Special Windows 10: Wie geht es für euch nach dem Supportende weiter und ist Linux eine Option?

Das bezog sich auf das Farbmanagement der Anwendung (bspw PS) und nicht auf das ICC-Profil.

mit frdl. Gruß
Und?
Ich sprach in dem von dir zitierten Post aber davon dass ich HDR am besten mit Windows 11 nutzen kann. Und da gehört automatische Aufwertung von SDR nach HDR eben zum Stand der Technik den mir Linux leider noch nicht bieten kann.
 
Nur bezog sich die ursprüngliche Aussage allein auf die Anwendung.

Durchaus möglich, dass mittlerweile das mangelhafte Farbmanagement sowie das Dateihandling (Import/Export*) verbessert wurde. Sowie es dazumal erhebliche Einschränkungen gab, was Masken betraf.

Worauf folgende Antwort auf meine Kritik erfolgte:

ICC Profile lassen sich unter KDE mittlerweile einfach verwenden, jeweils pro Monitor. HDR geht auch, zumindest bei AMD, NVidia will ja wie immer ne Sonderwurst und macht sich da noch ein bisschen die Windel voll.

Dir hingegen scheint der Kontext somit entgangen zu sein.

Auto HDR bzw. RTX HDR kommen ja auch noch dazu.

Denn a: wurde HDR bereits erwähnt und b:. bezog sich meine Kritik auf die ausschließlich auf die Anwendung.

mit frdl. Gruß
 
(...)

Und wenn sie dir das Lernen von Dingen so vereinfachen kann, warum benutzt du die KI dann nicht, um dir Linux erklären zu lassen? Zeit- und Arbeitsaufwand sind, wenn sie kann, was du sagst, mit ihr schließlich keine Ausreden mehr, sich nicht damit zu beschäftigen.
Ähm, nur um mal kurz meine Erfahrungen zu teilen: ChatGPT hat mir bei den ersten Schritten ungemein geholfen. Solange man etwas mitdenkt und alle relevanten Informationen bereitstellt, notfalls nachträglich, hat das echt gut funktioniert.
Nach dem Muster: Wie installiere ich Timeshift auf PopOS?
--> sudo apt Timeshift
Ok, was bedeutet sudo und was apt?

Und so weiter. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass Chat GPT sehr genaue Antworten geben kann, wenn man sich nur unmissverständlich (!) ausdrückt. Bildungssprache hilft ungemein, denn Grammatik zu erkennen ist ja die große Stärke von LLM's. Damit funktionieren auch Schachtelsätze mit komplexen Bedingungen, solange man eindeutig formuliert.
Viele Leute scheinen bei obigem Beispiel den Befehl sofort einzugeben, aber etwas nachdenken ist eben trotz "KI" immer angebracht. Warum nicht erstmal erklären lassen, was man da eigentlich machen soll?

Natürlich hatte ich auch Erlebnisse, wo sich ChatGPT angestellt hat wie ein Redneck mit Hirn-Thrombose.
L(...)inux erfordert extra Aufwand, da man es ja erstmal installieren muss, das bekommste nie vorinstalliert.(...)
Äh, nein. Es gibt einige Anbieter von Komplettsystemen oder Notebooks die entweder nur (bspw. Tuxedo) oder zumindest wahlweise (HP mit den Thinkbooks) Linux vorinstalliert haben.
 
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Ich bin seit dem ersten Release Candidate auf Win11 und aktuell auch zufrieden sowohl beim Zoggen als auch Arbeiten. Weiter gehts dann sicher bald mal mit Win12. :-)
 
Äh, nein. Es gibt einige Anbieter von Komplettsystemen oder Notebooks die entweder nur (bspw. Tuxedo) oder zumindest wahlweise (HP mit den Thinkbooks) Linux vorinstalliert haben.

Thinkbooks sind von Lenovo, nicht HP und kommen auch nicht mit Linux daher sondern sind nur ein paar der wenigen Geräte, wo der Hersteller BIOS/Treibersupport liefert. Microsoft hat da mit den SleepState Änderungen vor einigen Jahren ein paar Steine in den Weg gelegt.

Tuxedo und Co. sind Spezialanbieter. Da kaufen Leute die explizit ein Linuxgerät wollen. Das ist also "Preaching to the Choir". Die meisten 08/15 User haben sicher noch nie von Tuxedo oder System 76 gehört.

