Wie klappt der Umstieg als Gamer auf Linux?

Ich würd die Betriebssystem physikalisch voneinander trennen.
Es gibt genügend Leute die sich das Windows zerschossen haben weil sie mit dem Bootmanager (GRUB) nicht klargekommen sind.
Speziell zum testen würd ich einfach mal eine alte HDD/SSD nehmen.
Der Frust ist groß wenn man es dann nicht mehr schafft den Dualboot rückgängig zu machen.
 
Die andere Frage: was sollte mich der Datenschutz schern?
Das musst du doch wissen.
Bei aller Paranoia aber wäre es nicht, wie bereits erwähnt, umgekehrt sinnvoller? Das wahnsinnig tolle DX12 OS für Spiele und für sonstige Sicherheitsbedürfnisse ein anderes OS nach Wahl. :ka:
Ich werde bestimmt niemandem diese Bastelei ausreden aber sich dafür auf den Kopf stellen damit einige Spiele irgendwie laufen klingt start nach Selbstzweck. Gerade bei Spielen würde ich etwas weniger interessante Daten, die diesen Aufwand rechtfertigen, vermuten und das war ja die Ausgangslage.
Aus Bequemlichkeit hats nicht geklappt.
Das ist nicht neu und bei den Gründen, aus denen das manche probiert hatten, auch keine Überraschung. Unbedingt unter Linux spielen zu wollen weil :huh: und trotzdem ein Windows wegen irgendwelcher Software haben zu müssen.
 
Das ist nicht neu und bei den Gründen, aus denen das manche probiert hatten, auch keine Überraschung. Unbedingt unter Linux spielen zu wollen weil :huh: und trotzdem ein Windows wegen irgendwelcher Software haben zu müssen.

Das Problem ist eben das ich neben dem zocken auch noch andere dinge zwischen drin mache. Da wird dann schnell mal gegoogelt oder ich bin im Foren unterwegs - dann kommt ne E-Mail rein worauf geantwortet werden "muss"...
 
Ich finde die Diskussion geht ein bisschen am Thema vorbei. Ich könnte jetzt hier Benchmarks von Metro:Last Light posten, bei dem ich in identischen hohen Einstellungen in Linux ein paar FPS mehr hab, als in Windows 8.1 (ja, richtig gelesen: In Linux läufts besser!*), oder ich könnte eine Liste von tollen Games anführen, die in Linux sehr gut laufen. Wenn ich mich nicht irre, war sowas vor nicht allzu langer Zeit in der Print PCGH mit überraschend guten Ergebnissen für Linux. Aber hilft ja alles nichts. Selbst wenn es eine lange Liste wäre, wenn das eigene Lieblingsspiel nicht läuft, dann hat man Pech gehabt, man muss auf Linux einfach nehmen was man kriegt. Wenn ich den neuen Batman spielen will, will ich Batman spielen, da hilfts mir auch nix, wenn mir jemand sagt "Also Batman läuft nicht so gut auf Linux, aber es gäbe da Open Source Spiel X das ähnlich ist").
Da du, wie du selbst sagst viel spielst, wirst du mit Linux nicht glücklich.

Ich selbst nutze täglich Linux (ein Kubuntu, weil ich ne Debian-basierte Lösung mit KDE haben wollte und der Support dank großer Userbasis gut ist), hab aber noch ne zweite SSD mit Windows, die wird allerdings nur ca. einmal im Monat per SATA-Switch angeschaltet, wenn ich was Bestimmtes spielen will, was es nur auf Windows gibt, ansonsten spiele ich auf Linux, aber das passt natürlich nicht zu deinem Nutzungsverhalten.

Was du überlegen könntest, wäre zwei Rechner nebeneinanderzustellen, deine Gamingkiste mit Windows, daneben eine günstigen Linuxrechner (Googeln, Mailen, Office braucht nicht viele Ressourcen, Linux selbst braucht allgemein nicht viel). Dann kannst du wenn du zwischen ner Spielsession kurz ne Mail beantworten musst dies tun, ohne dir Gedanken über Datenschutz machen zu müssen. Hast natürlich dann zwei Rechner permanent parallel laufen, mit allen Nachteilen (Stromverbrauch, Lautstärke) und Geld kostets auch.



* = Ist aber auch das einzige Spiel wo ich je im direkten Betriebssystemvergleich diesen Effekt hatte
 
Wenn es dir wirklich nur um Office in einer sichereren Umgebung geht kannst du auch einfach Linux in einer VM unter Windows betreiben. Auf Basis der Eingabegeräte bist du dann zwar nicht gekapselt, aber die Programme selbst sind dann getrennt.

Sowieso kann ich auch zum Testen von allem was nicht 3D ist eine kurze VM Installation gegenüber einer "Hardware" Installation empfehlen.
 
Die Eingabegeräte sind doch das Problem, oder? Windows 10 loggt doch nun alle Eingaben, wenn ich die aktuelle Debatte richtig verstanden habe, oder?
 
Den Part kann man zumindest offiziell abschalten. Was danach noch aufgenommen wird ist unklar (scheint aber in erster Linie die Suchfunktion zu betreffen und nicht beliebige Programme auf dem Rechner). Wobei man sich auch da in einer VM behelfen könnte indem man Maus+Tastatur als "beliebige USB-Hardware" der VM übergibt. Dann braucht man allerdings mindestens eine zweite Maus um wieder raus zu kommen.
 
