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Wikipedia und das "Wissen der Menschheit"

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Sind wir heute schnell mit Vorverurteilungen? Darf ich dann über deine soziale Kompetenz anfangen wie du hier direkt andere User angehst?
Das interpretiere ich aus deiner Aussage. Immer und überall alles was nicht mainstreamkonform als VT abzustempeln ist einfach nur lächerlich. Mit meiner sozialen Kompetenz hat das nichts zu tun, eher mit deiner. Dadurch wirkst du nicht besonders aufgeklärt, sondern ganz im Gegenteil, hörig, demütig und naiv.
 

Sparanus

BIOS-Overclocker(in)
Noch so ein Deutschlehrer der meint aus 4 Zeilen ein ganzes Buch lesen zu können. Hey @Albatros1 das könnte ein Freund für dich sein, obwohl wenn man sich Taddels Beiträge aus der Vergangenheit so ansieht denkt man doch eher, dass er auf einer durchaus rechten Schiene fährt.
 

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Hm, wenn du alles gleich mit Deutschlehrer in Verbindung bringst scheint dir die Sache doch eher fernzuliegen.
Falls ich mal auf eine Empfehlung von dir angewiesen wäre würde ich auf dich zurückkommen.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Es kommt stark darauf an wie man eine Sammlung wie WIKI benutzt.
Das Denken wird einem nicht abgenommen. Und natürlich sollte man wie bei allen Seiten im Netz kritisch herangehen.
Die schnelle Information ist ein großer Fortschritt besonders für diejenigen, die nie ein Lexikon im Haushalt hatten. Hier ist die Hemmschwelle oder Faulheit nun weniger hinderlich.
Und die, die ausführliche Recherchen betreiben haben mehr Informationen, meist auch ausführlicher zur Verfügung.
Damit möchte ich den Brockhaus und andere nicht abwerten, ich habe einiges davon und schaue immer noch ab und zu hinein. Die Qualität war sehr gut.
Nur ist das eben nicht mehr zeitgemäß, da es viel länger dauert und die Datendichte viel zu gering ist.
Die bieten zwar eine Online-Variante, aber die ist nur zu einem Bruchteil kostenlos.
Das kaufen aber die Wenigsten.
 

Reisegewohnheit

Kabelverknoter(in)
Wikipedia ist eine schöne Enzyklopädie mit mal mehr oder weniger guten Quellenverweisen. Nett um nen ersten Überblick zu bekommen, nicht mehr nicht weniger. Jeder mit Zugang zu Springer braucht es eigentlich nicht, da ist selbst Google Scholar mittlerweile besser aufgestellt mit dem was es findet. Für Schüler, Interessierter und Studienanfänger aber sicherlich ausreichend.

In vielen Bereichen ist Wikipedia aber eine einzige Katastrophe. Was Pilze angeht zB. absolut dürftig. Auch chemische Fachgebiete werden zumeist nur unbefriedigend abgebildet, aber da gibt es ja gottseidank gute Alternativen. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Politik, Geschichte, Informatik und Mathematik. Womit wir dann wieder bei der Problematik des gealterten Westeuropäers sind:

Natürlich deswegen arbeitet man ja auch nicht mit einer Quelle, wann immer möglich.
Schuld ist ein sehr starker Triggerbegriff und durch Postcolonialstudies recht inflationär geworden. Man muss solche Kritik vernünftig verpacken, damit sie auch ankommt und nicht auf Widerstand stößt. Es reicht doch eigentlich schon zu sagen, dass auf Wikipedia oft eine Gegenperspektive fehlt. Alles andere wäre ein politisch motivierter Vorwurf und der wird völlig zurecht dann abgelehnt. Das ist aber sowieso ein gängiges Problem in der Wissenschaft, welches aber allmählich aufweicht. Nur Geduld, oder besser noch Engagement, dann geht der Wandel noch schneller vonstatten.