Schau nur auf Geizhals. Eingegrenzt auf Laptops ab 2022 um "Karteileichen" auszuschließen:
5658 Notebooks, davon
Windows: 4658 (82.33%)
MacOS: 450 (7.95%)
Linux: 62 (1.01%)

Das sind homöopathische Mengen. Man bekommt mehr PCs mit FreeDOS und komplett ohne Betriebssystem als Linux-Rechner.
Die sind übrigens alle von Acer und die Hälfte davon würde ich mit Windows mit der Hardware nicht nutzen wollen.
 
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Äh, nein. Es gibt einige Anbieter von Komplettsystemen oder Notebooks die entweder nur (bspw. Tuxedo) oder zumindest wahlweise (HP mit den Thinkbooks) Linux vorinstalliert haben.
Tuxedo ist praktisch ein Spezialshop. Also bei Alternate, Mindfactory, Expert Klein und Saturn gibts nichts. Auf Notebooksbilliger haben sie was mit eShell, aber das ist ja auch mal mehr ein Witz als ein für die meisten auch nur im Ansatz brauchbares Betriebsystem.
Das war zumindest alles was ich mit Filtern auf den Seiten finden konnte. Oh, ja und FreeDOS. Selbst mehr FreeDOS als eShell.
Linux: 62 (1.01%)
Das ist alles mit eShell soweit ich das sehe. Also nichts für Normalanwender brauchbares.
 
Welche Kürzel meinst du?
Das ganze sda, sdb usw.? Das sind die Labels der Festplatten. So wie auf Windows eben C:, D:, usw.
Klar, muss man wissen. Ist aber auch bei Windows der Fall.

Im Prinzip brauchst du von meinem Link auch nur den Punkt "Hinzufügen eines Software-RAID-Arrays"

Befehl in der Dokumentation:
"mdadm --create --verbose /dev/md3 --level=1 --raid-devices=2 /dev/sdc /dev/sdd"

Wie gesagt, ich kann verstehen wenn es ohne jedes Hintergrundwissen einschüchternd wirkt. Aber wenn man das
Ganze runterbricht ist es eigentlich recht simpel:
--> "mdadm" (=multiple device administration) ist das Programm wie in deinem Fall Raidxpert2 (falls nicht installiert bekommst du eine entsprechende Meldung und den Befehl mit dem du es installieren kannst). "create" ist hoffentlich selbsterklärend. "verbose" sorgt bloß dafür, dass der Fortschritt angezeigt wird und ist optional. "/dev/md3" ist das Label für das zu erstellende RAID "/dev" steht dabei für 'device'. "level=1" ist für RAID 1. "raid-devices" wie viele Festplatten hinzugefügt werden sollen. "/dev/sdc" und "/dev/sdd" sind die zu verwendenden Festplatten.

sdc und sdd wäre in deinem Fall vermutlich zu ändern. Anstatt md3 kann man auch md0, raid0 oder was auch immer verwenden.

Das RAID sollte dann bereit sein. Dann eben formatieren, das kann man aber auch über die GUI machen. oder eben über den Befehl "mkfs.ext4 /dev/md3"
--> "mkfs" (make filesystem), "ext4" Formatierungstyp wie bei Windows NTFS, "/dev/md3" das Label des RAID arrays.
Danke für die Erklärung, aber das ist echt wie Chinesisch für mich. Vielleicht wäre es einfacher wenn ich mich da mal wirklich reinhängen würde, aber leider fehlt da echt die Zeit.

Finde es einfach schade warum das so gelöst worden ist und es nicht dafür ein einfaches Overlay gibt.

Man muss aber auch sagen, dass ich seit Release bei Windows 11 an meinem Hauptrechner bin. Hatte da noch nie Probleme. Es lag am HTPC einfach nur daran das er nicht kompatibel war. Hat sich mit der neuen CPU ja auch jetzt geändert.
 
