Weltweite Finanz/Währungskrise - USA/Europa/China - wo führt es hin, gibt es einen Ausweg?

AW: Weltweite Finanz/Währungskrise - USA/Europa/China - wo führt es hin, gibt es einen Ausweg?

Ich hab doch nichts anderes behauptet ;).

War schwer raus zu lesen. :D

Es gibt aber schon Proteste in China.
Nur enden die oft (aber nicht immer!!) entweder in Einschüchterung, Knast, Gewalt oder sonst was.

Jop, ist bei Staaten dieser Art nun mal so.
Ist aber auch in den USA teilweise so, weil hier ja eine "Störung der Öffentlichkeit" vorliegt. Daher werden Beteiligte schnell verhaftet, in der Regel sind sie aber ein paar Stunden später wieder zu Hause.

Btw, ne weitläufige Bekannte meinte mal, das die Partei garnicht mal das schlimmste wäre, sondern die durch das 1. Parteiensystem hervorgerufenen Machtpostition einzelner, korrupter Provinzbeamten.

Provinzbeamte sind korrupt, das siehst du überall, ich war ja schon mal in China. Klar, ich bekomme da nicht alles mit, aber ich weiß, wie die chinesen Geschäfte machen und das ist dann schon sehr erstaunlich, dass das kommunistische Prinzip immer noch bestand hat.
Aber genau deswegen bin ich auch der Meinung, dass das ganze irgendwann zusammenbrechen wird.

Naja, Amerika als Beispiel für was schlechtes zu nehmen ist nicht schwer :D
Wobei die BurgerKing Pommes echt einfach nur der Hammer sind :devil:

Die USA haben halt ihre Macken, aber solange es Staaten gibt, die ihre frisch gedruckten Dollars abnehmen, werden sie nichts an ihrem System ändern.

... und die Pommes von Burger King sind Mist, viel zu salzig. :D
 
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Da ich das hier mal wieder ausgraben will... ;)

Die Rating Agentur Standard & Poor's will Frankreich und Österreich herunterstufen.
Eurokrise: S&P will Frankreich herabstufen - Politik | STERN.DE
Bonitätsverlust: Ratingagentur S&P will Frankreich herabstufen - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Das würde bedeuten, dass der Euro Rettungsschirm in Gefahr gerät, denn Frankreich ist neben Deutschland einer der Hauptlieferanten für sicheres Geld.

Standard & Poor's hat schon mehrmals Länder der Eurozone herabgestuft oder damit gedroht, ebenso gegen europäische Banken sind die Drohungen gerichtet worden (Derzeit bekommen die Banken von der EZB frisches Geld für 1% Zinsen und können damit Euro Staatsanleihen kaufen, für die sie deutlich mehr Zinsen bekommen können, also winken fette Gewinne).
Im Gegenzug hat Standard & Poor's aber nichts zur Schuldenpolitik der USA gesagt, hier wird noch nicht mal gedroht.

Besteht also nun die Möglichkeit, dass Standard & Poor's nicht mehr objektiv ist?

Was denkt ihr?


Edit:
Eben kam die Bestätigung in der Tagesschau, dass Standard & Poor's Frankreich herabgestuft hat, damit muss Frankreich mehr Geld für Kredite bezahlen.
Standard and Poor's entzieht Frankreich Bestnote AAA | tagesschau.de
 
Zuletzt bearbeitet:
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Besteht also nun die Möglichkeit, dass Standard & Poor's nicht mehr objektiv ist?

Hast du jemals ernsthaft geglaubt dass S&P oder eine andere amerikanische Ratingagentur "objektiv" ist?

Die sind doch ein machtpolitisches Instrument wie vieles im leben... :ugly:

Sollte Österreich wirklich das Tripple-A von S&P entzogen werden, ist hier die Hölle los & die Klatschpresse wird die Regierung tief durch den Kakao ziehen... :schief:

MfG
 
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Sollte Österreich wirklich das Tripple-A von S&P entzogen werden, ist hier die Hölle los & die Klatschpresse wird die Regierung tief durch den Kakao ziehen... :schief:

Wieso sollte? ;)
S&P entzog sterreich das Triple-A - Nachrichten auf salzburg.com - Salzburger Nachrichten

Die Frage ist eben, Wayne interessiert das?
Den Anlegern kann doch recht egal sein, was eine Rating Agentur meint.
 
