Ich finde die Diskussion geht ein bisschen am Thema vorbei. Ich könnte jetzt hier Benchmarks von Metro:Last Light posten, bei dem ich in identischen hohen Einstellungen in Linux ein paar FPS mehr hab, als in Windows 8.1 (ja, richtig gelesen: In Linux läufts besser!*), oder ich könnte eine Liste von tollen Games anführen, die in Linux sehr gut laufen. Wenn ich mich nicht irre, war sowas vor nicht allzu langer Zeit in der Print PCGH mit überraschend guten Ergebnissen für Linux. Aber hilft ja alles nichts. Selbst wenn es eine lange Liste wäre, wenn das eigene Lieblingsspiel nicht läuft, dann hat man Pech gehabt, man muss auf Linux einfach nehmen was man kriegt. Wenn ich den neuen Batman spielen will, will ich Batman spielen, da hilfts mir auch nix, wenn mir jemand sagt "Also Batman läuft nicht so gut auf Linux, aber es gäbe da Open Source Spiel X das ähnlich ist").
Da du, wie du selbst sagst viel spielst, wirst du mit Linux nicht glücklich.
Ich selbst nutze täglich Linux (ein Kubuntu, weil ich ne Debian-basierte Lösung mit KDE haben wollte und der Support dank großer Userbasis gut ist), hab aber noch ne zweite SSD mit Windows, die wird allerdings nur ca. einmal im Monat per SATA-Switch angeschaltet, wenn ich was Bestimmtes spielen will, was es nur auf Windows gibt, ansonsten spiele ich auf Linux, aber das passt natürlich nicht zu deinem Nutzungsverhalten.
Was du überlegen könntest, wäre zwei Rechner nebeneinanderzustellen, deine Gamingkiste mit Windows, daneben eine günstigen Linuxrechner (Googeln, Mailen, Office braucht nicht viele Ressourcen, Linux selbst braucht allgemein nicht viel). Dann kannst du wenn du zwischen ner Spielsession kurz ne Mail beantworten musst dies tun, ohne dir Gedanken über Datenschutz machen zu müssen. Hast natürlich dann zwei Rechner permanent parallel laufen, mit allen Nachteilen (Stromverbrauch, Lautstärke) und Geld kostets auch.
* = Ist aber auch das einzige Spiel wo ich je im direkten Betriebssystemvergleich diesen Effekt hatte