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Tuxedo ist praktisch ein Spezialshop.
Ja, sieh an. War ja auch mein Beispiel für Anbieter die ausschließlich Linux anbieten.
Also bei Alternate, Mindfactory, Expert Klein und Saturn gibts nichts. Auf Notebooksbilliger haben sie was mit eShell, aber das ist ja auch mal mehr ein Witz als ein für die meisten auch nur im Ansatz brauchbares Betriebsystem.
(...)
Ja, deswegen hab ich die nicht als Beispiel genannt. Und, stimmt deswegen deine ursprüngliche Aussage, man bekomme Linux nie (!) vorinstalliert?
Ich hab nie behauptet, dass man bei Saturn, Expert oder Mindfactory was entsprechendes findet. Nur, dass man problemlos Anbieter findet, die einem Linux vorinstallieren.

Sag niemals nie, sollte hier die Lektion sei .
 
Nein, denn die Masse erwartet ein weiters Windows das Linux nicht ist. Nur wer sich ohne Vorbehalte auf Linux einstellen kann wird es behalten. Alle anderen werden enttäuscht wieder zu Windows zurückkehren.

Tipp. Wer in Linux einsteigen will ist bei Linux Mint und Linux Guides gut aufgehoben. Ansonsten rate ich zum Lernen und einer Extreminstallation von Arch Linux. Habe ich selber als Anfänger gemacht. :-)

Man kennt sein System nach der Installation wie seine Westentasche.
Lehrt einen das Terminal zu bedienen und man verliert die Angst davor.
Fehlerbehebungen unter dem TTY sind dann auch kein Problem mehr.

uvm.. als Vorteile sich dies dann an zu tun.
Genau DAS ist das Problem und deshalb ist Linux keine Alternative. Selbst habe ich mich 2011 da herein gefuchs, aber das will eben nicht jeder und das kann ich verstehen. Ein Betriebssystem das für alle gedacht ist, muss einfach selbsterklärend sein und ohne Konsolenbefehle funktionieren. Klick hier, klick da, klick dort und läuft. In Zeiten von Smartphones mit Touch und Sprachsteuerung doch auch wirklich nicht anders zu erwarten, oder?
 
Genau DAS ist das Problem und deshalb ist Linux keine Alternative. Selbst habe ich mich 2011 da herein gefuchs, aber das will eben nicht jeder und das kann ich verstehen. Ein Betriebssystem das für alle gedacht ist, muss einfach selbsterklärend sein und ohne Konsolenbefehle funktionieren. Klick hier, klick da, klick dort und läuft. In Zeiten von Smartphones mit Touch und Sprachsteuerung doch auch wirklich nicht anders zu erwarten, oder?
Geht ja auch. Der Eindruck wird nur "leider" verfälscht.
Was ich meine ist folgendes: Man kann bei, was weiß ich, sagen wir PopOS, 99% über die GUI einstellen, also klickiklick und läuft.
Aber keine 100? Ja, keine 100. Das ist aber auch nicht so schlimm, denn auch bei Windows gibt es Gelegenheiten, wo man in die Registry muss und mit einfach einfach hat das ebensowenig zu tun, auch wenn man klicken darf.
Wer sich nicht mit Technik beschäftigen will, wird eben nicht alles (!) einstellen können, soweit, so normal denke ich.
Jetzt kommen aber die ganzen Linux User doch immer wieder mit Konsolenbefehlen, warum?
Schlicht, weil es zwar GUIs gibt, aber man bei der Nutzung von Linux schnell merkt, dass das Terminal tatsächlich einfacher ist, schneller geht und nicht so kompliziert wie man vorher dachte.
Das ist ein Dilemma. Neueinsteiger schreckt das Terminal ab, "alte Hasen" wollen gar keine GUI mehr, weil's Terminal einfacher ist.
Kaum jemand gibt Anfängern den Weg über die GUI als Anleitung, obwohl er meist existiert. Aus Sicht der Neueinsteiger maximal abschreckend, aus Sicht des Beratenden absolut logisch: Menschen können etwas missverstehen oder hier und da was falsches anklicken, Konsolenbefehle können dagegen kopiert werden.
Wie gesagt, ein Dilemma. Das einzige was etwas helfen könnte ist den Menschen immer wieder dieses Dilemma aufzuzeigen damit die Neueinsteiger etwas die Angst vorm Terminal verlieren, die "alten Hasen" dagegen mal aus ihrer Komfortzone kommen und die GUI besser lernen um alternative Wege zu bieten.
Die Neueinsteiger sollten sich fragen, ob das Terminal wirklich so kompliziert ist wie es scheint, wenn fast jeder der es nutzt sagt, es sei wirklich einfacher als es aussieht.
Die Linux User sollten sich klar machen, dass, egal wie begründet, das Terminal abschreckt und Neueinsteigern eher ohne Konsolenbefehle helfen. Außerdem fühlen sich viele Linux User ganz wohl damit, wegen ein paar "sudo apt" Eingaben wie der krasse Hacker zu wirken,. Das ist natürlich absolut kontraproduktiv, weil es das Bild verstärkt, man bräuchte ein Studium um Linux zu bedienen.


