Wikipedia und das "Wissen der Menschheit"

Sind die Preisabsprachen von Unternehmen zu Lasten der Kunden in Deutschland eine Verschwörung?
Absprachen von Großkunden und Banken zur Geldwäsche oder Steuerhinterziehung?
Zusammenarbeit von verschiedenen Geheimdiensten um eine Regierung zu stürzen?
Provokateure um politische Gegner zu diskreditieren?
Dinge die im Geheimen zu Lasten Dritter ablaufen und unter mehreren Beteiligten einvernehmlich beschlossen werden? Kann man als Kriminalität aber auch unter Verschwörung abheften.
Eine Verschwörung ist jede Absprache von mindestens zwei Personen zum Schaden mindestens einer oder mehrerer dritter Personen. Es gibt allerdings nicht "die" Verschwörung. Tatsächliche Verschwörungen haben ein nachvollziehbaren und klar umrissenen Ziel, welches sich mit den dafür angewandten Mitteln und Handlungen in einem logischen Zusammenhang setzen lässt.

Das Wesen von Verschwörungstheoretikern ist, dass sie von der kriminalistischen Methodik der Erfassung von Motiv, Gelegenheit, Möglichkeit und Täter/n abweichen. Da kann eines oder sogar alles fehlen, ihre "Theorie" steht trotzdem felsenfest und Lücken werden mit dem Umfang der Verschwörung und/oder weiteren ergänzenden Verschwörungen geschlossen.

Das kann man zuverlässig mit jeder beliebigen Verschwörungstheorie durchspielen. Einfach mal ausprobieren.
 
Das Wesen von Verschwörungstheoretikern ist, dass sie von der kriminalistischen Methodik der Erfassung von Motiv, Gelegenheit, Möglichkeit und Täter/n abweichen. Da kann eines oder sogar alles fehlen, ihre "Theorie" steht trotzdem felsenfest und Lücken werden mit dem Umfang der Verschwörung und/oder weiteren ergänzenden Verschwörungen geschlossen.
Ich halte sie für sehr gefährlich da sich ihre Theorien bei oberflächlicher Betrachtung durchaus schlüssig anhören.
Und sie bewußt die Wahrheit leugnen und Menschen manipulieren.
Fachleute können sie aber meistens in wenigen Punkten widerlegen.
Doch normale Menschen, welche auch noch empfänglich dafür sind, finden solche "Theorien" anziehend.
Alle haben wohl gemeinsam das sie sich für besonders schlau und kritisch halten. Für etwas besonderes.
Der Teil der Menschen welcher "aufgewacht" ist.
 
Eine Verschwörung ist jede Absprache von mindestens zwei Personen zum Schaden mindestens einer oder mehrerer dritter Personen. Es gibt allerdings nicht "die" Verschwörung. Tatsächliche Verschwörungen haben ein nachvollziehbaren und klar umrissenen Ziel, welches sich mit den dafür angewandten Mitteln und Handlungen in einem logischen Zusammenhang setzen lässt.

Das Wesen von Verschwörungstheoretikern ist, dass sie von der kriminalistischen Methodik der Erfassung von Motiv, Gelegenheit, Möglichkeit und Täter/n abweichen. Da kann eines oder sogar alles fehlen, ihre "Theorie" steht trotzdem felsenfest und Lücken werden mit dem Umfang der Verschwörung und/oder weiteren ergänzenden Verschwörungen geschlossen.

Das kann man zuverlässig mit jeder beliebigen Verschwörungstheorie durchspielen. Einfach mal ausprobieren.
nach deiner Definition gibt es also eine große Anzahl an Machenschaften die man als Verschwörung bezeichnen kann.
Der Begriff ist mittlerweile allerdings verbrannt, da man ihn mit irrsinnigen Theorien besetzt hat um generell Verschwörungenen ins Reich der Märchen zu versetzen.
Irrlehren sind nicht Bestandteil von Verschwörungstheorien, da sie in keinster Weise glaubhaft unterfüttert sind. Eine Theorie ist nicht die Bezeichnung für etwas unerklärliches.
Unsinnige "Theorien" sind eher Hypothesen, meist nur Ideen mit vielen Ungereimtheiten bzw Falschannahmen.
Es gibt jedoch viele Verschwöhrungstheorien die durchaus mit Fakten unterfüttert sind die Klärungsbedarf haben. Die Verweigerung der Klärung erhärtet oft die Theorie.
 