Mit denen konnte ich leider nichts anfangen. Welcher Screenshot gehört denn zu welchem System?
Auf welchem System läuft es denn mit deiner Hardware besser?

Die Dinger die Bildschirmfoto genannt sind gehören zu Linux (24 FPS) und die, die den Titel des Games tragen und wo das OSD vom Afterburner zu sehen ist, gehören zu Windows (46FPS).

Ich könnte jetzt hier Benchmarks von Metro:Last Light posten, bei dem ich in identischen hohen Einstellungen in Linux ein paar FPS mehr hab, als in Windows 8.1 (ja, richtig gelesen: In Linux läufts besser!*

Guter Punkt, KOTOR2 läuft auf Linux irgendwie "geschmeidiger" als auf Windows.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du brauchst die Platten garnicht groß vorbereiten. Installiere dein Windows regulär auf die Primärpartition. Somit kannst du mittels simplem Kommandozeilentool auch den Booltloader wieder problemlos herstellen, sollte wirklich alles schief laufen ;)
Dann schaufelst du irgendwo etwas Platz und verkleinerst die entsprechende(n) Partition(en). Den unpartitionierten Platz erkennt der Linux-Installer und schlägt dir selbst eine meist sehr sinnvolle Aufteilung vor. Der kümmert sich um das Partitionieren des unzugewiesenen Platzes und formatiert dies auch gleich im richtigen Format. Auch der Bootloader sollte out of the box korrekt justiert sein. Einige deiner Spiele, welche nicht nativ unter Steam laufen, gehen sehr gut mittel Weni, bzw. PlayOnLinux. Da es sich um DX9-Spiele handelt, hast du auch keine Qualitätseinbuße, da mittlerweile alle Effekte adäquat konvertiert werden können.
 
Hilft aber ja alles nicht weiter. Wenn Windows, dann Geschnüffel, wenn Linux dann weniger Spiele zur Auswahl. Reboots dauern lang.
 
Wer kein Dualboot möchte, kann auch folgendes probieren (wird etwas teurer):
Rechner 1: Windows und den ganzen tollen Spielen.
Rechner 2: Linux als Hauptrechner mit Office, Browser und den ganzen Schnickschnack.
Wenn ein Spiel nur auf Windows läuft oder gut aussieht, dann wird es auf die Linux-Kiste gestreamt. Der Nachteil sind die höheren Kosten und eventuell ein minimaler Input-Lag. Per Steam sollte das tadellos auch mit nicht-Steam-Spielen klappen (hat man mir gesagt).

Das ist jetzt zwar nicht die schönste Lösung, aber eventuell sogar die sauberste Trennung, wenn du per Windows gar nicht mehr ins Netz willst (ausser Updates ziehen und die üblichen DRM-Geschichten). Der Linux-Rechner köntne sogar extrem preiswert und sparsam sein, wenn darauf praktisch garnicht gezockt und alles gestreamt wird. Sowas hier, reicht dann völlig aus: Athlon 5350 im Lesertest: Ein Jaguar im Käfig? Ein weiterer Vorteil: Wenn du mal garnicht zocken willst (oder nur anspruchslose Titel), heitzt sich die Bude auch nicht auf ;)

Das Streaming würde eventuell sogar von einem Windows-Host in eine Linux-VW gehen. Inception :D
 
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@2fastHunter
Du bringst mich auf eine Idee... ich will mir sowieso ein Tablet besorgen - Das Dell Venue Pro 11.
Das kommt zwar mit einem Windows aber es sollte doch möglich sein es mit einem Linux zu betreiben?
Das Tablet + Dock reicht ja als Arbeits- und Medien-System?! Für Spiele hab ich dann meine Gaming-Kiste.
Kann man den Touchscreen und den G3 Empfänger unter Linux problemlos einrichten?

Wobei es schon komisch anmutet, einen 1.000 € PC zur Konsole zu degradieren...

Vielleicht lohnt es sich doch in Zukunft direkt zur Konsole zu greifen?!
Aber welche? Die XBox soll ja auch ordentlich mitlauschen...
Wie schau das bei der PS4 aus?
 
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Guter Tipp... aber ich brauch sowieso was Mobiles. Da passt mir das Konzept von Dell ganz gut: Tablet, Ultrabook und PC in einem Gerät (mit Docks erweiterbar)

Unter anderem möcht ich das Tab als Streaming-Plattform und als HTPC nutzen.
Wobei mir grad einfällt das dann wieder der Kampf mit der TV-Karte unter Linux anfällt :( - das wird ne Fummelei.

Linux... hab zu hohe Ansprüche, kann das System aber nicht einrichten :(
 
Bei Linux ist es wichitg, sich vor dem Hardwarekauf zu informieren, was mit guten Treibern problemlos rennt und wo Fummelei angesagt ist oder der Diesnt ganz verweigert wird. Windows-Nutzer sind da etwas verwöhnt. Gerade bei "spezieller" Hardware wie Laptops und co sollte man vorher genau hinschauen und eventuell in Foren mal kurz nachfragen, wie die Erfahrunsgberichte sind. Denn da ist meist viel propritäres OEM-Zeugs drin.
 
Und wenn ich eine Art NAS mit einem Linux einrichte. Über diesem NAS laufen alle Internetaktivitäten - auch Medien und Private-/Geschäfts-Dateien lagern hier.

Wenn ich nun Surfen oder Zugriff auf Daten haben will, kann man doch über eine Remote Verbindung einen Linux-PC über ein Windows steuern?!

So sollte doch alles sauber getrennt sein?
 
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