Also über einen Prozess, der zu 95 Prozent von weißen Europäern betrieben wurde. Worüber soll man da also sonst schreiben? Es ist weder ein Artikel über die Folgen noch über das davor noch über die Opfer, sondern ausdrücklich über die Tat. Da sind zwei komplette Absätze zu den Untaten sowie zahlreiche weitere einzelne Sätze ein angemessener Blick über den Tellerrand. Was fehlt sind die Links zu den weiterführenden Artikeln, die diese Aspekte weiter ausbauen - ist halt, wie gesagt, ein schlechter Artikel. Auch in der Hinsicht. Aber unausgewogen finde ich ihn nur bezüglich der beinahe-Gleichsetzung des "Amerikas" im Titel mit "Gebiet der (späteren) USA".
Naja es gibt ja noch die Gegenperspektive der Kolonisierten. Sowas wird selten bis nie wissenschaftlich aufgearbeitet und mehr Perspektiven sind für ein gesamtumfassendes Meinungsbild immer besser als nur eine Perspektive. In Teilen Südamerikas ist diese Perspektive mittlerweile etwas mehr im Kommen und findet seinen Weg in Politik und Wissenschaft mit einem ernstzunehmenden Niveau, was deutlich darüber hinaus geht nach Geld zu betteln, weil vor 100 Jahren mal jemand böse zum Opa war. Das ist doch eigentlich nicht verkehrt.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
wahrscheinlich nicht, aber es geht hier doch um Wikipedia, oder etwa nicht? ;)
Wenn sollte man Wikipedia auch damit vergleichen. Denn etwas anderes ist es nicht.
Natürlich sollte jeder Autor eine Artikels darauf achten das der Artikel neutral geschrieben ist.
Und dafür nur Fakten verwenden und nicht sein persönliche Meinung.
Oder mehrere Autoren die an einen Artikel mitwirken darauf achten das der Artikel "neutral" und "objektiv" geschrieben ist.
Deswegen gabs ja auch schon den ein oder anderen Autoren-Krieg intern bei Wikipedia.
Das ist eben der Nachteil wenn mehrere Personen an einen Artikel mitschreiben können.
Hat alles seine Vor - und Nachteile.
 

Reisegewohnheit

Kabelverknoter(in)
Das Problem bei politischen und historischen Perspektiven ist zumindest auf akademischen Niveau weniger die Sachlichkeit, sondern mehr das Fehlen oder Falschdarstellen gewisser Fakten, bedingt durch mangelnde oder bewusst politisch manipulierter Quellen, frei nach dem Motto: Die Sieger schreiben die Geschichte. Das macht eine Meinungsbildung dann zwar nicht leichter, aber sie wird zumindest umfassender.
Wie gesagt, ich finde nicht, dass man diesen Aspekt den Autoren vorwerfen darf, denn dafür können sie selbst hoffentlich recht wenig, andernfalls wären Vorwürfe aber natürlich angebracht. Es ist ein allgemeines Problem und nicht speziell auf Wikipedia bezogen. Mit den Möglichkeiten der Vernetzung und Globalisierung, die Wikipedia hat, könnte es aber zumindest eine Vorreiterposition einnehmen. Und soweit ich mich erinner, gab es dort intern einige Gegenwehr diesbezüglich, also zumindest das darf man Wikipedia dann schon vorwerfen.
 

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
Ich erwarte, dass dann gerade die ewige Schuld des weißen Mannes primär thematisiert wird.
Woher rührt deine Obsession mit diesem Thema? Geht es dir allgemein um die Aufarbeitung der Verbrechen der europäischen Kolonialmächte oder bist du ein Anhänger von fragwürdigen Ideologien, die gerne (extreme) Links-Liberale von sich geben, die ja dafür bekannt sind eine Aversion gegen heterosexuelle weiße Männer zu besitzen?
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Woher rührt deine Obsession mit diesem Thema? Geht es dir allgemein um die Aufarbeitung der Verbrechen der europäischen Kolonialmächte oder bist du ein Anhänger von fragwürdigen Ideologien, die gerne (extreme) Links-Liberale von sich geben, die ja dafür bekannt sind eine Aversion gegen heterosexuelle weiße Männer zu besitzen?
Das Letztere.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Ich erwarte, dass dann gerade die ewige Schuld des weißen Mannes primär thematisiert wird.
Wieso eigentlich nicht die der weißen Frau auch?
Es waren zahlose in befehlgebender Position beteiligt und der Rest applaudierte den Männern zu ihren Taten und hilten ihnen den Rücken frei in der entsprechenden gesellschaftlichen Schicht.
Der weiße Bauer, Schuster, Bäcker, Knecht etc. mit ihren entsprechenden weiblichen Gegenstücken kann ja dann schlecht gemeint sein, insoweit verstehe ich den einseitigen Männerbezug eher weniger (ausser es ist eine Obsession), denn gehandelt hat eine Gesellschaft (eher kelien Teile davon), das schließt Frauen mit entsprechenden Einfluss und Position mit ein und dieser war durchaus vorhanden!
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
Wer Wiki im wissenschaftlichen oder beruflichen Umfeld nutzt, ist falsch in seinem Job.