nach deiner Definition gibt es also eine große Anzahl an Machenschaften die man als Verschwörung bezeichnen kann.
Der Begriff ist mittlerweile allerdings verbrannt, da man ihn mit irrsinnigen Theorien besetzt hat um generell Verschwörungenen ins Reich der Märchen zu versetzen.
Tatsächlich sind Verschwörungen sehr häufig. Die meisten davon sind allerdings von rein kriminalistisch-juristischem Interesse, häufig unglaublich banal - und damit wiederum nicht das, was Verschwörungstheoretiker bewegt. Da muss schon etwas Sensation und Glamour dabei sein.

Wenn beispielsweise Ermittler Verschwörung zu einem Verbrechen vermuten, entwickeln sie natürlich auch ein paar Theorien, die sie dann auf Plausibilität abklopfen können. Aber dafür brauchen sie dann eben doch mindestens zwei, besser sogar drei Elemente von Motiv, Gelegenheit, Möglichkeit und Tätern und schauen dann, ob diese zu einer Verschwörung führen. Dazu gehört insbesondere die Frage, ob die mutmaßlichen Täter überhaupt im Einvernehmen standen bzw. stehen.

Die Prämisse von Verschwörungstheoretikern hingegen ist, dass die Verschwörung auf jeden Fall existiert und dann wird der Rest zusammengesucht und, wenn nicht auffindbar, dazu passend konstruiert.
Dass Verschwörungstheoretiker an eine ihrer "Theorien" (korrekter wäre "Phantastereien") mit der Absicht herangehen, diese zu verwerfen, hat man noch nicht erlebt.
 
Die Prämisse von Verschwörungstheoretikern hingegen ist, dass die Verschwörung auf jeden Fall existiert und dann wird der Rest zusammengesucht und, wenn nicht auffindbar, dazu passend konstruiert.
Ich habe schon welche im Internet erlebt die meinten schlauer als Einstein zu sein.
Die haben ihre "Theorien" bis ins kleinste Detail konstruiert und meinten die RT widerlegen zu können.
Für den Laien hat sich das alles plausibel angehört. Nur Fachleute konnten das widerlegen.
 
Ok das einige Unibibliotheken sowas schon anbieten wusste ich nicht. Das macht dann natürlich schon Sinn. wie funktioniert denn das mit den Ausleihen? Sind die Dateien dann nur zeitlich begrenzt zu öffnen, oder wie muss man sich das rechtemäßig vorstellen?
- Aus Sicht der Konsumenten so: Leih aus, konvertiere, gebe weiter und habe solange was davon, wie du willst.
- Aus Sicht derjenigen Autoren, die umfassendere Werke schreiben und Einnahmen für ihren Aufwand benötigen, bislang also gar nicht.
- Aus Sicht derjenigen Autoren, die nur schreiben, um ihren epeen via Veröffentlichungsahlen zu verlängern, ist die Welt jetzt schon in Ordnung.
Hierzu gabs ja schon Aussagen in einem Thread: https://extreme.pcgameshardware.de/...-verlage-klage-gewinnen.569943/#post-10337638
Steht bei euch nicht-Universitätsangehörigen der Zugang zu so etwas offen? (Falls ja: Link)
Ich kenne es schon, aus rein urheberrechtlichen Gründen, so, dass nur registrierte Studenten und Lehrpersonal nach Login den virtuellen Bestand nutzen können (der auch erst einmal vollumfänglich vorliegen muss...). Normalsterbliche, die einem universitätsfremden Job nachgehen, haben keinen Zugang, es sei denn sie begeben sich physisch hin und nutzen den Präsenzbestand. (Und auch nur den. Geschlossenes Magazin ist ebenfalls außen vor.)
Das ist je nach Hochschule unterschiedlich. Da öffentliche Hochschulen nunmal staatlich (bzw. "ländlich") finanziert sind und die Umwandlung in Stiftungen sich noch nicht durchgesetzt hat, sind die Bibliotheken meist noch jedermann zugänglich. Einmal muss man aber mindestens physisch vorstellig werden, um sich anzumelden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema Zugang ist mittlerweile geklärt @DAU_0815 begeht effektiv Betrug indem er sich weiter als Student ausgibt. Als Normalsterbliche kommt man offiziell leider in keines der Online Angebote ohne es selbst zu kaufen. Springer will z.B. 80€ pro Monat pro Themenbereich (z.B. Technik).
 
