24h von Le Mans

Misanthrop68

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Die 13 km lange Rennstrecke Circuit des 24 Heures liegt im Département Sarthe am Fluss Sarthe, wurde auch als Circuit de la Sarthe bezeichnet. Mit 9.207 km ist der größere Teil abgesperrten öffentliche Landstraßen bei Le Mans und eine 4,419 km lange permanenter Rennstecke mit Boxenanlagen.
Die Ortschaften Le Mans, Mulsanne im Süden würden mit Arnage im Südwesten ursprünglich verbunden und dienten als Rennstrecke.
1929 war die unbefestigte Strecke noch 17,262 km lang und führte durch die Innenstadt von Le Mans. Erst ab 1932 wurde auf die Innenstadt verzichtet. Weitere Änderungen wurde nach der Katastrophe von 1955 an der bis dahin 13,492 km lange Rennstrecke vorgenommen und ein Jahr später die Boxengasse modernisiert.
In den 1960er kam die Strecke immer mehr in die Kritik, da in den Testfahrten viele Todesfälle zu beklagen waren. Ab 1968 wurden dann, mit abständen, mehre Änderungen an der Rennstrecke vorgenommen und auf den Langengraden Schikanen eingebaut.
In folge des tödlichen Unglück von Allan Simonsen wurde 2013 die Kurven von Tertre Rouge auf die Mulsanne Straight baulich geändert.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Qualifikation fiel 1993 von 249 auf 243 km/h und stieg dann bis 2008 wieder bis 247 km/h und erreichte 2017 mit 251,882 km/h erstmals die auf dem Layout ohne Schikanen mit dem Porsche 962C erreichten 251,815 km/h.
Die 24 Stunden von Le Mans ist einer der Traditionellen Straßenrennen der Welt, wo das erste Rennen im Jahr 1923 gestartet wurde. Über die Jahre wurde das Rennen zu einer Legende, die durch große Siege und dramatische Katastrophen (1955 Mercedes-Benz 300 SLR Unfall mit 84 Toten) begründet liegt.
Mercedes-Benz_300_SLR_1986-08-16.jpg
Die schnellste Runde auf den 13,469 km langen Strecke hält der Porsche 917 Langheck (1971) mit 3:13,6 Minuten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 250,457 km/h.
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In 3:14,8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 251,815 km/h ist die schnellste Qualifikationsrunde (1985) dem Porsche 962 geglückt.
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Die größte zurückgelegte Distanz (2010) in 24h mit 5410,713 km wurde mit ein
Audi R15 TDI Plus geschafft.
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Mit der Spitzengeschwindigkeit von 405 km/h, hat der WM P87 mit 2,8-Lter-Peugeot-Turbomoter den Rekord 1988 auf der 6 km langen Ligne Droite des Hunaudières gefahren.
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Leider können dieses Jahr Porsche und Audi keine weitere Einträge in den Geschichtsbücher von Le Mans besteuren, Sie sind nicht mit am Start in der Hypercar Klasse.
Dafür ist BMW mit 2 Boliden M Hybrid V8 im 3 Jahr dabei. Sie sind "nur" Außenseiter und müssen sich im Haifischbecken beweisen. Mit den 4 Startplatz 2025 haben Sie aber gezeigt, das Sie schnell sind. Am Ende mussten Sie aber noch Lehrgeld zahlen und wurden nach dem Rennen als 17'ter mit 12 Runden Rückstand gewährtet.
Weitere Traditionsmarken wie Aston Martin - Valkyrie, Peugeot - 9X8 und Cadillac - V-Series.R kämpfen mit BMW um den Anschluss. Das Starterfeld der Hypercars machen dann Alpine - A424 und Genesis - GMR-001 komplett.
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Der große Favorit ist Ferrari mit ihren 499P, die die letzten Jahre aus Fehler und Defekten der anderen Rennflitzer profitierten und eine kleine Siegesserie erlangten, seit 2023 Gesamtsieger.
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Toyota mit dem TRO10 Hybrid ist der große Herausforderer und konnte den Titel
von 2018 - 2022 für sich beanspruchen.
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Dieses Jahr wird das Rennen wieder auf NITRO gezeigt. Das Kult-Rennen wir die ganze 24 Stunden übertragen und kann auch über RTL+ im NITRO-Live-Stream verfolgt werden. Die Übertragung startet am Samstag, 13. Juni 2026 um 14:45 Uhr.​

Circuit des 24 Heures.png
Quelle der Hypercar Bilder Wikipedia
 
Dann werde ich Heute mein Vorrat an Chips und Bier auffüllen. Das WE wird lang und die Nacht kurz. Ich muss ja nicht fahren und kann mir paar Bier genehmigen. Nur darf ich nicht wieder für ein paar Stunden einschlafen, wie bei den letzten 24h in der Grünenhölle widerfahren ist. Auf die Hypercars freu ich mich und hoffe das dieses Jahr die BMW überzeugen können. Sie sind im 3 Jahr und sollten jetzt ein schlagwertiges Team und Boliden haben, um auf den Podium Platz zu finden. Sonntag um 16 Uhr ist der Zauber schon Geschichte.
 
Bei der Qualifikation ist der Vorjahres Sieger Kubica auf dem Ferrari 499P gestrauchelt und hat die Qualifikation nicht geschafft. Erst die Strafe gegen Cadillac, hat die Pole für BMW ermöglicht. Das Team, um den Cadillac, hat den Rennflitzer zu früh aus der Boxengasse fahren lass und so wurde Nachträglich seine schnellste Runde gestrichen. Was die Freude für die erste Pole für BMW nicht mindern. Der zweite Cadillac ist mit rund eine halbe Sekunde langsamer gewesen, als der BMW. Auf den 3 Startplatz steht ein Alpine. Genesis und Asten Marten haben sich vor den Ferrari und Toyota qualifiziert.
1
BMW M Hybrid V83:22.564
2​
Cadillac V-Series.R3:23.078
3​
Alpine A4243:23.620
4​
BMW M Hybrid V83:23.764
5​
Cadillac V-Series.R3:23.778
6​
Genesis GMR-001-Hypercar3:23.823
7​
Aston Martin Valkyrie3:24.729
8​
Ferrari 499P3:25.081
9​
Genesis GMR-001-Hypercar3:26.116
10​
Cadillac V-Series.R3:26.865
11​
Aston Martin Valkyrie3:24.004
12​
Ferrari 499P3:24.105
13​
Alpine A4243:24.122
14​
Toyota TR010 Hybrid3:24.268
15​
Toyota TR010 Hybrid3:24.578
Die Startposition wird in 2 Qualifikationsrennen ermittelt. Wo im zweiten Qualifikationsrennen nur die 10 Schnellsten des 1 Qualifikationsrennen teilnehmen. Quelle
 
Über die Nacht hat sich geseigt, das BMW die besten Sieges Chancen haben. Sie werden von der Cadilac gejagt. Auch Toyota hat ihre Rennqualität, nach den schlechten Qualifikationsplatz, bewiesen und Fahren um den Gesamtsieg mit. Ferrari ist wieder auf Fehler der anderen Boliden angewiesen, um ein Platz auf den Podium abzugreifen.
 
Nein, schau mir es "nur" im TV an! Finde aber die Technik hinter den Hybercar hoch interessant und die Tradition des Rennen bemerkenswert. Grade auch als Deutsche Autohersteller, die hier mehr als Geschichte geschrieben haben. Porsche, Mercedes und Audi dominieren die 24h Le Mans über die 93 Rennen.
 
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