Wieder eine distro wo ich mich frage "warum". Ein Standard kubuntu ist mehr Windows Like und hat besseren Support und Community
Ich glaube, das kann man so pauschal nicht sagen.
Ich habe meine Mutter (71 Jahre jung) per Ventoy ein paar Live-Versionen anschauen lassen, weil sie in der Zeitung einen Artikel gelesen haate, welche Daten Microsoft über Windows alle bekommt.
Sie hat einen Blick auf ZorinOS, AnduinOS, ElementryOS, Mint und noch eines geworfen.
Erst sagte sie, dass Ihr ZorinOS ganz gut gefiele, nach ein paar Stunden wollte die dann aber doch tatsächlich zu Anduin. Und mit dem macht sie jetzt all ihren Kram, Online-Banking, Reisen buchen etcpp, seit etwa einem Jahr.
Wieso es "wie Windows 11" haben wollen, insbesondere wenn man schon mit Linux gearbeitet hat?
Weil einige sich mit Umgewöhnungen echt schwer tun.
Meine Mutter bekommt fast schon Panik, wenn einIcon auf dem Desktop nicht da ist, wo es sein sollte.
Und wenn eine Homepage ein neues Design hat, muss ich ihr per TeamViewer erklären, was sich für sie ändert.
Das Problem ist, dass Linux nicht „einfach funktioniert" wie Windows.
Das ist falsch.
Es ist in gewisser Weise sogar einfacher.
LTS (Long Time Support) und kein Reboot bei jedem Update, meine Mutter freut sich sehr darüber.
Eine Windows Distro? Mit Linux 7.0 im WSL oder wie. Also MS macht jetzt auch ein Quelloffenes OS oder ist es auch proprietär?
Ach ne falsch gelesen ein Ingenieur macht eine Windows Distro. Also ist das doch möglich, aber vermutlich muss man dafür Inside Kenntnisse haben. Bleibt abzuwarten wann das zu welchen Preis auf den Markt kommt. Da es ja eine Distro von Windows ist denke ich nicht das diese Open Source wird. Steckt bestimmt zu viel Kode drin.
Btw warum nennt MS das nicht einfach Win12 oder planen die mit einem "echten" Win 12 den großen Wurf?
Nein, ein ehemaliger MS-Ingenieur macht eine Linux Distro, keine Windows-Distro.
Dafür ist kein MS-Insider-Wissen notwendig.
Ist kostenlos, weil Linux.
Ist Open-Source.
Steckt kein MS-Code drin.
Ist nicht offiziell von MS, daher nicht Win12.
In erster Linie, man muss nur gewillt sein, sich mit der Materie Linux zu befassen, dazuzulernen - und sich
weiterzuentwickeln, gerade und erst recht als Enthusiast.
Das ist meine Meinung.
Jain.
Man kann doch tatsächlich auch "nur" Hardware-Enthusiast sein, oder?
Und ich denke, mit der Steam Machine muss man sich weniger mit der Software befassen, weniger dazu lernen.
Man kann, wenn man will, natürlich.
Aber es ist nicht mehr so nötig, wie zB etwa vor 20 Jahren.
Ich finde, dass diese Aussage inzwischen längst überholt ist.
Mein Vater (71 Jahre alt) arbeitet mit einem vorinstallierten Linux Mint genauso einfach wie vorher unter Windows 10.
- Internet-Browser (Firefox)
- E-Mail-Client (Thunderbird)
- Büro (Libre Office)
Dazu leichte Bildbearbeitung und ein paar kleinere Indie-Games.
Für sämtliche Anwender, die ein Betriebssystemen selbst installieren können, ist die Out-of-Box-Erfahrung bei einem CachyOS inzwischen sogar einfacher und deutlich schneller als unter Windows 11.
Gemessen an dem, was heute vorausgesetzt wird, hätte ich ein heutiges Linux mit meinem damals 12-jährigen Ich komplett eingerichtet und konfiguriert bekommen.
Ich bin 1999 mit Suse Linux 6.2 eingestiegen, da waren die Hürden richtig hoch. Aber heute ist das doch nicht mehr der Fall.
Das Einzig, was Microsoft noch hält, ist die Marktmacht und das „das haben wir schon immer so gemacht“ der Anwender.
Objektiv betrachtet ist die Großbaustelle aus Redmond als reines Betriebssystem doch gar nicht mehr konkurrenzfähig.
Ich wünschte, es wäre anders und man wird sich in Zukunft wieder auf eine echtes Betriebssystem besinnen.
Den Weg, den man mit Windows 11 eingeschlagen hat, sollte man schnellstmöglich verlassen.
Genau so sehe ich das auch.
Und meine 71-jährige Mutter macht jetzt mit AnduinOS auch bessere Erfahrungen als mit Windows.
Linux ist das anspruchsvollere Betriebssystem und man muss sich damit beschäftigen.
Meine Philosophie, ein Betriebssystem muss auf Knopfdruck funktionieren, es ist nur die Platform meiner Programme, geht hier nicht vollständig auf, besonders wenn man mehr als 0815 möchte, das habe ich inzwischen mehr als einmal gelernt.
Windows hat ebenfalls viele Macken, ist aber gegenüber dem Lernfaulen noch im Vorteil.
Wer Zeit und vor allen Dingen Lust hat, kann allerdings viel Neues lernen und da man sich damit beschäftigen muss, viel tiefer in ein Betriebssystem eintauchen. Dennoch bleibe ich bei Chachy und Mint, das Microsoftingeneurlinux werde ich erst mal links liegen lassen.
Nein, inzwischen kann man Linux einfach so installieren und nutzen, ohne isch damit beschäftigen zu müssen.
Kommt natürlich auf die Distro an.
Bei solchen simplen Anwendungen dacore.
Prinzipiell ist der Unterbau wurscht, solange die benötigten Applikationen unterstützt werden
und solange das OS gut maintainbar ist.
Das Problem bei Linux: Mangel an kommerziellen Applikationen.
Wahrscheinlichster bzw. offensichtlichster Grund: fehlende Standardisierung des gesamten Betriebssystems.
Es gibt einfach viel zu viele Distributionen.
Mangel an kommerziellen Anwendungen?
Sicher?
Also gerade im Profi-Bereich gibt es meiner Erfahrung nach viel mehr nativ für Linux, häufig, weil die Server-Software dahinter schon auf Linux läuft.
Und läuft eine Anwendung auf einer Disro, läuft sie eigentlich auch auf jeder anderen.
Das es verschiedene Distros gibt, hat nichts mit mangelnder Standardisierung zu tun.