Was für ein Blödsinn.

Gerade im MINT-Bereich findet man dort heutzutage sehr viele Informationen, oft sehr vertieft und mit weiterführenden Links/Referenzen.

Wenn ich da an meine Studienzeit denke als Wikipedia noch jung war. Da hast du zu sowas banalem wie trigonometrische Funktion einen vierzeiligen Eintrag gefunden. Heute geht der über mehrere Seiten mit den ganzen Querverweisen sind das hunderte von Seiten zu dem Thema. Da ging man dann in die Bibliothek der Uni hat erstmal 20 Minuten nach Büchern im Register gesucht, die evtl. die Antwort auf die Frage enthalten könnten(!). Danach ist man dann die Bücher nach und nach durchgegangen und wenn man dann Glück hatte fand man schon nach dem 2. Buch die Antwort auf deine Frage. Oft war es so das man selbst nach dem 10. Buch noch keine passende Antwort hatte. Für Dinge wo man früher wirklich 2 Stunden in der Bibliothek sass brauch ich heute, auch dank Wikipedia, 2 Minuten. Das sind geradezu paradiesische Zustände, und ich beneide echt oft Leute die in der heutigen Zeit studieren.

Übrigens wird es im Beruf vorausgesetzt das man sich Antworten im Netz selber sucht, Stichwort selbstständiges Arbeiten und autodidaktisches lernen. Das ist Arbeitsalltag von nahezu jedem Büroangestellten heute der im Bereich MINT arbeitet.

Natürlich stößt Wikipedia bei wissenschaftlichen Arbeiten an seine Grenzen. Da reicht es dann aber trotzdem um einen Überblick über das Thema zu bekommen. Oft sogar schon mehr als nur einen rudimentären Überblick.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
wahrscheinlich nicht, aber es geht hier doch um Wikipedia, oder etwa nicht? ;)

Ja. Und Wikipedia ist eine Online-Enzyklopädie. Warum sollte man also über Dinge reden, die konzeptionell kein Bestandteil von Enzyklopädien sind? Und das von dir verlangte gehört da eigentlich nicht von rein (das von Seahawk gewünschte erst recht nicht, das ist ein Thema für Propagandablätter). Sicherlich hast du Recht, dass man für ein gesamtumfassendes Meinungsbild, also für eine vollständige moralische Bewertung, auch die Perspektive der Gegenseite braucht. Und noch einiges mehr, z.B. die Maßstäbe der jeweiligen Zeit sowie allgemeingültige moralische Grundsätze und jeweils Abgleiche möglicher Verstöße mit den selbigen für alle bedeutenderen Einzelfälle und vor allem überhaupt erst einmal eine differenzierte Analyse aller beteiligten Gruppen zwecks scharfer Abgrenzung von Tätern, Opfern und Dritter – letztere werden ja sehr gerne vergessen oder als unbewusste Nutznießer oder Mitleidende willkürlich anderen Gruppen zugeschrieben.

Aber diese gar-nicht-mal-so-lange-Auflistung, die ganze Universtitätsektionen über Jahrzehnte auslastet, selbst wenn nur ein Kontinent und ein Zeitraum weniger Jahrhunderte betrachtet werden, hat einen Anfang: Meinungsbild & moralische Bewertung. Und das ist beides nicht Aufgabe einer Enzyklopädie. Die liefert nur einen knappen Überblick über die wichtigsten Ereignisse zu einem Stichwort und lagert bereits alle Fakten, die näher zu einem thematisch verwandten Stichwort passt, dorthin aus. Und Bewertungen lässt sie nach Möglichkeit komplett bleiben.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Natürlich stößt Wikipedia bei wissenschaftlichen Arbeiten an seine Grenzen. Da reicht es dann aber trotzdem um einen Überblick über das Thema zu bekommen. Oft sogar schon mehr als nur einen rudimentären Überblick.
Es reicht für einen Überblick. Mehr aber eben auch nicht. Danach muss ich mir aber eben die verlinkten Primärquellen ansehen, auswerten und bewerten.
 

