Windows 8 auch als 128-Bit-Edition?

Für solche Spekulation ist es noch viel zu früh...fängt ja immer früher an.

2012 soll das BS erscheinen, da interessieren mich jetzt irgendwelche Gerüchte noch nicht.
 
Ne mal ganz erlich, ich glaub kaum das ein Privatanwender dafür verwendung finden würde. Evtl. als Server für Firmen aber ansonsten :daumen2:

Wenn es IA64-kompatibel ist, ist es garantiert nicht für Privatanwender gedacht ;)

Wobei das zwei imho sehr interessante Neuerungen impliziert:
1) Intel arbeitet an einem drastisch erweitertetem Nachfolger für die Itanium-Reihe (was endlich erklären würde, wie die sich von 24-kernigen Xeon-Systemen absetzen soll)
2) M$ will diese -nachdem man IA64 abgesägt hat- wieder unterstützen.
(was dann als drittes Element bedeuten würde, dass Microsoft einen neuen Vorstoß in den Server- wenn nicht sogar Supercomputer-Markt plant)

Kann mir jemand sagen was der vorteil ist von 128BIT?

32bit kann nur 3,25GB verwenden
64Bit bis 128 GB ram
128bit = Welcher vorteil hat das

32bit kann 4 Gibibyte addressieren (wieviel davon das Betriebssystem für RAM nutzt, ist eine andere Frage), 64 Bit kann 16 Exbibyte und 128 Bit würde auf über 0,25 Billionen Yobibyte kommen. (jedenfalls theoretisch. Laut Wiki kann z.B. AMD64 "nur" 52Bit, also 4 Pebibyte addressieren)
Aber das ist sicherlich nicht der Vorteil, bislang sind ja nicht mal 64 Bit in IA-Hardware implementiert und an die derzeitige Grenze von einem Tebibyte ist afaik noch niemand gestoßen. (kann Itanium eigentlich mehr? Die Intel-eigenen Chipsätze sind ja auf 128GiB beschränkt, aber zur Architektur konnte ich nichts finden.)
Naheliegender wäre der Umgang mit 128Bit großen Zahlen/Werten, wodurch Berechnungen in hoher Genauigkeit in einem Durchgang erledigt werden können. Stellt sich nur die Frage, ob das irgend ein Server können muss - oder welchen Sinn ein Windows (oder auch nur eine CPU) speziell für Supercomputer hat.

Welchen Sinn macht das, wenn man zu IA-64 kompatibel ist, welches nur von 2 Prozessormodellen weltweit verwendet wird? :ugly:

Abwärtskompatibilität. IA64 ist da vielleicht nicht DER Bringer, aber selbst der Beweis dafür, wie wichtig sowas ist. Da vermutlich niemand die heutigen x86-Programme auf einem 128Bit-System laufen lassen will, ist es der beste Ansatz. (IBM und SUN mal außen vor, denn von denen wird IA128 garantiert nicht entwickelt)

Ich wäre dafür, dass die Gremien an einem offenen 128bit Standard arbeiten, damit weder AMD noch Intel von Drittherstellern irgendwelche Lizenzen verlangen können.

Wer soll denn in dem Satz "die Gremien" sein?
 
Ich würde es begrüßen.
Mein Geldbeutel und meine Nerven jedoch nicht.
Wenn MS "Windows 8" NUR als 128 Bit verkauft wird es keiner Kaufen, da ich mit nicht vorstellen kann, dass bis dahin jeder 128 Bit hat.
Ergo müsste ich mir eine neue CPU zulegen - werde ich bis dahin wahrscheinlich auch, aber ob die dann schon 128 Bit hat ?

Ich habe nirgendwo lesen können dass Windows 8 NUR in 128 Bit verkauft werden sollte. Allerdings finde ich ist es an der Zeit die 32 Bit Variante ruhen zu lassen. Und sei es nur drum um die Entwickler zu zwingen für 64 Bit zu entwickeln.

Außerdem hat bei Vista 64 Bit aus meiner Sicht auch ein sehr stiefmütterliches Dasein geführt was Software angeht.Das fand ich sehr schlecht.Noch dazu wo doch wirklich jeder Vista fähige PC eine 64 Bit CPU hat.