Ihr fangt jetzt nicht ernsthaft an, in einem Thread über Wikipedia eine Sammlung sämtlicher besonders kruder Unwahrheiten, die jede einzelne schon zur Schließung von mindestens einem, oft mehreren Thread geführt haben, auf einmal "richtigstellen" zu wollen? :wall:


Das ist eine gute Frage, stimmt, das darf gar nicht jeder. Einen Ausweis zur Bibliothek bekommt jeder, ob dann aber auch der Zugang zur Onlinebibliothek gewährt wird, weiß ich nicht. Ich bin nicht mehr eingeschrieben, kann aber über meine uralte Matrikelnummer immer noch alles machen. Gute Frage. Ich habe immer noch meine Institutsschlüssel und von da 24h Zugriff.

Ich kann einfach und in Ruhe die Bücher lesen. Ich habe noch nie erlebt, dass eingescannte Bücher nicht verfügbar sind. Ich habe aber auch noch nie versucht, sie runter zu laden, da ich ja, so denke ich zumindest, 24h Zugriff habe. Ich dachte bisher immer, das kann jeder mit Ausweis. Muss ich mal nachfragen.

Ich glaube in Kiel bekam man den Ausweis nur bei Nachweis einer Immatrikulation oder Anstellung und er war nach der Exmatrikulation auch nicht mehr gültig. Das Login-System hat ihn auf alle Fälle nicht mehr akzeptiert. Wäre ja auch reichlich merkwürdig, wenn eine Bibliothek absolut jedem freien Zugang zu kommerziell vertriebenen Inhalten gewähren würde. Früher hat man das Napster, Megaupload oder kino.to genannt, heute "Uni-Bib"? Springer und Nature sind kein Bisschen weniger bluthundig, wenn es um die Einhaltung der Lizenzen geht, als Universal oder Sony.


20 oder 30 Artikel später schaut man dann auf die Uhr und stellt fest, dass der Wecker gleich klingelt. :ugly:

Und genau das ist mir in einer physischen Bücherei, wo man "noch andere Bücher entdeckt, wegen denen man gar nicht gekommen ist" noch nie passiert :) .

Danke für das Fallbeispiel, denn der Artikel über Tigerhaie ist wirklich katastrophal!
5 Subthemen haben keinen einzigen Quellenverweis und dort wo Quellenverweise sind, wurden diese ziemlich schlecht eingearbeitet und interpretiert. Das ist auf dem Niveau einer Bio-Facharbeit 9. Klasse Note 3-4.

Der primäre Quellenverweis ist ein Fachbuch, dass alle die in den nicht mit Verweislinks versehenen Abschnitten behandelten Themen umfasst. Inhaltlich finde ich spontan keine groben Schnitzer und da Schularbeiten für gewöhnlich nur eine Quellenliste, aber keine wissenschaftliche Zitierweise verlangen, könnte man durchaus eine 2 vergeben.
Klar ginge es auch besser - da reicht ein Klick auf "English" am linken Rand.


Wenn die 3. Welt besser aufgestellt wäre, wenn Menschen in Industrienationen freiwillig verblöden, müsste es dort schon jetzt richtig spitze sein. :hmm:

Du vergisst, wo die 3. Welt angefangen hat und es die meisten Menschen in Industrienationen immer noch schaffen, 70 Jahre und länger zu überleben. Insgesamt betrachtet haben sich die Lebensbedingungen aber in der 3. Welt merklich verbessert, während die Verblödung in Deutschland ....


Wäre es zu viel verlangt, diesen angeblichen "Fakt" zu untermauern?

