Ich hab sie mir mal angeschaut. Zum Beispiel: "Gute Bildung durch weniger Ausländer", oder Vaterland, Muttersprache, Kinderglück", oder auch "Heimreise statt Einreise". Was steht da zwischen den Zeilen? Klare direkte
Aussagen, die jeder versteht. Und ich kann diese drei, für mich selbst unterschreiben ...
Die Schlagworte sagen doch alles aus, da gibts nichts mehr dran zu beschreiben.
Für mich eben dünnsinniges, engstirniges Propagandageschwätz, mehr nicht.
Deine Vorschläge (unten) klingen alle nicht schlecht. Aber ich bin altmodisch. Ich trage noch Bundeswehrtaschentücher, trage weiße Unterhosen, keine Strings für Männer, das aber nur am Rande. Warum darf man nicht an altbewährtem festhalten?
Weil sich die Welt verändert hat, ganz einfach, die Gesellschaft entwickelt sich weiter, ganz unabhängig von den Unterhosen, die du trägst.
Darauf muss man sich einstellen.
Was nützt es, wenn du alle Ausländer rauswirfst, dadurch aber auch die internationalen Kontakte verlierst. Wer kauft dann noch Maschinen aus Deutschland?
Gessellschaftliche Isolation zieht wirtschaftliche Isolation nach sich und dann ist der Wohlstand mehr als gefärdet.
Warum wohl hungern so viele Menschen in Nord Korea oder Teilen Afrikas?
Weil sie gesellschaftlich Isoliert sind, die Wirtschaft ist deswegen im Eimer und sie haben nichts.
Das willst du also auch für Deutschland haben?
Das klingt nach einer netten Lösung. selbst in der brD soll es ja noch wenige Arbeitgeber geben, die dieses praktizieren. Aber der Sinn kann nicht sein, das eine Mutter 8 Stunden am Tag arbeitet und das Kind in dieser Zeit im Kindergarten ist. Sicher, soziale Kontakte im Kleinkinderalter sind unerläßlich. 4 Stunden reichen auch. Das Kind soll in der familie aufwachsen und nicht von "fremden" (v)erzogen werden.
Du musst aber 8 Stunden am Tag arbeiten, schau dich um, was ein Handwerker verdient. Wenn dessen Frau nicht auch noch arbeitet, haben sie nicht genug Geld.
Darunter leiden dann die Kinder, die nicht ordentlich gebildet sind und als Erwachsener deswegen extreme politische Grundideen haben.
Woher hast du denn deine politische Einstellung her, doch auch nicht aus dem Kindergarten, sondern aus Erfahrungen.
Ich habe eine Nanny für mein Kind, weil ich praktisch nicht mehr zu Hause bin und meine Frau auch selten Zeit hat.
Aber ich habe nicht den Eindruck, dass mein Kind (v)erzogen wird.
Wenn die Kinder, die im Kindergarten professionell betreut werden, und das macht ein Kindergärtner ja, dann sind sie da sehr gut aufgehoben.
Du schreibst es ja bereits selbst. Ich meine, ich habe in der Politik (in der heutigen) keine Vorbilder mehr (nein, ich rede auch nicht von dem Kanzler, den du meinst, der letzte brauchbare war für mich Schmidt

), wie soll man die Gesellschaft bitte dahingehend lenken, wenn dies nicht gewollt ist. Die Massenmedien stehen unter der fuchtel und berichten so, wie es diktiert wird. Da kann man auch keine große Wende erwarten ...
Du kannst eine Regierung zu Zeiten des kalten Krieges nicht mehr mit der heute vergleichen.
Natürlich darf die Hautfarbe nicht das einzige Kriterium sein, wenngleich auch dieses zählt. Es ist immer schwer zu beschreiben, wenn mich einer fragt. Es wird ja immer wieder bis ins lächerliche zerplückt. Für mich persönlich spielt meine Kultur (Jahrtausende alt) die weitaus größere Rolle. Für MICH kann ein Moselm nie zum Christentum konventieren. Andersherum genau so wenig. Man kann versuchen wer ander zu sein, aber verrät damit seine Wurzeln ...
Öhm, so lange gibts "Deutschland" dann nun auch nicht.