Der Anspruch einfach und selbsterklärend zu sein ist außerdem nett, aber dann hätte sich Windows ja auch nie durchsetzen können, oder? Selbsterklärend ist Windows nun wirklich nicht. Ich meine, ich bin Informatiker aber bei manch einer Einstellung muss ich ob der Formulierung einfach googlen, was zur Hölle mir MS da sagen will 😁.
 
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Finde es einfach schade warum das so gelöst worden ist und es nicht dafür ein einfaches Overlay gibt.
Einerseits verständlich. Andererseits ist RAID zugegebenermaßen etwas Fortgeschritteneres und der Durchschnittsuser hat davon noch nie gehört. Und die jüngere Generation glaubt vermutlich du redest über Raid Shadow Legends :ugly:
In Distros die darauf ausgelegt sind Daten zu speichern wie bspw. TrueNAS hast du es auch grafisch. In "Desktop"-Distros gab es das mal, wurde aber scheinbar eingestellt.
Man muss aber auch sagen, dass ich seit Release bei Windows 11 an meinem Hauptrechner bin. Hatte da noch nie Probleme. Es lag am HTPC einfach nur daran das er nicht kompatibel war. Hat sich mit der neuen CPU ja auch jetzt geändert.
Gut, da bin ich persönlich zu geizig/hortend als dass ich über 100€ ausgebe um mehr als gute Hardware zu ersetzen nur weil sie in Redmond zu viel Lack schnüffeln.
Ja, sieh an. War ja auch mein Beispiel für Anbieter die ausschließlich Linux anbieten.

Ja, deswegen hab ich die nicht als Beispiel genannt. Und, stimmt deswegen deine ursprüngliche Aussage, man bekomme Linux nie (!) vorinstalliert?
Der Punkt ist ja, dass du (brauchbares) Linux nur in Spezialshops vorinstalliert bekommst. Und in denen kannst du dich trotzdem immer noch für Windows entscheiden. Nur dass sie dir die Kosten dafür aufzeigen.
Ich hab nie behauptet, dass man bei Saturn, Expert oder Mindfactory was entsprechendes findet. Nur, dass man problemlos Anbieter findet, die einem Linux vorinstallieren.
Wo kaufen wohl 99% der Nutzer ihren PC?
Genau DAS ist das Problem und deshalb ist Linux keine Alternative. Selbst habe ich mich 2011 da herein gefuchs, aber das will eben nicht jeder und das kann ich verstehen. Ein Betriebssystem das für alle gedacht ist, muss einfach selbsterklärend sein und ohne Konsolenbefehle funktionieren. Klick hier, klick da, klick dort und läuft. In Zeiten von Smartphones mit Touch und Sprachsteuerung doch auch wirklich nicht anders zu erwarten, oder?
Funktioniert ja genauso unter so ziemlich jeder Linux Distro? Die Dinge, wo du wirklich nicht um die Kommandozeile rumkommst sind fortgeschrittener Natur, die du als Normalnutzer nie brauchst. Für Dinge wie Split-Tunneling brauchst du unter Windows auch Powershell, das geht nicht über die UI. Oder um gewisse Zwangsbeglückungen zu deaktivieren musst du entsprechend Registry-Keys setzen/löschen. Kam auch schon einige Male nicht um diskpart herum.

Allerdings ist die Dokumentation bei den verbreiteten Distros und Linux generell um WELTEN besser als bei Microsoft. Jedes Programm ist gut dokumentiert. Für so ziemlich alles gibt es eine Anleitung.
Bei Windows ist es schon ein Erlebnis die Flags für extrem gewöhnliche Dinge wie CMD herauszufinden. Ich muss auf der Arbeit regelmäßig die Funktionsweise von Windows-eigenen Executables in Erfahrung bringen, kein Spaß sag ich dir.
Weißt du was lsass.exe genau macht? Microsoft.Tri.Sensor.exe? ntoskrnl.exe? Ist das normal, dass die in deinem Netzwerk scannen? Was alles kann net.exe und was net1.exe, gibt es da einen Unterschied? Wenn du Glück hast, findest du eine beantwortete Forumfrage, denn Microsoft schreibt dazu nur in Ausnahmefällen etwas.
Und und ich hab diese Probleme trotz verschiedener Microsoft Zertifikate (in den Kategorien MS, SC, DP).
 
