Weltweite Finanz/Währungskrise - USA/Europa/China - wo führt es hin, gibt es einen Ausweg?

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Heute mal wieder Realität :lol::

Zinsen für 2 Jahre Darlehen (laut Augensicht ;) ) 2,45
Bank-Festgeld 2 Jahre einer bekannten Bank: 2,5

:ugly:


Aber noch müsst es ein wenig mehr sein, damit es sich auch wirklich lohnt, aber endfälliges Darlehen würde schonmal 0,05% abwerfen, muss man nur die Bearbeitungsgebühren und ähnliches mit rausschlagen und generiert Geld aus dem Nichts :daumen:

Da sieht man mal wie schlecht es manchen Banken geht, das sie Geld nehmen zu einem Zins, der über dem Refi-Zins der Zentralbanken liegt (der ist ja nochmal 0,5% niedriger, also ca 2% :D)
 
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Schade ist ja, dass man als Privatmann nicht auch einen Kredit von der Zentralbank bekommen kann, der liegt derzeit bei 1,25%. :D
 
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Wenn die EZB weiterhin die Schrottpapiere der Länder kauft, wird die Inflation bald bei über 3% sein und dann kann man das Sparbuch/Anleihen/was auch immer an die Wand kleben.
 
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Aber was soll man dagegen machen? Der Euro darf ja anscheinend, koste es, was es wolle, nicht scheitern.

Irgendwie sind doch schon seit Monaten alle bekloppt...
 
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Sich vom Euro trennen und das Geld schnell in eine andere Währung investieren oder in andere Fonds.
Ich hab meine Knete schon von den Staatsanleihen abgezogen, das ganze ist doch eh ein Fass ohne Boden.
Und Merkel redet die ganze Zeit davon, dass Eurobonds nicht kommen soll, inzwischen so laut und häufig, dass man inzwischen davon ausgehen muss, dass das so kommen wird und sie macht das nur, um zu zeigen, dass sie auch ja dagegen ist (aber in Wirklichkeit sind sie alle dafür).
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, letztendlich ist es immer der Steuerzahler, der bezahlt, entweder direkt, weil der Staat einspringt oder indirekt, indem die Banken/Versicherungen/wer auch immer Gebühren erhöhen/Dividenden streichen oder sowieso alles kürzen.
Wenn ich nur daran denke, wie starkt die Riester Rendite inzwischen zusammengestrichen wurde, das ist schon erbärmlich.
Da kann man das Geld lieber einem windigen Hedge Fonds Manager geben, da ist es auch nicht schlechter aufgehoben. :ugly:
 
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Ganz ehrlich:
Ich vermute mal das das auch nichts nützt. Der Euro ist inzwischen so stark in der Wirtschaft vertreten, da ist es fast egal wo man sein Geld investiert, der Franken ist ja schon fast 1:1 gekoppelt, die ehemals freie Währung... :schief:
Ich mach mir nicht die Mühe das was umzuswitchen. Da ist der Aufwand größer als der Nutzen.
Eben so die Sache mit dem Gold: Als Privatanleger viel zu riskant. Und mal ehrlich: Gold man auch net essen.
Dann doch lieber in Fonds die sich mit solchen Sachen wie Nachhaltigkeit in Bezug auf Ressourcen beschäftigen, oder in Mischunternehmen wie Siemens und GE, Evonik ist auch ganz nett.
Und wenn Europa wirklich kippen sollte, naja, wie ich schonmal sagte: Schafft euch Kühe und Schweine an, der Tauschhandel wird wieder boomen :D

Oder halt einfach Konserven kaufen, die ein MHD von 20+ Jahren haben, da is(s)t man dann auf der sicheren Seite :ugly:
 