Das ist aber zum großen Teil ein Problem an dem die Software-Hersteller die Schuld tragen.
Wenn ich allerdings sehe, dass zum Beispiel MSI offiziell ausschließlich Treiber für 32 Bit-Systeme (Vista und sogar für Windows 7) auf der eigenen Homepage anbietet und auf Nachfrage der Treiber für 64 Bit lediglich geantwortet wird man solle sich die Treiber auf den Seiten der Hardwarehersteller suchen und generell meist nur ein 32 Bit-OS vorinstalliert wird obwohl damit der "Fast-Standard" von 4GB Arbeitsspeicher nicht mal vom System ausgeschöpft werden kann, frage ich mich doch was da bei den entsprechenden Abteilungen der Hersteller und Händler falsch läuft.
Fakt ist, das Softwareangebot für 64 Bit-Betriebssysteme ist in den letzten Jahren besser geworden und das kann nur mit einer höheren Verbreitung der entsprechenden OS vorrangetrieben werden.
Und nicht jeder Vista-fähige PC kann mit einer 64 Bit CPU aufwarten, ich denke da nur an einige der Atom-CPUs.

Ich würde Win7 32 Bit auch der 64 Bit vorziehen, einfach weil die Dumme Masse das kauft und deswegen der Support besser ist.
Würde es nur 64 Bit geben hätte MS uns allen geholfen.

Wie schon erwähnt liegt das daran, dass die "dumme Masse" selten die Kenntnis und noch seltener die Wahl hat welche Version sie kaufen.
Der Support von Seiten Microsofts ist bei beiden Varianten gleich. Lediglich die Hersteller von Fremdsoftware müssten sich endlich mit der Zeit bewegen.

Ich nutze seit gut einem Jahr Windows Vista 64 Bit und kann soweit nicht klagen, die 64 und auch die 32 Bit-Software läuft soweit ohne Probleme und ich würde auch bei Windows 7 wieder zur 64 Bit-Variante greifen.

Ich hoffe einzig und allein, dass Microsoft in Zukunft wieder weniger Versionen zur Verfügung stellt, etwa Home, Business und Professional.
 
AW: Ich bin dafür!

Natürlich wird 128bit einen Schub bringen.
Vor allem in der Speicherverwaltung oder Grafikberechnung.
Da hängt sehr viel von der Speicherbreite ab.
Ein 128bit-Dateisystem ist auch schon da (ZFS) und viele CPUs haben 128bit Daten- und-/oder Adreßbusse (PS2, PS3, IBM RS-64, Intel-Itanium, Radeon- und GForce-Grafikkarten, ...).

Schöne teure Umrüstwelle ... :daumen:.

Du wirfst hier ja wirklich alles durcheinander. Von dem was du da aufzählst ist nichts dabei was irgendetwas mit einem 128-Bit OS zu tun hat. ZFS benutzt 128Bit um einen Sektor zu adressieren. Der ZFS-Code ist aber 32/64-bittig. Vorteil von einem 128Bit CPU+OS wäre da höchstens, dass man einen Sektorberechnung in 1 statt in 2 Taktzyklen erledigen kann, was aber vollkommen irrelevant ist, da ein Festplattenzugriff selbst bei einer SSD im Bereich von 1mio Taktzyklen liegt. Bei der Cell-CPU der PS3 handelt es sich um eine gewöhnliche 64Bit CPU, deren SPUs 128Bit SIMD Befehle verwenden, wie es jede x86 CPU mit SSE3/4 Unterstützung auch tut. Die IBMs RS64, Intels Itanium und Co sind auch 64Bit Architekturen.
 
