Wer ist Single?

Benie

Tippmeister 1. Bundesliga 2012/2013
Was würde denn dagegen sprechen, ein Kind zu adoptieren. Ein Kind zu bekommen, kann nicht erzwungen werden, es gibt auch Menschen, die sind nicht in der Lage Kinder in die Welt zu setzen, entweder durch Impotenz oder Unfruchtbarkeit.

ShiZoedit: @Zwiebelsauce: Was meinst du damit?
Ich meine nur damit, das es genug Menschen gibt, die aus Bequemlichkeit und den Verlust ihres "schönen" Lebens keine Kinder haben wollen. Wir würden ja irgendwann aussterben, wenn alle nur noch an ihr eigenes Ego denken würden. Das es Menschen gibt die keine Kinder kriegen können ist mir ja klar und ne Adoption ist da eine gute Sache.
 

Pisaopfer

Software-Overclocker(in)
Nö wars nicht ... :D wir haben auch drei Kinder hier und davon sind zwei auch schon Erwachsen und eines der "Großen" Ausgezogen. Ehrlich gesagt haben meine Frau und ich nie darüber nachgedacht warum wir Kinder wollen oder eben nicht. Heute muß alles geplant sein, ich seh das immer wieder im Bekanntenkreis, mit 20 Heirat, mit 22 erstes Kind mit 25 Haus usw usw usw. Es gibt Heutzutage sicher Argument die gegen Kinder sprechen könnten aber wenig Geld? Ich sag mal solang man nicht in Hartz4 geboren wird, ich mein so richtig bewusst. Ich möchte meine Kiddies nicht mehr missen.
 

HighEnd111

Software-Overclocker(in)
Ich bin noch Single, habe aber auch noch viel meines Lebens vor mir (Mitte 20) - von daher nicht allzu außergewöhnlich :D

@Shi_Zon ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Suche einer neuen Partnerin :) nur den Kopf nicht hängen lassen ;)
 
TE
TE
ShiZon

ShiZon

PC-Selbstbauer(in)
Ich bin noch Single, habe aber auch noch viel meines Lebens vor mir (Mitte 20) - von daher nicht allzu außergewöhnlich :D

@Shi_Zon ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Suche einer neuen Partnerin :) nur den Kopf nicht hängen lassen ;)
Irgendwann habe ich auch mal Glück, dabei erzwinge ich auch keine Situation, wenn es passiert und ich mich erneut in eine Frau verliebe, dann um so besser. Frauen sind wunderbare Wesen.
 

Eyren

Software-Overclocker(in)
Puh also ja vorab, ich bin jetzt 15 Jahre mit meiner Frau zusammen und davon 10 verheiratet.

Wir haben auch keine Kinder, in vollem Bewusstsein. Meine Frau musste sogar dafür kämpfen sich mit Anfang 20 sterilisieren zulassen.

Sind wir beide jetzt egoistisch? Ich finde nicht.

Es gibt soviele Kinder, die nicht gewollt sind, aus schlechten Verhältnissen befreit wurden oder in Armut aufwachsen müssen, warum soll ich noch weitere Kinder in die Welt setzen statt denen zu helfen die schon da sind?

Ich verspüre nicht den drang "mein Blut" weiter zugeben.

Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne jedem seine Familie, etwas wichtigeres haben wir nicht. Aber Menschen die sich gegen Kinder entscheiden als egoistisch zu betiteln finde ich wahrlich nicht schön.

PS. Ja ich tue etwas. Arbeite seit nun 17 Jahren bei der evangelischen Kirche ehrenamtlich mit schwer erziehbaren Jugendlichen. Einige davon durfte ich sogar mit ausbilden oder habe geholfen sie zu vermitteln und diese Sorgen nun dafür das eure PC's Strom haben.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
@RyzA: Behinderte Menschen können schon heiraten, aber wenn der Ehepartner nicht behindert ist, dann fällt alles auf den Ehepartner zurück, da die Krankenkasse und der LWV keine Gelder mehr zu Verfügung stellen, das würde ich meiner Ehefrau niemals antun. Dabei weiß ich nicht, ob sich die Gesetztlage mittlerweile geändert hat.
Davon ist mir nichts bekannt. Wenn man vom Amt abhängig ist und der Ehepartner "zuviel" verdient, dann wird das angerechnet.