Reisegewohnheit

Kabelverknoter(in)
Und das ist beides nicht Aufgabe einer Enzyklopädie. Die liefert nur einen knappen Überblick über die wichtigsten Ereignisse zu einem Stichwort und lagert bereits alle Fakten, die näher zu einem thematisch verwandten Stichwort passt, dorthin aus. Und Bewertungen lässt sie nach Möglichkeit komplett bleiben.
Von einem knappen Überblick kann bei Wikipedia mittlerweile nicht mehr die Rede sein. Wenn ich da Beiträge besonders zu politischen und historischen Themen sehe, die teils umfangreicher als so manche Bachelorarbeit sind, dann würde ich es schon begrüßen, wenn sich dabei um Vielfältigkeit der Aspekte bemüht wird. Klar, Wikipedias Leitspruch ist immer noch: die freie Enzyklopädie, aber bei dem anziehenden Niveau, muss eben auch Kritik dafür offen sein.
Bewerten soll dabei kein Beitrag, aber das macht eine zusätzliche Perspektive ja nicht.

Von so einem politischen und verurteilenden Schmuh distanziere ich mich ausdrücklich. Mir geht es wirklich nur um Wissenschaftlichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Der hier Beispielhaft kritisierte Artikel war aber keine Bachelorarbeit, sondern rund zwei Seiten lang. Auf dem Niveau einer 7.-Klässler Hausaufgabe. Da eine vollständige Abhandlung über das Leid mehrere Dutzend Völker dranzuhängen hätte wohl kaum eine ausgewogene Darstellung der Kolonialisierung Amerikas dargestellt.
 

DAU_0815

Freizeitschrauber(in)
...
Ein Kritiker im Video meinte das Wikipedia "Fast Food" wäre.
...
Das beschreibt das Problem ziemlich treffend. Oberflächliches "Wissen" ist nichts anders als Fast Food. Man verhungert nicht, wirklich weiter bringt es einen aber auch nicht.

"Wissen" findest Du in Universitätsbibliotheken, und deren Zugang ist recht einfach zu erhalten.
... die teils umfangreicher als so manche Bachelorarbeit sind...
Ich weiß ja nicht, was für Batchlorarbeiten Du kennst, aber ich keinen Wikipedia Artikel, der meinen Ansprüchen an einen wissenschaftlichen Artikel genügt. Es ist ungefähr das Niveau öffentlich rechtlicher Sender. Solide, aber keineswes ausgewogen und umfassend. Es sind immer nur grobe Hinweise, es sind Anfänge einer Recherche.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
"Wissen" findest Du in Universitätsbibliotheken, und deren Zugang ist recht einfach zu erhalten.
Vielleicht will ich aber auch gar keine Fachbücher aus der Uni-Bücherei lesen, weil die Kost mir zu schwer ist. ;)
Wie schon mehrfach geschrieben: wenn, dann müsste man Wikipedia mit anderen Enzyklopädien vergleichen.
Und es gibt meiner Meinung nach, keine bessere Plattform, um schnell von zu Hause aus (oder unterwegs) kostenlos an Infos zu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Reisegewohnheit

Kabelverknoter(in)
Ich weiß ja nicht, was für Batchlorarbeiten Du kennst, aber ich keinen Wikipedia Artikel, der meinen Ansprüchen an einen wissenschaftlichen Artikel genügt. Es ist ungefähr das Niveau öffentlich rechtlicher Sender. Solide, aber keineswes ausgewogen und umfassend. Es sind immer nur grobe Hinweise, es sind Anfänge einer Recherche.
Umfang, nicht Niveau. Ein Wikipefiaartikel arbeitet ja sowieso keine Leitfrage ab. Aber ab einem gewissen Umfang erwarte ich auch entsprechende Vielfalt der angerissenen Themen. Manche Artikel kriegen das schon gut hin, viele tun es aber nicht.
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
"Wissen" findest Du in Universitätsbibliotheken, und deren Zugang ist recht einfach zu erhalten.