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Du musst in Rohstoffe investieren, Rohstoffe aller Art, in 20-40 Jahren werden die Preise durch die Decke gehen.
Nicht weils zuwenig gibt, sondern weil jeder das Meiste haben will.
Kanada beutet jetzt schon den Ölsand aus, die USA werden Alaska umgraben, sobald ein Republikaner im Weißen Haus sitzt.
Die einzigen, die dann in die Röhre gucken werden die Europäer sein, weil sie zu gutmütig sind. Am Ende haben sie die Gasschlinge der Russen um den Hals.
Und während die USA im Schuldensumpf ertrinken, Afrika ausgebeutet und zerstritten sich selbst überlassen wird, die Chinesen an ihrer "Kapitalismus für wenige" Politik scheitern, werden die Inder und die Lateinamerikaner die neuen Kontrolleure am Weltmarkt werden.
In 60-100 Jahren gibts dann erbitterte Kriege um die letzen freien Rohstoffen, wenn 12 Milliarden Menschen Essen, trinken und vor allem Energie haben wollen. :(
 
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Die iNder bestimmt nicht. Die haben ihre eigenen, hausgemachten Probleme doch auch schon.
Die Schere ist viel größer als in China, zumindest genausogroß.
 
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Die Inder werden die Chinesen bald abgelöst habe, wenns darum geht welches Land die meisten Einwohner hat.
Wenn in 30 Jahren 1,5 Milliarden Inder Jobs wollen, werden sich die Europäer schwer umgucken.
Zwei Kollegen von mir waren vor kurzem in Mumbai und Bangalore, die kamen aus dem Staunen nicht heraus.
Klar, in Indien leben die meisten in sehr armen Verhältnissen aber die Aufbruchtsstimmung ist in etwas die gleiche, die nach dem Weltkrieg in Europa herrschte.
Jedem ist klar, dass aus ihm was werden kann und besonders Ingenieure werden in Indien ausgebildet, die Unis sind voll von ihnen.
Die Inder machen heute schon in Solartechnik und sind da bestimmt so weit wie die Chinesen, also vielleicht nur 5 Jahre hinter Europa zurück, aber die 5 Jahre sind eben schnell aufgeholt, weils keine Beschränkungen vom Staat gibt. Dieser lässt die Firmen machen, was sie wollen.
 
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Im Gegensatz zu China hat Indien aber kaum/keine Kontrolle über die Ausbreitung des Fortschritts. Das heißt sie steuern mit Hochgeschwindigkeit auf ein Land zu, in dem es Städte mit Lebensstandards fast auf dem Niveau Europas (in einigen Stadteilen...) gibt, aber auch Regionen, in denen Zustände wie vor 400 Jahren herrschen. Wozu das führt, hat man in Südamerika und einigen afrikansichen Staaten gesehen. Selbst wenn die politischen Unruhen kontrollierbar bleiben (hat Indien ja so schon z.T. mit zu kämpfen), werden Kriminalität und Spannungen zu einem verdammt großen Bremsklotz. 150 Millionen Bangladeshis, denen das Wasser im warsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht, werden auch eine erhebliche Belastung in diesem Jahrhundert darstellen - und all das bei unkontrolliertem Bevölkerungswachstum.
Möglich, dass sie China überholen. Aber ich glaube nicht, dass sie ihr Niveau halten können. Erst recht nicht in einer zusammenbrechenden Weltwirtschaft.
 
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Im Gegensatz zu China hat Indien aber kaum/keine Kontrolle über die Ausbreitung des Fortschritts. Das heißt sie steuern mit Hochgeschwindigkeit auf ein Land zu, in dem es Städte mit Lebensstandards fast auf dem Niveau Europas (in einigen Stadteilen...) gibt, aber auch Regionen, in denen Zustände wie vor 400 Jahren herrschen. Wozu das führt, hat man in Südamerika und einigen afrikansichen Staaten gesehen. Selbst wenn die politischen Unruhen kontrollierbar bleiben (hat Indien ja so schon z.T. mit zu kämpfen), werden Kriminalität und Spannungen zu einem verdammt großen Bremsklotz. 150 Millionen Bangladeshis, denen das Wasser im warsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht, werden auch eine erhebliche Belastung in diesem Jahrhundert darstellen - und all das bei unkontrolliertem Bevölkerungswachstum.
Möglich, dass sie China überholen. Aber ich glaube nicht, dass sie ihr Niveau halten können. Erst recht nicht in einer zusammenbrechenden Weltwirtschaft.