Es gibt soviele Kinder, die nicht gewollt sind, aus schlechten Verhältnissen befreit wurden oder in Armut aufwachsen müssen, warum soll ich noch weitere Kinder in die Welt setzen statt denen zu helfen die schon da sind?
Notfalls, wenn man selber keine Kinder kriegen kann, dann kann man auch andere Kinder adoptieren oder in Pflege nehmen. Ich bin selber adoptiert.
 
Zuletzt bearbeitet:

HenneHuhn

Volt-Modder(in)
Notfalls, wenn man selber keine Kinder kriegen kann, dann kann man auch andere Kinder adoptieren oder in Pflege nehmen. Ich bin selber adoptiert.

Klar, immer ne gute Sache. Aber grundsätzlich würde ich halt die Prämisse in Frage stellen: warum sollte man denn unbedingt Kinder haben wollen/müssen, ganz dahingestellt ob leiblich/adoptiert oder natürlich/künstlich gezeugt...
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Klar, immer ne gute Sache. Aber grundsätzlich würde ich halt die Prämisse in Frage stellen: warum sollte man denn unbedingt Kinder haben wollen/müssen, ganz dahingestellt ob leiblich/adoptiert oder natürlich/künstlich gezeugt...
Müssen gar nicht. Das ist jeden selber überlassen.
Aber zum Glück entscheiden sich die meisten dafür. Sonst würden wir wohl aussterben. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Caduzzz

BIOS-Overclocker(in)
[X] kein Single

Seit 12 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Meistens sag ich aber einfach "meine Frau". "Freundin" hört sich so jugendlich an und "Lebenspartnerin" so distanziert.
Aber jugendlich sind wir leider nicht mehr, und distanziert erst recht nicht.

Thema Kinder bekommen > jeder wie er möchte! Wer keine möchte, der braucht sich mMn auch nicht dafür rechtfertigen, und wer nicht kann erst recht nicht. Wir haben auch keine.
Wir füttern die Neffen meiner Frau bzw. die drei Rotznasen einer Freundin mit durch, muss für die Rente reichen ;)

edit: Thema "Heirat". Wir sind auch nicht verheiratet, war auch noch nie Thema. Geht auch so. Aber auch hier gilt für mich: wer will soll machen.
 
TE
TE
ShiZon

ShiZon

PC-Selbstbauer(in)
Seit 5 Wochen wieder single. :/ Aber kommt schon noch besser :D
Wenn man sich im Guten trennt, ist das schon in Ordnung, passiert das aber im Streit, da weiß man nie, ob sich daraus überhaupt eine freundschaftliche Basis, falls das erwünscht wäre, entwickeln könnte.

@Eyren: War auch mal echt ein übler Typ als Jugendlicher Körperverletzung, Diebstahl, Vandalismus, da hatte ich über Jahre hinweg, eine echte "mir ist alles scheißegal"-Einstellung kam noch hinzu, habe sehr viel Murks gebaut und eben so viel Murks erlebt, bis ich abgestürzt bin, habe echt alles verloren Kumpels, Familie, das habe ich gebraucht. Bis ich jemanden traf der mir sagte: "Lache doch einfach mal, nimm nicht alles so ernst", ich weiß gar nicht mehr wer mir das sagte, vielleicht meine Mutter?

Habe mich wieder aufgerappelt und an mir selbst gearbeitet, meine beste Entscheidung war es tatsächlich in ein Jugendclub zu gehen, da fand ich heraus, das ich gut mit den teils schwer verhaltensgestörten Kids klar kam und mir meine hässlichen Fehler aus der Vergangenheit geholfen, den Jugendlichen andere perspektiven zu zeigen. Dort wurden nicht nur meine Menschenkentnisse geschult, sondern auch mein Hang zu Zynismus, Sarkasmus, Ironie, Selbstironie, Anspielungen und Wortspiele, nicht nur das ich habe gelernt Menschen zu lesen. Sei es die Körpersprache oder das gesprochene Wort, habe Streetworker bei der Arbeit begleitet und viele harte Schicksale erlebt: "Kindesmisshandlung und Wohlgefährdung (bei ein paar Fällen stand auch Kindesmißbrauch im Raum), Messies, Assis, Drogensüchtige, psychisch und seelisch kranke Personen. Der Jugendclub schloss leider nach 5 Jahren die Pforten, aber ich habe trotzdem viel gelernt, über mich selbst und den Umgang mit anderen Menschen, auch heute noch helfe ich Menschen die eine Last auf der Seele haben und bin dann aber auch Vertrauensperson und so etwas ähnliches wie ein psychologischer Berater und das was mir anvertraut wird, gebe ich auch nie Preis. Wenn es darum geht mit schwierigen Situationen umzugehen, habe ich immer ein offenes Ohr. Mit mir kann man über alle zwischenmenschlichen Themen reden.
 