Nach 7 kommt meines Wissens erstmal Singlaurity, irgendwas ganz spezielles ohne Bluescreens. Kommt völlig neuer Kernel rein.
Aber ich jetzt schon um ein OS nach 7 zu streiten mach keinen Sinn. Zumal 7 glaube ich noch nichtmal draußen ist. Kommt am 22. Oktober. (glaub ich)^^
 
Ich fände das gut den vorstoss auf 128bit. Ich würde es aber besser finden die 32bit Variante langsam vom Markt zu nehmen. Jeder Rechner der von Privatleuten im Laden gekauft wird sollte 64bit OEM drauf haben damit die Softwarehersteller gezwungen sind mal alles auf 64bit zu schreiben. 32bit OEM's bei Neugeräten sollte nur noch für Netbooks, 32Bit CPU's und Firmen mit komplexen steuerungen in Ihren Programmen usw. von Microsoft freigegeben und erlaubt sein.

Aus diesem blöden grund hab ich auch Vista32 damals kaufen "müssen". Es gab damals von NVidia kein 3D treiber support für Vista64. Und wer das eine haben will muss das andere mögen. Mitlerweile wird's aber supportet. Aber werd mir deswegen nicht nochmal Vista kaufen. Abwarten was Win7 mit sich bringt.
 
128 Bit:D

Naja, erstmal soll 64 Bit voll genutzt werden.
128 Bit halte ich für die nächste Zeit zwar realistisch, aber für den Endverbraucher oder besser gesagt Home-User eher weinger.
 
Finde 128-bit nonsens.. wir haben bis heute noch nichtmal durchgehend 64-bit. Man braucht bloss die Programme und Spiele zu betrachten. Fast keines unterstützt nativ 64-bit.
 
Also 128 bit?? Klingt zwar nicht schlecht aber wenns wirklich schon 2012 rauskommen sollte, ist es viel zu früh für den privaten anwender, weil daraus keinen nutzen gezogen werden könnte!
Für Unternehmen und Serversysteme lohnt sich diese sache schon eher.
Aber ersteinmal muss sich 64 bit etablieren!!
Was bis dahin locker passieren wird und ich es daher gut finde, wenn windows 8 ein reines 64 bit betriebssystem werden würde!
Bei Windows 9 kann man immer noch über einen 128bit support reden!
Dann sind auch eventuelle cpu´s weitreichend auf dem markt vertreten!
Habe selbst nen intel core I7 940 und werd meine cpu in nächster Zeit wohl kaum wechseln.:devil:
War teuer genug der spaß!!!:D
128bit ein nettes Feature, aber dafür bleibt noch zeit!
Zumindest für den privaten Anwender...:daumen:
 
Also 128 bit?? Klingt zwar nicht schlecht aber wenns wirklich schon 2012 rauskommen sollte, ist es viel zu früh für den privaten anwender, weil daraus keinen nutzen gezogen werden könnte!
Für Unternehmen und Serversysteme lohnt sich diese sache schon eher.
Aber ersteinmal muss sich 64 bit etablieren!!
Was bis dahin locker passieren wird und ich es daher gut finde, wenn windows 8 ein reines 64 bit betriebssystem werden würde!
Bei Windows 9 kann man immer noch über einen 128bit support reden!
Dann sind auch eventuelle cpu´s weitreichend auf dem markt vertreten!
Habe selbst nen intel core I7 940 und werd meine cpu in nächster Zeit wohl kaum wechseln.:devil:
War teuer genug der spaß!!!:D
128bit ein nettes Feature, aber dafür bleibt noch zeit!
Zumindest für den privaten Anwender...:daumen:

Würd ich so unterschreiben :daumen:
 
Ehmm...schön und gut 128 Bit, aber was bringt das ?

Ein höheres Maximum an adressierbarem Speicher, bei 32Bit war halt bei unter 4 Gig Schluss, daher der Schritt Richtung 64-Bit Chiparchitektur.

Aber ..... 128 Bit, JETZT SCHON ?! :ugly:

Wir brauchen grob geschätzt erst mal ein halbes Jahrhundert um an die Obergrenze von 64 Bit zu kommen, warum zur Hölle bitte denn dann schon jetzt 128 Bit ?!