Du meinst es wird in Indien auch bald Proteste geben weil ihre Versorgung zu schlcht ist? Kann gut sein, will ja keiner so schlehct leben müssen wenn es besser geht und irgnendwann ist die Geduld wirklich am Ende. Da wird es noch richtig ärger geben.
 
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Im Gegensatz zu China hat Indien aber kaum/keine Kontrolle über die Ausbreitung des Fortschritts. Das heißt sie steuern mit Hochgeschwindigkeit auf ein Land zu, in dem es Städte mit Lebensstandards fast auf dem Niveau Europas (in einigen Stadteilen...) gibt, aber auch Regionen, in denen Zustände wie vor 400 Jahren herrschen. Wozu das führt, hat man in Südamerika und einigen afrikansichen Staaten gesehen. Selbst wenn die politischen Unruhen kontrollierbar bleiben (hat Indien ja so schon z.T. mit zu kämpfen), werden Kriminalität und Spannungen zu einem verdammt großen Bremsklotz. 150 Millionen Bangladeshis, denen das Wasser im warsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht, werden auch eine erhebliche Belastung in diesem Jahrhundert darstellen - und all das bei unkontrolliertem Bevölkerungswachstum.
Möglich, dass sie China überholen. Aber ich glaube nicht, dass sie ihr Niveau halten können. Erst recht nicht in einer zusammenbrechenden Weltwirtschaft.

So ungefähr sehe ich das auch.
Für Indien noch mehr wie für China, doch auch China wird mit diesem Problem denke ich mal noch zu Kämpfen haben, wenn man hört, das ein Schneesturm 1/4 des Landes für mehrer Wochen komplett von der Infrastruktur trennt, gibt das mir zu denken.
Klar ist es auch durch die schier unvorstellbare Größe des Landes bedingt, aber das Problem wird sich so einfach nicht lösen lassen:
Die Menschen auf dem Land verrotten in unfassbarer Armut, trinken aus Flüssen, die mit den Chemieabfällen der riesigen Firmen verschmutz sind und die Städte boomen, vergiften sich selbst und leben von den wenigen Reichen, die sich von den Wanderarbeitern, Paläste bauen lassen, in deren Baustellen diese gennanten Arbeiter nachts schlafen, bis die nächste Baustelle eröffnet wird :(
 
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Du meinst es wird in Indien auch bald Proteste geben weil ihre Versorgung zu schlcht ist?

"Bald" ist relativ und in Jahrzehnten zu messen, aber ja: Die Entwicklung zu Indien führt zu zunehmenden sozialen Spannungen und die indische Regierung hat keinerlei Maßnahmen, um diese einzudämmen oder ihre Ursache zu bekämpfen. Bereits heute gibt es z.T. recht große Aktionen von ethnischen Minderheiten (z.B. war bis vor kurzem eine Provinz des Landes monatelang vom Rest des Landes abgeschnitten, weil Bergpässe verbarikadiert wurden), das wird sich auch größere Bevölkerungsteile übertragen, wenn deutlicher wird, wie groß die Unterschiede sind - und bekannt, dass das keineswegs so sein muss.