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Hm, klingt für mich eher nach "Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom".
War grad sowenig los, Börse hat sich etwas erholt, den deutschen hat man Geld für Anleihen bezahlt (-0,0001% Zinsen xD) und dann muss halt mal wieder was passieren.
 
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Die Rating Agenturen wollen halt zeigen, dass sich alles um sie dreht und nicht um Sarkomerkel. ;)
 
In diesem Zusammenhang ist das Wort schlicht falsch.
Jemand der an ADS leidet, hat definitiv nicht das Verlangen nach Aufmerksamkeit, sondern eher das Gegenteil.

ADS ist eine Krankheit, bei der es Betroffenen schwerfällt sich zu konzentrieren und hat mit dem oben genannten nichts zu tun.

Ich habe schon öfter gemerkt, dass dieser Begriff oft falsch verwendet wird...

Ich will jetzt aber hier nicht weiter in's Off Topic, sondern lediglich den Begriff mal klarstellen.

lg Geicher
 
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Wieso sollte? ;)
S&P entzog sterreich das Triple-A - Nachrichten auf salzburg.com - Salzburger Nachrichten

Die Frage ist eben, Wayne interessiert das?
Den Anlegern kann doch recht egal sein, was eine Rating Agentur meint.

Ist es aber nunmal nicht, sonst hätten wir einige Probleme weniger.
Zu den Agenturen als solche: Wenn die beurteilen würden, ob Schuldner jemals ihre Schulden zurückzahlen könnten, müssten quasi alle Staaten auf D stehen. Da sie aber nur angeben, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Staat jetzt aufgenommen Kredite mit nicht-zu-langer Laufzeit durch neue Kredite refinanzieren kann, sind die Feinabstufungen sowieso sehr nebulös und letztlich selbsterfüllend. Da noch die Begriffe Ob-/Subjektivität anzuwenden, erscheint schon unpassend.
 
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Ist es aber nunmal nicht, sonst hätten wir einige Probleme weniger.

Die Frage ist ja auch, wieso ist es das nicht?
Nur weil eine Agentur unter vielen plötzlich meint, dass ein Land in der Zukunft Probleme haben könnte, seine Schulden zurück zu zahlen, wird es herunter gestuft, aber all die anderen Agenturen bleiben bei ihrer Benotung.
Wieso also muss das Land denn plötzlich mehr für den Kredit bezahlen, denn all die anderen Agenturen bescheren ja sehr gute Noten?

Zu den Agenturen als solche: Wenn die beurteilen würden, ob Schuldner jemals ihre Schulden zurückzahlen könnten, müssten quasi alle Staaten auf D stehen. Da sie aber nur angeben, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Staat jetzt aufgenommen Kredite mit nicht-zu-langer Laufzeit durch neue Kredite refinanzieren kann, sind die Feinabstufungen sowieso sehr nebulös und letztlich selbsterfüllend. Da noch die Begriffe Ob-/Subjektivität anzuwenden, erscheint schon unpassend.

Die Kreditlaufzeit geht auch zurück, wenn ich nicht irre. Italien hat letztens erst einen Kredit mit 3 Jahren Laufzeit aufgenommen (vorher waren es immer so 5 Jahre, wenn ich nicht irre), aber eben zu sehr guten Zinsen.

Die nächste Frage ist ja auch, wie lange bleibt die Währung noch stabil, wenn die EZB immer mehr Geld druckt?
Das Prinzip der USA kann man nicht auf Europa ummünzen.
Und wenn Europas Staaten heruntergestuft werden, und auch europäischen Banken, eben von den amerikanischen Rating Agenturen, wieso werden nicht auch US Banken und die USA herunter gestuft?
Immerhin haben die USA mehr Schulden als ganz Europa zusammen (und niemand fragt, wie die das wieder zurück bezahlen wollen), die US Banken haben mehr Verbindlichkeiten in Staatsanleihen als europäische Banken, denn sie kriegen das Geld von der Notenbank ohne Zinsen und kaufen wie blöde US Staatsanleihen damit um ihr eigenes Wirtschaftssystem am Laufen zu halten.