Also dass nichts ohne Interesse geschieht, würde ich auch ohne Quellnachweis als Beobachtung gelten lassen. Meist stecken sogar mehrere dahinter. Im Falle von öffentlichen Darstellungen ist Idealerweise Informationsvermittlung das Primärinteresse. Bei Sugestivformulierungen in Online-Foren geht es dagegen meist Diffamierung, die laut Forenregeln mit Auszeiten geahndet wird.
Just sayin'
Ohne Hintergedanken :)
 
Ich glaube in Kiel bekam man den Ausweis nur bei Nachweis einer Immatrikulation oder Anstellung und er war nach der Exmatrikulation auch nicht mehr gültig. Das Login-System hat ihn auf alle Fälle nicht mehr akzeptiert. Wäre ja auch reichlich merkwürdig, wenn eine Bibliothek absolut jedem freien Zugang zu kommerziell vertriebenen Inhalten gewähren würde. Früher hat man das Napster, Megaupload oder kino.to genannt, heute "Uni-Bib"? Springer und Nature sind kein Bisschen weniger bluthundig, wenn es um die Einhaltung der Lizenzen geht, als Universal oder Sony.
In Bochum (und damit auch in Essen, Duisburg und Dortmund) komme ich selbst nach mehreren Jahren noch mit meinen Studi-Logindaten ins Netz dort. Eine Karte brauche ich dafür gar nicht. Hab es grad noch mal interessenshalber zuhause getestet: ich kann mir immer noch einen VPN fürs Uninetz einrichten und hab direkt Zugriff. Mir kam das sowieso schon immer sehr spanisch vor, dass ich mal eben so Tausende an umfangreichen Arbeiten als PDF ziehen und wenn ich wollte einfach vervielfältigen und verkaufen kann. Hatten im VPN damals auch ein Schattennetzwerk, da war piratierte Literatur aber wohl noch das harmloseste was getauscht wurde.
Lustig ist allerdings, dass meine Logindaten als Mitarbeiter gelöscht wurden. Irgendwer ist da ganz schön nachlässig.

Der primäre Quellenverweis ist ein Fachbuch, dass alle die in den nicht mit Verweislinks versehenen Abschnitten behandelten Themen umfasst. Inhaltlich finde ich spontan keine groben Schnitzer und da Schularbeiten für gewöhnlich nur eine Quellenliste, aber keine wissenschaftliche Zitierweise verlangen, könnte man durchaus eine 2 vergeben.
Naja wirklich wissenschaftlich zitieren tut Wiki ja auch nicht. Die ganze Arbeit auf einer Quelle aufzubauen war auch in der Schule nicht drin, außerdem ist mir das Geschriebe dort bis auf den letzten Absatz wirklich viel zu dürftig (den hat garantiert jemand anders geschrieben) sowie sprachlich nicht gerade schick und das sag ich mit NRW Abi ^^
Die Qualitätskontrolle scheint im englischsprachlichen Wiki deutlich weiter voran geschritten zu sein. Mich würd sowieso mal interessieren, wie viele Menschen eigentlich aktiv zu welchem Anteil am deutschen Wiki mitschreiben.


Edit: Bin auf der Suche nach ner Autorenstatistik jetzt auch darauf gestoßen:
Der lässt nen Bot für sich Ghostwriten. Na das ist doch mal Qualität!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ganze Arbeit auf einer Quelle aufzubauen war auch in der Schule nicht drin,
Es gibt aber gewisse "Dinge"/ Themen, da gibt es nur ein einziges wirkliches Fachbuch, das auf Primärquellen aufbaut, alles andere was in anderer Literatur zitiert wird, ist schlicht und einfach nach Primärquellen falsch.

Ich habe so einen Fall, im Bereich Militärtechnik, dabei dreht es sich um ein Vorserien/Prototypenflugzeug (Focke-Wulf 187) und das einzige faktisch richtige Buch zu diesem Flugzeug hat Dietmar Hermann geschrieben, der nachgewiesenermaßen Zugang zum Focke Wulf Archiv hat und sein Buch auf zitierten Primärquellen aufbaut.
Die Aussagen passen aber nicht zur übrigen "Sekundärliteratur" und anscheinend passen sie auch einigen Moderatoren oder Autoren nicht, deshalb werden die Aussagen immer wieder revidiert, auch wenn man neben dem Buch, noch die Primärquellen angibt, die im Literturverzeichnis vorhanden sind.

Manchmal ist es so eine Krux mit den "Quellen".
 