So ungefähr sehe ich das auch.
Für Indien noch mehr wie für China, doch auch China wird mit diesem Problem denke ich mal noch zu Kämpfen haben, wenn man hört, das ein Schneesturm 1/4 des Landes für mehrer Wochen komplett von der Infrastruktur trennt, gibt das mir zu denken.
Klar ist es auch durch die schier unvorstellbare Größe des Landes bedingt, aber das Problem wird sich so einfach nicht lösen lassen:
Die Menschen auf dem Land verrotten in unfassbarer Armut, trinken aus Flüssen, die mit den Chemieabfällen der riesigen Firmen verschmutz sind und die Städte boomen, vergiften sich selbst und leben von den wenigen Reichen, die sich von den Wanderarbeitern, Paläste bauen lassen, in deren Baustellen diese gennanten Arbeiter nachts schlafen, bis die nächste Baustelle eröffnet wird :(

Die Armut in Indien ist weitaus ausgeprägter, als in China, und umgekehrt gibt es auch weitaus mehr Superreiche. Die Leute, die in China im Moment zu Geld kommen, leben zwar unter deutlich besseren Verhältnissen, als die einfache Mehrheit, aber funktional entsprechen sie eher einem Mittelstand. Und nicht zu vergessen: Die chinesische Regierung hat die nötigen Kontrollmechanismen. Sie kann sowohl den wirtschaftlichen Aufstieg von Privatpersonen deckeln, als auch die Karrierechancen der ärmeren systematisch verbessern. Stichwort: Bildung.
Dazu kommt die direkte Bedeutung des Staatsapparates für den einzelnen. Aus europäischer Sicht erscheint es katastrophal, dass in China nur Leute, die sich mit der Partei gutstellen, Erfolg haben. Aber das ist in Bezug auf soziale Spannungen immer noch deutlich besser, als Indien, wo nur Leute mit reichen/erfolgreichen Eltern eine Chance bekommen. Ersteres kann zu Protesten gegen den Staat führen (Potential in China scheint aber, für die Landesgröße, eher klein zu sein), letzteres führt zu Klassenkampf.
 
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Ist in Russland derzeit ja nicht anders, auch dort kannst du nur dann Erfolg haben, wenn die auf einer Linie mit der Partei von Putin bist.
Bist du es nicht, musst du damit rechnen, dass du für irgendwas angeklagt und verurteilt wirst.
In China aber wird niemand angeklagt, da verschwindet man einfach. :(
Und Indien ist nun mal die größte Demokratie der Welt, da laufen die Dinge etwas anders aber trotzdem sehe ich bessere Chancen in Indien als in China, denn in China wird irgendwann der Aufstand gegen den Staat kommen, das ist nur eine Frage der Zeit, vielleicht in 10 Jahren, vielleicht in 30 Jahren.
 
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Naja, in Indien geben studierte Mathematiker Online-Nachhilfe in Mathe für Fünf-Klässler (wtf, schreibt man das so, ich komm damit noch net so klar... :what:) und bekommen gerade soviel, das sie sauber zur Arbeit kommen können und nicht verhungern.
Dennoch kann ich nicht ganz damit übereinkommen, das die Partei in China alle Macht hat. Gerade auf dem Land hat sie es sich meist schon so verscherzt, das die Leute, gelinde gesagt, lieber dumm sterben.
Durch diverse Umsiedlungen von Millionen Menschen, im Zuge von Kraftwerk-, Staudamm und anderen Großprojekten, ist der Ruf dahin. Vor allem die alten sind wohl teilweise sehr verbohrt, und lassen ihre Kinder lieber auf dem heimischen Feld arbeite als sie zu einer SChule zu schicken, dennoch hat China mit Sicherheit, eben wegen der harten Hand an der Regierung größere Chance einen gewissen Wohlstand aufzubauen, als Indien. In Indien gibt es immerhin, der Größe geschuldet, noch Stämme im Urwald, die nicht mal wissen was außerhalb ihres Territoriums passiert, geschweige denn die Amtssprache auch nur annähernd beherrschen (was in China natürlich auch nicht der Fall ist, ich meine bei uns in Deutschland versteht der Kölner ja den Hessen schon nicht mehr, bei 200km Unterschied :ugly:).
 
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Du darfst auch nicht vergessen, dass die Korruption in China, besonders auf dem Land, sehr groß ist.

