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Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Zwei auf der Flucht (gestern Abend im ZDF Montagskino): 7/10

Ganz nett. Aber mehr auch nicht. Weil der Film von der Story her kaum neues bietet. Hat man alles irgendwie schon mal gesehen.
Aber gute Darsteller.
 

Taskmaster

Software-Overclocker(in)
Tenet 4/10

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Ja, ich verstehe natürlich, warum viele den Film mögen (wollen). Man ist es einfach kaum mehr gewohnt, Action/Thriller neueren Datums aus Hollywood geliefert zu bekommen, deren Zielgruppe sich nicht ausschließlich (zwecks Massenkompatibilität/maximalem Einspielergebnis) aus legasthenischen Quastenflossern zusammensetzt.

Ja, die Grundidee ist etwas komplexer und hier und da muss man tatsächlich überlegen, wie das Geschehen auf der Leinwand zusammenhängt (vieles ist aber leider auch [trotz der verworrenen Struktur der Handlung] nur all zu leicht vorhersagbar). Die Hirne vieler Cineasten verhungern seit Jahren am eigentlich üppig gedeckten Tisch.

Eine komplexere Handlung allein macht einen Film für mich aber noch lange nicht gut oder spannend. Vor allem in den ersten 1 1/2 Stunden musste ich mich immer wieder zwingen, nicht im Kinosessel zu versinken und dem Sandmann zu huldigen.
Der Film machte es mir wirklich sehr schwer (geradezu unmöglich), mit den Hauptprotagonisten mitzufiebern.
Einen großen Anteil daran hatten die Darsteller selbst. Denn nicht nur die - über weite Teile - lahme Inszenierung der Handlung ließ mich mehrfach beinahe wegnicken: die beiden Unsympathen John David Washington (der von Nolan sogar persönlich besetzt wurde) und "Mr. Glitzervampir" bzw. "Batman in spe" Robert Pattinson vermittelten keinerlei Emotionen oder gar irgendeinen Grad an charakterlicher Tiefe. Gerade auf Washingtons Darbietung hatte ich nach 30 Minuten keinen Bock mehr.
Über Elizabeth Debicki muss man auch nicht viele Worte verlieren: ihrer Rolle verpasste sie gekonnt die Ausstrahlung und den Charme eines tiefgekühlten Kohlebriketts. Selbst in den Augenblicken, in denen sie vollkommen unbeholfen und verhärtet versuchte, Mitleid für ihre Situation beim Zuschauer zu erregen, wirkte sie einfach nur wie eine noch soziopathischere Version einer Paris Hilton. Sie weckte in mir eigentlich nur den Wunsch, ihr Filmkind bei erster Gelegenheit aus ihren Krallen zu entfernen und es in die nächstbeste Pflegefamilie zu stecken.
Warum eine der beiden Hauptfiguren auf diese Neuinterpretation der "Cruella de Vil" so steil ging? Ich kann es nicht nachvollziehen.

Einzig Sir Kenneth Charles Branagh wusste halbwegs zu überzeugen. Ihm kaufte ich den (vergleichsweise recht vielschichtig vorgetragenen) Bösewicht ab.

Unterm Strich war Tenet für mich: Idee an und für sich interessant, die Umsetzung über weite Strecken schwach bis langweilig, 99% der Darsteller wurden falsch gecastet.
Mit dem Budget (ca. 205mio Dollar) wäre ein deutlich besserer und spannenderer Film möglich gewesen.
 

T'PAU

Software-Overclocker(in)
Le Mans 66 8/10

Für Fans klassischer Rennaction (wie mich ^^) ein Muß! Ja, natürlich sind die Rennszenen hollywood-mässig übertrieben. Nichtmal ein überlegener Lewis Hamilton pflügt so durchs Feld wie im Film Ken Miles mit dem Ford GT40 (was 'ne geile Karre! :love:).
Wie schon "Rush" (Niki Lauda, James Hunt) beruht der Film auf Tatsachen.

Was hatten die denn damals für 'nen selten dämliches Reglement beim Le Mans Rennen? Da gewinnt Ken Miles im arrangierten Foto-Finish um 'ne Reifenbreite, wird aber trotzdem nur zweiter! Der eigentlich zweitplatzierte GT40 gewinnt, weil er viel weiter hinten gestartet ist und somit in 24h einen längeren Weg zurückgelegt hatte!:lol::stupid:
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ja, die Grundidee ist etwas komplexer und hier und da muss man tatsächlich überlegen, wie das Geschehen auf der Leinwand zusammenhängt (vieles ist aber leider auch [trotz der verworrenen Struktur der Handlung] nur all zu leicht vorhersagbar). Die Hirne vieler Cineasten verhungern seit Jahren am eigentlich üppig gedeckten Tisch.
Naja, wenn der Film für dich intellektuell nicht anspruchsvoll ist, was dann?

Vor allem in den ersten 1 1/2 Stunden musste ich mich immer wieder zwingen, nicht im Kinosessel zu versinken und dem Sandmann zu huldigen.
Wirklich? Der Film steigt doch gleich mit hohen Tempo voll ein und zieht dieses Tempo bis zum Ende durch.