Der lässt nen Bot für sich Ghostwriten. Na das ist doch mal Qualität!
Na ja, ich halte das für in Ordnung, so lange damit erst einmal Platzhalter-Artikel zu neuen Themen angelegt werden, welche nur nicht diskussionswürdige Randdaten enthalten. Ist ja auch nicht so, dass er seine Einträge bezahlt bekäme.

Und wenn ich die "Oh, da steht ja noch nicht viel und dazu weiß ich ja auch was!"-Mentalität vieler Wikipedia-Nutzer berücksichtige, kann ich mir durchaus vorstellen, dass etliche dieser Skelett-Artikel von Anderen mit Fleisch gefüllt werden.

Und selbst wenn nicht, wem schadet's? Auch ein Eintrag mit rudimentären Informationen hat immer noch mehr Inhalt als gar kein Eintrag.
 
Der IQ ist in den vorigen Jahrzehnten durch den Flynn-Effekt angestiegen . Obwohl die Menschen ja nicht intelligenter sind als die Menschen vor noch 100 Jahren. Und ich glaube auch nicht das die jungen Menschen heutzutage dümmer sind.
Das kann man pauschal gar nicht sagen.
Naja, nach kurzer Recherche zum Flynn-Effekt ergeben sich da jetzt widersprüchliche Aussagen, wobei der Trend trotzdem dahin geht, dass der IQ abnimmt. Flynn hat das ja sogar selbst vor wenigen Jahren gesagt. Wobei die Gründe nicht ganz klar messbar sind. Je nachdem welchen Studien man jetzt traut, kann man da selbst vielleicht aber einen Trend beobachten, wenn man sich bspw. die Unterhaltungsindustrie ansieht. Serien, Filme, Videospiele oder Musik(videos) - die Qualität nimmt stetig ab, sowie die Komplexität und man spricht eher die reinen Instinkte an als den Intellekt. Mit Qualität meine ich nicht die Effekte, sondern generell den Plot, Charaktere usw. Ich denke schon, dass man dort auf jeden Fall einen Trend erkennen kann und das schon seit vielen Jahren. Ohne jetzt detailliert in dieses Thema einzusteigen, aber alleine schon, dass es Wissenschaftler gibt, die mehr als 70 Geschlechter für wissenschaftlich belegbar halten anstatt zwei, so wie es biologisch faktisch unumstößlich ist, nur damit sich ein paar geistig Verwirrte in dieser Welt zurechtfinden, finde ich mehr als bedenklich. Und sowas wird seit Jahren an (Elite-)Universitäten gelehrt.
Ich kenne Menschen welche die "Mainstream-Medien" oder "Lügenpresse" konsequent ablehnen und sich nur noch auf komischen Seiten rumtreiben. Und sich dubiose YT-Videos reinziehen.
Die meinen von sich selber aufgewacht zu sein. Da merkt man aber nicht viel von weil sie in Wirklichkeit in ihrer Blase leben.
Da hast du durchaus Recht, aber es gibt genauso das gleiche Phänomen auf der anderen Seite. Menschen die nichts anderes als die Mainstreammeinung akzeptieren und sich einem Diskurs völlig verweigern. Und was sind für dich dubiose YT-Videos? Videos von Leuten die du nicht kennst mit Meinungen die du nicht teilst? Nur weil eine gewisse Professionalität fehlt, z. B. bei der Aufmachung von alternativen Medien (da stecken halt keine drölfzig Millionen Zwangsgebühren hinter) die eine alternative Sichtweise auf ein Thema haben, muss das ja nicht automatisch heißen das es falsch ist. Es gibt durchaus auch seriöse alternative Medien, die recherchieren und sich auf Quellen stützen. Das man jetzt nicht unbedingt dem YT-Kanal "ReptiloidsWillKILLusALL23" mit zig Videos zum Thema Flacherde Glauben schenkt, ist jetzt nicht unbedingt ungewöhnlich :D
Ihr fangt jetzt nicht ernsthaft an, in einem Thread über Wikipedia eine Sammlung sämtlicher besonders kruder Unwahrheiten, die jede einzelne schon zur Schließung von mindestens einem, oft mehreren Thread geführt haben, auf einmal "richtigstellen" zu wollen? :wall:
Krude! Mein Lieblingswort in letzter Zeit. Es sind keine Verschwörungstheorien, sondern krude Verschwörungstheorien :lol:
 