Die Frage ist halt wie tief muss das Wissen zum gesuchten Thema sein. Welchen Zweck dient es letztendlich etc. Klar, wer eine Bachlor- / Masterarbeit/ Promotion schreibt für den sind in aller erster Linie wissenschaftliche Paper, Bücher, etc. Quellen. Aber auch da spart Wikipedia eben Zeit, da man eben dort doch den ein oder anderen Begriff findet den man in anderen Quellen etc. liest aber nicht kennt.

Niemand der beruflich MINT arbeitet wird wegen irgendwas in einer Universitätsbibliothek laufen. Ich persönlich darf jedenfalls nicht in der Arbeitszeit vom Rechner aufstehen und mal kurz in die Stadt fahren um was nachzuschlagen. Da sucht man halt im Netz, was anderes bleibt einem ja kaum übrig.
Zumindest in kleinen Unternehmen sind die Kollegen im eigenen Thema auch nicht so tief drinne, dass die da irgendwie helfen könnten. Bei Großunternehmen können da natürlich Redundanzen aufgebaut werden, d.h. da gibts dann mehrere Leute die Ahnung vom jeweiligen Thema haben.

Für persönliche Weiterbildung in der Freizeit ist es natürlich ne Option eine Bibliothek aufzusuchen. Und eins findet man in so einer Bibliothek leider nahezu gar nicht: Praxisbezug. Und gerade der ist wichtig im Job. Man wird ja letztendlich dafür bezahlt reale Probleme zu lösen (gut in Großunternehmen gibts auch Jobs die nur Powerpoint-Folien erstellen).
 

DAU_0815

Freizeitschrauber(in)
Niemand der beruflich MINT arbeitet wird wegen irgendwas in einer Universitätsbibliothek laufen.
:huh::huh::huh:

Ich lebe 2020, ich nuztze unsere Universitätsbibliothek rein auf virteullem Wege, weil so ziemlich jedes Buch und jeder Kongrewssbericht eingescannt wurde. Man findet dort halt Sachen, die Scholar nicht findet.
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
:huh::huh::huh:

Ich lebe 2020, ich nuztze unsere Universitätsbibliothek rein auf virteullem Wege, weil so ziemlich jedes Buch und jeder Kongrewssbericht eingescannt wurde. Man findet dort halt Sachen, die Scholar nicht findet.

Ok das einige Unibibliotheken sowas schon anbieten wusste ich nicht. Das macht dann natürlich schon Sinn. wie funktioniert denn das mit den Ausleihen? Sind die Dateien dann nur zeitlich begrenzt zu öffnen, oder wie muss man sich das rechtemäßig vorstellen?
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
:huh::huh::huh:

Ich lebe 2020, ich nuztze unsere Universitätsbibliothek rein auf virteullem Wege, weil so ziemlich jedes Buch und jeder Kongrewssbericht eingescannt wurde. Man findet dort halt Sachen, die Scholar nicht findet.

Steht bei euch nicht-Universitätsangehörigen der Zugang zu so etwas offen? (Falls ja: Link)
Ich kenne es schon, aus rein urheberrechtlichen Gründen, so, dass nur registrierte Studenten und Lehrpersonal nach Login den virtuellen Bestand nutzen können (der auch erst einmal vollumfänglich vorliegen muss...). Normalsterbliche, die einem universitätsfremden Job nachgehen, haben keinen Zugang, es sei denn sie begeben sich physisch hin und nutzen den Präsenzbestand. (Und auch nur den. Geschlossenes Magazin ist ebenfalls außen vor.)
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
Also ich habs mal eben geguckt. Hier gibt es sowas nur für Universitätsangehörige/Studenten. Als Externer kannst du dir nur gedruckte Literatur ausleihen.
Aber trotzdem interessant das es sowas mittlerweile gibt.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Ist in Göttingen auch nicht anders:
Nur Angehörige der Universität Göttingen (Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) können lizenzierte E-Medien nach Authentifizierung durch Benutzernummer und Passwort nutzen;
Ich schätze mal @DAU_0815 ist einfach Uni-Angeschlossen tätig.
 

Lotto

Software-Overclocker(in)
Auf der Seite der Bibliothek der TU Hamburg, wo ich damals studiert habe, steht noch nichtmal das es die Möglichkeit überhaupt gibt das virtuell auszuleihen. Oder ich habs übersehen.
Bib an meinem jetzigen Wohnort siehe mein vorheriger Post.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Ich kenne aus aus dem Essen/Bochum Verbund auch so wie für Göttingen beschrieben. Da DAU_0815 halt Göttingen als Wohnort angibt hatte ich da extra kurz nachgesehen.
 