HenneHuhn

Volt-Modder(in)
Müssen gar nicht. Das ist jeden selber überlassen.
Aber zum Glück entscheiden sich die meisten dafür. Sonst würden wir wohl aussterben. ;)

Es gibt ja aber auch andere Meinungen dazu, die hier im Thread auch schon geäußert wurden. Hatte aber auch mal so ein Kneipengespräch mit nem Kumpel eines Kumpels, damals "vor Corona", werdender Vater, der dann auch ankam mit "Also es ist ja natürlich jedem/jeder selbst überlasse, ob er/sie Kinder will, aaaaaaaber...." - wo ich mir dann aber wieder dachte: hmmm, erfahrungsgemäß kommt nach dem "aaaaaaaaber" doch immer nur Ochsenexkrement... :D

Ich glaube, es ist ganz normal und empirisch ja auch belegt, dass mit steigendem Wohlstand einer Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Selbstentfaltung/Selbstverwirklichung, das "zwingende" Kinderkriegen zur Sicherung des Lebensunterhaltes im Alter halt wegfällt bzw. sich immer mehr Menschen dagegen entscheiden. Und ich halte es für sehr problematisch, da an diesem Punkt auf einmal die einzelnen Menschen in die Pflicht nehmen zu wollen, dafür zu sorgen, dass "wir" (die Menschheit allgemein wird ja wohl kaum gemeint sein, dafür ist die globale Entwicklung ja nun deutlich zu ungleichzeitig) nicht aussterben oder - typisch deutsch - das Rentensystem nicht zusammenbricht. Also ich persönlich sehe mich nicht in der Pflicht, als Befruchtungsmaschine für das Rentensystem zu dienen ;-) Ich glaube, da gibt es ganz andere Stellschrauben, vor allem politisch-ökonomischer Natur, an denen wir drehen müssen bevor wir jeden Einzelnen und seine/ihre individuellen Reproduktionsentscheidungen (und was bitte könnte es individuelleres geben?!) in die Pflicht nehmen. Das wäre meiner Meinung nach im schlimmsten Sinne totalitär.
 

Godslayer666

PC-Selbstbauer(in)
Da laut https://countrymeters.info/de/World die Geburtenrate fast 3mal so hoch ist als die Sterberate, wird das aussterben der Menschheit durch keine Kinder bekommen wollen, können, ect wohl nicht das größte Problem sein. :D

In diesem Sinne - Single mit keinem Bedarf auf Beziehung und Kinder dann wohl ebenso nicht. Bin ich deswegen Egoistisch? Im gesellschaftlichem Sinne würde ich das mal mit nein beantworten.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich glaube, es ist ganz normal und empirisch ja auch belegt, dass mit steigendem Wohlstand einer Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Selbstentfaltung/Selbstverwirklichung, das "zwingende" Kinderkriegen zur Sicherung des Lebensunterhaltes im Alter halt wegfällt bzw. sich immer mehr Menschen dagegen entscheiden. Und ich halte es für sehr problematisch, da an diesem Punkt auf einmal die einzelnen Menschen in die Pflicht nehmen zu wollen, dafür zu sorgen, dass "wir" (die Menschheit allgemein wird ja wohl kaum gemeint sein, dafür ist die globale Entwicklung ja nun deutlich zu ungleichzeitig) nicht aussterben oder - typisch deutsch - das Rentensystem nicht zusammenbricht. Also ich persönlich sehe mich nicht in der Pflicht, als Befruchtungsmaschine für das Rentensystem zu dienen ;-) Ich glaube, da gibt es ganz andere Stellschrauben, vor allem politisch-ökonomischer Natur, an denen wir drehen müssen bevor wir jeden Einzelnen und seine/ihre individuellen Reproduktionsentscheidungen (und was bitte könnte es individuelleres geben?!) in die Pflicht nehmen. Das wäre meiner Meinung nach im schlimmsten Sinne totalitär.
Es ist auch empirisch belegt das wir ein Demografie Problem haben:
Demografischer Wandel in Deutschland


Da laut https://countrymeters.info/de/World die Geburtenrate fast 3mal so hoch ist als die Sterberate, wird das aussterben der Menschheit durch keine Kinder bekommen wollen, können, ect wohl nicht das größte Problem sein. :D
Global gesehen nicht. Aber man kann sagen das gewisse (Industrie) Länder "vergreisen".
 
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