Und da Grund und Boden Eigentum des Staates ist, es also kein Privatbesitz gibt, ist es für China natürlich sehr einfach, die Leute umzusiedeln, wenn ein Projekt gebaut werden soll, wie z.B. ein Staudamm oder ein Flughafen.
Niemand kann ja dagegen klagen, es gibt keine gesetzliche Grundlage dafür.
 
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Du darfst auch nicht vergessen, dass die Korruption in China, besonders auf dem Land, sehr groß ist.

Und da Grund und Boden Eigentum des Staates ist, es also kein Privatbesitz gibt, ist es für China natürlich sehr einfach, die Leute umzusiedeln, wenn ein Projekt gebaut werden soll, wie z.B. ein Staudamm oder ein Flughafen.
Niemand kann ja dagegen klagen, es gibt keine gesetzliche Grundlage dafür.

iirc ist die gesetzliche Grundlage aber zumindest so, das ein gleichwertiger Ersatz gegeben werden muss.
Der ist dann meistens die Plattenbausiedlung 10km weiter weg.
Das kleine Dörfchen mit der schönen Kultur fällt dann unter der Planierraupe
 
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Mir ging es eher darum, dass sich dagegen niemand wehren kann.
Schau dir hier mal die Klagen an, wenn mal wieder ein Flughafen erweitert werden soll oder wenn für ein Bahnhof im Süden des Landes (kleiner Seitenhieb zum anderen Thread :D) Bäume gefällt werden.
Schnell sind alle da und meckern, demonstrieren und klagen.
Sowas gibts in China nicht, da wird das neue Bauprojekt gestartet, alles hochgezogen und fertig, nebenbei werden dann die Leute, die dort eben leben, umgesiedelt.
Und wer kontrolliert denn, dass die Menschen einen gleichwertigen Ersatz bekommen?
Und wen sollen sie verklagen, wenn das vielleicht kein gleichwertiger Ersatz ist?
Denn die Bauern, die plötzlich in der Plattenbausiedlung leben und keine Felder mehr haben, sind sicher nicht der Meinung, dass es gleichwertig ist.

So gesehen hat Deutschland eben ein Nachteil im Vergleich zu China. Doch war wäre, wenn der Staat bei uns alles machen könnte, wenn er wollte?
Bzw. was ist, wie z.B. in Texas, dank Rick Perry (schon wieder ein Seitenhieb auf einen anderen Thread :D), wenn Firmen plötzlich machen können, was sie wollen, im Bezug auf Umweltauflagen oder Arbeitsrecht? Alles wird abgeschafft, weils vorteilhaft für die Unternehmen sind.

In so einer Welt will ich zumindest nicht leben. :(
 
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Ich hab doch nichts anderes behauptet ;).

Es gibt aber schon Proteste in China.
Nur enden die oft (aber nicht immer!!) entweder in Einschüchterung, Knast, Gewalt oder sonst was.
Btw, ne weitläufige Bekannte meinte mal, das die Partei garnicht mal das schlimmste wäre, sondern die durch das 1. Parteiensystem hervorgerufenen Machtpostition einzelner, korrupter Provinzbeamten. Sie kam ursprünglich aus dem Norden von China und je weiter weg es vom Machtzentrum ist, desto schlimmer ist es wohl. Die Partei würde durchaus für einen halbwegs vernüftigen ERsatz sorgen, wenn denn diverse Anfragen überhaupt mal kommen würden. Doch die blieben meist auf den Tischen der genannten Beamten liegen, wenn nicht viel Geld flösse, das die meisten nicht aufbringen könnten.
Erinnert mich an ERzählungen aus dem alten Türkenreich, was der Sultan nicht weiß, macht ihn nicht heiß :schief:

Naja, Amerika als Beispiel für was schlechtes zu nehmen ist nicht schwer :D
Wobei die BurgerKing Pommes echt einfach nur der Hammer sind :devil:
 
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