Ich kann mich irren, aber wer von euch wird in den nächsten ~ 10 Jahren das Bedürfnis verspühren mehr als 16 Exabyte ( das liegt ne ganze Ecke über Tera- und Petabyte ;-) ) an Ram zu verbauen, so dass er ein 128 Bit OS (vom Prozzi ganz zu schweigen) braucht ?! xD

Irgendwer bei MS hat ganz eindeutig nix zu tun ....
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ich bin dafür!

Du wirfst hier ja wirklich alles durcheinander. Von dem was du da aufzählst ist nichts dabei was irgendetwas mit einem 128-Bit OS zu tun hat. ZFS benutzt 128Bit um einen Sektor zu adressieren. Der ZFS-Code ist aber 32/64-bittig. Vorteil von einem 128Bit CPU+OS wäre da höchstens, dass man einen Sektorberechnung in 1 statt in 2 Taktzyklen erledigen kann, was aber vollkommen irrelevant ist, da ein Festplattenzugriff selbst bei einer SSD im Bereich von 1mio Taktzyklen liegt. Bei der Cell-CPU der PS3 handelt es sich um eine gewöhnliche 64Bit CPU, deren SPUs 128Bit SIMD Befehle verwenden, wie es jede x86 CPU mit SSE3/4 Unterstützung auch tut. Die IBMs RS64, Intels Itanium und Co sind auch 64Bit Architekturen.

Wo hast Du denn studiert ?
Ich schreib, das TEILE von CPUs und GPUs bereits so arbeiten.

Zu einem 128-bit Betriebssystem braucht man ja wohl für schnellen Zugriff 128bit Festplattenadressierung.
Und im 128bit Sytem wird natürlich auch der ZFS-Code auf 128bit kompiliert werden.

Ein Takt beim 800 MHz-Ram beträgt 1,25 ns.
Eine eine gute SSD hat ca. 100 ns Lesezugriffszeit.
Das sind genau 80 Takte.

Die PS3 hat zwar einen 64bit PPC-Kern, erreicht aber durch Hyperthreading ca. 80% eines 128bit Kernes. Und die SPUs sind komplett 128 bittig.

Manche Chips haben sogar weitaus breitere Bussysteme.
Der Itanium hat intern mehrere 256bit Busse (L1->L2, L1->IA32 Befehlsdecoder).

Diese ganzen Einzelkomponenten in einem Chip vereinigt mit entsprechendem Betriebssystem und Dateiverwaltung wäre doch ein gewaltiger Fortschritt. :daumen:
 
128 bit??!
Mit 64bit kann man ~1,8x10^19 Byte Adressieren. Das sind 18 Exabyte. Jetzt sollte man nur nich wissen was man damit anstellen soll...

Soweit mir bekannt ist arbeiten z.B. aktuelle 64bit AMD Prozessoren nur mit 40bit bei der Speicheradressierung was aber immer noch ne menge RAM ist.
 
Hier weiss keiner so richtig was ein 128bit Befehlcode überhaupt ist ? Jeder spekuliert irgendwas wo er in der Schule mal anwesend war ..

Achja ein BS auf 128bit Befehlslänge wird vorerst sicher garnicht kommen, es gibt keine Hardware dafür.
 
AW: Ich bin dafür!

Zu einem 128-bit Betriebssystem braucht man ja wohl für schnellen Zugriff 128bit Festplattenadressierung.

Warum?
Ein 128Bit-System kann auch 64 oder 48Bit-Adressen handhaben, solange das vom Platz her reicht.

Ein Takt beim 800 MHz-Ram beträgt 1,25 ns.
Eine eine gute SSD hat ca. 100 ns Lesezugriffszeit.
Das sind genau 80 Takte.

Dummerweise geht es hier nicht um RAM, sondern um CPUs. Wenn die aufgrund zu kurzer Register zwei Taktzyklen brauchen, um eine Speicheradresse zu bearbeiten, dann hat das nichts mit dem RAM zu tun. (für den bereits mit Nehalem-EX ein 256Bit-Interface erwartet wird, das pro Takt und Leitung auch noch 2 Bit überträgt, so dass selbst im worst-case, also dem Nachladen von Speicheradressen aus dem RAM, nicht mehrere Takte vergehen müssen)

Die PS3 hat zwar einen 64bit PPC-Kern, erreicht aber durch Hyperthreading ca. 80% eines 128bit Kernes. Und die SPUs sind komplett 128 bittig.