(...)

Der Punkt ist ja, dass du (brauchbares) Linux nur in Spezialshops vorinstalliert bekommst. Und in denen kannst du dich trotzdem immer noch für Windows entscheiden. Nur dass sie dir die Kosten dafür aufzeigen.

(...)
Der Punkt ist, dass du geschrieben hast, Linux bekäme man nie vorinstalliert. Der Punkt ist, dass das nicht stimmt. Der Punkt ist, dass ich nur Beispiele aufgezeigt habe für Shops die das eben doch tun.

Soviel zum Punkt.

Und HP ist ist einer der größten Systemseller überhaupt, das nur am Rande.
 
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Das ist ein Dilemma. Neueinsteiger schreckt das Terminal ab, "alte Hasen" wollen gar keine GUI mehr, weil's Terminal einfacher ist.
Das einzige was etwas helfen könnte ist den Menschen immer wieder dieses Dilemma aufzuzeigen damit die Neueinsteiger etwas die Angst vorm Terminal verlieren, die "alten Hasen" dagegen mal aus ihrer Komfortzone kommen und die GUI besser lernen um alternative Wege zu bieten.
Also ich habe eigentlich mit dem Terminal angefangen, weil das beruflich nötig war, nutze aber auf dem Desktop fast ausschließlich die GUI. Ich habe mich auch noch nicht tiefergehend mit Pacman beschäftigt, weil ich auf Systemen, die ich über das Terminal bediene nur APT nutze. Gebraucht habe ich Pacman auch nur einmal, als ich die Devel-Version von Mesa zwecks Raytracing testen wollte, also auch absolut kein Alltagsszenario. Ein paar speziellere Gnome-Einstellungen habe ich auch mal über die Konsole gemacht, aber sonst lief eigentlich alles über die GUI.
 
Funktioniert ja genauso unter so ziemlich jeder Linux Distro? Die Dinge, wo du wirklich nicht um die Kommandozeile rumkommst sind fortgeschrittener Natur, die du als Normalnutzer nie brauchst. Für Dinge wie Split-Tunneling brauchst du unter Windows auch Powershell, das geht nicht über die UI. Oder um gewisse Zwangsbeglückungen zu deaktivieren musst du entsprechend Registry-Keys setzen/löschen. Kam auch schon einige Male nicht um diskpart herum.

Allerdings ist die Dokumentation bei den verbreiteten Distros und Linux generell um WELTEN besser als bei Microsoft. Jedes Programm ist gut dokumentiert. Für so ziemlich alles gibt es eine Anleitung.
Bei Windows ist es schon ein Erlebnis die Flags für extrem gewöhnliche Dinge wie CMD herauszufinden. Ich muss auf der Arbeit regelmäßig die Funktionsweise von Windows-eigenen Executables in Erfahrung bringen, kein Spaß sag ich dir.
Weißt du was lsass.exe genau macht? Microsoft.Tri.Sensor.exe? ntoskrnl.exe? Ist das normal, dass die in deinem Netzwerk scannen? Was alles kann net.exe und was net1.exe, gibt es da einen Unterschied? Wenn du Glück hast, findest du eine beantwortete Forumfrage, denn Microsoft schreibt dazu nur in Ausnahmefällen etwas.
Und und ich hab diese Probleme trotz verschiedener Microsoft Zertifikate (in den Kategorien MS, SC, DP).
Also mal ein ganz gewöhnliches, alltägliches Beispiel. Als ich das letzte Mal einen Grafikkartentreiber für die 7900XTX heruntergeladen habe, da hab ich auf der AMD Seite auf Download geklickt, dann die .exe gedoppelklickt und auf installieren und weiter.
Wenn ich das gleiche bei Ubuntu versuche... rechtsklick auf die _all.deb datei, dann open in console, dann Befehle eingeben wie ls und sudo apt install...
An der Stelle sind doch schon die meisten raus. Nicht falsch verstehen, evtl. ist das gar nicht mehr so, aber das letzte Mal hab ich das kurz nach release der 7000er Radeons gemacht und da lief das noch so. Eine Treiberinstallaton ist alles, aber nicht fortgeschrittener Natur, das muss mit einem Doppelklick und weiter erledigt sein. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht auf aktuellem Stand.
 