Reisegewohnheit

Kabelverknoter(in)
Steht bei euch nicht-Universitätsangehörigen der Zugang zu so etwas offen? (Falls ja: Link)
Hab keinen Zugriff auf unsere ansässige Uni, aber ich habe einen Firmenaccount bei Springer. Arbeite aber auch nicht MINT, kann mir aber gut vorstellen, dass besonders größere Firmen im MINT Bereich da ähnlich aufgestellt sind, ggf. bei einem anderen Verlag oder Betreiber je nach Schwerpunkt.
Als ich noch bei der Stadt gearbeitet habe, hatten wir natürlich auch Zugriff auf den Uni-Server per eingerichteter VPN. Da mussten wir auch nix ausleihen, konntest einfach alles was online verfügbar war direkt runterladen.
Niemand der beruflich MINT arbeitet wird wegen irgendwas in einer Universitätsbibliothek laufen. Ich persönlich darf jedenfalls nicht in der Arbeitszeit vom Rechner aufstehen und mal kurz in die Stadt fahren um was nachzuschlagen. Da sucht man halt im Netz, was anderes bleibt einem ja kaum übrig.
Grad in der IT gibt es doch haufenweise Betriebe mit Schwerpunkt Forschung, die werden da nicht auf Wikipedia und seinen teilweise hochseriösen Quellen bauen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Albatros1

Freizeitschrauber(in)
Hab keinen Zugriff auf unsere ansässige Uni, aber ich habe einen Firmenaccount bei Springer. Arbeite aber auch nicht MINT, kann mir aber gut vorstellen, dass besonders größere Firmen im MINT Bereich da ähnlich aufgestellt sind, ggf. bei einem anderen Verlag oder Betreiber je nach Schwerpunkt.
Als ich noch bei der Stadt gearbeitet habe, hatten wir natürlich auch Zugriff auf den Uni-Server per eingerichteter VPN. Da mussten wir auch nix ausleihen, konntest einfach alles was online verfügbar war direkt runterladen.

Grad in der IT gibt es doch haufenweise Betriebe mit Schwerpunkt Forschung, die werden da nicht auf Wikipedia und seinen teilweise hochseriösen Quellen bauen.
Für Betriebe gibt es kostenpflichtige Seiten mit fachspezifischen Angeboten, die auch nicht allgemeinverständlich sind.
 

DAU_0815

Freizeitschrauber(in)
Steht bei euch nicht-Universitätsangehörigen der Zugang zu so etwas offen? (Falls ja: Link)
Das ist eine gute Frage, stimmt, das darf gar nicht jeder. Einen Ausweis zur Bibliothek bekommt jeder, ob dann aber auch der Zugang zur Onlinebibliothek gewährt wird, weiß ich nicht. Ich bin nicht mehr eingeschrieben, kann aber über meine uralte Matrikelnummer immer noch alles machen. Gute Frage. Ich habe immer noch meine Institutsschlüssel und von da 24h Zugriff.
Ok das einige Unibibliotheken sowas schon anbieten wusste ich nicht. Das macht dann natürlich schon Sinn. wie funktioniert denn das mit den Ausleihen? Sind die Dateien dann nur zeitlich begrenzt zu öffnen, oder wie muss man sich das rechtemäßig vorstellen?
Ich kann einfach und in Ruhe die Bücher lesen. Ich habe noch nie erlebt, dass eingescannte Bücher nicht verfügbar sind. Ich habe aber auch noch nie versucht, sie runter zu laden, da ich ja, so denke ich zumindest, 24h Zugriff habe. Ich dachte bisher immer, das kann jeder mit Ausweis. Muss ich mal nachfragen.
Die Frage ist halt wie tief muss das Wissen zum gesuchten Thema sein.
Das "Wissen" sollte stimmig sein. Und dazu ist ein Wikipedia Eintrag definitiv zu wenig. Wie gesagt, es reicht, um sich einen groben Überblick zu verschaffen, wenn man rein gar keine Ahnung vom Thema hat. Man sollte sich aber immer bewusst sien, dass Wiki mitnichten so stren gkontrolliert wird, wie Veröffentlichungen. Und selbst deren Inhalt ist in der Regel zweifelhaft. Darum liest man mehrere Veröffentlichungen zum Thema, wenn man "Wissen" sucht und nicht Unterhaltung oder Gerüchte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Das "Wissen" sollte stimmig sein. Und dazu ist ein Wikipedia Eintrag definitiv zu wenig. Wie gesagt, es reicht, um sich einen groben Überblick zu verschaffen, wenn man rein gar keine Ahnung vom Thema hat. Man sollte sich aber immer bewusst sien, dass Wiki mitnichten so stren gkontrolliert wird, wie Veröffentlichungen. Und selbst deren Inhalt ist in der Regel zweifelhaft. Darum liest man mehrere Veröffentlichungen zum Thema, wenn man "Wissen" sucht und nicht Unterhaltung oder Gerüchte.
Ganz ehrlich, du kannst ja mit diesem Anspruch herumlaufen, nur ist er für deine überige Umwelt 0 zielführend!