Serien, Filme, Videospiele oder Musik(videos) - die Qualität nimmt stetig ab, sowie die Komplexität und man spricht eher die reinen Instinkte an als den Intellekt. Mit Qualität meine ich nicht die Effekte, sondern generell den Plot, Charaktere usw. Ich denke schon, dass man dort auf jeden Fall einen Trend erkennen kann und das schon seit vielen Jahren.
Kann man nicht pauschal sagen denke ich. Und wenn man mal überlegt wie simpel die Videospiele in den 80´ern und 90´ern größtenteils waren, wenn man danach geht müssten ja alle total dumm gewesen sein.
Und was sind für dich dubiose YT-Videos? Videos von Leuten die du nicht kennst mit Meinungen die du nicht teilst? Nur weil eine gewisse Professionalität fehlt, z. B. bei der Aufmachung von alternativen Medien (da stecken halt keine drölfzig Millionen Zwangsgebühren hinter) die eine alternative Sichtweise auf ein Thema haben, muss das ja nicht automatisch heißen das es falsch ist.
Ich könnte ein paar Beispiele nennen, aber dann sind wir wieder beim Thema Corona und das möchte ich eigentlich hier vermeiden. Bzw. das wird von der Moderation nicht gerne gesehen, da es öfter im Forum deswegen zu Streitigkeiten gekommen ist.
 
Es gibt aber gewisse "Dinge"/ Themen, da gibt es nur ein einziges wirkliches Fachbuch, das auf Primärquellen aufbaut, alles andere was in anderer Literatur zitiert wird, ist schlicht und einfach nach Primärquellen falsch.
Das mag sicherlich sein, aber zu Haien gibt es garantiert mehr als eine Quelle, diese zB.:
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(bin ich eigentlich ein VT, wenn ich Youtubelinks als Quellen nutze? :D)

Die Aussagen passen aber nicht zur übrigen "Sekundärliteratur" und anscheinend passen sie auch einigen Moderatoren oder Autoren nicht, deshalb werden die Aussagen immer wieder revidiert, auch wenn man neben dem Buch, noch die Primärquellen angibt, die im Literturverzeichnis vorhanden sind.
Womit wir wieder beim strukturellen Vorwurf der Wikipedia sind. Das Problem existiert da so weit ich mich erinner seit etlichen Jahren und nix wird dagegen getan. Ist nicht nur unschön für die Perspektiven, in 10 Jahren werden Wikipedia auch die ersten Autoren wegsterben. Wenn man sich weiter den Nachwuchs vergrault, stirbt die Seite damit.

Und wenn ich die "Oh, da steht ja noch nicht viel und dazu weiß ich ja auch was!"-Mentalität vieler Wikipedia-Nutzer berücksichtige, kann ich mir durchaus vorstellen, dass etliche dieser Skelett-Artikel von Anderen mit Fleisch gefüllt werden.

Und selbst wenn nicht, wem schadet's? Auch ein Eintrag mit rudimentären Informationen hat immer noch mehr Inhalt als gar kein Eintrag.
Dabei entsteht ein recht elementares Problem: Die Qualitätskontrolle bleibt völlig aus. Da setzt ein Bot irgendwelche Daten zusammen, der nächste User schreibt dann einfach was hinzu ohne das vorher Geschriebene auf seine Korrektheit zu überprüfen und wieder ein anderer übersetzt das alles ins Englische und von da aus geht es dann so weiter. Und so hast du dann etliche, eigentlich falsche Artikel in zig Sprachen, die aber ewig so stehen bleiben werden, weil sie durchs System fallen.
 
Dabei entsteht ein recht elementares Problem: Die Qualitätskontrolle bleibt völlig aus. Da setzt ein Bot irgendwelche Daten zusammen, der nächste User schreibt dann einfach was hinzu ohne das vorher Geschriebene auf seine Korrektheit zu überprüfen und wieder ein anderer übersetzt das alles ins Englische und von da aus geht es dann so weiter. Und so hast du dann etliche, eigentlich falsche Artikel in zig Sprachen, die aber ewig so stehen bleiben werden, weil sie durchs System fallen.
Das mit den Bots betrifft meines Wissens aber hauptsächlich die schwedischsprachige Wikipedia-Seite: Schwedischsprachige Wikipedia
 