Also mal ein ganz gewöhnliches, alltägliches Beispiel. Als ich das letzte Mal einen Grafikkartentreiber für die 7900XTX heruntergeladen habe, da hab ich auf der AMD Seite auf Download geklickt, dann die .exe gedoppelklickt und auf installieren und weiter.
Wenn ich das gleiche bei Ubuntu versuche... rechtsklick auf die _all.deb datei, dann open in console, dann Befehle eingeben wie ls und sudo apt install...
An der Stelle sind doch schon die meisten raus. Nicht falsch verstehen, evtl. ist das gar nicht mehr so, aber das letzte Mal hab ich das kurz nach release der 7000er Radeons gemacht und da lief das noch so. Eine Treiberinstallaton ist alles, aber nicht fortgeschrittener Natur, das muss mit einem Doppelklick und weiter erledigt sein. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht auf aktuellem Stand.
Das meine ich.

Linux wäre so viel mehr und viel weiter verbreitet wenn es das Windows Feeling bieten würde.
 
Also mal ein ganz gewöhnliches, alltägliches Beispiel. Als ich das letzte Mal einen Grafikkartentreiber für die 7900XTX heruntergeladen habe, da hab ich auf der AMD Seite auf Download geklickt, dann die .exe gedoppelklickt und auf installieren und weiter.
Wenn ich das gleiche bei Ubuntu versuche... rechtsklick auf die _all.deb datei, dann open in console, dann Befehle eingeben wie ls und sudo apt install...
An der Stelle sind doch schon die meisten raus. Nicht falsch verstehen, evtl. ist das gar nicht mehr so, aber das letzte Mal hab ich das kurz nach release der 7000er Radeons gemacht und da lief das noch so. Eine Treiberinstallaton ist alles, aber nicht fortgeschrittener Natur, das muss mit einem Doppelklick und weiter erledigt sein. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht auf aktuellem Stand.
Gut, das sind halt wieder die Unterschiede zwischen den Distributionen. Aber auch Ubuntu sollte von Standard aus die quelloffenen Treiber für AMD mitbringen, welche auch meist bessere Performance in Spielen liefern. Die automatische Installation von Nvidia Treibern ist ja nun mittlerweile auch Standard.
Das einzige wofür man die AMD Treiber braucht ist soweit ich weiß ROCr, ROCm, HIP. Opencl geht auch mit den freien Treibern. Und den Rest kann man nebenher installieren und laufen lassen, zumindest auf Arch basierten Systemen, also zum Beispiel auf Manjaro, was ich nutze.

Das ist ein Dilemma. Neueinsteiger schreckt das Terminal ab, "alte Hasen" wollen gar keine GUI mehr, weil's Terminal einfacher ist.
Kaum jemand gibt Anfängern den Weg über die GUI als Anleitung, obwohl er meist existiert. Aus Sicht der Neueinsteiger maximal abschreckend, aus Sicht des Beratenden absolut logisch: Menschen können etwas missverstehen oder hier und da was falsches anklicken, Konsolenbefehle können dagegen kopiert werden.
Und auch wichtig, man kann sich Infos als Text zurück geben lassen anstatt als Bild, was es für zukünftige Leute einfacher macht bei einem Problem die Lösung zu finden wenn man sucht, oder auch überhaupt erst realistisch möglich.

Ich persönlich nutze mittlerweile beides. Bei manchem ist das Terminal besser, bei anderem GUI. Kommt halt einfach drauf an womit ich effektiv schneller bin und was übersichtlicher ist.
Einfach ne Datei kopieren? GUI
Ne Konfiguration in /etc ändern? GUI
Updaten? Terminal
 
@Cleriker Ich bin jetzt etwas über ein Jahr dabei was Linux angeht. Verschiedene distribution ausprobiert, aktuell Ubuntu 24.04.
Ich kann mich nicht daran erinnern jemals den Treiber von AMD geladen zu haben.
 
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