Äh - was bitte schön hat Hyperthreading mit der Breite von Registern oder der Länge von Adressen zu tun?
Natürlich kann selbst eine 16 Bit CPU 128 Bit-Code schneller ausführen, als eine 128 Bit CPU, wenn ein entsprechender Interpreter vorhanden ist und 10-20mal mehr Berechnungen in der gleichen Zeit durchgeführt werden können. Deswegen ist sie aber trotzdem keine 128 Bit CPU.
Woran man das festmacht, ist sicherlich diskussionswürdig, aber entweder greifst du die gängige Fassung auf (die die Länge der universellen Register berücksichtigt), oder kreierst eigene Regeln. Aber dann gibts in der x86-Welt seit seit 1999 "128Bit CPUs", denn bereits der Katmai hatte u.a. 128Bit-Register.

Manche Chips haben sogar weitaus breitere Bussysteme.
Der Itanium hat intern mehrere 256bit Busse (L1->L2, L1->IA32 Befehlsdecoder).

Selbst der Williamette hatte schon 256Bit breite Cache-Anbindung. Das machte ihn aber weder schnell noch zu mehr als einer "32Bit CPU".


Achja ein BS auf 128bit Befehlslänge wird vorerst sicher garnicht kommen, es gibt keine Hardware dafür.

"vorerst" sagt auch keiner, hier ist die Rede von "in 3 Jahren". Bis dahin kann noch einiges an Hardware erscheinen und wohlgemerkt: Hier wird nicht an irgend einem 128 Bit System gebastelt. Hier wird ein System für IA128 entwickelt, d.h. zumindest der Name des Befehlssatzes stammt von einem Hardwarehersteller und ich würde mal davon ausgehen, dass der dann auch an der zugehörigen Hardware arbeitet. (ob die vor 2015 erhältlich ist, wenn sie für 2012 geplant wird, ist ein anderes Thema :ugly: )
 
Hallo Rollora!

Na dann erklär uns doch mal, was ein 128bit System ausmacht.
Oder welche Genauigkeit die FPU im Pentium hat.
Aus welchen Teilen besteht die ALU?
Was ist eine PIO, SIO, CTC?
In welchem Register stehen die Flags beim I8008?
Und wo die Daten?
Aus welchen Teilen besteht ein Gatter?
Wo liegt der Ausgang?
Wie hoch sind die p-Si-Bereiche dotiert?
Woraus besteht das Dielektrikum?
Welches Protokoll verwendet der Athlon K7?

Und ich habe schon 8bit-CPUs mit in Assembler programmiert.
Und alle weiteren.

Für gewöhnlich bezeichnet man eine CPU als x Bit CPU, wenn die Universalregister, die Speicheradressen und/oder die ALUs die Breite x haben. Seit Ewigkeiten arbeiten irgendwelche Co-Prozessoren mit unterschiedlichen Bitbreiten. Nehmen wir z.B. einen Pentium 4 ohne EMT64: 32Bit ALUs, 80Bit FPU, 128Bit SSE, 256Bit Anbindung des L2-Cache. Entscheidend für die Klassifizierung als x Bit CPU ist aber die Breite der Universalregister, der Speicheradressen und die Breite der ALUs, ergo ist der alte P4 eine 32Bit CPU. Nicht mehr und nicht weniger.

Was die Grafikchips mit 128 Bit zu tun haben sollen ist mir noch mehr ein Rätsel. Die Shader können nativ nur mit 32 Bit rechnen. 64 Bit Berechnungen erfordern bereits das Zusammenschalten mehrerer Shader. 128 Bit Berechnungen sind hardwaremäßig nicht vorgesehen und können höchstens per Software (sehr langsam) durchgeführt werden. Falls du auf das Speicherinterface der Grafikkarten anspielst, solltest du wissen, dass, obwohl häufig als 128 Bit, 256 Bit oder 512 Bit bezeichnet, es sich um 2x/4x/8x 64 Bit handelt. Ebenso haben die Speicheradressen nur 64 Bit. Das gleiche gilt auch für die erwähnten CPU-Caches mit 256 Bit und mehr.
 
