. Im Gegensatz dazu ist ein klassisches Add-On, das auch gerne 20-30€ kosten darf, eine ganz andere Geschichte, weil es wirklich Anreiz bietet, das Spiel auch Wochen später noch mal zu starten, schlicht weil der Content umfangreich genug dafür ist. Ich bezweifle, dass diese 16 kostenlose DLCs auf diesem Niveau sind bzw. diesen Umfang bieten werden und z.B. eine komplett neue Storyline bieten werden, wie das bei klassischen Add-Ons der Fall ist. Selbst die Bezahl-Story-DLCs eines Borderlands 2 werden dabei wohl kaum rausspringen.

Daher ist das alles für mich nur BlaBla und schlicht Anbiederung an den Kunden ohne wirkliche Substanz. Andere Entwickler hätten sowas wie neue Skins einfach so in irgendeinem Patch ohne großes Brimborium nachgeschoben und fertig. Interessiert ja eh kaum jemanden, wenn wir mal ehrlich sind, bis auf vielleicht die allerallergrößten Hardcorefans, die ein Spiel auch nach Wochen/Monaten noch zocken und es sogar mehrmals durchspielen. Aber das ist ein minimaler Prozentsatz der zahlenden Kundschaft, das kann einem jede Steamstatistik zum Nutzerverhalten beweisen.

Wenn diese 16 kostenlosen DLCs also bedeuten, dass es kein Add-On bzw. keine substanziellen, umfangreichen Zusatzinhalte (ala Borderlands 2) geben wird, dann ist das in der Tat ein Flop und imo "schlecht" für die meisten Gamer. Ansonsten ist es einfach relativ substanzlose PR, die bei anderen ohne große Ankündigungen einfach zum guten Ton bzw. zur generellen Kundenfreundlichkeit gehören (ich rede hier von Indies wohlgemerkt).
 
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Immer diese Argumentation mit dem "erneuten Durchspielen". Sind wir doch mal ehrlich: die allermeisten Zocker spielen die allermeisten Spiele nicht mal ein einziges Mal durch, schon gar nicht, wenn es so lange ist wie TW3. Selbst eine neue Mission als Gratis-DLC, die erst Wochen bzw. Monate nach Release erscheint, ist recht sinnlos, weil nur ein minimaler Bruchteil diesen Content jemals spielen wird. Und wegen ein paar Skins und ein paar neuen Missionen spielt man TW3 bestimmt nicht noch mal durch, wenn man bereits "weitergezogen" ist zum nächsten Spiel.

Die meisten wohl nicht, aber manche verbringen in einem Spiel das ihnen gefällt auch noch gerne mehr Zeit.
Ich zähle mich dazu.

736 Stunden in Skyrim mit immer wieder anderen Charakteren und die Hauptqueste bisher nicht einmal durchgespielt, weil ich mir meine eigenen Geschichten gestrickt habe ... Das ist für mich auch der Hauptspaß an Open World.

The Witcher bisher 4 mal durchgespielt ... Ein 5ter durchgang folgt kurz vor Release
The Witcher 2 bisher 2 mal durchgespielt und der 3te Durchgang folgt kurz nach Witcher 1.

Ich lese grade die Bücher nochmal um die ganze Geschichte von vorne bis hinten zu erfassen.

Hast du die Enhanced Editions überhaupt angefasst? Weil wenn du zu den "Meisten" gehörst, warst du ja wahrscheinlich vor dem Erscheinen der selbigen schon fertig mit den Spielen.

Betrachte es doch mal so:

Die Hauptqueste gleicht den Romanen von Sapkowski.
Die Nebenqueste mehr den Kurzgeschichtenbänden, auf der die Romane aufbauen. Laut den Entwicklern sollen die Nebenqueste auch kleine Geschichten erzählen und nicht in Sammelqueste wie bei DA:I ausarten.
Dies wurde von vielen Spieleredakteueren bestätigt, zumindest traf das dort zu wo sie bisher anspielen durften.
 
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Die meisten wohl nicht, aber manche verbringen in einem Spiel das ihnen gefällt auch noch gerne mehr Zeit.
Ich zähle mich dazu.

736 Stunden in Skyrim mit immer wieder anderen Charakteren und die Hauptqueste bisher nicht einmal durchgespielt, weil ich mir meine eigenen Geschichten gestrickt habe ... Das ist für mich auch der Hauptspaß an Open World.
Ja, aber du bist auch ein Hardcore-Zocker, der sogar in Gaming-Foren Beiträge verfasst und über Spiele diskutiert. Leute wie wir hier sind nicht repräsentativ für die Kundschaft von TW3, erst recht auf den Konsolen. ;)

The Witcher bisher 4 mal durchgespielt ... Ein 5ter durchgang folgt kurz vor Release
The Witcher 2 bisher 2 mal durchgespielt und der 3te Durchgang folgt kurz nach Witcher 1.
TW1 hab ich zwei Mal durchgespielt. TW2 hab ich so 1,5 Mal durchgezockt. Aber darum gehts ja eigentlich nicht...