1. Wikipedia soll eine freie (kostenlose) online Enzyklopädie/Lexikon sein und kein Ersatz für wissenschaftliche Abhandlungen.
Diesen Zweck erfüllt Wikipedia zu einem sehr großen Teil hervorragend, darüber hinaus vermittelt es Wissen, das bei einigenThemen über die Sekundarstufe I, manchmal II und selten eher auf Seminar Niveau anzusiedeln ist.

2. Weit über 60% der Bevölkerung haben keinen universitären Abschluss und nie wissenschaftlich gearbeitet, insoweit können sie höchstwahrscheinlich mit diesen Texten ziemlich wenig anfangen, selbst ich mit einem Staatsexamen in Jura, werde ziemlich wenig mit Fachbüchern oder Fachtexten aus wissenschaftlichen Zeitschriften im Bereich Chemie, Biologie, Medizin, Informatik etc, anfangen können, wie umgekehrt auch. Ein Lexikon soll einen groben Überblick an Fakten verschaffen und keine Universität ersetzen und das schafft Wikipedia zum überwiegenden Teil hervorragend.
Es ist vom Niveau her zum größten Teil über einem gut recherchierten Artikel aus der seriösen Presse und das Wissen wird kostenlos angeboten, ich kann die Kritik nicht wirklich nachvollziehen, eher halte ich hier einige für dünkelhaft mit ihrem herumgemecker!
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Wikipedia feiert heute übrigens seinen 20. Geburtstag.
 
Zuletzt bearbeitet:

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Na ja, wenn man es mal genau nimmt, vermittelt Wikipedia kein Wissen, sondern nur Informationen. Der Mensch formt dann aus den Informationen "Wissen".
 

Leonidas_I

Software-Overclocker(in)
Je nachdem, in welchem Themenbereich man unterwegs ist, wird man auf Wikipedia schon ganz gut und neutral informiert. Lese hauptsächlich Artikel aus den Bereichen Geographie, Biologie, Medizin und altertümliche Geschichte.

Es kommt schon einmal vor, dass ich mir einen Artikel durchlese, dann auf den nächsten gehe, der mit dem zusammenhängt und im Anschluss vergehen dann mehrere Stunden. Deswegen schon oftmals viel zu wenig geschlafen. :D

Grad wenn es um Tierarten geht, kann man gar nicht fertig werden. Den Artikel über Tigerhaie gelesen, dann zu Requiemhaie, in Abgrenzung dazu dann zu den Makrelenhaien, Weißer Hai... 20 oder 30 Artikel später schaut man dann auf die Uhr und stellt fest, dass der Wecker gleich klingelt. :ugly:
 

Reisegewohnheit

Kabelverknoter(in)
Grad wenn es um Tierarten geht, kann man gar nicht fertig werden. Den Artikel über Tigerhaie gelesen, dann zu Requiemhaie, in Abgrenzung dazu dann zu den Makrelenhaien, Weißer Hai... 20 oder 30 Artikel später schaut man dann auf die Uhr und stellt fest, dass der Wecker gleich klingelt. :ugly:
Danke für das Fallbeispiel, denn der Artikel über Tigerhaie ist wirklich katastrophal!
5 Subthemen haben keinen einzigen Quellenverweis und dort wo Quellenverweise sind, wurden diese ziemlich schlecht eingearbeitet und interpretiert. Das ist auf dem Niveau einer Bio-Facharbeit 9. Klasse Note 3-4.
 
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