Für gewöhnlich bezeichnet man eine CPU als x Bit CPU, wenn die Universalregister, die Speicheradressen und/oder die ALUs die Breite x haben. Seit Ewigkeiten arbeiten irgendwelche Co-Prozessoren mit unterschiedlichen Bitbreiten. Nehmen wir z.B. einen Pentium 4 ohne EMT64: 32Bit ALUs, 80Bit FPU, 128Bit SSE, 256Bit Anbindung des L2-Cache. Entscheidend für die Klassifizierung als x Bit CPU ist aber die Breite der Universalregister, der Speicheradressen und die Breite der ALUs, ergo ist der alte P4 eine 32Bit CPU. Nicht mehr und nicht weniger.

Was die Grafikchips mit 128 Bit zu tun haben sollen ist mir noch mehr ein Rätsel. Die Shader können nativ nur mit 32 Bit rechnen. 64 Bit Berechnungen erfordern bereits das Zusammenschalten mehrerer Shader. 128 Bit Berechnungen sind hardwaremäßig nicht vorgesehen und können höchstens per Software (sehr langsam) durchgeführt werden. Falls du auf das Speicherinterface der Grafikkarten anspielst, solltest du wissen, dass, obwohl häufig als 128 Bit, 256 Bit oder 512 Bit bezeichnet, es sich um 2x/4x/8x 64 Bit handelt. Ebenso haben die Speicheradressen nur 64 Bit. Das gleiche gilt auch für die erwähnten CPU-Caches mit 256 Bit und mehr.

Na endlich mal was qualifiziertes.
Ich dachte, das wüßte Rollora, als CPU-Experte.
Ich möchte noch mal betonen, daß die Register-/Busbreiten nur als BEISPIEL gedacht war, das es 128bit TEILSYSTEME schon gibt.

Und bei der Playstation 3 sind die 7 SPUs je ein komplettes 128bit-RISC-TEILSYSTEM.
Da die Daten nach der Berechnung auf den 64-bit PPC 970 angepaßt werden, werden sie natürlich skaliert.

Schönes Wochenende noch :daumen:.
 
Na endlich mal was qualifiziertes.
Ich dachte, das wüßte Rollora, als CPU-Experte.
Ich möchte noch mal betonen, daß die Register-/Busbreiten nur als BEISPIEL gedacht war, das es 128bit TEILSYSTEME schon gibt.
Allerdings sei im Bezug auf das eigentliche Topic gesagt, dass die von dir aufgezählten Subsysteme keinen Einfluss auf das OS haben. Die Bitbreite von FPU / SSE ist für Compilerbauer und Programmierer interessant, dem OS aber vollkommen gleichgültig (Im Linux-Kernel kann man nicht einmal ohne weiteres Fließkomma-Befehle verwenden). Die Breite des Speicherbusses oder der Cache-Anbindung ist hauptsächlich Angelegenheit der CPU-Entwickler. Bestenfalls kann man diese Infos dazu benutzen um hier und da ein paar Optimierungen einzubauen.
Und bei der Playstation 3 sind die 7 SPUs je ein komplettes 128bit-RISC-TEILSYSTEM.
Da die Daten nach der Berechnung auf den 64-bit PPC 970 angepaßt werden, werden sie natürlich skaliert.

Schönes Wochenende noch :daumen:.
Jein. Die SPEs sind Zwitter. Sie haben zwar Eigenschaften von herkömlichen CPUs (eigene Speicher z.B. oder DMA-Controller), allerdings würde ich sie trotzdem eher in eine Ecke mit SSE / Altivec oder GPUs schieben. Es sind nämlich einfache SIMD Einheiten, wie man sie eben bei SSE / Altivec oder auf GPUs findet. Sie verfügen im Gegensatz zu PowerPC Kernen über keinen Cache, nur sehr wenig Speicher (256KB), aber dafür genau wie z.B. GPUs über sehr viele Register.
 
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