Der Film machte es mir wirklich sehr schwer (geradezu unmöglich), mit den Hauptprotagonisten mitzufiebern.
Einen großen Anteil daran hatten die Darsteller selbst. Denn nicht nur die - über weite Teile - lahme Inszenierung der Handlung ließ mich mehrfach beinahe wegnicken: die beiden Unsympathen John David Washington (der von Nolan sogar persönlich besetzt wurde) und "Mr. Glitzervampir" bzw. "Batman in spe" Robert Pattinson vermittelten keinerlei Emotionen oder gar irgendeinen Grad an charakterlicher Tiefe. Gerade auf Washingtons Darbietung hatte ich nach 30 Minuten keinen Bock mehr.
Das ist ein Agententhriller. In James Bond Filmen hat James Bond auch nicht viel mehr Tiefe.

Einzig Sir Kenneth Charles Branagh wusste halbwegs zu überzeugen. Ihm kaufte ich den (vergleichsweise recht vielschichtig vorgetragenen) Bösewicht ab.
Ja der war in der Tat der Beste.
 

Taskmaster

Software-Overclocker(in)
Naja, wenn der Film für dich intellektuell nicht anspruchsvoll ist, was dann?
Er war einfach nicht so anspruchsvoll, wie manche im Internet tun (hypen). Er war lediglich "anspruchsvoller als die übliche Standardkost". Das ist ein Unterschied. Wenn du es beruflich gewohnt bist, tatsächlich harte Nüsse zu knacken, dann ist der Film nicht sonderlich kompliziert.

Rein praktisch kann auch (leider) keine Hollywoodproduktion, die 205 mio Dollar in der Produktion verbrannt hat und um ein Vielfaches mehr einspielen soll/muss, so kompliziert sein, dass ihn nur wenige auf Anhieb wirklich verstehen / länger als 20min drüber nachdenken müssen. Es wurde ja auch an allen Ecken 10mal erklärt, um was es geht und was einem in den nächsten Minuten vorgeführt wird, damit man es auch ja rallt (was den Film auch nicht unbedingt spannender machte).
Wie ich bereits schrieb: das Niveau war etwas höher, aber inhaltlich eigentlich für jeden verständlich, der zumindest die Sekundarstufe 2 angekratzt hat.

Wirklich? Der Film steigt doch gleich mit hohen Tempo voll ein und zieht dieses Tempo bis zum Ende durch.
Dann hast du von "Tempo" ein anderes Verständnis als ich. Nach der Oper wurde es bis zum Flughafen erst mal nur öde. Auch die Autoverfolgung war eher Standardkost und zum Gähnen. Dazu kam eben auch, dass mir der "Protagonist" vollkommen egal war, weil er einfach unsympathisch und oberflächlich gespielt wurde.
Am Ende hatte der Film ja ein paar gute Szenen mit etwas Tempo. Aber was bringt mir das, wenn mich alles davor nicht vom Hocker haut.

Das ist ein Agententhriller. In James Bond Filmen hat James Bond auch nicht viel mehr Tiefe.
Bond ist charmant, besitzt Stil und Humor, vor allem in den neueren Teilen steht er ständig im inneren Konflikt mit sich selbst, seinem Tun und dem Dienst.
Bond ist im Vergleich zum "Protagonisten" um ein Vielfaches interessanter.
Mal davon ab, dass man Washington (im Gegensatz zu einem Daniel Craig) den "Agenten" zu keinem Zeitpunkt wirklich abkauft.
Er wirkt viel eher wie ein (mir fällt gerade keine bessere Bezeichnung ein) "gepämperter Fatzke". Liegt u.a. vielleicht auch an der Art, wie er seinen Bart trägt. Wie gesagt: das Problem sehe ich bei den Hauptdarstellern. Hätte Washingtons Papa Denzel die Rolle übernommen, wäre das ein ganz anderer (besserer) Film geworden. Da dieser aber wohl langsam ein wenig zu alt wird... ein Ryan Reynolds hätte mMn. wohl auch einen wesentlich besseren "Protagonisten" abgegeben.

Der Film hätte einfach so viel besser sein können/müssen. Für mich ist er wegen der genannten Mängel gerade mal "schwach ausreichend". Eine interessante Idee reicht einfach nicht, wenn der Cast schwach ist und die Inszenierung/das Drehbuch kaum Spannung erzeugen.
Muss man sich nicht im Kino geben. Bei Netflix oder im TV reicht absolut aus.

/edit: ich hab mir gerade noch mal den von mir oben verlinkten Trailer angesehen und bin dabei schon beinahe wieder eingeschlafen. Der zeigt ja fast alle "guten Szenen" und vermittelt auch genau die Grundstimmung des Films.

Wer von dem Trailer mitgerissen wird, darf sich den Film ja gerne geben. Ich bereue es leider eher, den Film gesehen zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Taskmaster

Software-Overclocker(in)
Um dann wieder auf das Thema Niveau zurückzukommen:

Walk Hard - Die Dewey Cox Story (2007) 7/10

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(An dieser Stelle mal wieder: RIP Harold Ramis :()

Schade, dass Filme mit solch herrlich leichtem und selbstironischem Humor vermutlich nicht mehr so schnell den Weg auf eine Leinwand finden werden (falls doch, bräuchte es wohl so einige Sauerstoffzelte vor den Kinos).
Besser hätte man "Walk the Line" von 2005 (btw auch wirklich gut 8/10) wohl nicht durch den Kakao ziehen können. Ganz mein Humor. :D

Mit John C. Reilly (und Will Ferrell, der hier aber nicht mitspielt) würde ich nur zu gerne mal auf Kneipentour gehen.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Vor ihren Augen: 7/10

So schlecht wie die Kritiker finde ich den Film nicht. Und die Hauptdarsteller haben mir auch gefallen.
Julia Roberts sieht man fast die ganze Zeit un oder wenig geschminkt.
 
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