Um mal die Frage des Threads aufzugreifen... Wo führt das hin?
 
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Die Frage ist ja auch, wieso ist es das nicht?

Weil zuviele Leute soviel Geld haben, dass sie damit zocken können, ohne dass sie auch nur das Bedürfniss verspüren, sich selbst in größerem Umfange zu informieren.

Die nächste Frage ist ja auch, wie lange bleibt die Währung noch stabil, wenn die EZB immer mehr Geld druckt?

Wenn man die Rat-Agenturen fragt: Offensichtlich nicht nur für wenig mehr, als drei Jahre ;)

und niemand fragt, wie die das wieder zurück bezahlen wollen

Kommt noch. Die Europäer hat jahrzehntelang auch niemand gefragt (man war ja mit Glücksspiel beschäftigt). In den USA fehlt ein Aufwecker ala Griechenland, aber die Leute werden ja derzeit immer empfindlicher und irgendwann wird auch da jemand (sich) die richtigen Fragen stellen und dann platzt auch deren Staatsschuldenblase.
 
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Andererseits wollen die Investoren auch ihr Geld irgendwo reinstecken.
Jetzt stell dir mal vor, die Staaten würden keinen Cent mehr Schulden aufnehmen.
Die Banken würden ihre Haupteinnahmequelle verlieren, die ganzen Fonds wüssten nicht mehr wohin mit ihrem Geld.
Es ist im Interesse der Finanzindustrie, dass die Staaten weiterhin Schulden im großen Stil machen um das System am Laufen zu halten und die Gewinne der Banken und Fonds zu maximieren.
 
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Dann müssen sie eben neue Einnahmequellen finden.

Ich glaube die Einnahmensausfälle der Banken bei plötzlicher 0%-Neuverschuldung wäre für die Allgemeinheit zu verschmerzen... :schief:

MfG
 
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Dann müssen sie eben neue Einnahmequellen finden.

Wieso sollen sie, wenn das jetzige System für die Banken super läuft?
Gewinne dürfen sie einsacken, Verluste werden verstaatlicht, ein besseres System gibts doch für sie nicht und daher ist die Lobby auch bemüht, dass es so bleibt und in England und den USA (heureka, die beiden größten Finanzmärkte der Welt, was für ein Zufall aber auch... :schief:) funktioniert das auch weiterhin so.
 
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Es ist im Interesse der Finanzindustrie, dass die Staaten weiterhin Schulden im großen Stil machen um das System am Laufen zu halten und die Gewinne der Banken und Fonds zu maximieren.

Das ist in ihrem zukünftigem Interesse. Aber wer denkt in dieser Branche (oder dieser Wirtschaft :( ) schon noch nachhaltig?
 
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Kennst du eine andere Branche, die nachhaltig denkt?
 
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Wie gesagt: Wird schwierig in unserer Wirtschaft ;)
Forstwirte in Deutschland machen das i.d.R.. Wenn man die Produktion 30 bis 100 Jahre im vorraus planen muss, bleibt einem ja auch nichts anderes übrig.
 
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Früher dachte ich mal (da war ich noch Kind und aß gerne Fischstäbchen :D ... wobei ich heute immer noch gerne Fischstäbchen esse aber kein Kind mehr bin :ugly:), dass besonders die Fischerei nachhaltig ist, sie fischen dort, wo es was gibt und fahren dabei immer weiter (hatte ich mal so im Fernsehen gesehen) und fangen eben nur die dicken Brocken, die eben schon alt sind, die jungen Fische schlüpfen durch die Netze und können in Ruhe und ungestört erwachsen werden und selbst Kinder haben.
Dann habe ich einen schrecklichen Film gesehen. :heul:

Und seitdem halte ich alle Umweltschutzaktionen der Wirtschaft für scheinheilig und heuchlerisch.
Besonders auch wenn ich an die Fischerei vor afrikanischen Gewässern denke. Die Fangrechte haben die Unternehmen spottgünstig von den Ländern dort gekauft und die heimische Fischerei (die Fischer ernähren dabei sich und ein ganzes Dorf) geht den Bach runter. :(
 
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Gibts die Grafik auch größer, ich kann nichts erkennen. :huh:
 
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