Hast du die Enhanced Editions überhaupt angefasst? Weil wenn du zu den "Meisten" gehörst, warst du ja wahrscheinlich vor dem Erscheinen der selbigen schon fertig mit den Spielen.
Ja und ja. Ich gehöre nicht unbedingt zu den meisten, sondern zu den Fans bzw. Hardcore-Zockern (sonst würde ich z.B. kaum hier schreiben). Aber es ist in der Tat so, dass ich Spiele selten erneut durchspiele, weil ich das einfach langweilig finde. Die EE von TW2 hab ich angezockt, bin aber nicht weiter als bis nach Flotsam gekommen, weil ich mich gelangweilt habe bzw. andere (neue) Spiele interessanter waren... ;)

Die Hauptqueste gleicht den Romanen von Sapkowski.
Die Nebenqueste mehr den Kurzgeschichtenbänden, auf der die Romane aufbauen. Laut den Entwicklern sollen die Nebenqueste auch kleine Geschichten erzählen und nicht in Sammelqueste wie bei DA:I ausarten..
Ich würde niemals irgendwas aus den Spielen mit den Romanen von Sapkowski vergleichen. Ich vergleiche ja auch Goethe nicht mit jedem dahergelaufenen Hobbypoeten... :P

Aber ich weiß schon was du meinst. Ich frage mich nur, was du mir damit sagen willst?! Was hat das mit den DLCs zu tun? Oder gehts um Open World? Mein Problem mit Open World dreht sich ja nicht nur um die Qualität der Quests, sondern vor allem um den vielen Leerlauf, der auch unabhängig von der Questqualität einfach dazugehört. Und mal abgesehen davon ist "kleine Geschichten" erzählen relativ. Auch die Sammelquests in DAI erzählen "kleine Geschichten" in der Regel. Die Spieleredakteure durfen 3h des Spiels bisher anzocken, aber nur Teile, die vorher festgelegt wurden. Natürlich wurden dafür besonders "gute" Passagen ausgewählt. Über die Qualität des Spiels insgesamt sagt das eigentlich nur sehr wenig aus, gerade was die Qualität der sonstigen Quests angeht. Wäre auch nicht das erste Spiel, bei dem die Qualität am Anfang des Spiels hoch ist und dann langsam abfällt (ist auch auch nachvollziehbar, weil nun mal fast alle Käufer vor allem den Anfang des Spiels zu Gesicht bekommen, während nur ein Bruchteil jemals den Abspann zu Gesicht bekommt...)
 
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Was ich mit dem Vergleich eigentlich sagen wollte: Man kann auch gut die Romane/Hauptqueste lesen/spielen ohne sich auf die Kurzgeschichten/Nebenqueste einzulassen.
Bei den Kurzgeschichten von Sapkowski sind eingentlich nur eine Handvoll wirklich relevant um die Handlung der Bücher ganz zu erfassen.
Eine andere um die Handlung von The Witcher 1 zu erfassen.

Die anderen Kurzgeschichten sind eher sehr hilfreich, wenn man das Gesamtbild des Witcheruniversums verstehen will und ich liebe diese Kurzgeschichten genauso wie die Romane. Also für mich bitte die volle Packung, während andere mit der Hauptgeschichte schon zufrieden sind.

In manchen Spielen sind die Nebenquests besser als die Hauptqueste ... Die Elder Scrolls Reihe ist hier das beste Beispiel. In die Nebenquest ist das ganze erzählerrische Potential der Entwickler geflossen, während die Hauptqueste immer so "interessant" war, dass man sich immer gerne ablenken lies.

Die Gefahr sehe ich bei The Witcher 3 allerdings nicht, das CDPR es irgendwie drauf haben die interessantere Geschichte zu erzählen und ich rechne auch bei The Witcher 3 fest damit, zumal man ja immer mal wieder daran erinnert werden soll, doch gefälligst die Geschichte weiterzuverfolgen ;)
 
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Also für mich bitte die volle Packung, während andere mit der Hauptgeschichte schon zufrieden sind.
Für mich auch. Ich bin wahrscheinlich einer der größten Hexer-Fans, der so über den Planet Erde wandelt. Nur liebe ich die Bücher noch viel mehr als die Spiele. Deswegen schreibe ich ja auch so viel über TW3. Wenn mir das nichts bedeuten würde, könnte es mir ja auch recht egal sein. Daher möchte ich ja auch, dass das gesamte Spiel gut ist und nicht nur die Hauptquest... ;)

In manchen Spielen sind die Nebenquests besser als die Hauptqueste ... Die Elder Scrolls Reihe ist hier das beste Beispiel. In die Nebenquest ist das ganze erzählerrische Potential der Entwickler geflossen, während die Hauptqueste immer so "interessant" war, dass man sich immer gerne ablenken lies.)
Naja, Potential ist relativ. Die Nebenquests in TES sind imho meist einfach das Beste auf einer Skala, die den Wertebereich "mies" nie wirklich verlässt... :P
 
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