Wieso muss ein Moslem zum Christentum konvertieren um Deutscher zu werden?
Wieso interessiert dich überhaupt, welcher Religion er nachgeht und ob er überhaupt gläubig ist.
Mein Deutschinder (

) ist gar nicht gläubig, der interessiert sich nicht dafür, hat auch keine Weihnachtsbaum, schenkt aber trotzdem zu Weihnachten seinen Kindern etwas, einfach weil es alle machen (ist bei mir auch so, Weihnachten ist mir egal, aber ich verschenke trotzdem was).
Weihnachten ist nur noch Kommerz, sonst nichts mehr.
Und wieso einer seine Wurzeln verrrät, wenn er in einem anderen Land arbeitet/lebt, kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Dein Kind mag Bundesbürger der brD sein, aber eben nicht vergleichbar mit der Kultur Deutschlands. Mit anderen Worten, dein Kind kann über so wenige Generationen nicht das aufzeigen (Körperlich, Kulturell) was Menschen die seid zig Generationen hier in diesem Landstrich leben ... Andersherum, wenn ich nach Schweden auswandern sollte, wenn es mir hier politisch zu dick kommen sollte, dann wir mein Kind immer Deutscher bleiben, irrelevant was auf dem Stück Papier steht. Auch die Kindeskinder usw. werden alle immer deutsche Wurzeln haben ...
Wieso ist mein Kind weniger Deutsch als z.B. deins oder ein anderes, das hier geboren wurde, das verstehe ich nicht, das musst du mir mal erklären.

Meine Frau war, als sie schwanger war, an der Arizona State University, dort hatte sie ein Stipendium, hat deswegen das Kind in den USA bekommen (Schwagere sollen ja nicht mehr fliegen, man kennt das).
Jetzt ist sie wieder hier, hat ihren doktor fertig gemacht, das Kind ist logischer Weise auch hier, wieso ist sie also weniger Deutsch als andere, nur weil sie woanders geboren wurde?
Wo man geboren wird, spielt doch keine Rolle.
Bruce Willis wurde in Idar Oberstein geboren, aber ich denke nicht, dass du Willis als Deutschen bezeichnen würdest.

Ich hab in den USA ebenfalls gelebt, bin dort zur Schule gegangen, hab dort Auto fahren gelernt und die ersten Mädchen abgegriffen (

), usw.
Bin ich für dich jetzt auch kein echter Deutscher mehr?
Viele Europäer sind seinerzeit in die USA ausgewandert. Sind die also für dich, die damals aus Deutschland dahin kamen, immer noch Deutsche und könnten jederzeit in Deutschland leben, obwohl sie kein Wort Deutsch sprechen und inzwischen auch nicht mehr Müller, sondern Miller heißen, Baseball und American Football schauen und Barbeques machen?
Bevor ich etwas mißverstehe, frage ich lieber nach: Wie darf ich diese Aussage verstehen?
Öhm, wie ich sie gemacht habe.
Du bist von dieser Partei weg, sagst aber nicht, wieso (was ja auch in Ordnung ist, ist ja deine Sache).
Daher stelle ich die Vermutung auf, dass du mit den politischen Zielen, dem Personal oder den Verstrickungen der Partei nicht mehr einverstanden warst.
Immer wieder höre ich etwas von Toleranz, in diesem Zusammenhang. Ich kann diese leere Worthülse echt nicht mehr hören. Gäste kommen hierher, SIE stehen in meiner "Schuld", wenn sie mich tolerieren, kommt dieses zurück. Ich bin nämlich sicherlich kein Unmensch. Aber es kann nicht sein, das ich meine Kinder erziehe, was "gut" und was "böse" ist und dann kommt Mustafas Sohn und zieht mein Kind sein Brotgeld ab, weil Mustafas Sohn weiß, das sich der dumme Julian sowieso nicht wehrt. Ist das mein Erziehungsdefizit?
Wenn ich von Toleranz rede, dann meine ich natürlich jeden, das sollte doch offensichtlich sein.
Die Toleranz, die ich z.B. einem Menschen entgegen bringe, weil er halt doch anders denkt als ich, erwarte ich auch von ihm, alles andere funktioniert nicht.
Wenn Türken (darauf baust du ja gerne auf) hier leben und sich in ihrem Kreis unterhalten, leben, Geschäftige tätigen, dann stört mich das überhaupt nicht. Wenn sie aber mit einem interagieren, dann erwarte ich die gleiche Toleranz von ihnen, die ich ihnen entgegen bringen.
Bisher war das auch immer so, gehe ich zu einem Türken, egal wohin, wurde ich bisher immer sehr herzlich aufgenommen.
Ich weiß ja nicht, welche Türken du kennst, aber es sind nicht alle so, wie du sie wahr nimmst.