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Sie nannten ihn Spencer
Dies ist die Geschichte zweier totaler Bud und Terence Fans aus unserem ehemaligen Land der Dichter und Denker, welche mit absolutem Herzblut, aber nicht manischer Besessenheit, einmal im Leben ihrem Idol ganz nahe kommen möchten. Klingt wie eine dieser x-fachen Fanstories, nicht wahr? Einerseits ja, andererseits nein, denn was hier aus einer spontanen Idee über viele Jahre hinweg auf die Beine gestellt wurde, sucht seinesgleichen.
Der eine, ein blonder Pfeifenwix mit himmelblauen Augen (grübel), der andere ein Zweischläfriger mit Gesichtsmatratze - blind, blöd und langsam im Denken (grübel) verfolgen ihren Lebenstraum mit solch einem ansteckenden Enthusiasmus und lauter vielen Anekdoten, dass man als ebenso geneigter Fan stets mit einem Dauerlächeln im Gesicht da sitzt.
Auf ihrer Reise mit einem Bully quer über Augsburg nach Berlin hinüber nach Paris und Toulouse, und letztendlich Rom, begleiten wir das ungleiche, aber sympathische Duo wie sie viele ehemalige Weggefährten der beiden Haudegen aufsuchen, welche eine Menge zu berichten haben...
Meine absoluten Highlights: Besuch von Riccardo Pizzuti, auch bekannt als "Silberlocke", welcher in 20 gemeinsamen Filmen DER absolute Prügelkandidat Nr. 1 war, erzählt gutgelaunt lauter Anekdoten, einfach nur eine Pracht!
Der Moment, als sie dann am Ende nach einigen Irrungen und Wirrungen tatsächlich von Buddy himself in sein Haus zum Essen eingeladen werden... Und dieser, natürlich schon damals zu Lebzeiten schwer gezeichnet von seinem fortgeschrittenen Alter, die beiden wirklich herzlich aufnimmt. Man muss es gesehen haben.
Und spätestens am Ende bleibt kein Auge trocken. Dies garantiere ich euch.

WELTKULTURERBE.