Dabei entsteht ein recht elementares Problem: Die Qualitätskontrolle bleibt völlig aus. Da setzt ein Bot irgendwelche Daten zusammen, der nächste User schreibt dann einfach was hinzu ohne das vorher Geschriebene auf seine Korrektheit zu überprüfen und wieder ein anderer übersetzt das alles ins Englische und von da aus geht es dann so weiter. Und so hast du dann etliche, eigentlich falsche Artikel in zig Sprachen, die aber ewig so stehen bleiben werden, weil sie durchs System fallen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, generieren die Bots nichts, was man auf Qualität kontrollieren müsste - wohl aber auf Übereinstimmung. Eine falsche Einwohnerzahl für obskure Örtchen auf den Philippinen wäre verkraftbar, denn die Zahl der "Betroffenen" ist sehr überschaubar und eine Korrektur ist einfach. Bei Volltexten mit komplexen, verknüpften Beschreibungen oder gar Bewertungen sähe es schon anders aus.
 
Hallo!

Ich habe gestern eine interessante Doku über Wikipedia im Ersten gesehen: Video: Das Wikipedia Versprechen
Dort wurde Wikipedia aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und auch kritisch unter die Lupe genommen.
...
Wie seht ihr das? :)
Wikipedia und andere Wiki-Ableger sind für mich die erste Anlaufstelle für grundlegende Infos.

Wenn bei manchen Themengebieten vertieftes Wissen nötig ist, kaufe ich mir die entsprechenden Bücher.

z.B. scheint die Wiki hauptsächlich weiß und männlich zu sein

Soweit ich mich an die Anmeldung erinnere, muss man weder sein Geschlecht,
seine Herkunft, oder seinen richtigen Namen angeben.

Scheint also nicht an Wikipedia selbst zu liegen, wenn der Frauenanteil niedrig ist.

Und was das "weiß" betrifft: In der deutschen- und "boarischen" (bay. Dialekte) Wikipedia zB. sicher,
aber in anderen Ländern und Regionen nicht.

"Wir" stellen hier aber auch die Bevölkerungsmehrheit, daher ist das völlig normal.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Soweit ich mich an die Anmeldung erinnere, muss man weder sein Geschlecht,
seine Herkunft, oder seinen richtigen Namen angeben.

Scheint also nicht an Wikipedia selbst zu liegen, wenn der Frauenanteil niedrig ist.

Und was das "weiß" betrifft: In der deutschen- und "boarischen" (bay. Dialekte) Wikipedia zB. sicher,
aber in anderen Ländern und Regionen nicht.

"Wir" stellen hier aber auch die Bevölkerungsmehrheit, daher ist das völlig normal.
@Frauen
Sobald du substantiell an Artikeln mitarbeiten willst, "musst" du faktisch diese Daten preisgeben, sonst nehmen die "großen" Autoren dich einfach nicht für voll...

jein, es ist wohl so das die männlichen Autoren vorallem bei MINT Themen gerne den großen Macker raushängen lassen und damit Frauen "abschrecken"
Daher liegt es nicht direkt an Wikipedia selbst, aber tendiell an den Umgangsformen die dort herrschen

@weiß und männlich
Ist auch in den USA/GB so, der Großteil der Artikel von weißen Männer knapp über 40 geschrieben wird, und die Verteilung der Autoren nicht der Bevölkerung entspricht und zwar mit deutlichem Abstand
 
Afaik hat Wikipedia auch Nachwuchsprobleme bei den Autoren. Das liegt z.T. natürlich an der Kultur dort, aber bedeutet halt auch dass ein erheblicher Teil der fleißigeren Autoren schon lange dabei ist. Und wer war typischerweise vor 15-20 Jahren online und wollte sein (Fach-)Wissen weitergeben? Eher besserverdienende, technikafine Personen. Das sind in unserer Gesellschaft weiterhin Männer ohne Migrationshintergrund, in den USA Männer die im Beruf keinen rassistischen Benachteiligungen ausgesetzt sind. Mir wäre aber nicht bekannt, dass Wikipedia über die allgemein wirkenden Benachteiligungen in der Gesamtbevölkerung hinaus selbst noch einmal diskriminiert. Es gibt halt nur keine Gegendiskriminierung um "weiße alte Männer" rauszuekeln.
 
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